Samstag 10.10.15 Beginn: 19.30 Uhr
Sportzentrum TSG, Ludwig Gramlich Str. 1, 67454 Haßloch
7.Spieltag TSG Haßloch - SV 64 Zweibrücken
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Quelle: DHB
Die Schiris:
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Markus Fähnle/ Jörg Schulle
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Am Samstag gegen Zweibrücken
Alte Bekannte treffen am Samstag zum dritten Heimspiel der Saison 15/16 im Sportzentrum in Haßloch aufeinander. Der SV 64 Zweibrücken gibt seine Visitenkarte ab. Beide Mannschaften kennen sich sehr gut aus den vergangenen Oberligaspielzeiten und dem Vorbereitungsspiel im Juli in der Pfalzhalle.
„Die haben uns schon zweimal den Oberligatitel vor der Nase weggeschnappt „ wissen unsere Spieler Seelos, Kern, Gregori, Zellmer aus den ersten drei Jahren der Oberliga nach dem Abstieg 2011 aus der dritten Liga. Das letzte Mal im Mai 2014 war sehr bitter erinnern sich zudem Eigenmann und Schubert. Da waren wir der verdiente Aufsteiger bis kurz vor Saisonende in Budenheim. Das haben wir alle nicht vergessen. „ Aber Schwamm drüber jetzt gehen wir voller Euphorie und Siegeswillen am Samstag ins Heimspiel “ zitiert Andreas Zellmer zum „Familientreffen“ im Sportzentrum . Bekanntermaßen spielen ja die beiden Brüder Thomas und Benjamin Zellmer beim SV 64. Da kommt inclusive Mama und Papa die Familie mal wieder zusammen, schmunzelt er.
Der Tabellensiebte der letzten Saison in der 3. Liga West wird sich mit uns auf Augenhöhe messen und gehört ebenfalls wie wir zu den Anwärtern auf den Klassenerhalt. „Die Spiele gegen Zweibrücken stehen immer auf Messers Schneide, resümiert Thomas Müller unser sportlicher Leiter. „Die Tagesform und der Wille zum Erfolg wird die Paarung entscheiden. Wir waren in den beiden Heimspielen gut drauf und werden auch am Samstag eine gute und kämpferische Leistung abliefern ; diese Heimspiele müssen wir gewinnen, wir freuen uns auf das Spiel und bauen auf eine tolle Atmosphäre“stellen Thomas Müller und der Mannschaftsverantwortliche Peter Schäfer fest.
In der Tat werden am Samstag auch unsere Fans und die Trommler voll gefordert, denn Zweibrücken kommt sicherlich mit 100-150 Anhängern ins Großdorf. Also Jungs wir sollten auch im Umfeld gut vorbereitet sein.
„Wir haben Respekt vor dem Gegner; die spielen einen variablen und guten Handball. Aber wir haben ein Heimspiel und wollen nach den beiden schweren Auswärtsspielen in den letzten zwei Wochen wieder punkten und unseren dritten Heimsieg einfahren – die Jungs sind heiß auf das Spiel und Wiedergutmachung“ so unser Trainer Admir Kalabic.
Die letzten drei Vergleiche in Haßloch konnten wir mit 5:1 Punkten für uns entscheiden, rechnet man das Vorbereitungsspiel im Sommer mit ein.
Am Samstag wird neben Elvijs Borodovskis voraussichtlich auch Mathias Röder nicht spielen können. Elvijs macht Fortschritte ist aber noch nicht voll genesen und Mathias hat sich beim Polizeidienst verletzt. Die Prellung am Fuß von Ilan Eigenmann ist soweit wieder abgeschwollen, so dass er trainieren und spielen kann.
Unser Kapitän Ilan Eigenmann zum Spiel:
„:Sicherlich eine interessante und vor Allem wichtige Partie, bei der wir jegliche Unterstützung benötigen können. Also liebe Fans und Zuschauer kommt alle zum Pfalzderby gegen Zweibrücken in die TSG- Halle und feuert uns an, so dass die Punkte hier bleiben“
Anwurf ist am Samstag den 10.10.2015 um 19:30 Uhr im TSG Sportzentrum
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Erinnerungen an verpatzte Aufstiegsrennen
Handball: TSG Haßloch empfängt am Samstag früheren Oberliga-Rivalen SV 64 Zweibrücken im TSG-Sportzentrum
Hassloch. An den nächsten Gegner hat Handball-Drittligist TSG Haßloch eher schlechte Erinnerungen. „Die haben uns schon zweimal den Oberliga-Titel vor der Nase weggeschnappt“, wissen die Haßlocher noch gut über den SV 64 Zweibrücken. Am Samstag, 19.30 Uhr, treten die Westpfälzer im TSG-Sportzentrum an.
