Samstag 9.2.123 Beginn: 20.00 Uhr
Schänzle - Sporthalle, Europastrasse, 78462 Konstanz
HSG Konstanz - SG H²Ku Herrenberg
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Die [Blockierte Grafik: http://www.cosgan.de/images/midi/sportlich/d020.gif] der heutigen Begegnung
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Florian Drechsler / Christian Hutner
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Hier der Vorbericht von der Herrenberger Homepage:
"Ansteigende Form zum Bodensee mitnehmen – SG H2Ku gastiert in KonstanzEin schweres Auswärtsspiel steht am Samstag (09.02. 20 Uhr) für die Drittligahandballer der SG H2Ku Herrenberg auf dem Programm. Bei der HSG Konstanz gibt es für die Mannschaft um Kapitän Christian Dürner nichts zu verlieren. Trotzdem liebäugelt man im Lager des Gäu-Clubs durchaus mit einer Überraschung beim Tabellenvierten.
Die akribische Arbeit in der kurzen Winterpause macht sich momentan schon bezahlt. Nach dem 32:27 gegen den TV Hochdorf konnte Coach Stephan Christ befriedigt feststellen, dass seine Vorgaben, vor allem in der Abwehrarbeit, voll umgesetzt wurden. Und da auch im Angriff zielstrebiger agiert wurde als noch in Groß-Bieberau war der Erfolg gegen Hochdorf fast schon zwangsläufig.
Ein vollkommen anderes Spiel wartet nun am Samstag auf den Tabellenzwölften aus Herrenberg. Bei der HSG Konstanz betritt die SG H2Ku als krasser Außenseiter das Parkett der Schänzlehalle. Die HSG Konstanz wird wohl ein Gegner sein, der mit einiger Wut im Bauch und Wiedergutmachungsabsicht in das Spiel geht. War das Team von Trainer Daniel Eblen Anfang Dezember noch voll im Titelrennen, hat sich die Mannschaft mit seither 5 sieglosen Spielen (2:8 Punkte) aus der unmittelbaren Spitze verabschiedet. Darunter waren auch drei Heimspiele ohne Sieg, unter anderem ein Remis gegen Schlusslicht Münster (30:30). Zuletzt gab es ein 21:25 in eigener Halle gegen die Bundesligareserve aus Balingen Ein Sieg gegen die SG H2Ku Herrenberg ist fast schon Pflicht, um nicht weiter nach unten abzurutschen.
Kein leichtes Unterfangen also für die Gäste aus dem Gäu. Für SG- Coach Stephan Christ birgt die momentane Heimflaute der Konstanzer allerdings auch einiges an Sorgenpotential für sein eigenes Team, was die Motivationslage der Gastgeber betrifft. „Mir wäre es fast lieber gewesen, die HSG hätte gegen Balingen letzte Woche gewonnen. Nun muss Konstanz unbedingt beweisen, dass sie es besser können“, so Christ. Zumal der Kader der Gastgeber allemal Spitzenniveau aufweist. Besonders hervorzuheben sind hierbei Mattias Faißt und Gerrit Bartsch, der vor der Saison aus Minden an den Bodensee wechselte.
„Wenn wir unser Potential in Konstanz zu 100 Prozent abrufen können, sind wir nicht chancenlos“. Stephan Christ bringt es auf den Punkt, wie eine Überraschung gelingen kann. Stetig füllt sich inzwischen wieder der Mannschaftskader. Die Rückkehrer aus dem Krankenstand brauchen zwar immer wieder etwas Zeit, um in ihr Spiel zu finden, doch die Alternativen, die sich ergeben, stimmen den Trainer nicht nur in taktischer Hinsicht optimistisch: „Durch die Wechselmöglichkeiten sind wir wieder in der Lage, nach hinten heraus immer noch einmal zuzulegen“, umschreibt er den Vorteil der höheren Physis. Nachdem Tobias Hold immer besser ins Spiel zurück findet, machte letzte Woche ein anderer Spieler einen vielversprechenden Anfang. Youngster Robin Brandner erhielt aufgrund seiner Trainingsleistung bei seinem Comeback nach schwerer Verletzung eine lange Einsatzzeit vom Trainer zugebilligt, die der 18-jährige zu einer couragierten Leistung nutzte.
Zur Spielvorbereitung wird das Trainerteam wohl auch das Video vom Hinspiel im November letzten Jahres hinzuziehen. Damals errang die SG nach einem hohen Rückstand in den letzten Minuten noch ein Remis (25:25). Es war der Beginn einer aufsteigenden Formkurve mit immerhin seither 8:6 Punkten. Ein Punktezuwachs am Bodensee käme in dieser Situation des Überlebenskampfes daher natürlich recht.
Mitfahrgelegenheit im MannschaftsbusBeim Spitzenteam der dritten Liga, der HSG Konstanz, ist die Unterstützung der Fans besonders wichtig. Wer das Team vor Ort unterstützen möchte, hat die Möglichkeit, im Mannschaftsbus mitzufahren. Abfahrt ist am nächsten Samstag um 16:30 Uhr vom Hallenbad Herrenbad.
