Integration ist nur beidseitig möglich!

  • Mit Erschrecken musste ich in meiner örtlichen Tageszeitung, lesen wie weit wir in Deutschland von einer funktonierenden Integrationsgesellschaft entfernt sind. Im Rahmen einer "besinnlichen Stunde" unter dem Motto "Dialog der Religionen" des Katholischen Deutschen Frauenbundes sollten die Anwesenden einen Fragebogen, unter anderem mit der Frage ob sie den Bau einer Moschee in Viernheim begrüßen würden, beantworten. Für die Moscheenfrage gab es 4 Antwortmöglichkeiten
    1. "Ich begrüße den Bau einer Moschee in Viernheim, weil ich für Religionsfreiheit auch in unserem Land bin und den Muslimen zugestehe, ihr eigenes Gotteshaus zu besitzen" wurde von 0(!) Teilnehmern angekreuzt

    2." Ich stehe dem eher skeptisch einem Moscheebau gegenüber, weil ich die Befürchtung habe, dass sich dieser Ort zum islamischen Zentrum ausweitet und die Christen in Viernheim ins Hintertreffen geraten" ( Wohlgemerkt existieren in Viernheim bei nur 33000 Einwohnern ganze 10 christliche Kirchen und Gemeinden. Da frag ich mich inwiefern die Christen durch den Bau einer Moschee ins Hintertreffen geraten sollten?) wurde von 14 angekreuzt

    3."Ich möchte mir in einer Bürgerversammlung die Argumente des Moscheevereins anhören und mit meinen muslimischen Mitbürgern über das genaue Konzept einer Moschee in Viernheim zu beraten" bevorzugten 13 der Befragten

    4." Ich lehne eine Moschee in Viernheim strikt ab, weil der Islam eine agressive und gewaltbereite Religion ist, mit der man keinen Dialog führen kann und die nur darauf wartet, die Vorherschaft in Deutschland zu übernehmen" meinten 5(!). Wie paranoid muss man ernsthaft sein an eine Deutschlanderoberungsplan der Muslimie zu glauben? Außerdem frage ich mich ob eine dieser 5 Personen sich jemals mit einen Muslimen,
    quasi einem Glaubensbruder da beide Religionen diesselben Wurzeln haben, was, bezweifel ich zumindest, den 5 sicher nicht klar ist, unterhalten? Oder Aber sich je mit dem Islam und dem Koran auseinandergesetzt? Im übrigen ist es doch das Oberhaupt der Katholiken welches seinen Verein als einzigste Kirche, alle anderen Religionen lediglich als Religionsgemeinschaften ansieht. Soviel zum Thema Allmachtsanspruch


    Nach einen solchen Umfrageergebnis veröffentlich in unserer Tageszeitung, welche auch Muslime lesen werden, kann ich voll und ganz verstehen warum sich immernoch Türken und andere Islamanhänger bestenfalls geduldet jedocht nicht in Deutschland gewollt betrachten.
    Wir haben noch einen harten, steinigen Weg vor uns in eine wahre Integrationsgesselschaft!

    "Mit dem Ende des Kinos werden wir vertrieben worden sein aus einem Paradies"
    ( Peter Handke)

    "Die Forderung, dass Auschwitz nicht noch einmal sei, ist die allererste an Erziehung"
    ( Theodor W. Adorno )

  • naja die grundgesamtheit ist mit 45 nicht sehr hoch. 40 % lehnen die moschee doch nicht strikt ab. das umfrageergebnis würde ich sogar noch als relativ "liberal" werten, wenn ich mir so debatten um moscheenbauten hier in rhein-main anhöre. da ist der widerstand höher.

