Zum erwähnten Beitrag der MAZ vom 28.12.07, speziell zum folgenden Satz:
Oliver Wendlandt, der sich als Lehrling bei Lidl etwas zu schulden kommen ließ, flog wegen vereinsschädigenden Verhaltens aus dem Kader.
ist zu erwähnen, dass Wendlandt bereits seit Mitte Oktober 07 mehrfach um Auflösung des Vertrages gebeten hat, da er für sich keine Möglichkeit mehr sah, sich sportlich weiter zu entwickeln.
Am 6.12.07 wurde er durch den Manager vom Trainings- und Spielbetrieb suspendiert, weil er versucht haben soll, die Firma Lidl zu veranlassen, den VfL Potsdam als Sponsor zu verlassen und zu einem Verein nach Lübben zu wechseln. Dieses entbehrt jeglicher Grundlage, da es keine konkreten Verhandlungen mit einem anderen Verein gab und es auch recht unwahrscheinlich ist, dass ein Spieler in der Regionalliga solch einen Einfluss auf einen solchen Sponsor haben soll.
Da der Lehrvertrag mit der Firma Lidl erst auf Betreiben des VfL Potsdam zustande kam, wurde nun versucht, den Spieler in der Öffentlichkeit in einem schlechten Licht dar zu stellen, in deren Folge der Lehrvertrag am 8.12.07 gekündigt wurde.
Was es doch so für zeitliche Zufälle gibt.
Erstaunlich ist aber auch, dass er weder durch die Firma Lidl, noch durch den Verein vorher eine Abmahnung bekam, aber am Trainings- und Punktspielbetrieb der 2. Männermannschaft des VfL Potsdam teilnehmen sollte, obwohl sein Spielervertrag dieses nicht vorsieht.
Wenn ein Spieler tatsächlich ein solches vereinsschädigendes Verhalten begangen haben sollte, so wäre es logisch, diesen aus dem Verein zu werfen und den Spielervertrag zu kündigen und ihn nicht in die 2. Mannschaft zu schicken.
Seit Mitte Dezember 2007, liegt daher bei der Staatsanwaltschaft Potsdam eine Strafanzeige wegen Verdacht der Verleumdung und übler Nachrede vor. Des weiteren wurde eine Anwältin mit der Wahrung der Rechtsansprüche gegen die Firma Lidl beauftrag, welche bereits eine Klage vor dem Arbeitsgericht eingereicht hat.
Man darf gespannt sein, wie es weitergeht. Ob dadurch Ruhe beim VfL Potsdam einzieht, bleibt zu bezweifeln.