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Wenn man an die letzten beiden HSG-Heimspiele denkt und den Herrenberger Bericht von letzter Woche liest, dann kann man nur hoffen, dass die HSG endlich wieder hellwach aus der Kabine kommt (trotz Schmutzigem Donnerstag gestern!).
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Quelle: Südkurier
Eblen fordert mehr Leidenschaft
HSG-Trainer Daniel Eblen schwört seine Spieler ein. Nach zuletzt mageren Ergebnissen will Konstanz wieder ein Erfolgserlebnis feiern, auch wenn Eblen weiß, dass Herrenberg trotz der prekären Tabellenlage kein einfacher Gegner ist.
HSG Konstanz will wieder in die Erfolgsspur zurück. SG H2Ku Herrenberg ist heute Abend zu GastHSG Konstanz – SG H2Ku Herrenberg (Samstag, 20 Uhr). – Nach der Heimniederlage gegen den Bundesliganachwuchs des HBW Balingen-Weilstetten hatte es den Anschein, als habe sich die HSG Konstanz aus dem Rennen um Titel und Aufstieg verabschiedet. Doch dann platzte anfangs der Woche beim derzeit recht souverän die Tabelle der 3. Liga anführenden TSV Friedberg die Bombe: Man werde sich auf „kein Abenteuer 2. Bundesliga“ einlassen, teilten die Verantwortlichen der Handballabteilung ihren Spielern einen voraussichtlichen Aufstiegsverzicht mit – und hatten als schmerzliche Konsequenz dieser Entscheidung gleich noch den Wechsel von Trainer Hartmut Mayerhoffer zum Zweitligisten BBM Bietigheim als weitere Hiobsbotschaft zu verkünden.
Als Grund für den Verzicht gab das Management der Handballabteilung des TSV Friedberg finanzielle Unwägbarkeiten eines Aufstiegs an, ein Risiko, welches man nicht um jeden Preis eingehen wolle. Und nachdem die Bundesligareserve des HBW Balingen-Weilstetten schon auf Grund der Statuten der DKB-Liga bezüglich zweiter Mannschaften für einen Aufstieg nicht in Betracht kommt, wurden mit einem Schlag die Karten in der Südstaffel der 3. Liga wieder neu gemischt.
„Ich hatte schon immer gesagt, dass wir uns eigentlich nur in der Spitzengruppe der 3. Liga halten konnten, weil wir von schwerwiegenden Verletzungen und Ausfällen verschont geblieben waren“, so Daniel Eblen, der sich mit Hinweis auf die jüngsten Rückschläge im direkten Vergleich mit den Spitzenmannschaften der Liga mit neu eröffneten Aufstiegsperspektiven nicht weiter beschäftigen will. Vielmehr richtet er den Blick auf das für viele Konstanzer überraschend am Fasnachtswochenende terminierte Spiel gegen die SG H2Ku Herrenberg am Konstanzer Schänzle. „Sicher ist, dass wir zur Zeit in der Rolle des Gejagten sind und jeder Gegner glaubt, bei der HSG Konstanz gäbe es momentan schon was zu holen“, so Eblen. Ihn beschäftigt vor dem Vergleich gegen die auf Platz zwölf vom Abstieg bedrohten Herrenberger vor allem die psychologisch nicht ganz einfache Situation: Die Fans erwarten gegen einen Gegner aus dem Tabellenkeller einen Heimsieg und den ersten doppelten Punktgewinn des Jahres 2013, obwohl der Gegner viel mehr Potenzial „auf die Platte“ zaubern kann, als es aufgrund der bescheidenen Platzierung den Anschein hat.
Bereits beim 25:25-Unentschieden im Hinspiel mussten dies die HSG-Akteure schmerzhaft erfahren, als nach sicherer Führung über weite Strecken des Spiels die SG H2Ku Herrenberg in der Endphase der Partie alles auf eine Karte setzte und tatsächlich noch eine Punkteteilung erreichte. „Das war Ende November ein hochintensives Spiel, in welchem wir uns hinten raus zugegebenermaßen nicht sehr clever angestellt haben“, lässt Daniel Eblen die Begegnung, der sich lediglich noch ein weiterer doppelter Punktgewinn im darauffolgenden Heimspiel gegen den TSV Neuhausen/Filder anschloss, nochmals Revue passieren.
„Aber damals wie heute war das eine Situation, in welche wir uns selbst hinein manövriert haben und aus der wir auch selbst wieder herausfinden müssen“, so der Konstanzer Trainer, der sich von seinen Spielern vor allem wieder mehr Leidenschaft und eine positivere Körpersprache bei der Deckungsarbeit als zuletzt vor allem in der ersten Hälfte gegen den HBW Balingen-Weilstetten II wünscht.