Rückblick: In der Oberliga-Saison 2011/2012 hatten die Haßlocher im Heimspiel nur 31:31 gegen Zweibrücken gespielt, im Rückspiel gar mit 23:26 verloren. Der SV stieg als Meister in die Dritte Liga auf mit zwei Punkten Vorsprung auf Haßloch. In der Oberliga-Saison 2013/2014 reichte Zweibrücken ein Punkt Vorsprung, um erneut als Oberliga-Meister wieder in die Dritte Liga zu klettern. Damals hatte die TSG ihr Heimspiel mit 30:28 gewonnen, in Zweibrücken jedoch mit 25:27 verloren.„Gegen Zweibrücken zu spielen, ist immer etwas Besonderes“, sagt TSG-Kreisläufer Andreas Zellmer. „Erstens, weil die uns im Aufstiegsrennen entwischt sind. Und zweitens wegen meiner Brüder.“ Denn am Samstag gibt es im TSG-Sportzentrum auch eine Art Familientreffen. Zellmers Brüder Thomas und Benjamin gehören dem SV Zweibrücken an. Während der 28-jährige Thomas Spielertrainer des SV Zweibrücken II in der Saarlandliga ist und nur zuletzt im von Personalsorgen geplagten Drittliga-Team ausgeholfen hat, gehört der 23-jährige Benjamin als Kreisläufer und Linksaußen dem Drittliga-Kader an. Viermal, hat Andreas Zellmer nachgerechnet, hat er gegen Benjamin gespielt in gemeinsamen Jahren in der Oberliga bei Duellen zwischen Haßloch und Zweibrücken. Die Zellmers stammen aus Osthofen bei Worms. „Da bietet es sich für unsere Eltern an, am Samstag in die Halle zu kommen“, überlegt der TSG-Kreisläufer und hofft schmunzelnd, dass „unsere Eltern unparteiisch sind“.Mit seinen Brüdern hatte Andreas Zellmer bis Mitte der Woche noch nicht telefoniert. „Ich hatte nach unserem letzten Auswärtsspiel keine Lust, über Handball zu reden“, gibt er zu. Haßloch hatte am vergangenen Wochenende mit 30:39 bei der SG Kronau-Östringen verloren.
„Es ist eine ungewohnte Situation – vergangene Saison war schon nach einer einzigen Niederlage eine Krise da“, sagt Zellmer. Und jetzt hat der in den vergangenen Runden erfolgsverwöhnte Aufsteiger zweimal hintereinander hoch verloren – vor dem 30:39 in Kronau gab es ein 23:39 bei der SG Nußloch. Plus Niederlagen in Konstanz und in Pfullingen.
TSG-Trainer Admir Kalabic mahnt zur Besonnenheit. „Kein Grund zur Panik“, sagt er. Er habe diese Woche mit der TSG das Video vom Spiel in Kronau analysiert. „Auch wenn es sich bekloppt anhört – es sind nur Kleinigkeiten, an denen wir scheitern.“ Einmal sei Haßloch zu schnell im Abschluss, dann „stehen wir 45 Sekunden sehr gut da, und einer vergisst seine Aufgabe“. Kalabic betont, dass dies nichts mit mangelnder Kraft zu tun habe. Diese Fehler „passieren schon in der ersten Hälfte“. Grund sei vielmehr, dass in der Dritten Liga „qualitativ ganz andere Anforderungen auf uns zukommen“. In Liga drei steige man bei neuneinhalb Metern hoch und werfe aufs Tor, „in der Oberliga waren es achteinhalb Meter“. Und auch gegen Zweibrücken werden es die Rückraumschützen wohl schwer haben. „Die haben eine unangenehme 3:2:1-Abwehr und einen richtig guten Torhüter“, weiß Kalabic. (sab)Familientreffen am Samstagabend: Die Brüder Andreas (links für Haßloch gegen Kornwestheim) und Benjamin Zellmer (rechts, für Zweibrücken gegen Gladbeck) spielen im TSG-Sportzentrum gegeneinander. Die Eltern und vielleicht auch der dritte Bruder, Thomas, sitzen auf der Tribüne. Fotos: Mehn/Steinmetz
Quelle
Ausgabe Die Rheinpfalz - Mittelhaardter Rundschau - Nr. 234
Datum Freitag, den 9. Oktober 2015 -
Der Gegner: SV 64 Zweibrücken