  • Moscheen in Deutschland find ich auch ein bisschen daneben. Genau wie die Forderungen nach türkischem Unterricht an den Schulen, türkischen Bürgermeistern und was der gute Herr Erdogan da noch alles abgelassen hat :pillepalle:

  • also bei den millionen moslems ist es logisch, dass die auch ihre religion nicht in irgendeiner baracke ausleben wollen. eigentlich gibt es für die große zahl von moslems viel zu wenige moscheen. der widerstand der bevölkerung ist allein schon aus pragmatischen gründen nachvollziehbar. mal angenommen du hast ein haus gebaut und jetzt kommt nebenan eine moschee. der wert des häuschens wird sich sicher nicht vermehren. dass dies aufgrund eines aufgebauschten feindbildes in der öffentlichkeit zustande kommt steht auf einem anderen papier und interessiert den hausbesitzer nicht.

    die türkische regierung tut auch nicht gerade sehr viel, um dieses bild in der öffentlichkeit zu ändern. wenn ich sehe wie erdogan seine leute in deutschland ganz offensichtlich als dritte kolonne sieht, wird mir anders.


    und um mal auf den reisserischen titel zurückzukommen? wieso beruht integration auf zweiseitigkeit? wer hier leben will muss sich integrieren, d.h. im rahmen unserer grundordnung. wieso erwartest du vom katholischen frauenbund, dass sich dessen mitglieder in richtung muslime glaubensgemeinschaften integrieren?

    Einmal editiert, zuletzt von alter Sack (19. Februar 2008 um 22:14)

  • Ich formuliere das jetzt mal ohne jedes Rumgelaber.

    1. Jeder Bürger hat das Recht auf freie Religionsausübung. Moscheen sind eine Selbstverständlichkeit.
    2. Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Auch bei türkischen Mitbürgern.
    3. Jede türkische Frau und jedes türkische Mädchen hat genau wie die Deutschen das Recht auf Selbstbestimmung.
    4. Türkische Kinder haben genauso am Schulunterricht teilzunehmen wie deutsche Kinder. Einschliesslich des Sportunterichtes und des Schwimmens und der Klassenfahrten.
    5.Die Unterrichtssprache ist Deutsch. Wir verständigen uns in Deutschland auf Deutsch. Die Amtssprache ist Deutsch.
    6.Das Tragen Kopftücher als Unterwerfungssymbol ist genau wie derzeit in der Türkei zu handhaben.
    7. Die Grundlagen unseres Rechtssystem sind und bleiben völlig unabhängig von islamischen Wertvorstellungen.

    Integration bedeutet halt auch im Laufe der Zeit Assimilation. Die polnische Einwanderung ins Ruhrgebiet möge als Beispiel gelten.

    Wems so nicht passt, dem ist der Weg zurück freigestellt.

    ...und ansonsten kann jeder nach seiner Facon seelig werden. (Frei nach Friedrich dem Großen)

    .... und im übrigen bin ich der Meinung, dass alle Gymnasien abgeschafft gehören !

    Nicht der Abgrund trennt, sondern der Niveauunterschied. (Lec)

    3 Mal editiert, zuletzt von tausendfeuer (19. Februar 2008 um 22:39)

  • Zitat

    Original von tausendfeuer
    ...und ansonsten kann jeder nach seiner Facon seelig werden. (Frei nach Friedrich dem Großen)


    Ich nehme das e mal auf Halde und überweise es an Oli nach Kuba. Ansonsten dito.

    MfG Felix0711

    "Deshalb unterstütze ich mit vollstem Enthusiasmus ein Projekt, das abendländischen Humanismus mit moderner Technik verbindet – den Bau eines unterirdischen Doms!"
    Harald Schmidt

  • Zitat

    Original von Felix0711


    Ich nehme das e mal auf Halde und überweise es an Oli nach Kuba. Ansonsten dito.

    du hast recht und ich ärgere mich, aber es ist nicht logisch... das hätten sie ändern müssen, (anstelle von "aufwändig" z.B.)

    .... und im übrigen bin ich der Meinung, dass alle Gymnasien abgeschafft gehören !

    Nicht der Abgrund trennt, sondern der Niveauunterschied. (Lec)

  • unterschreibe ich so deine Punkte. Nur wie wird das Kopftuch in der Türkei gehandelt? Dort darf man es wieder an Unis tragen. Oder meinst du das bis vor wenigen Wochen geltende Kopftuchverbot?