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Hier der Vorbericht aus dem Gäuboten. Mal sehen, ob Herrenberg seiner Favoritenrolle (zuletzt 8:6 Punkte / HSG 2:8 Punkte) gerecht wird:
"SG H2Ku kann gegen Konstanz befreit aufspielen
Handball: Drittligist geht als klarer Außenseiter in das Duell mit dem derzeitigen Tabellen-ViertenZoomIm Hinspiel knöpften Ingo Krämer (am Ball) und die SG H2Ku Herrenberg der HSG Konstanz überraschend einen Punkt ab GB-Foto (Archiv): Bäuerle Der jüngste Sieg im Kellerduell gegen Hochdorf hat auf die Drittliga-Handballer der SG H2Ku Herrenberg befreiend gewirkt. Daher reist das Team um Coach Stephan Christ am heutigen Samstag (20 Uhr/Schänzle-Halle) ohne großen Druck zum derzeitigen Tabellen-Vierten HSG Konstanz.
Sven Gruber
"Wir sind am Bodensee sicher nicht chancenlos", glaubt Stephan Christ. Der Trainer der SG H2Ku Herrenberg schöpft seinen Optimismus vor dem Kräftemessen mit der HSG Konstanz aus mehreren Quellen: den überraschenden Punktgewinn im Hinspiel Ende November beispielsweise. In der heimischen Markweghalle knöpften seine Schützlinge nach einem zwischenzeitlichen Sechs-Tore-Rückstand einem scheinbar übermächtigen Gegner am Ende noch einen vielumjubelten Zähler ab. "Der sich für uns damals wie ein echter Sieg angefühlt hat", ruft der SG-Trainer ins Gedächtnis zurück.
Zum anderen weckte der beherzte Auftritt seiner Sieben die Lebensgeister des nach wie vor abstiegsbedrohten Drittligisten: Unterstützt von einer akribischen Trainingsarbeit und der Rückkehr nahezu aller Langzeitverletzten steigerte sich die SG H2Ku seitdem in Abwehr und Angriff. Die spürbar angestiegene Formkurve schlug sich seitdem in einer positiven Punktausbeute nieder: In sieben Spielen sammelte die Christ-Truppe 8:6 Zähler ein - und kletterte dadurch von den Abstiegsrängen.
Das wiederum ist dem jüngsten Erfolgserlebnis des vergangenen Wochenendes geschuldet: "Der Sieg gegen unseren direkten Konkurrenten Hochdorf hat uns zusätzliche Sicherheit gegeben. Davor hatten wir schon eine riesige Drucksituation verspürt", gibt Christ zu. Daher blickt er der Fahrt an den Bodensee relativ entspannt entgegen. "Die Partie heute hat einen gewissen Testspielcharakter für uns. Sie ist als Ernstfall für die kommenden beiden Aufgaben zu sehen", erklärt der SG-Coach.
Zu verschenken haben die Gäste freilich nichts: Am 16. Februar steht purer Abstiegskampf auf dem Programm. Dann gastiert der momentane Vorletzte TSG Groß-Umstadt in der Herrenberger Markweghalle. Eine Woche später reist die SG zum derzeitigen Drittletzten SV 64 Zweibrücken.
Trotz unterschiedlicher Ausgangslagen - auf die leichte Schulter nimmt Christ das Wiedersehen mit der HSG Konstanz nicht: "Wir haben im Hinspiel in der Offensive viele Sachen falsch gemacht." Etwa: die Zahl der teilweise haarsträubenden Abspielfehler. Was dem SG-Coach zusätzliche Sorgenfalten auf die Stirn treibt? "Mir wäre wesentlich wohler, wenn die Gastgeber nicht so unter Druck stünden." Aus den vergangenen fünf Spielen verbuchte die Sieben um Trainer Daniel Eblen lediglich 2:8 Zähler. Dabei wurde der Tabellen-Vierte im Titelrennen vom derzeitigen Spitzentrio der Liga abgehängt: Gegen den TSV Friedberg (22:22), den TSB Heilbronn-Horkheim (25:26) und den HBW Balingen-Weilstet ten II (21:25) gab es für die HSG nicht viel zu holen. Hinzu kam ein bitteres 30:30-Remis gegen das Liga-Schlusslicht TSG Münster.
Für Stephan Christ kommt das nicht von ungefähr: "Die Startformation besteht aus sehr guten Individualisten. In der Breite aber ist Konstanz qualitativ nicht so stark besetzt." Darin sieht er eine Minimalchance auf etwas Zählbares: "Wenn wir den Gegner über volle 60 Minuten herausfordern." Besonders die beiden wurfgewaltigen und torgefährlichen Rückraumspieler Mattias Faißt und Gerrit Bartsch ragen bei der HSG heraus. Bartsch ist vor Saisonbeginn vom Erstligisten TSV GWD Minden in den Süden der Republik gewechselt.
Doch der SG-Trainer scheut den personellen Vergleich nicht: "Wir haben in Tobias Barthold unseren Mister Zuverlässig zwischen den Pfosten. Er befindet sich gerade in blendender Form und steht HSG-Keeper Patrick Glatt an einem guten Tag in nichts nach." Für ihn ist das Duell der beiden Schlussmänner einer der Schlüsselfaktoren des Abends. Gleichwohl ist Christ bewusst, dass es mehr bedarf als einer erstklassigen Torhüterleistung: "Wir brauchen die Siegermentalität des Hinspiels. Zudem sollte der Ball im Angriff noch ein Stückchen besser laufen als zuletzt gegen Hochdorf." Eine sattelfeste Defensive erklärt sich gegen den Favoriten von selbst.
