Beiträge von hlp

    Wir haben Freihöfer, nominieren ihn aber nicht. In zwei Jahren wird er dann dabei sein und Alfred's Buben sind zwei Jahre älter und reifer. Nur um den Johannes mach ich mir sorgen. Haben wir noch einen jüngeren KM.

    Mein Gott Valter, was willst du immer mit Freihöfer??? Ist doch bumsegal wer da außen rumsteht. Die kriegen eh kaum Bälle.

    Bei uns sind alle in der Zentrumspartei.

    Wenn man nur die Anzahl der Treffer der deutschen Mannschaft sehen würde würde man sagen völlig in Ordnung. Mir gefällt heute unsere Dynamik im Angriffsspiel, es gibt viele Rückraumtore. Nur leider kassieren wir auch bei jedem Angriff der Dänen ein Tor.

    :/ Werfen aus dem Rückraum war so ziemlich unser ganzes Angriffsspiel, außer das in jeder noch so unpassenden Situation versucht wurde den Kreis anzuspielen und von 50 Versuchen klappt das auch ein paarmal, aber der Rest war weitestgehend Ideenlosigkeit gegen die zwar beste Mannschaft der Welt, aber wir rammeln nur in der Mitte rum, während die Dänen das Spiel schnell und breit machen. Da kriegen die Außen auch mal Winkel, mit denen sie was anfangen können.

    Bei uns musss Zerbe von der Ecke werfen. Knorr steht vor der Abwehr, guckt und fuchtelt mit dem Arm rum, weil er nicht weiß wohin mit dem Ding. Dann knallt irgendwer drauf und die waren ja auch oft genug nicht drin, was wiederum Dänemark sofort im Gegenstoß bestrafte.

    Wir spielen zwar mit jungen Leuten, aber dafür sieht unser Handball so alt aus wie Alfred ist.

    Gegen das Spitzenteam schlechthin sehen wir natürlich im Verhältnis noch älter aus als gegen Truppen unseres Kalibers.

    Dänemark ist eine ganz andere Hausnummer, darum sehe ich das heute auch als kein Drama an. Es ist wie es ist, aber schön reden möchte ich dieses Angriffsspiel auch nicht. es war das, was wir praktisch immer spielen, nur der Gegner war viel besser und die Abwehr war jetzt auch nicht mit dem letzten Biss dabei oder die Dänen haben es so aussehen lassen.

    Das Spiel gegen Dänemark sollte man nicht locker angehen. Sonst bekommt man eine +10 Rutsche und die Kritik wird noch lauter, als sie jetzt schon ist...

    Welche Kritik denn? Ist doch keine am Ergebnis, nur an punktuellen Schwächen und praktisch den ersten Halbzeiten.

    Natürlich arbeiten sich immer mal ein paar Leute an ihren "Gensheimern" ab, aber insgesamt finde ich alles noch im Rahmen.

    Ich habe bloß ein bißchen Angst, dass einige vielleicht überreagieren falls es gegen Dänemark wecke uffn Sack gibt.

    Das muss man halt einordnen können. Ich könnte mich heute auch mit einem "3:8-Gedächtnisspiel anno 1954" anfreunden.

    Hauptsache man gibt wenig von der wahren Leistugsfähigkeit preis, weil das Spiel heute das bisher bananenegalste der WM ist.

    was, wenn ich mich richtig erinnere, zu einer Entlassungswelle unter den Trainern geführt hat, weil die Mittel nicht entsprechend aufgestockt wurden. Zumindest war das mal als drohende Konsequenz diskutiert.

    Was ich da gesehen habe war sowas wie ein Festakt und allgemeine Freude. Da waren Schwimmtrainer dabei, von den Turnern aus Halle, (Dauser) usw. und auch Bernd Berkhahn. Der sagte aber, er geht nur mit und freut sich mit den Kollegen, weil es für ihn nicht gilt. Er wird als Bundestrainer vom Bund auch bezahlt.

    Aber auch die Landestrainer oder Vereinstrainer betreuen ja Spitzenathleten.

