Beiträge von hlp

    Da bin ich ja bei dir.

    In richtig guten Zeiten versuchten die Außen auch mal 1 gegen 1 😇

    Das müssten sie in Schland aber als Leervariante spielen, weil sie ja nie einen Ball kriegen.

    Würde ich nie fordern und war immer nur eine Ausnahme. Außerdem haben wir eins wirklich im Überfluss und das sind Einzelaktionen. Die Mannschaften, die mit 1:1 auf außen Titel geholt hätten, habe ich auch gerade nicht parat. :lol:

    Ist das nur die Aufgabe vom The World's Greatest ?

    Nein, aber zuerst, weil er Spielmacher sein sollte und nicht nur Kreisanspieler und Selberdraufrußer.

    Wenn er den Kreis anspielen kann, dann sollte das auch für einen am Kreis eingelaufenen Außen möglich sein.

    In 70 min 2 x Außen normal angespielt. Da kann man natürlich nicht auch noch Einläufer fordern.

    Der ganze Rückraum hat Reserven, was das Spielerische angeht. In richtig guten Teams spielen sich sogar Außen mal gegenseitig an.

    Komischerweise versuchen wir eher einen Kempa als Karo einfach.

    Auch Zerbe ist oftmals eingelaufen, wenn auch öfters im falschen Moment.

    Dementsprechend ist die Aussage von le82 natürlich völlig falsch, zeigt aber, wofür Dahmke hier vordergründig steht 😄

    Des Leipzigers Aussage ist auch nicht falscher als deine. Vorausgesetzt man geht beim Einläufer auch davon aus, dass er nicht nur als "Leerkreuzvariante" gespielt wird, um sich als Außen mal die Beine zu vertreten wegen eingeschlafener Füße auf Außen.

    Dazu würde dann aber auch gehören, dass dein BRAVO-Poser-Liebling Juri the Great auch mal einen Ball da reinspielt und nicht nur den nächsten Poserwurf aufs Tor rußt, um selber den ganzen Ruhm abzugreifen.

    Danger :!: :!: :!: Kann Spuren von Übertreibung enthalten. Juri bleibt der BESTE.

    Was mir noch aufgefallen ist ...

    Die Portugiesen haben teilweise mit der kompletten Abwehr am oder sogar vor dem 9-Meter gestanden. Dahinter Platz ohne Ende, der aber irgendwie immer leer war. Das da mal einer auf die Idee gekommen wäre rein zu laufen?!?!?!

    Ein Beispiel von vielen weiteren aus dem kleinen Handball-1x1, wo man normalerweise nicht 10 Jahre gemeinsames Training für bräuchte. Vom Trainer nicht genutztes taktisches Potential. Davon noch ein paar Zutaten mehr und man hätte ein taktisches Gerüst und sowas wie eine Spielanlage.

    Ich streite es ja nicht ab und habe mehrfach hier bereits auf die Fehler hingewiesen.

    Mein o.g. Artikel bezog sich auf die angebliche Weltklasse im Team der Portugiesen. Die - in meinen Augen - nicht (oder noch nicht) - vorhanden ist.

    Sie haben aber einige Spieler, die näher dran sind als bei uns.

    Wir haben auch nicht gegen Weltklasse verloren, sondern gegen eine besser "spielende" Mannschaft.

    Das hängt immer davon ab, wie man das für sich definiert. Ich finde schon, dass die Portugiesen Spieler (M. Costa, R. Silva, F. Costa, L. Frade) dabei haben, die einen Vergleich mit den Dänen nicht scheuen brauchen. Dänemarks großen Vorteil sehe ich im Zusammenspiel der Abwehr mit dem dicken Emil.

    + wenig Fehler auch bei höherem Tempo, weil die Abläufe sitzen, incl. schneller Umkehr und die Maschine läuft wie ein Langhuber von Rudi Diesel.

    (Im besten Falle aus dem SKL).