Rechtsaußen Manuel Tremmel und Patrick Sattler werden gegen die HSG fehlen. Tremmel beschränkt sich nach seiner Magen-Darm-Erkrankung auf seinen Stammverein HC Wernau. Sattler spielt bis auf weiteres für die SG-Zweite in der Württembergliga. "Dort kann er im Abstiegskampf besser helfen", erklärt Christ. Dagegen fährt der zweite SG-Keeper Daniel Rebmann (Bluterguss im Sprunggelenk) mit.
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Über eine konsequente Abwehrarbeit und einen wieder mal super haltenden Torwart Patrick Glatt gelang der HSG Konstanz ein kaum gefährdeter Arbeitssieg. Zwischendurch führte Konstanz mit 8 (oder 9 ?) Toren, dann wurden 3 Siebenmeter vergeben und der Goalie der Herrenberger streute einige Paraden ein, so dass es mit 4 Toren Abstand nochmals 5 Minuten vor Schluss etwas eng wurde. Aber da pflückte Glatt in sensationeller Manier bei einem Tempogegenstoss den Heber akrobatisch runter und die Sache lief in die richtige Richtung. Marc Hafner verwandelte dann die letzten 2 Siebener und alle atmeten auf.
-- Mann des Tages war sicher Gerrit Bartsch, der auf Linksaussen ein Tor nach dem anderen warf und sich in blendender Spiellaune präsentierte. Matze Faisst hielt sich zurück, nagelte nur selten die Kugel ins Tor, konnte aber durchaus Verantwortung übernehmen. Die Konstanzer Spielzüge waren etwas schematisch darauf ausgerichtet, Flockerzie schliesslich nach endloser Passfolge am Kreis anzuspielen, was in der 1. Halbzeit vorzüglich gelang, in der 2. Halbzeit stellten sich die Herrenberger dann darauf ein. Aber letzten Endes hatten die H2Ku-ler zu wenig Durchschlagskraft im Angriff, es kam einfach zu wenig aus dem Rückraum, der vorzügliche Linksaussen wurde viel zu wenig eingesetzt und einige Spieler hatten kein Bundesliga-Niveau. Schleierhaft war für mich, warum dieser glatzköpfige Torwart jeweils bei Herrenberg beginnen durfte (1. und 2. Halbzeit), der betätigte sich als totaler Fliegenfänger und hielt rein gar nichts. Auch wechselte der Herrenberger Trainer viel zu viel durch, man sah, dass es einigen Spielern auf gewissen Positionen überhaupt nicht gefiel. Herrenberg verlor manchmal völlig die Linie, am Anfang wurde Faisst noch absolut offensiv gedeckt, nachher war Chaos angesagt in der Abwehr. Da half auch nichts, dass die H2Ku-Bank sich in der ersten Halbzeit als Stehaufmännchen und Super-Reklamierer aufführte, was aber nach einer gelben Karte ziemlich abflaute.
-- Ein Wort zu den Schiedsrichtern. Ich muss sagen, ich habe schon lange nicht mehr ein so gutes Gespann gesehen. Sie tasteten sich relativ langsam ins Spiel rein, verteilten erst zögernd die gelben Karten, um dann aber konsequent alle Härten und Nicklichkeiten - wobei das Spiel recht fair war - zu unterbinden. Gerade der Unterschied zwischen Siebenmeter mit 2 Min. und dann aber ohne 2 Min. wurde sehr gut umgesetzt. Dann kamen noch 2 Situationen hinzu, die nicht jedes Gespann so pfeift: Sie liessen 2 x Vorteil für Konstanz laufen und als der Torwart beide Male hielt, gab es Abwurf und ne Zeitstrafe für Herrenberg vom Anfangsfoul. Klasse. Und in der Schlussphase bei Manndeckung durch Herrenberg stellten sie je einen Spieler von beiden Teams hinaus, die sich da beharkten. Souverän.
-- Konstanz stellte eindeutig die härtere Abwehr, war auch körperlich mit Vorteilen. Ansonsten wurde relativ ruhig aufgebaut, man wollte keine dummen Ballverluste. Das gelang auch über weite Strecken und genügte an diesem Fasnachtsabend gegen einen mässigen Gegner. Herrenberg kämpfte mit einer sehr guten Einstellung und liess von der Einstellung nichts zu wünschen übrig, aber es war zu wenig.