ZWEIBRÜCKEN. „Wir freuen uns auf das Spiel in der Höhle des Bären“, sagt Stefan Bullacher, Trainer des SV 64 Zweibrücken, in Anspielung auf das Maskottchen der TSG Haßloch. „Dramatisch, hitzig, nie unfair“, beschreibt der SV-Trainer den Charakter der bisherigen Partien. Respekt zollt er der Arbeit von TSG-Trainer Admir Kalabic. Haßloch sei mit seinem Personal kein typischer Aufsteiger, spiele mit einem sehr hohen Tempo und sei extrem variabel in der Deckung.Deckung spielen, allerdings bei den Zweibrückern, ist die Spezialität von Benny Zellmer. Der 23-jährige Bruder von TSG-Kreisläufer Andreas Zellmer bringt seit Jahren gegnerische Angreifer zur Verzweiflung. Nah am Mann, immer eine Hand dazwischenkriegen, den Angriffsfluss stören, lautet seine Aufgabe. Zellmer, der am Kreis und auf der linken Außenbahn angreift, freut sich auf das erste Duell in der Dritten Liga gegen Bruder Andreas. „Natürlich habe ich vergangene Saison die Daumen gedrückt, dass Haßloch Meister wird“, sagt Zellmer, der im Saarland die Polizeiausbildung absolviert. Er überbewertet die beiden jüngsten Haßlocher Niederlagen nicht und erwartet einen offenen Schlagabtausch. Haßloch habe den Heimvorteil und das Publikum hinter sich. Zweibrücken habe nichts zu verlieren. (add)Quelle
Ausgabe Die Rheinpfalz - Mittelhaardter Rundschau - Nr. 234
Datum Freitag, den 9. Oktober 2015 -
Quelle: HP Zweibrücken
Zweibrücker Löwen freuen sich auf das Derby bei der TSG Haßloch!
SV64 - Zweibrücker Löwen freuen sich auf das Derby bei der TSG Haßloch!
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Ein Derby mitsamt Bruderduell
Handball: In der Dritten Liga treffen heute die TSG Haßloch und SV 64 Zweibrücken aufeinander
Hassloch (sab/add/thc). Derbyzeit in der Dritten Handball-Liga Süd: Heute (19.30 Uhr) empfängt Aufsteiger TSG Haßloch im TSG-Sportzentrum den Tabellensiebten der vergangenen Runde in der Dritten Liga West, den SV 64 Zweibrücken.
„Ich kenne mich wenig in den pfälzischen Handball-Beziehungen aus. Aber man hat es nicht versäumt, mir zu sagen, dass die Zweibrücker Haßloch zweimal in die Aufstiegssuppe gespuckt haben“, erzählt TSG-Trainer Admir Kalabic schmunzelnd.Es war in den Oberliga-Spielzeiten 2011/2012 sowie 2013/2014, als die TSG stets vom SV 64 Zweibrücken im Aufstiegsrennen abgefangen worden ist. Und es gibt noch etwas Besonderes: Die Zellmer-Brüder Andreas (TSG) und Benjamin (SV) treten gegeneinander an. Nach zwei zuletzt klaren TSG-Niederlagen gegen Nußloch und Kronau-Östringen sitze der Schock erst einmal tief, gesteht Andreas Zellmer. Doch wisse man in Haßloch, dass „da Aufgaben kommen, in denen größere Chancen sind, zwei Punkte zu bekommen“. Denkt er an heute, spricht er von „zwei Punkten, die wir dringend brauchen“. TSG-Coach Admir Kalabic bleibt angesichts von vier Niederlagen gelassen: „Von sechs Spielen hatten wir vier auswärts gegen Gegner, die in der vergangenen Saison in der oberen Tabellenhälfte platziert waren.“„Wir müssen vor allem die Haßlocher Achse Rückraum-Kreis verteidigt bekommen“, nennt Stefan Bullacher, Trainer des SV 64, eine entscheidende Stellschraube, an der es für seine Abwehr zu drehen gelte, wenn aus Haßloch Punkte mitgenommen werden sollen. Für die Zweibrücker sind die beiden deutlichen Niederlagen, die Haßloch zuletzt einstecken musste, nicht der Maßstab. „Die Leistung, die Haßloch beim Sieg gegen Hochdorf gezeigt hat, die Leistung, die in Pfullingen geboten wurde, wo sie hätten gewinnen müssen, die sind der Maßstab“, zollt Bullacher der TSG Respekt. Das Problem, gut gespielt zu haben, sich am Ende nicht dafür zu belohnen, „kennen wir ja auch“, sagt Bullacher beispielsweise mit Blick auf das Remis gegen Teningen am vergangenen Wochenende, als der SV 30 Minuten überragend verteidigte.