    Ich bin in öffentlichen Einrichtungen strickt FÜR ein Kopftuchverbot. Aber gleichzeitig bin ich auch für ein Verbot von anderen Religiösen Symbole. Vorschlag hier: Für jede Glaubensrichtung einen Religionsraum einrichten (wären demnach Judentum, Islam und Christentum) in dem, aber NUR in dem, das tragen und aufhängen von Glaubensbekennungen (Kopftuch, Kreuzer usw...) erlaubt ist.


    @Ché Guevara
    Deine Aussage hat einen leichten Hauch von "veraltet" um es mal freundlich auszudrücken. Moslems dürfen keine Schulen und keine Moschen bauen:
    Ich greife das auf: Alle Kirchen in der Arabischen Welt, die da doch recht verbreitet sind, so wie deutsche Schulen im Ausland gehören abgerissen.

    Fördert nicht etwa das zwängen der Moslems in die Hinterhöfe, dieUnwissenheit? Die Ängste vor "Hasspredigern"? Je öffentlicher ihre Religion wird, desto integrierter werden sie, desto weniger Gefahr geht aus!

    Viele Grüße
    :hi:

    2 Mal editiert, zuletzt von Snuffmaster (20. Februar 2008 um 08:47)

  • Zitat

    Original von Wieland
    und um mal auf den reisserischen titel zurückzukommen? wieso beruht integration auf zweiseitigkeit? wer hier leben will muss sich integrieren, d.h. im rahmen unserer grundordnung. wieso erwartest du vom katholischen frauenbund, dass sich dessen mitglieder in richtung muslime glaubensgemeinschaften integrieren?


    Integration fordert einerseits von denjenigen, die in ein fremdes Land kommen, dass sie nicht "im eigenen Saft schmoren", sondern dass sie die Kultur ihrer Gastgeber kennenlernen wollen und bereit sind, sich daran zu orientieren. Angefangen vom Kennenlernen der Sprache über Gepflogenheiten im sozialen Miteinander (etwa in der Schule) bis hin zum Akzeptieren kulturell anderer Umgangsformen (etwa bei der Wahl des Lebenspartners).
    Andererseits fordert es auch von den Gastgeber eben genau das: Dass man sich als Gastgeber versteht. Es ist immer konfliktbehaftet, wenn ein Mensch in ein fremdes Umfeld kommt und zunächst als Außenseiter dasteht. Das fängt beim Preußen in Bayern an und geht bis zum Nigerianer in Sachsen (um zwei besonders brisante Fälle zu nennen). Nur wenn die "Alteingesessenen" den "zugroasten" eine Chance geben und sie nicht sofort ablehnen, ist Integration möglich. Deshalb kann Integration nur beidseitig funktionieren. Das ist jedoch nur die kulturelle Seite, die weitgehend vom einzelnen Menschen abhängt.


    Die Frage, ob Glaubensstätten einer nicht "einheimischen" Religion in einer Stadt erreichtet werden dürfen, ist rechtlich betrachtet eindeutig: Da es in Deutschland die Religionsfreiheit gibt, muss es erlaubt sein, dass islamische Moscheen, hinduistische Tempel oder buddhistische Klöster errichtet werden.
    Interessanter ist die ethisch-moralische Frage, zumal vor dem Hintergrund, dass etwa in der Türkei keine christlichen Kirchen errichtet werden dürfen (meines Wissens). Dürfen wir jetzt "Gleiches mit Gleichem" vergelten, wie in der Bibel im Alten Testament zu lesen ist? Oder müssen wir dulden, dass hier in unserem schönen Heimatland, zwischen friedlichen Kühen und malerischen Kirchen, auf einmal eine Moschee errichtet wird, aus deren Innerem Glaubensfanatiker den Dschihad predigen und zur Vernichtung aller Glaubensfeinde aufrufen?