--Eine eindeutige Schwachstelle bei Konstanz ist bekanntlich die Rückraum-Rechts-Position. Mir ist schleierhaft, warum dafür nicht Stefan Bruderhofer ein bisschen mehr aufgebaut wird. Kai Mittendorf ist dort absolut ungeeignet, meist löst er dann zum Kreis auf und das Reinbomben bleibt dann an Matze Faisst hängen. Das kann nicht gut gehen bzw. ausreichen für eine Spitzenmannschaft. Noch eine Anmerkung zum Publikum: Trotz Fasnachtssamstag fanden doch ca. 500 bis 600 Zuschauer in die Schänzlehalle, was für die Fasnachtshochburg Konstanz schon sehr viel war. Dass die Musikanlage ausfiel, spielte keine Rolle, der Hallensprecher stopfte gekonnt die Lücken.
-- Immerhin: Konstanz konnte den Abwärtstrend stoppen, das kann so weiter gehen. -
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Glückwunsch an die HSG zu diesem Fasnachtssieg! Das war ein idealer Warmmmacher für die nachfolgende Kneipenfasnacht!
3 Punkte waren für mich maßgebend für den Sieg:
Die HSG kam, im Vergleich zu den beiden letzten Heimspielen, hellwach und konzentriert ins Spiel (9:4) und musste nicht wieder einem Rückstand nachlaufen.
Das immer spannende Torhüterduell HSG-SG gewann Patrick Glatt. Barthold hatte, völlig ungewöhnlich für mich, einen rabenschwarzen Tag.
Für mich mitentscheidend war aber der taktische Schachzug, endlich mal konsequent über die Außen zu spielen (vor allem in der 1. Hälfte) und hier waren Bartsch und Hafner überragend. Damit hatten die Herrenberger wohl nicht gerechnet. Dieses Außenspiel wurde doch in den letzten Monaten sehr vernachlässigt (vor allem gegen Balingen, als Faißt im Rückraum fehlte), zumal man ja Spieler hat, die auch aus dem engsten Winkel treffen können. Ich hoffe, das wird beibehalten, da es die HSG noch unberechenbarer macht! -
Hier bereits der Bericht der Herrenberger Homepage:
Kalte Dusche am Bodensee – die Bilder zum Spiel der SG H2Ku in KonstanzNach einer insgesamt enttäuschenden Leistung kehrte Drittligist SG H2Ku Herrenberg mit einem 26:31 (13:18) am Samstagabend von der HSG Konstanz zurück. Fünfzehn starke Schlussminuten reichten nicht, den Favoriten entscheidend in Bedrängnis zu bringen. Für das nächste Heimspiel gegen Nieder-Roden bedarf es nun einer erheblichen Leistungssteigerung, um das Parkett siegreich zu verlassen.
Den Gästen aus dem Gäu wurde von Beginn an klar vor Augen geführt, dass die HSG Konstanz gewillt war, die letzten schwachen Heimauftritte vergessen zu machen. Die schlechte Chancenverwertung und die Lücken in der Abwehr der SG spielten den Gastgebern dabei in der Anfangsphase (5:10 nach 15 Minuten) natürlich in die Karten. Mit dem 18:13 für die Hausherren wurden schließlich die Seiten gewechselt.
Das gleiche Bild zunächst in Halbzeit zwei. Die HSG Konstanz spielte konsequent über den Kreis oder die Außen. Besonders die Kreisanspiele konnte die SG- Abwehr kaum unterbinden. Was hier nicht zum Torerfolg führte, wurde mit gleichbleibender Regelmäßigkeit mit einem Siebenmeter für die Gastgeber geahndet. Beim 26:17 nach 45 Minuten war eine Vorentscheidung gefallen. Allerdings ging nun noch einmal, analog dem Hinspiel vom letzten November, ein spürbarer Ruck durch die Mannschaft. Fünf Treffer in Folge ließ noch einmal Hoffnung aufkeimen (22:26). Für die Überraschung reichte es aber diesmal nicht mehr, da das Team in den entscheidenden Phasen nicht mehr konsequent genug war.
Einige Bilder des Spiels haben wir wieder für Sie zusammengestellt.
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Hier der Bericht von Handball-world.com:
Konstanz kehrt gegen Herrenberg wieder in Erfolgsspur zurück.Es hat "gestunken": Sebastian Groh feierte mit Konstanz einen Befreiungsschlag
Foto: Peter Pisa - HSGStephan Christ, der Trainer der Gäste, meinte bereits vor der Reise an den Bodensee: "Mir wäre wesentlich wohler, wenn die Gastgeber nicht so unter Druck stünden." Darin äußerten sich sowohl Hoffnung wie auch Furcht. Der Wunsch, einen angeschlagenen Gegner zum richtigen Zeitpunkt zu treffen und die Befürchtung, dass sich das alles als Bumerang erweisen könnte.Respekt hatte Herrenberg vor dem Aufritt bei den als besonders heimstark geltenden Konstanzern allemal, doch wusste niemand die jüngste Durststrecke der HSG Konstanz so recht einzuordnen. Wie würden die Akteure der Heimmannschaft damit umgehen? Hat das Selbstvertrauen gelitten, sind die Spieler etwas gehemmt oder gar blockiert – oder aber sind sie nun besonders heiß auf den Umschwung?
