Beiträge von Traumpass

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    Nebenbei spielte ich schon jahrelang Tennis (wohl etwas erfolgreicher) und Hobbymaessig Fussball. Eigentlich wollte ich da ja nur mal hin um mal zu sehen, was die im Training so machten. Meine Mutter meinte: „Dann willst du doch eh da spielen.“ Ich: „Nein, ich guck mir das nur mal an.“
    Zwei Wochen spaeter stand ich beim ersten Spiel auf dem Platz. Dafuer musste Handball weichen. Fussball ist eben nicht wie Tennis am Wochenende.
    Lief beim bolzen sogar recht gut. Im rechten offensiven Mittelfeld gefiel es mir. Dann der Schock: Der Vorstopper wechselte den Verein, der Trainer setzte mich dort hin und ich sah ein, dass es nicht so sehr das wahre war. Trotzdem blieb ich noch einige Zeit, bis die ganze Mannschaft in Lustlosigkeit unterging und die Mannschaft aufgeloest wurde.

    Sofort zum Handball zurueck kehrte ich nicht. Vielleicht war es der Stolz dem Trainer (mit dem und deren Familie ich mich hammer verstanden hatte) einzugestehen, dass ich doch lieber wieder spielen wuerde. So wartete ich zwei – drei Monate, lief meine Bestleistungen bei 5 Km Laeufen ab, aber Spass war das nicht, so dass ich sie meistens auch ohne Training aus dem Stand lief. Klar, dass das auch nicht lange der Sport sein wuerde.

    Glueck hatte ich dann. Der Trainer besuchte mich und fragte, ob ich am Wochenende nicht aushelfen koennte. Ich glaube nachdem er: „Moechtest ...“, gesagt hatte hat mein Herz einen Sprung gemacht. Also am Samstag da gewesen wo ich hingehoerte. Das glaubte ich zumindest.
    In den sechs Monaten hatte sich die ganze Lage etwas veraendert. Mein bester Freund, damals noch Rechtsaussen, hatte mir die Kapitaensrolle, den Stellenwert in der Mannschaft, und das Schlimmste: Die Position geklaut.
    Zudem war es jetzt MJC und das Spiel wesentlich aggressiver. Eingesetzt wurde ich auf Linksaussen, weil eben jener Stamm (und Topspieler) zusammen mit dem Kreis und rechts Aussen fehlte. Hoffnung gab es kaum und so sollte das Ergebniss letztendlich auch aussehen. Genaue Zahlen weiss ich nicht mehr, jedenfalls machte ich meine drei Tore, aber was wichtiger war: Ich war hunrig. Ich wollte es wieder wissen ...

    Nach dem ersten Training fuehlte ich mich total bescheuert. Wie konnte ich geglaubt haben nicht mehr richtig in die Mannschaft eingebunden zu werden? Dabei waren die Mitglieder ja meisten alte Bekannte und sogar Freunde. Eigentlich spuerte ich gar keinen Unterschied (im Umgang mit mir) als beim letzten Mal vor einem halben Jahr. Was immernoch leicht zu bemaengeln war war die Haerte des Trainings. Man redete mehr als das man sich verausgabte. Kein Wunder das es so zu kleinen „Streitigkeiten“ kam. Es bildeten sich zwei Gruppen die man wohl unter der Uebeschrift: „die Einen“ und die „Unreiferen, die voll auf Aggro Berlin stehen, deren Texte zitieren usw.“ zusammenfassen.
    Ich als absoluter Anti-Aggro war (vornehmlich mit meinen Klassenkamerarden“ bei den Reifen – Okay, das war ich nicht, aber ich tat manchmal gern so ;-).

    Jedenfalls konnte das so natuerlich nichts werden. Zudem zerstritt ich mich mit meinem besten Kumpel (der Mittespieler), weil ich meine, er habe sich (aufgrund der Musik) sehr veraendert. Heute lachen wir drueber, dann sowas laecherliches ist schon verrueckt. Die Stimmung verbesserte sich allmaehlich (auch weil wir bei weiteren Aggro Songs in der Hallte gestreikt haetten). Richtung gut wurde es dann, als wir mal wieder ein Spiel, gegen einen eigentlich staerkeren Gegner gewonnen hatten.


    Fortsetzungen folgen

    Von an staendig erweitert. Die Geschichte ueber jemanden, der Handball liebt und gerade einsieht, wieviel es ihm bedeutet ...


