bizarr ist vor allen anderen dingen, dass der dhb zwei verantwortliche trainer im jugendbereich hat. den einen in kiel und die andere in rostock. ganz klar, die zwei sind schon in der lage, die entwicklung der nachwuchsspielerInnen zu verfolgen.
derzeit wird im süden besser ausgebildet als im norden, aber der dbh, der sich auf die fahnen geschrieben hat, die jugend ja so super zu schulen, leistet sich "fliegen-müsser".
kollege petersen ist in kiel bei einem top-club. stimmt. ist das positiv für die aufgabe, junge spieler aus- und weiterzubilden? ich seh da keine synergie. in kiel geht es darum, perfekte (fertige) spieler in ein system einzupassen und damit optimal erfolgreich zu sein. das dabei ein serdarusic (sic!) exzellente arbeit, auch in der persönlichen entwicklung soilcher spieler (siehe klein) leistet ist unbestritten. unbestritten ist allerdings auch, dass in kiel überdurchschnittliche bedingungen herrschen und ein serdarusic der mann am ruder ist. schaut man sich das "anforderungsprofil" von einem petersen an, dann weiß man, wo der mann co-trainer ist. das erreichen außer dem thw noch zwei, drei clubs und dann schluß.
ich persönlich empfinde es weiterhin als unerhört, dass in deutschland weiterhin ein trainer erstmal ein spieler gewesen sein muss, um zugang zu interessanten jobs zu bekommen. da kann man sich die ausbildung der deppen aus dem handball-breitensport auch sparen und aus der gilde der bundesliga- und leistungstrainer eine geschlossene veranstaltung machen.
in deutschland sind nicht die talente sondern die trainer das problem. darüber spricht sich allerdings nicht so leicht wie über ausländerquoten.