    Es gibt seit vielen Jahrzehnten Moscheen in Deutschland. Und dort wird - oh Wunder - nicht Hass gepredigt, sondern Toleranz und Respekt voreinander. Sicher, es mag einzelne Vorbeter geben, die sich in Hasstiraden ergehen, nur sind diese absolut in der Minderheit. Es gibt Außenseiter in jeder Religion, in jeder Gesellschaft, die nur Schwarz oder Weiß kennen, für die nur die Frage danach zu existieren scheint, wie man den jeweiligen Gegner bekämpft.
    Doch auch diese wenigen Außenseiter sind es nicht, die die Meinung beeinflussen, die unseren Blick trüben. Dafür sind hier vor allem Politiker und in überwiegendem Maße die Medien verantwortlich. Es vergeht doch kaum ein Tag, ohne dass ein Selbstmordattentat eines Islamisten in den Medien erscheint, ohne dass darauf hingewiesen wird, dass wir uns in einem "Krieg gegen den Terror" befinden. Die Hetze gegen den Islam ist in den Medien latent vorhanden, dank Bush & Co. Auch weil nicht differenziert wird, sondern weil polemisiert wird. Wer weiss denn in Deutschland schon, dass es verschiedene Richtungen der Auslegung des Koran gibt und dass der Kampf gegen die Ungläubigen in keiner dieser Auslegungen ein zentraler Teil des Glaubens ist?

    Ein ganz zentraler Teil der Integration besteht darin, die Kultur des Anderen kennenzulernen. Nur durch Aufklärung kann man verstehen, warum jemand wie reagiert. Und es bedarf Aufklärung auf beiden Seiten und den Willen, sich über den jeweils Anderen zu informieren. Erst dann gibt es eine Chance auf Integration.

    “A life is like a garden. Perfect moments can be had, but not preserved, except in memory. LLAP.” - Leonard Nimoy (1931-2015)

  • 100 % ack.

  • Sehr schöner und treffender Beitrag!!!

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    ( Peter Handke)

    "Die Forderung, dass Auschwitz nicht noch einmal sei, ist die allererste an Erziehung"
    ( Theodor W. Adorno )

  • Zitat

    Ein ganz zentraler Teil der Integration besteht darin, die Kultur des Anderen kennenzulernen. Nur durch Aufklärung kann man verstehen, warum jemand wie reagiert. Und es bedarf Aufklärung auf beiden Seiten und den Willen, sich über den jeweils Anderen zu informieren. Erst dann gibt es eine Chance auf Integration.

    ist natürlich auch irgendwo ein theoretisches gutmenschgeschwafel. ist es nicht etwas viel verlangt von einem "normalbürger" dass es sich mit der kultur seiner zugreisten mitbürger auseinandersetzt? da hätte man bei den ganzen kulturkreisen sehr viel zu tun. und selbst wenn man dann weiss, dass demokratieverständnis, rolle der familie, rollenbild der frau etc. in anderen kulturen anders definiert werden, hilft das im alltag auch wenig, wenn sich der "migrant" gerade an diesen punkten mit den hier geltenden umgangsformen reibt.

  • Wenn das Thema schon in der Theorie wieder hochkommt..

    Wie sieht denn Integration im Alltag aus ? Es sind doch gerade der tägliche Umgang und die sozialen Kontakte, die das Zusammenleben in einer Sozialordnung bestimmen.

    Kann mir da jemand ein praktisches Beispiel geben, wie man jemanden integrieren kann ? So ein einfaches Muster für den täglichen Gebrauch würde mir reichen.

  • Zitat

    Original von Ex-HVS-SR
    Kann mir da jemand ein praktisches Beispiel geben, wie man jemanden integrieren kann ? So ein einfaches Muster für den täglichen Gebrauch würde mir reichen.