    Zwei aeltere Schwestern spielten um 1998 im oertlichen Handballverein. Kein Wunder, dass der Juengste – ich – es bald auch wissen wollte. So kam es, dass die ganze Familie teilweise ganze Sonn- und Samstage in der Halle verbrachte. Drei Spiele, rund 5 Stunden, dazu noch die MJC und jede Menge Kuchen. Die Halbzeitpausen wurden genau wie die Aufwaermzeit selbst nach einem anstrengenden Spiel noch zum Werfen mit den Kumpels genutzt, denn in der naechste Woche wollte man ja besser sein.

    Nur 9 Spieler waren wir etwa in der Mansnchaft. In der F und E Jugend gab es bei uns noch nicht direkt die Positionseinteilungen. Okay, es gab sie schon, aber sie wurde nicht eingehalten. Der Wurf vom Neuner glich mehr einem Rueckpass. So wurden die meisten Tore durch Tempogegenstoesse erzielt. Sprinten konnte ich im Gegensatz zum Ausdauerlauf nie besonders und doch war ich eigentlich immer der – oder einer der – Erste, der zum Konter anlief. Fast immer gleiche Vorgangsweise. Torwart haelt, Pass zum Halb, der schmeisst den Ball irgendwo hin nach vorne, ich lauf, nehm ihn an, auf rechts halb zum gegnerischen Kreis gelaufen, gesprungen, Aufsetzer links unten – Abschluss. Mal erfolgreich, mal daneben.

    Die Hallenturniere waren immer die groessten Highlights. Gespannt sass man auf der Tribuehne, trank, ass und beochbachte die Gegner um eine Taktik zu entwickeln die spaeter eh nicht eingehalten wuerde. Spielzuege gab es nicht. Stattdessen versuchte ich es von meienr geliebten Mitteposition mit Paessen auf meine Mitspieler oder mit flinkem Rennen durch die Abwehr zu kommen. Mit Verlaub – mein Wurf war mein ganzes Leben scheisse.

    Die Zeit verging, man wurde aelter (MJD), das Spiel abwechslungsreicher (sogar ein Sprungwurf vom Neuner wurde von Mannschaftskollegen erfolgreich abgeschlosse) und auch ein wenig haerter. Ich war klein, duenn, eben nicht die Durchschlagsmaschine, was ich aber durch Spielintelligenz und eben Tempogegenstoesse versuchte wegzumachen. Sehr erfolgreich waren wir nie. Die lustigsten Ergebnisse (MJE) ein 2:3 (!!!) oder in der MJD ein 2:25. Der Spruch unseres Halb-Linken zu seiner Schwester die spaeter dazukam wurde Legende: „Hey, ich hab die Haelfte unserer Tore gemacht.“

    Nunja, der Erfolg wollte und wollte nicht kommen und ich beschloss es einmal woanders zu versuchen. Nur 15 Kilometer war ein Verein, der uns mit 15 Toren Unterschied nach Hause schickte und zumindest leichtes Interesse verlauten liess. In meinem Heimatclub war die Trainingsbereitschaft unten und ich wechselte mit einem Freund. Das erste Training war das Haerteste meines Lebens. Kein Wunder, dass die so gut spielen, dachte ich mir. Laufen, laufen, laufen, wurftraining, nur 10 Minuten Spiel, nicht das lockere: „Was hast du Gesterns so gemacht?“ und was mich vor allem motivierte: Der Konkurrenzkampf. In der anderen Mannschaft waren wir gerade einmal eine Mannschaft und von der Bank ging selbst bei einem scheiss Tag keine Gefahr aus.

    Hier war es anders. Die Mitte war besser als ich, aber nicht soviel, dass ich den Kampf nicht aufnehmen wollte. Fuer meinen Freund sah es schlechter aus. Schon nach der dritten Woche war er voellig am Boden, weil der Trainer ihn gefragt hatte wo er die schlechteste Schlagwurftechnik, die er je gesehen hatte, gelernt habe. Seine Position haette er wohl kaum erreicht und er hoerte komplett mit dem Sport auf. Damit war die Fahrgemeinschaft weg, mein Kumpel, ich war alleine und die Kollegen waren nicht unbedingt von der nettesten Sorte Nur einige Male tauchte ich noch beim Training auf ...


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