    In der Zeit zwischen Bronze in Rio bis zu Silber im Sommer 2024 gab es ja immer wieder die Kritik, dass aus dem Rückraum zu wenig kommt. Ich finde das sieht man auch an der Altersstruktur im aktuellen Rückraum. Die Jungs sind alle noch recht jung. Es ist schon heftig wenn Wohl und Wehe an einem 24 und 22 Jährigen hängen.

    Semper und Heymann mit 26 und 27 wirken da ja schon wie "alte Hasen".

    Es ist ja schön eine junge Mannschaft stellen zu können, die auch schon erfolgreich sein kann, aber etwas reifere Spieler die in schwierigen Situationen Verantwortung übernehmen, Ruhe rein bringen können wären hilfreich. Die gibt es meines Erachtens aber nicht und die kommen auch nicht. Erst in ein paar Jahren, wenn die aktuellen Spieler älter sind. Das macht finde ich Hoffnung.

    Die Portugiesen haben mit den Costas natürlich auch sehr junge Leistungsträger, aber auch ein paar Erfahrenere dabei.

    Da kannste auch noch Stutzke, Michalczik und Witzke mit reinpacken. Und dann sind wir wieder bei dem Thema, Breite auf international nicht ausreichendem Niveau. Wir würden wahrscheinlich noch 10 weitere finden, aber das sind alles Spieler, die uns international nicht helfen, außer evtl. mal punktuell gegen leichte Gegner, aber ab dem Niveau der besten 16, also ein gedachtes AF, ist Feierabend.

    Ich glaube jetzt nicht, dass das bei uns auf Kommando geklappt hätte. So was muss dann auch vorbereitet und eingeübt sein. Wie damals bei den Dänen. So groß die Euphorie vorher war, so groß ist jetzt die Ernüchterung. Wir haben in dem Turnier die notwendige Qualität bestenfalls aufblitzen lassen. Außer im Tor hat es an allen Ecken und Enden gefehlt. Mit anderen Gegnern hätten wir die KO-Runde gar nicht erreicht.

    Unsere Vorrunde hat uns schon ganz schön gefordert. Wir hatten nur Europäer und Nachbarn. Da war kein Kuba, Guinea oder die USA dabei. In der Hauptrunde 1x uffn Sack, 1x Fallobst, (Tunesien) und Italien ordne ich mal ein wie die Vorrunde.

    Wir haben in quasi jedem Spiel gleich gespielt, nur die Gegner Dänemark und Tunesien waren Ausreißer nach unten und nach oben.

    Für alle anderen gilt das gleiche. Schlechte 1. Hz, bessere 2. Hz und immer mussten die TW extrem helfen und das ist bei den Gegnern Polen, Schweiz, Tschechien, Italien und zum Schluss Portugal eben genau so ausgegangen wie es der spielerischen Gesamtleistung entsprach.

    Unter besseren Umständen, an besseren Tagen schlagen wir evtl. Portugal auch mal wieder, aber auf dieser Ebene (8-10 andere Teams dto.) kommt es auf Glück und Tagesform an, weil das Ende der Leistungsklasse erreicht ist.

    Würde Uscins oftmals so performen, wenn auf RM ein absoluter Ego Spieler spielen würde ?

    Wir haben die letzten beiden Spiele gesehen, dass unser Angriffslevel nochmal 2 Stufen nach unten geht, sobald Knorr nicht auf der Platte ist.

    Was ich übrigens an Alfred noch bemängeln möchte ist, dass man nach Niederlagen nicht die Schuld bei Verletzungen bzw Überspieltheit sucht.

    Das sind reine Ausreden, um von seinen eigenen "Verfehlungen" abzulenken.

    Stimmt nicht ganz. Das war nicht in jedem Spiel so. Warum werden die RNL nicht deutscher Meister.