Die Antwort auf alle Fragen wurde bereits nach wenigen Minuten in deutlicher Manier gegeben: Die Konstanzer kamen hochkonzentriert, hochmotiviert und entschlossen aus der Kabine und fanden über eine wieder gut stehende Abwehr um ihre Dirigenten Markus Schoch und Kai Mittendorf sehr gut ins Spiel. Die Herrenberger dagegen fanden von Anfang an kein Mittel, um den aggressiv und konsequent zu Werke gehenden Abwehrriegel der Konstanzer auszuhebeln. Mit jeder gespielten Minute merkte man der HSG an, dass das Selbstvertrauen wuchs. Mit dem durch die sicher stehende Defensive wieder zurückeroberten Selbstvertrauen gelang dann auch in der Offensive ein Kabinettstückchen nach dem anderen.
Zuerst setzte sich Kreisläufer Sebastian Groh in der 12. Spielminute gegen zwei sich an ihm festkrallende Herrenberger durch und markierte den Treffer zum 7:4, dann sorgte Gerrit Bartsch mit einem sehenswerten Dreher zum 9:4 für ein Raunen und begeisterten Jubel auf den Rängen, die - trotz des ungünstigen Spieltermins in der Fastnachtshochburg Konstanz - überraschend gut gefüllt waren. Schließlich spielte sich die HSG mit viel Spaß und Spielfreude regelrecht in einen Rausch und behielt trotz drohenden Zeitspiels die Übersicht, spielte einen wunderschönen Querpass auf Gerrit Bartsch, der in überragender Art und Weise zum 11:6 abschloss (18. Minute).
Der an diesem Abend nicht zu bremsende Gerrit Bartsch war es dann auch, der in Unterzahl von außen eines seiner insgesamt elf Tore zum 18:11 erzielte. Dabei spielt es für den aus der 2. Bundesliga gekommen Studenten scheinbar auch keine Rolle, dass er am Vormittag noch eine Mathe-Klausur an der Universität schreiben musste.
In der Halbzeit waren es diesmal die kleinen Nachwuchshandballer, die der närrischen Hexenfigur der vorigen Woche nacheiferten: Der in diesem Spiel überraschend unglücklich agierende Herrenberger Schlussmann Barthold wurde zum Duell gebeten – und musste nun sogar einige Male die platziert geworfenen Bälle der "Knirpse" aus dem Netz holen.
"Die letzten Spiele haben uns alle gestunken, das haben wir heute an Herrenberg ausgelassen. Wir hatten heute wieder viel Spaß, die Gäste wohl weniger", erklärte ein sichtlich erleichterter Sebastian Groh nach der Partie und ebenfalls überstandener Uni-Klausur am Vormittag. Nach 46 gespielten Minuten hatte sein Team beim 26:19 einen Neun-Tore-Vorsprung herausgeworfen, der allerdings binnen weniger als vier Minuten auf 26:22 schmolz. Patrick Glatt konnte die Hausherren bei einem folgenden freien Gegenstoß mit einer artistischen Parade vor Schlimmerem bewahren.
"Ich bin nur glücklich umgefallen, so war das gar nicht beabsichtigt", zeigte sich der gut haltende Torhüter der HSG anschließend sehr bescheiden. Die kurze Schwächephase gegen Ende des Spiels überstand die HSG aber unbeschadet und steuerte einem am Ende jederzeit ungefährdeten und hochverdienten Heimsieg entgegen.
Yannick Schatz bezeichnete den 31:26 Sieg als "Befreiungsschlag, als pure Erleichterung – gerade im Hinblick auf die nun folgenden zwei schweren Auswärtsspiele. Wir können nun wieder ganz anders in die Spiele gehen, haben unser Selbstvertrauen wieder zurück, nachdem wir gezeigt haben, dass wir es auch nach der Winterpause noch genauso gut können wie in der Hinrunde." Das Erfolgsrezept scheint dabei denkbar einfach, denn für Patrick Glatt war "ausschlaggebend, dass wir einfach heiß waren, innerlich alle gekocht haben und etwas gut machen wollten. Wir haben dann Gas gegeben, Spaß gehabt und konzentriert gearbeitet." Auch die von Daniel Eblen gegen die 3:2:1 Abwehr der Gäste verordnete spielerische Linie und das Außenspiel sorgten für einen ungefährdeten Sieg – und einen, der auf erfrischende Art und Weise zustande kam.
HSG Konstanz: Glatt, Wolf (Tor); Mittendorf (2), Oesterle, Groh (3), Bartsch (11/3), Hafner (6/2), Meiners, Flockerzie (1), Schoch, Faißt (4), Schatz (4/1), Geßler, Bruderhofer.
SG H2Ku Herrenberg: Rebmann, Barthold (Tor); Hörer (3), Rau (2), Klisch (1/1), Merz, Hold, Schmiederer (6), Dürner (6), Kuppinger, Krämer (4/1), Brandner (1), Geist (3).
