Was ich mich in dem Zusammenhang frage (und ich habe da wirklich keinen schimmer):
Wie viel Bauarbeiten schafft man in 3 bis 6 Monaten? Spielfrei ist im Juni, Juli und August. Bei einer geschickten Spielplangestalltung und bei der Inkaufname einiger Einschränkungen könnten die ersten arbeiten schon im Mai starten und bis in den September/Oktober hinhein durchgeführt werden. (Zumindest meiner naiven Fantasie nach...)
Diese Einschänkungen könnte zum einen eine zeitweise nicht nutzbare Tribüne, aber auch einige Spiele an einem anderen Standort sein.
Diese Verkehrsproblematik die es jetzt gibt, wird unter anderen Vorzeichen auch bei einem Neubau an einem anderen Standort geben. Die Stadt wird keine 10-Spurige Straße für vllt. 25 Handballspiele im Jahr bauen. Heute wollen sehr viele nach Westen, bei einem Neubau hinter Diesdorf werden viele erstmal nach Osten wollen.
Übrigens ist das auch ein Punkt der in der Debatte für einen neuen Standort gern mal "vergessen" wird:
Die Infrastuktur muss angepasst werden: Das fängt bei Straßen und Parkplätzen an, geht über Elektizität weiter, hat noch eine Haltestelle bei einer vernüftigen ÖPNV-Anbindung (im Idealfall sowohl an den Hauptbahnhof als auch an den Alten Markt, und bitte nicht schlechter als bisher...) und endet dann irgenwann bei Wasser und Abwasser. Es schon ein Unterschied ob ich auf einen Acker dreißig Einfamilenhäuser baue oder eine (Sport-)Halle für 10.000 bis 12.000 Zuschauer.