Rechtsaußen Philipp Hammann, der dabei krankheitsbedingt fehlte, ist einsatzfähig. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Linksaußen Nils Abel, der sich im Training am Fuß verletzte. Sicher nicht spielen wird Rückraumspieler Kubo Balaz, der mehrere Wochen wegen eines jetzt diagnostizierten Risses im Wadenbeinköpfchen ausfallen wird.
Quelle
Ausgabe Die Rheinpfalz - Mittelhaardter Rundschau - Nr. 235
Datum Samstag, den 10. Oktober 2015 -
Endstand: (11:11) 25 : 25
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SPÄTER AUSGLEICH FÜR HASSLOCH Handball. Handball-Drittligist TSG Haßloch musste beim 25:25 (11:11) gegen den SV 64 Zweibrücken zu Hause den ersten Punkt abgeben. „Beide Mannschaften hätten das Spiel für sich entscheiden können“, sagte TSG-Trainer Admir Kalabic. „Die Abwehrreihen haben das Spiel dominiert“, analysierte Gästespieler Thomas Zellmer. Zweibrücken erwischte in beiden Halbzeiten den besseren Start, doch die TSG kämpfte sich jeweils zurück in die Partie. Kai Zimmermann brachte die TSG sogar mit 22:20 in Führung (50.), doch eine Minute vor Schluss führte der SV 64 mit 25:23. Peter Masica und Sebastian Bösing mit dem Schlusspfiff glichen für die TSG aus. Beste Werfer waren Kevin Seelos (7/3) für die TSG und Robin Egelhof (5) für Zweibrücken. (sab)
Quelle
Ausgabe Die Rheinpfalz
Datum Sonntag, den 11. Oktober 2015 -
Handball: TSG Haßloch gleicht in letzter Sekunde gegen SV Zweibrücken aus
Hassloch. Es war kein Spiel für schwache Nerven: 60 Minuten lang setzte sich im Handball-Drittliga-Derby zwischen der TSG Haßloch und dem SV Zweibrücken kein Team entscheidend ab. Und genau mit dem Schlusspfiff gelang dem Haßlocher Sebastian Bösing das 25:25.
„Es war ein kampfbetontes Derby mit sehr guten Abwehrreihen“, urteilte SV-Coach Stefan Bullacher: „Haßloch hat Mitte der zweiten Hälfte den Sack nicht zugemacht und wir kurz vor Schluss nicht.“ Nachdem die TSG den Beginn der ersten und der zweiten Hälfte verschlafen und drei beziehungsweise zwei Treffer in Folge kassiert hatte, kämpfte sie sich zurück. „Wir haben gekämpft wie die Löwen“, lobte TSG-Trainer Admir Kalabic sein Team, das zehn Minuten vor dem Ende sogar den Sieg vor Augen hatte: Peter Masica traf aus dem Stand zum 21:20 (50.). Nach einem Fehlpass des Zweibrückers Nils Wöschler erhöhte Kai Zimmermann gar auf 22:20. „Und dann haben wir drei Hundertprozentige verschossen“, klagte Kalabic. Zunächst traf Haßlochs Rückraumspieler Kevin Seelos nicht (52.), dann scheiterten der frei stehende Kreisläufer Sebastian Bösing (55.), danach Marco Widmann bei einem Konter an SV-Tormann Ladislav Kovacin (55.). „Beide Teams waren zwischendurch zu blöd zu gewinnen“, brachte es SV-Spieler Florian Enders auf den Punkt.Er lobte zudem die 600 Zuschauer: „Es war richtig gute Stimmung – ich denke, es war ein richtig geiles Spiel für sie.