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Quelle: Südkurier
Heimaufgabe souverän gelöst
Triumphierende Gesten auf der HSG-Bank: Konstanz setzte sich gegen Herrenberg mit 31:26 durch. Bild: Pisa
HSG Konstanz gewinnt 31:26 gegen Herrenberg. Bartsch mit elf Treffern überragender Akteur
Die Revanche für das Last-minute-Unentschieden in Herrenberg ist den Konstanzer Handballern geglückt – trotz Fasnacht und gesundheitlicher Widrigkeiten im Kader besiegte die HSG am Samstagabend den Tabellenzwölften Herrenberg und ließ beim zu keiner Zeit gefährdeten 31:26-Heimsieg in einigen Situationen auch wieder den seit längerem vermissten Spielwitz und technische Klasse aufblitzen.
„Endlich haben wir das in der Abwehr wieder hinbekommen, was wir uns schon die ganzen letzten Spiele vorgenommen hatten: Viel Engagement und gegenseitiges Aushelfen, um unseren Torhütern auch wieder Sicherheit zu geben. Und das hat dann bis auf ein paar Kleinigkeiten eigentlich auch ganz gut funktioniert“, zeigte sich der Konstanzer Trainer Daniel Eblen mit der Leistung seiner Schützlinge sehr zufrieden. Vor allem mit der ersten Hälfte, „nachdem wir uns auch im Angriff ein paar Sachen gegen die 5:1-Deckung der Herrenberger haben einfallen lassen!“, wie Eblen analysierte.
Den ersten Treffer erzielte zwar Gäste-Routinier Christian Dürner mit einem fulminanten Schlagwurf, danach präsentierte sich die Defensive der Hausherren am Schänzle aber kompakt und stellte die Angriffsreihe Herrenbergs vor gewaltige Probleme: Lediglich Rückraum-As Valentin Hörer und ein auf den Zentimeter genau ankommender Zuckerpass von Christian Dürner auf Simon Geist zum 5:4 (10.) ließen die Gäste nicht schon frühzeitig den Kontakt zur HSG Konstanz verlieren.
Denn auch wenn sich der Rückraum und Sebastian Groh am Kreis mit der resolut den Körperkontakt suchenden Defensivarbeit der SG H2Ku zunächst schwer taten, sorgte ein wie entfesselt aufspielender Gerrit Bartsch auch offensiv immer wieder für Erfolgsmomente. Ob nun vom als Halbrechts aufgebotenen Kai Mittendorf mustergültig am Kreis in Szene gesetzt, von Linksaußen oder von der Strafwurfmarke: Wo immer der Ex-Mindener den Ball zu greifen und die Chance bekam, Richtung Tor zu ziehen, bugsierte er das Spielgerät am schließlich entnervt das Gehäuse räumenden Goalie der SG H2Ku Herrenberg, Tobias Barthold, vorbei. Nach dem verwandelten Siebenmeter zum Stand von 8:4 (13.) ruf dies schließlich auch den Coach der Gäste, Stephan Krist, auf den Plan, der seine Mannen zur Auszeit bat.
„Gerrit war auch schon beim Spiel gegen Balingen derjenige, der bis zum Schluss alles probiert hat und ich gönne es ihm sehr, dass er sein Engagement heute auch in Torerfolge hat ummünzen können“, beschrieb HSG-Coach Daniel Eblen die „Bartsch-Festspiele“ mit neun Treffern des quirligen Antreibers bis zur Pause gewohnt nüchtern. Vom auf 18:11 (28.) ausgebauten Vorsprung konnte die HSG Konstanz dann allerdings lediglich fünf Treffer mit in die Pause nehmen.
Schnell war nach Wiederanpfiff klar, dass sich die Gäste noch längst nicht aufgegeben hatten. Fünf Minuten lang wurde um jeden Ball verbissen gekämpft, ehe der Tempogegenstoßtreffer zum 18:14 (35.) fiel. „Dass Patrick Glatt in der zweiten Hälfte zu Hochform aufgelaufen ist, nachdem wir doch zum Ende hin ein wenig die Konzentration verloren hatten – das war dann nochmals wichtig“, so Daniel Eblen, der ein insgesamt zufriedenes Resümee dieses auf den Fasnachtssamstag vorgezogenen Vergleichs zog, der lediglich rund 400 zum Teil verkleidete Zuschauer anlockte. (uh)
HSG Konstanz: Glatt, Wolf (Tor); Mittendorf (2), Oesterle, Groh (3), Bartsch (11/2), Hafner (6/2), Meiners, Flockerzie (1), Schoch, Faißt (4), Schatz (4/1), Geßler, Bruderhofer. - Z: 400.
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Quelle: Schwäbische Zeitung:
HSG Konstanz stoppt den Abwärtstrend
Handball 3. Liga, Männer: HSG Konstanz - SG H2Ku Herrenberg 31:26 (18:12)Matthias Faißt steuert hier einen seiner vier Treffer zum Heimsieg gegen die SG H2Ku Herrenberg bei. (Foto: Pisa)Von Andreas Joas
KONSTANZ Stephan Christ, Trainer der Gäste, meinte bereits vor der Reise an den Bodensee: „Mir wäre wesentlich wohler, wenn die Gastgeber nicht so unter Druck stünden“. Darin äußerte sich einerseits der Wunsch, einen angeschlagenen Gegner zum richtigen Zeitpunkt zu treffen und andererseits die Befürchtung, dass sich das alles als Bumerang erweisen könnte.