    Wenn Du irgendwo (Verein, Arbeit, Nachbarschaft, Kindergarten/Schule z.B.) mit "Menschen mit Migrationshintergrund" zusammenkommst, einfach mal zusammen etwas unternehmen. Kino, Musical, Brettspielabend, die ganze Palette, es gibt da genug Möglichkeiten. Man kommt einfach ins Gespräch und, wenn man nicht abblockt, dürfte man auch über kulturelle, religiöse oder politische Themen sprechen können. Das klappt jedenfalls in meiner Umgebung mit einem Perser und einer ungarischen Familie sehr gut.

    Ich halte es für wenig sinnvoll, wenn man auf jemanden, zu dem man keinen / wenig Kontakt hat, zugehen will. Von solchen zwanghaften Zusammenkünften halte ich nicht wirklich viel.

    “A life is like a garden. Perfect moments can be had, but not preserved, except in memory. LLAP.” - Leonard Nimoy (1931-2015)

  • Ok, mal sehen.

    Im Endeffekt läuft das doch darauf hinaus, dass ich jeden Menschen mit dem gebotenen Respekt behandele.

    In meinem Verein bzw. meiner Sparte Handball ist niemand mit Migrationshintergrund. Auf meiner Arbeit auch nicht. In der Nachbarschaft ist auch keiner. Kiga/Schule ist noch nicht.

    Was soll ich also tun ? Ich denke, dass ich mit diesem Problem nicht alleine da stehe.

  • Zitat

    Original von Ex-HVS-SR
    Ok, mal sehen.

    Im Endeffekt läuft das doch darauf hinaus, dass ich jeden Menschen mit dem gebotenen Respekt behandele.

    In meinem Verein bzw. meiner Sparte Handball ist niemand mit Migrationshintergrund. Auf meiner Arbeit auch nicht. In der Nachbarschaft ist auch keiner. Kiga/Schule ist noch nicht.

    Was soll ich also tun ? Ich denke, dass ich mit diesem Problem nicht alleine da stehe.

    Bist Dir ganz sicher dass Du niemanden vergessen hast? Aber wenns so ist, dann ist es nunmal so. Meine Forderung nach beidseitiger Integration heißt ja nicht das jeder Deutsche zwangsläufig Ausländische oder Deutsche mit Migrationshintergrund in seinem Freundes- und Bekanntenkreis haben sollte, nur dass die Gesellschaft allgemein auf Ausländer zugehen sollte.

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    ( Peter Handke)

    "Die Forderung, dass Auschwitz nicht noch einmal sei, ist die allererste an Erziehung"
    ( Theodor W. Adorno )

    Einmal editiert, zuletzt von Outsider81 (20. Februar 2008 um 20:47)

  • Ja gut, es sind ein paar Leute darunter, die innerhalb Deutschlands die Region gewechselt haben (die haben es übrigens auch schwer sich zu integrieren).

    Sollten nicht die Ausländer sich ebenfalls auf die Gesellschaft, in der sie leben, zubewegen ?

    Und wie soll denn dieses sich aufeinander zubewegen konkret geschehen ? Nenn doch mal ein praktisches Beispiel.

  • Zitat

    Original von Ex-HVS-SR
    Ja gut, es sind ein paar Leute darunter, die innerhalb Deutschlands die Region gewechselt haben (die haben es übrigens auch schwer sich zu integrieren).

    Sollten nicht die Ausländer sich ebenfalls auf die Gesellschaft, in der sie leben, zubewegen ?

    Und wie soll denn dieses sich aufeinander zubewegen konkret geschehen ? Nenn doch mal ein praktisches Beispiel.


    Klar sollten sich Ausländer auch auf Deutschland einlassen, daher ja auch die Forderung nach beidseitiger Integration. Brummsel hat doch schon ein paar schöne Beispiele genannt, die man ganz einfach auch umkehren kann. Multkulturelle Feste und Begegnungsstätten finde ich auch eine sehr schöne Sache. Aber ich kenne noch unzählig weitere Beispiele.

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    ( Peter Handke)

    "Die Forderung, dass Auschwitz nicht noch einmal sei, ist die allererste an Erziehung"
    ( Theodor W. Adorno )

    Einmal editiert, zuletzt von Outsider81 (20. Februar 2008 um 21:12)