“ Im Haßlocher TSG-Sportzentrum machten sich die Fans, vor allem die aus Zweibrücken mit ihren 13 Trommeln, lautstark bemerkbar. Und in den letzten fünf Minuten hielt es niemanden mehr auf den Sitzen: Robin Egelhof brachte die Gäste auf 21:22 heran, nach Bösings vertaner Chance glich Enders auf Rechtsaußen aus (55.). Auf Widmanns missglücktem Gegenstoß folgte Marcin Waryas’ Konter zur 23:22-Gästeführung. Nach riskantem Masica-Anspiel an Kreisläufer Andreas Zellmer konterte Egelhof für den SV. Aber TSG-Schlussmann Daniel Schlingmann hielt (57.). Es folgte ein Fehler von Masica, Egelhof traf zum 24:22 – zwei Minuten waren noch zu spielen. Für die TSG lief Zimmermann als siebter Feldspieler auf, Schlingmann musste auf die Bank. „Zu dem Zeitpunkt hatten wir das Spiel verloren“, sagte Kalabic. Zwar verlor Masica erneut den Ball, doch kämpfte Widmann ihn sich zurück: 23:24 – noch 1:21 Minuten. Philipp Hammann erhöhte auf 25:23 für den SV. Genau 60 Sekunden vor dem Pfiff verkürzte Masica auf 24:25. 22 Sekunden vor Schluss hielt Schlingmann einen Wurf von außen – im Gegenzug mit Zimmermann als siebtem Feldspieler glich Bösing aus.
So spielten sieTSG Haßloch: Schlingmann, Eigenmann (bei einem Siebenmeter) - Widmann (2), Seelos (7/3), Masica (4), Bösing (2), Zimmermann (3), Gregori (1), Schubert (2/2), Christmann (1), Zellmer (1), Kurka, Dietz (2)
SV Zweibrücken: Kovacin, Klöckner (n.e.) - Zellmer, Burkholder (4), Enders (3/3), Sema (2), Egelhof (7), Hammann (3), Nils Wöschler, Waryas (3), Zellmer (2), Aris Wöschler (1), Abel
Spielfilm: 0:3 (8.), 6:6 (22.), 7:8 (25.), 10:10 (29.), 11:11 (30.), 13:15 (35.), 15:15 (39.), 17:17 (44.), 22:20 (50.), 22:22 (55.), 22:24 (59.), 23:25 (59.) - Zeitstrafen: 2/4 - Siebenmeter: 6/3 - Gelbe Karten: 3/3 - Beste Spieler: Schlingmann - Egelhof - Zuschauer: 600 - Schiedsrichter: Fähnle/Schulle (Königsbronn/Oberkochen).
Quelle
Ausgabe Die Rheinpfalz - Mittelhaardter Rundschau - Nr. 236
Datum Montag, den 12. Oktober 2015 -
Handball: TSG Haßloch und SV Zweibrücken loben Fans im TSG-Sportzentrum
Hassloch (sab). Das Pfalzderby in der Dritten Handball-Liga Süd zwischen Aufsteiger TSG Haßloch und dem SV Zweibrücken, der in der Vorsaison der Dritten Liga West angehört hatte, endete mit einem letztendlich gerechten 25:25 (11:11). Und doch gab es einen Gewinner: das Publikum. Denn von den 600 Zuschauern im TSG-Sportzentrum waren beide Mannschaften begeistert.