Respekt hatte Herrenberg vor dem Aufritt bei den als besonders heimstark geltenden Konstanzern allemal, doch wusste niemand die jüngste Durststrecke der HSG Konstanz so recht einzuordnen. Wie würden die Akteure der Heimmannschaft damit umgehen?
Die Antwort wurde bereits nach wenigen Minuten deutlich gegeben: die Konstanzer kamen hochkonzentriert, hochmotiviert und entschlossen aus der Kabine und fanden über eine wieder gut stehende Abwehr um ihre Dirigenten Markus Schoch und Kai Mittendorf sehr gut ins Spiel. Die Herrenberger dagegen fanden von Anfang an kein Mittel, um den aggressiv und konsequent zu Werke gehenden Abwehrriegel der Konstanzer auszuhebeln. Mit jeder gespielten Minute merkte man der HSG an, dass das Selbstvertrauen wuchs. Mit dem durch die sichere Defensive zurückeroberten Selbstvertrauen gelang dann auch in der Offensive ein Kabinettstückchen nach dem anderen: Zuerst setzte sich Kreisläufer Sebastian Groh in der 12. Spielminute gegen zwei sich an ihm festkrallende Herrenberger durch und markierte den Treffer zum 7:4, dann sorgte Gerrit Bartsch mit einem sehenswerten Dreher zum 9:4 für begeisterten Jubel auf den Rängen, die - trotz des ungünstigen Spieltermins in der Fastnachtshochburg Konstanz - überraschend gut gefüllt waren. Schließlich spielte sich die HSG regelrecht in einen Rausch und behielt trotz drohenden Zeitspiels die Übersicht, spielte einen wunderschönen Querpass auf Gerrit Bartsch, der in überragender Art und Weise zum 11:6 abschloss (18.). Der an diesem Abend nicht zu bremsende Gerrit Bartsch war es dann auch, der in Unterzahl eines seiner insgesamt elf Tore zum 18:11 erzielte. Dabei spielt es für den aus der 2. Bundesliga gekommen Studenten scheinbar auch keine Rolle, dass er am Vormittag noch eine Mathe-Klausur an der Universität hatte schreiben müssen.
„Die letzen Spiele haben uns alle gestunken, das haben wir heute an Herrenberg ausgelassen. Wir hatten heute wieder viel Spaß, die Gäste wohl weniger“, erklärte ein sichtlich erleichterter Sebastian Groh nach der Partie und ebenfalls überstandener Uni-Klausur am Vormittag. Nach 46 Minuten hatte sein Team beim 26:19 einen Neun-Tore-Vorsprung herausgeworfen, der allerdings binnen weniger als vier Minuten auf 26:22 schmolz. Patrick Glatt konnte die Hausherren bei einem folgenden freien Gegenstoß mit einer artistischen Parade vor Schlimmerem bewahren. „Ich bin nur glücklich umgefallen, so war das gar nicht beabsichtigt“, zeigte sich der gut haltende Torhüter der HSG anschließend sehr bescheiden. Die kurze Schwächephase gegen Ende des Spiels überstand die HSG aber unbeschadet und steuerte einem am Ende jederzeit ungefährdeten und hochverdienten Heimsieg entgegen.
Yannick Schatz bezeichnete den 31:26 Sieg als „Befreiungsschlag, gerade im Hinblick auf die nun folgenden zwei schweren Auswärtsspiele. Wir können jetzt wieder ganz anders in die Spiele gehen, haben unser Selbstvertrauen wieder zurück, nachdem wir gezeigt haben, dass wir es auch nach der Winterpause noch genauso gut können wie in der Hinrunde.“
Das Erfolgsrezept scheint dabei denkbar einfach, denn für Patrick Glatt war ausschlaggebend, „dass wir einfach heiß waren, innerlich alle gekocht haben und etwas gut machen wollten. Wir haben dann Gas gegeben, Spaß gehabt und konzentriert gearbeitet.“
Auch die von Daniel Eblen gegen die 3:2:1-Abwehr der Gäste verordnete spielerische Linie und das Außenspiel sorgten für einen ungefährdeten Sieg – und einen, der auf erfrischende Art und Weise zustande kam.
HSG Konstanz: Glatt, Wolf - Mittendorf (2), Oesterle, Groh (3), Bartsch (11/3), Hafner (6/2), Meiners, Flockerzie (1), Schoch, Faißt (4), Schatz (4/1), Geßler, Bruderhofer.
SG H2Ku Herrenberg: Rebmann, Barthold - Hörer (3), Rau (2), Klisch (1/1), Merz, Hold, Schmiederer (6), Dürner (6), Kuppinger, Krämer (4/1), Brandner (1), Geist (3).
Zuschauer: 400