    Den Über-Spieler haben sie ja. Uscins trifft an guten Tagen, weil er das gleiche macht wie Knorr. Er sucht die Einzelaktion.

    Da heißt es dann nur noch, wer zieht schneller, Juri oder Renars?

    Die Costas müssen sich noch beweisen. Sie sind auf dem Weg dahin Weltklasse zu werden.

    Frade spielt bei Barca, dass hat nichts mit Weltklasse zu tun.

    Rui Silva hatte die Chance nach Berlin zu gehen, hat er nicht gemacht. Er ist ein guter Spieler, aber Weltklasse ist er nicht.

    Iturizza ist Internationale Klasse, gleiches Niveau wie Golla aktuell.

    Salvador ist auf der Handballkarte bisher kaum in Erscheinung getreten.

    Kann man alles so sehen. Aber sie haben uns verdient geschlagen. Könnte auch am "Spiel" der "Mannschaft" gelegen haben.

    Jungs, wir meckern ja häufig über den Harzblut Talk etc, aber die gestrige Spielanalyse war extrem gut.

    Wer seinen Horizont noch erweitern möchte 😉, sollte sich den Talk anschauen.

    Ansonsten stehe auch ich zur Verpflegung

    Ich glaube, besser kann es heute kaum noch werden.

    Wer seinen Horizont erweitern möchte, dem stellt Stifli seine Mutter sich ganz uneigennützig selbst zur Verpflegung.

    Was gibts denn heute? Kesselgulasch oder Erbsensuppe?

    Bei mir gibts serbo-kroatische Bohnensuppe mit japanischen Adzukibohnen. Kroatien ist im HF und Japan ist stark im Kommen, wie man bei der WM gesehen hat.

    Dem möchte ich gar nicht widersprechen, aber haben wir denn so einen "Spielmacher" aktuell? Ich sehe den noch nicht. Vielleicht sehe ich aber auch schlecht.

    Für mich ist Juri Knorr der aktuell geeignetste deutsche Spieler für die RM Position.

    Für mich auch, aber das heißt nicht, dass er sein Spiel nicht auch mal etwas anpassen, etwas mannschaftsdienlicher gestalten könnte.

    Das verwechseln hier immer einige. Knorr mal auf den Prüfstand stellen ist hier für einige Majestätsbeleidigung.

    Ich vergleiche ihn mal mit Andy Schmid. Der hat seine Halben auch verhungern lassen, war aber selber und individuell noch mal eine Schippe besser als Knorr. Will Knorr in diese Richtung oder eher in die Richtung mehr Assists, weniger eigene Tore?

    Das stimmt, wobei sich eben auch keiner aufdrängt als besserer Spiellenker auf ganz hohem Niveau. Auch Lichtlein wirkte (bei seinen zugegebenermaßen wenigen Spielminuten) deutlich schlechter als in Berlin mit seinen kongenialen Halben. Witzke war auch nicht der Brüller, Michalczik ? Also wer hätte das Spiel gestalten sollen?

    Domian Mappe von der HSGTV Dutenhüttenhofenberg-Münchhausen-Wetzlar. Der ewige Fast-Nationalspieler.

    Ernsthaft: Ist auch eher Abschlussspieler als Vorbereiter. Michalczik hat verweigert wie ein Gaul vorm Oxer.

    Bleibt nur noch Martin Strobel zu reaktivieren.

    Ich find, der Haupt-Unterschied zu Olympia war Uscins.

    Das heißt ausdrücklich nicht, dass er schuld ist.

    Aber er war (neben Wolff) unser Haupt-Faktor bei Olympia. In Weltklasse-Form! Und die Gegner waren auf ihn nicht vorbereitet.

    Diesen Uscins hatten wir diesmal von Anfang an nicht ansatzweise.

    Stimmt, aber dafür ist es Mannschaftssport. Einen Spieler muss man irgendwie kompensieren. Wenn schon nicht personell 1:1, weil wir keinen anderen haben, dann über die nicht vorhandene taktische Marschroute, Spielidee.