„Wenn ich was gebrüllt habe, hat das keiner gehört“, stellte der wieder überragend haltende TSG-Schlussmann Daniel Schlingmann schmunzelnd angesichts der lautstarken Anfeuerungen von TSG- und SV-Fans fest. Und der Zweibrücker Coach Stefan Bullacher erinnerte sich eher ungerne an die Zeiten in der Dritten Liga West, als „wir vor 25 Zuschauern beim VfL Gummersbach II gespielt haben“. Da hatte „Bulli“ auch ein Einsehen, dass diesmal im TSG-Sportzentrum hüben wie drüben nicht alle Aktionen glückten: „Dass da beide Mannschaften bei der Kulisse ein bisschen nervös sind, ist klar.“ Auch sein Rückraumspieler Florian Enders hat die Atmosphäre in Haßloch genossen und weiß ebenfalls noch gut, wie es war, „im Westen vor vielleicht 50 Leuten zu spielen“. Florian Enders kennt die Brisanz in diesem Pfalzderby, weiß, dass Zweibrücken in den Spielrunden 2011/2012 sowie 2013/2014 zweimal der TSG Haßloch den einzigen Aufstiegsplatz zur Dritten Liga weggeschnappt hat. „Diese zwei Mannschaften haben eine Historie, das ist eine gesunde Rivalität im Spiel“, betont er. „Man kennt sich. Das Spiel war hart, aber fair.“ So sah es auch sein Mannschaftskollege Thomas Zellmer, übrigens Bruder von TSG-Kreisläufer Andreas Zellmer: „Kampfbetont, aber fair.“Die gastgebende TSG hat ihren Anhängern einmal mehr bewiesen, dass sie kämpfen kann, hat nach verpatztem Beginn einen 0:3-Rückstand wettgemacht, hat sich auch nach der Pause von zwei weiteren Gegentoren nicht beeindrucken lassen. „Nach der Pause hatten wir gleich minus zwei Tore – an solchen Sachen müssen wir arbeiten, auch an solchen Kleinigkeiten“, meinte TSG-Trainer Admir Kalabic später. „Es sind oft die Kleinigkeiten, auf die es ankommt“, ergänzte sein Zweibrücker Kollege Stefan Bullacher. Und der Haßlocher Tormann Daniel Schlingmann betonte, dass in der Dritten Liga „Kleinigkeiten oft sofort bestraft werden“.
Zu solchen Kleinigkeiten gehören beispielsweise Fehlwürfe: von Peter Masica und von Kevin Seelos in der Schlussphase des Spiels (56., 52.), Fangfehler von Kai Zimmermann (33.) oder Fehlpässe von Seelos (46.) beziehungsweise vergebene sogenannte hundertprozentige Chancen, wie sie Kreisläufer Sebastian Bösing mehrfach hatte (55., 37., 39., 9.). Thomas Müller, Sportlicher Leiter der TSG Haßloch, bezeichnete Bösing als „unseren Pechvogel“. „Er ist erst 20 Jahre alt und in der Abwehr eine wesentliche Stütze – dass Sebastian am Schluss nicht mehr so konzentriert ist, kommt vor“, nahm Kalabic seinen jungen Kreisläufer, der in der Tat in der Abwehr gut zupackt, in Schutz.Der Haßlocher Trainer gab zwar zu, dass beim Stand von 22:20 für Haßloch vier „glasklare Chancen“ verschossen worden sind, „was uns fast das Genick gebrochen hat“. Doch freute sich der Trainer über eine „wesentliche Leistungssteigerung im Vergleich zu den letzten beiden Spielen“. Daniel Schlingmann überlegte entsprechend, was gewesen wäre, „hätten wir in Nußloch und bei der SG Kronau-Östringen II auch mal so gedeckt wie heute ...“
Auch von einer umstrittenen Entscheidung der Schiedsrichter, die ein Stürmerfoul von Kai Zimmermann beim Stand von 22:22 kurz vor Schluss ahndeten, ließen sich die Gastgeber nicht aus der Ruhe bringen. „Das waren keine Heimschiedsrichter“, sagte Kalabic später. „Solch ein Stürmerfoul kann man pfeifen, muss man aber nicht.“ Thomas Müller sprach deshalb von einem „glücklichen Punktgewinn, den wir in Pfullingen unglücklich nicht geholt haben“. Zum Saisonauftakt hatte die TSG Haßloch mit 29:30 bei Mitaufsteiger VfL Pfullingen verloren.
Quelle
Ausgabe Die Rheinpfalz - Mittelhaardter Rundschau - Nr. 236
Datum Montag, den 12. Oktober 2015 -
M1 – Spannender als Krimi 25:25 (11:11) gegen Zweibrücken
Posted By TSG Haßloch on 10. Oktober 2015
Es war wieder einmal eines dieser typischen Spiele gegen Zweibrücken, welches auch nach dem Schlusspfiff für viele Diskussionen in der TSG Halle gesorgt hat. Am Ende war es ein leistungsgerechtes Unentschieden, bei welchem jede Mannschaften hätte gewinnen können oder sogar müssen !