    Oder man spielt es wie Lemgo bis zum Erbrechen, so dass man überhaupt keinen normalen Handball mehr spielen kann, aber dafür Jahr für Jahr nichts mit dem Abstieg zu tun hat 😉

    Die Regeln gebens her. Da greift man jeden Strohhalm oder jede Regellücke.

    Kehrmann ist für mich mittlerweile als Trainer eine Enttäuschung in jeder Beziehung.

    Ich habe den mal echt gut gefunden.

    Aber wir schweifen ab. Was ich meinte ist, je besser und ballsicherer das Team, desto besser auch das 7:6 und umso unwirksamer die Strafe. Bei Gurkentruppen endet das 7:6 dafür regelmäßig mit Wurf aufs leere Tor.

    Es ist wie es ist, schwächere Truppen sind eben schwächer, aber jetzt mal etwas quer gedacht, hat das was von, die Großen mogeln sich um Strafen herum und die schwächeren trifft es dann eben härter.

    Ich habe nicht gesagt, dass man dafür nichts können muss !

    Ich weiß, dass du es liebst, dementsprechend ist es besser, wenn wir darüber nicht diskutieren

    Hat für mich u.a. nichts mit fairem Sport zu tun, wenn man seinen Angriff einfach in Überzahl spielen darf.

    Auch die 2 Minuten Strafen sind keine wirklichen Strafen mehr und und und..

    Auch kann man damit spielerische&taktische Defizite enorm ausgleichen, trotz deiner aufgeführten Sachen.

    Angriff in Überzahl ja, aber dafür ohne Torwart. Gilt für die Strafen ja auch. Die Strafe trifft halt nur noch den Spieler, weniger die Mannschaft.

    Ich bin auch kein Fan vom 7:6, aber ich sehe da eher ein anderees Problem und zwar, dass es stärkere Mannschaften bevorteilt, weil bessere Teams auch besseres 7:6 spielen können und schwächere Teams zusätzlich benachteiligt.

    Ja und sie schaffen es immer wieder aus den 4 Millionen was richtig gutes raus zu holen. Warum schaffen wir das dann nicht bei 80 Millionen?? Ich meine jetzt nicht nur Männerhandball sondern so ziemlich allgemein. Auch wenn es immer wieder viele Sportler und Sportlerinnen gibt , die sehr gute Leistungen bringen und auch die verschiedensten Titel holen.

    Das wird ja immer wieder mal diskutiert. 2 Beispiele, die kürzlich Thema waren. Kam, (glaube ich) bei unserem Heimatschunkelgutelaunehossa-Sender MDDR. Da ging es um die Bezahlung von Spitzentrainern im Landessportbund.

    Die haben bis vor kurzem verdient wie Hilfsarbeiter und teilweise haben die Sportler von ihrer auch nicht üppigen Sportförderung ihren Trainern noch was abgegeben. Die Sportler wiederum kriegen so wenig Förderung, dass sie teilweise aus finanziellen Gründen mit dem Sport aufhören müssen. Jetzt sind sie, (Trainer) gemäß Ländertarifvertrag des öffentl. Dienstes eingestuft. Das es bisher nicht so war halte ich für einen Skandal.

    Immer diese Negativität 😉😉

    Bad Boys for Life

    Ausgerechnet du, einer der größten DHB-Kritiker der Welt bemängelst Negativität.

    Das madet meinen Day aber totally. :lol:

    Wir haben nicht mal Heimvorteil.

    Man kann natürlich an alles mögliche glauben, den Weihnachtsmann, Gott, Elfen und Trolle und natürlich auch an den deutschen Sieg.

    Aber ich bin für blinden Optimismus irgendwie nicht gemacht, weil ich die Realität nicht genug ausblenden kann.

    Warum nicht schön?

    Zu viel Theatralik, 7:6 und ich habe immer den Eindruck, dass zuerst das Zerstören des gegnerischen Spiels Ziel ist und dann erst das eigene Spiel kommt.

    Das 7:6 war aber wiederum gut gespielt. Meist freie Abschlüsse herausgespielt.

    Schönheitspreise sind allerdings sowieso eher selten fällig bei so einem Turnier.

