Hallo,
Eure Vorschläge sind ja sehr vielfältig und ich finde ganz schön grass.
Das wegfallen der Noteriung der Tore durch die Schieris ist, denke ich, eine sehr gute Sache. Spätestens ab der Regionalliga gibt es eh neutrale Kampfgerichte. Ich kenne auch schon Schieris, die das so machen und sie sind der Meinung, dass man dadurch viel Zeit gewinnt.
Das Spiel mit Abwurf fortzusetzen, halte ich für Problematisch. Vor einiger Zeit hat man das im Osten (Polen oder Tschechien?) mal in der 1. Liga getestet. Die Folge: Handball war nicht mehr Handball. Das gesamte Spiel hat sich geändert und ich denke, da kommt dann irgend so ein Basketballverschnitt raus. Nichts gegen Basketball, aber: Haben wir das nötig?
Die Spieler "in der Nähe der Mittellinie" aufstellen zu lassen ist nicht durchführbar. Welcher Schieri bekommt das durch, der Heimmannschaft den Anwurf zurückzupfeiffen, weil ein Spieler 8m weg stand und dann einen der Gastmannschat durch zu lassen, weil es nur 7m waren? Wo und wie will man hier die Grenze ziehen? Wenn freigeben, dann richtig und nur noch einer muss am Mittelpunkt stehen.
Den dritten Schieri einzuführen braucht sehr große Schieri-Taktische Vorbereitung. So einen wie der 4. beim Fussball halte ich für sinnlos. Als man in der NBA im Basketball den 3. Schieri eingeführt hat, hat man die gesamte Raum- und Aufgabenverteilung neu definiert und trainiert.
Auch mit einem weiteren Schieri wird sich das Problem der schnellen Mitte nicht lösen. Es gibt eben in einem Spiel einfache und schwierige Aspekte.
Die schwierigen zu lösen, können Profi-Schieris in jedem Fall besser. Ich behaupte, die Vereine der Bundesligen hätten auch genug Geld, sie zu finanzieren. Man müsste nur wollen!