In der sehr gut gefüllten TSG Halle war die Stimmung und Spannung kaum zu überbieten. Die Situation war klar – beide Mannschaften kennen sich sehr gut und begegnen sich seit Jahren auf Augenhöhe. Die Gäste hatten den besseren Start und gingen gleich mit 3:0 in Führung ehe sich unsere Jungs nach circa 10 Minuten ins Spiel eingefunden hatten. Anspannung, Nervosität, Druck und Verunsicherung, so kann man unsere Anfangsphase beschreiben. „Die beiden letzten Auswärtspleiten haben uns etwas aus dem Rhythmus gebracht und gerade gegen Zweibrücken zu Hause tun wir uns ohnehin immer schwer. Zudem waren wir zum ersten Mal in dieser Saison in der Favoritenrolle, der wir speziell in der Anfangsphase nicht gerecht wurden“, resümierte Thomas Müller nach dem Spiel.
Keine der beiden Mannschaften konnten sich nach den ersten 10 Minuten so richtig absetzen. Gute Ansätze auf beiden Seiten, zwei gut aufgelegte Abwehrreihen und Torleute, aber dazwischen immer wieder einfache technische Fehler prägten die ausgeglichene Paarung. Zur Halbzeit stand es leistungsgerecht 11:11. Mit dem Ausfall von Sebastian Schubert und Mathias Röder fehlten uns auch die Alternativen. Kevin Seelos musste im Angriff auf der linken Seite durchspielen. Demzufolge wurde er in der Abwehr geschont. Somit fehlten insgesamt drei gute Deckungsspieler im Innenblock. Darüber hinaus musste auch noch unser etatmäßiger Linksaußen Florian Kern wegen Grippe absagen. Der ansonsten in Abwehr und Angriff wechselnde Kai Zimmermann musste also erstmals in dieser Saison auch im Deckungsverband so richtig ran. Das System schien trotz aller Ausfälle aufzugehen – Kevin war unser Aktivposten im Angriff, Kai zeigte sich mit einer verbesserten Leistung gegenüber den beiden letzten Spielen und mit insgesamt 25 Gegentoren kann oder muss man zu Hause ein Spiel für sich entscheiden. Ja wären da nicht die Abschlussmängel in der zweiten Halbzeit gewesen.
Nach dem Seitenwechsel ging es mit offenem Schlagabtausch weiter. In der 40. Minute stand es 15:15 unentschieden. Jetzt brachte unser Trainer Admir Kalabic den siebten Feldspieler um die Abwehr des Gegners zwangsläufig von der offensiven 3:2:1 Deckung in die Defensive zu zwingen. War es diese Maßnahme, oder das gesteigerte Selbstvertrauen in der zweiten Halbzeit, oder Beides; in der 50. Minute konnten sich unsere Männer erstmals mit 22:20 absetzen. Das 23:20 und sogar das 24:20 lagen in der Luft, wurden jedoch freistehend vergeben. In dieser Phase muss das Spiel für uns entschieden werden. Beste Chancen vom Kreis (Sebastian Bösing) und ein komplett freier Konter durch Marco Widmann wurden vom guten Torwart Kovacin vereitelt. Waren es in dieser Phase mangelnde Konzentration bedingt durch den Kräfteverschleiß, Unvermögen oder einfach nur schlechte Würfe ? In dieser entscheidenden Phase des Spiels hätte man natürlich auch den einen oder anderen Spieler wechseln können oder müssen? „Ja wenn man nur immer im Voraus wüsste wer dann gerade trifft oder verwirft, wäre es einfach und wir hätten das Spiel klar gewonnen“, stellte sich Thomas Müller den Diskussionen und Fragen nach dem Spiel. Fakt war, dass Zweibrücken auch wieder zu Chancen kam und durch einem 4:0 Lauf plötzlich mit 24:22 in Führung lag. Die letzten zwei Minuten passten dann gut zum gesamten Spiel, denn Kampf und Krampf aber auch der extrem ausgeprägte Wille unserer Truppe die drohende Niederlage zu vermeiden, brachten den verdienten Ausgleich. So waren sich auch die beiden Trainer einig, dass jede Mannschaft hätte gewinnen können (müssen) und daher das Unentschieden gerecht war.
Tore: Seelos 7, Masica 4, Zimmermann 3, Schubert 2, Widmann 2, Bösing 2, Dietz 2, Christmann 1, Zellmer 1, Gregori 1,
Quelle TSG Haßloch Homepage
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Quelle: HP Zweibrücken
Zweibrücker Löwen holen Punkt in Haßloch!