    An den Spaniern kann sich jede Truppe ein Beispiel nehmen. Nicht schön, aber taktisch flexibel und Einstellung top.

    Die Schweden habens vergeigt. Das war insgesamt zu wenig. Lager im Rückraum zu wenig Unterstützung und Gottfried seiner ist echt übern Zenit. Das Lager und Gottfried gleich alt sind ist schwer zu glauben.

    In der 2. Hz konnte man bei Schweden fast zusehen wie die Nadel sich immer mehr und schneller nach links drehte.

    Nach den ersten Spielen bei der WM habe ich Wünsche. Und Fragen.

    Wünsche: Constantin Möstl

    Fragen: hat man sich um Sebastian Karlsson bemüht oder hat man das verschlafen?

    Karlsson ist aber auch schon 29. Wenn man heutzutage bis Mitte 30 ansetzt, okay, sicher nicht der schlechteste Deal.

    Unsere RA sind beide 32 und 34, aber die Verletzungen nehmen auch zu.

    Das ist eben der Unterschied zwischen einem Konzepttrainer und Alfred, bei dem vermutlich keiner Wurfverbot hat.

    Wieviel 100%ige haben sie bisher im Turnier liegen lassen, und zwar alle? Da kann man sich als Trainer doch nur die Haare raufen. Selber reinmachen kann er sie nicht.

    Dass Alfred mit seinen Ein- und Auswechselungen nicht immer richtig liegt, was bei dem einen oder anderen dazu führen kann, dass sein Ego dadurch nicht gerade aufgebaut wird, ist die eine Sache. Wir wissen aber garnicht, was es intern für Absprachen gibt, wie Spielerwechsel erfolgen sollen.

    Die Chancenverwertung ist aber gefühlt ein Dauerproblem, welches auch deutlich älter ist als die Trainerstationen von Alfred oder Prokop. Dieses Virus befällt wahrscheinlich vor allem Deutsche und das immer im Rudel und reihenweise. Das macht auch vor den älteren und nominell besseren Spielern nicht halt. Egal ob sie Gensheimer hießen oder Golla, Kastening, Häfner, Wienczek, Pekeler, Mertens, Kohlbacher etc.

    Da kommen gefühlt die wenigsten an ihre Werte aus der Liga heran und es ist ja nicht so, dass wir nur gegen ein Niveau spielen, welches über Bundesliga ist. Also ich habe dafür keine Idee einer Erklärung.

    Es wurde bei dieser WM schon mal und auch wieder mal erwähnt. Die Dänen haben bei knapp 6 Mio. Einwohnern mit 60000 Handballern ungefähr 1 Zehntel von Schland. Dafür ist die Ausbeute natürlich überragend.

    Bei den Kroaten kommt evtl. noch erschwerend dazu, dass die im Fußball, Wasserball, Basketball auch noch stark sind und dementsprechend noch weniger Leute zur Verfügung stehen, die Rahmenbedingungen nicht auf skandinavischem Niveau sind und gerade die wirklichen Unterschiedsspieler fehlen oder über ihren Zenit sind wie mein Vorschreiber schon schrub.

    Die Kroaten haben eigentlich auch echt keinen beeindruckenden Kader zur Verfügung. Am Kreis findet irgendwie gar nix statt z. B.

    Aber ich hätte gedacht, dass über den Heimvorteil und etwas Dagur-Magie ein bißchen mehr geht.

    Erstens muss man diese Policy dann bei den leeren Tribünen, die man jetzt wieder sieht auch in Frage stellen. Zweitens kann ich mir nicht vorstellen, dass es in Portugal und Spanien zusammen bestimmt nicht unter sechs große Hallen gibt, was für so eine Meisterschaft ja schon ausreichen würde. Ich glaube eher, dass man den Handball in viele Länder verbreiten will. Was aber in meinen Augen ein Trugschluss ist, da in einem Teilausrichter keine wirkliche Stimmung aufkommt.

    Freundschaft!

    Ich kenne mindestens neun Hallen in Spanien, die zwischen 10.000 und 15.000 Plätze haben. In Spanien ist durch den Basketball diese Infrastruktur definitiv gegeben. Portugal hat mindestens eine weitere.