    Köster würde ich auf Grund seiner permanenten Doppelbelastung, ähnlich Golla, etwas in Schutz nehmen.

    Wenn man nur begrenztes und kein Spitzenpersonal zur Verfügung hat, wird es nach meinem Verständnis umso wichtiger, Abläufe, Spielzüge, Routinen zu entwickeln, die uns als Team wenigstens besser aussehen lassen, gerade weil die individuelle Klasse von Uscins, Knorr oder Grgic eben nicht ausreicht.

    Breitere Spielanlage, Außen einbinden, ist kein Hexenwerk, daraus resultiert, dass Lücken auf halb größer werden, wo man durch kann und nicht durch die Abwehr selber durch muss etc. pp. Es fehlt Tempo, schnelle Ballzirkulation, wir sehen kaum TG, es ist alles zu statisch und immer mit Anlauf durch die Mitte oder Einzelaktion von Knorr, Uscins.

    Pytlick und Gidsel konnten gestern oft ohne Körperkontakt durch ihre aufgerissenen Lücken auf halb, weil die Dänen die Abwehr in Bewegung bringen.

    Leute wie Mem oder Remili kriegen auch unter Gegnerkontakt noch Würfe hin, aber diese Qualität haben wir nicht.

    Wir müssen unsere talentierten Spieler in Situationen bringen, in denen sie ihr Talent auch zeigen können und sie nicht sich selbst überlassen, wo sie sich in Einzelaktionen aufreiben wie Uscins gestern.

    Portugal hat es uns gestern auch teilweise vorgemacht. Einzig und alleine Wolff hat das Spiel knapp gehalten.

    Das ist die klassische Diskrepanz zwischen Ergebnis und dem Weg dahin und da geht es Schland wie so ziemlich jeder Truppe hinter Dänemark und Frankreich. Schweden und Spanien sind jetzt auch aus den Big 4 rausgefallen,

    Norwegen ebenfalls und schon etwas länger. Die drängeln sich jetzt auch mit uns und ca. 10 weiteren Mannschaften um die VFs und HFs der Zukunft. Wir sind also in guter Gesellschaft.

    Frankreich und Dänemark sind für die nächsten Finals gesetzt, außer sie müssen sich ausnahmsweise schon mal vorher gegenseitig rauskegeln.

    Kroatien ist auch nur durch die Schiris und den Heimvorteil im HF. Die reihen sich sonst auch mit bei den best of the Rest ein.

    Du machst es dir, wie fast immer, ein bißchen zu leicht.

    Ich rede auch nicht über die Leute, die von vornherein nicht dabei waren.

    Ich frage mich dann auch interessiert, warum du dich ständig an Leuten wie Semper, Stutzke, Witzke, Steinert und Dahmke abarbeitest?

    Nach der Logik deines letzten Satzes ist es doch sowieso bumsegal, wer neben Wolff, Uscins und Knorr steht.

    Dann brauchen wir auch keinen Trainer mehr, egal ob hey Jungs, okay Jungs oder Magnettafel.

    Was mich mehr stört, als notorischer Positivismus, ist das aufgesetzte "das ist die typisch deutsche Mentalität, immer alles negativ zu sehen" einiger User. Damit gibt man offen zu, dass man sich die Positivität nur einredet.

    PS: bei einer direkten Roten Karte hätte es aufgrund des Zeitpunktes (letzte 30sek) einen direkten 7m gegeben.

    Gibt es noch irgendwas dazwischen, zwischen rosarotem Positivismus und typisch deutscher Schwarzmalerei?

    Was ist denn aus dem eigentlich legitimen Streben im Sport geworden, sich stetig verbessern zu wollen, Abläufe zu optimieren, kurz und knackig, sich weiter zu entwickeln?

    Darf man danach noch fragen oder ist das schon zu typisch deutsch?