Ich reiße mal den markierten Teil aus dem ansonsten sinnvollen Beitrag: Grenzwerte bringen nur dann etwas, wenn jeder Athlet in festen kurzen Zeitabständen kontrolliert wird. Ansonsten weiß man nicht, ob die eingenommene Menge vernachlässigbar war oder ob eine signifikante Menge eingenommen wurde und es nur lange her ist.
Ich meine Grenzwerte oder Konzentrationen, die gemeinhin als leistungssteigernd angesehen werden können. Das ist sicher nicht perfekt, aber für mich im Zweifelsfall sinnvoller als den Pissetropfen im Schwimmbad nachweisen zu können.
Stichwort: Artikel der schwedischen Dopingfahnder, die damit ihre eigene Arbeit in Frage gestellt haben.
Es kann nicht jeder regelmäßig getestet werden, aber es ändert doch nichts daran, ob jemand meinetwegen 3 Jahre Glück gehabt hat und nicht getestet wurde oder eben mal dran ist. Es schlüpfen so oder so welche durchs System die dopen und es trifft welche, die Pech gehabt haben.
Die mit dem Pech sollten einfach besser geschützt werden und nur weil es 5 % oder egal wie wenig sind, stecken da immer noch Einzelschicksale dahinter.