    In Lissabon steht neben den Stadien der Fußballclubs auch jeweils eine Halle. Die sehen jetzt zwar nicht nach 10000 + aus, aber das ist ja bei Zuschauerzahlen von teilweise unter 1000 auch gar nicht nötig. Wenn aber die Stadien mit 50000+ genau daneben stehen, sollte das Infrastrukturthema wohl auch zu bewältigen sein.

    Allerdings schätze ich beide Länder auch eher so ein, dass da außer bei den eigenen Teams nicht viel los sein wird in den Hallen.

    Was das angeht ragt eigentlich nur Schland und teilweise noch Skandinavien heraus.

    Mit dem Blick in die Statistiken/Vergangenheit gebe ich dir recht.

    Nicht jedoch, was deine Meinung zu Erfolgsfaktoren der Trainer angeht. Hier war Dagur S. der beste, den wir seit langem hatten, und das mit Spieler"material", das auch ein Heuberger und danach Prokop hatten. Dagur hat eine schlagkräftige Truppe geformt. Heuberger war eine Träne und für Prokop waren Dagurs Fußstapfen einfach zu groß. Und das hatte alles nichts mit Tagesform oder Verletzungen oder Auslosungen zu tun. Das war jeweils die Handschrift des Trainers.

    Ich will nicht gegen Prokop moppern, der macht als Vereinstrainer in Hannover einen tollen Job. Aber das ist eben etwas anderes als ein Bundestrainer, der nur punktuell und nicht kontinuierlich mit Spielern arbeiten kann.

    Und Gislasson ist gerade wieder dabei, gute, junge Spieler mit einem nicht-vorhandenen Spielkonzept zu verschleißen. Die Jungs sind gut, der Trainer ist es nicht. Sie bekommen einfach keine Spielidee mitgegeben.

    Prinzipiell gebe ich dir mit Dagur Recht, aber auch der kann nicht zaubern oder nicht jeder Zaubertrick funktioniert auch. Mit Kroatien verbreitet er gerade keine Angst, eher das Gegenteil. Ich fand es schon ziemlich befremdlich wie sang- und klanglos zu Hause gegen Ägypten verloren wurde. Denen ist nicht gerade sonderlich viel eingefallen. Das sah bei den Ägyptern über 60 min viel reifer und abgeklärter aus.

    Dass Knorr als Spielmacher Defizite hat, wurde hier x-mal diskutiert, dass es mit Lichtlein oder Witzke besser aussieht, sehe ich auch nicht.

    Wir haben hoffnungsvolle Talente, aber noch längs keine perfekten Spieler. Gerade von den Halben kommt im Zusammenspiel recht wenig. Ausser vielleicht Witzke haben wir keinen dt. Johansson, der für mich einen der besten Entscheider ist, werf ich selber oder finde ich den besser positionierten Mitspieler. Uscins z.B. spielt viel zu eigensinnig. Immer wieder haudrauf. Wenn es gut geht, sind wir alle begeistert, wenn nicht, meckern wir. Der große Vorbereiter ist er jedenfalls nicht.

    Auch wenn es vielleicht so aussieht als ob ich mich an Knorr festbeiße, aber so ist es nicht. Der ist halt nur als RM für mich der 1. Adressat, der Hauptverantwortliche für Takt und Spielsteuerung, aber jeder andere, gerade auch Uscins kann seine +- Statistik gerne etwas verbessern, hätte ich auch nix dagegen.

    Außer unter Dagur. Da war es anders.

    Die Taktik der deutschen heißt "inshallah". Keine Idee dahinter.

    Ja, die Dagur-Zeit war schon nicht verkehrt. Da haben wir auch nix wildes gemacht, aber es sah etwas mehr nach Teamsport aus.

    Also die Kombi aus Selbstbewusstsein vermitteln und die eigenen Stärken rausarbeiten war schon gut.

    Nur mit diesem Bad Boy-Mist konnte ich nie was anfangen und ausgerechnet Schwiegermuttis Darling Finni Lemke zum Ober-Bad Boy zu machen war eigentlich ein Witz. Hat aber irgendwie funktioniert.