Die Wettquoten auf einen Hamburger Sieg liegen teilweise bei bis zu 3,5. Das halte ich bei diesem Spiel wo wirklich alles passieren kann für recht hoch. Werde wohl mal ein paar Euronen auf den HSV setzen.
Beiträge von SteamboatWillie
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Arcosh hat doch schon den Unterschied zwischen Tatsachenentscheidung und Regelverstoß klar gestellt.
hat Coburgs Protest eine Chance?Ich kann mir eigentlich nur erklären, dass sie in der Situation durch die Hektik und die ganze Spielsituation völlig überfordert waren und nicht wirklich realisiert haben was passiert ist.
Entweder sie haben gar nicht "bemerkt", dass es ein Spieler war der da den Ball abwehrte. Oder sie haben das schon bemerkt aber nicht realisiert wie es weiter geht.Wenn letzteres greift, könnte es ggf ein Regelverstoß sein.
Wenn ich ehrlich bin, mein ersten Gedanke beim schauen des Videos war "War das jetzt ein Feldspieler oder ein Torwart?" Ich war mir auch nicht ganz sicher. Zumal auch das Feldtrikot von Baunatal an den Schultern schwarz ist. Dann fragte ich mich, "hat der den Ball jetzt im Torraum abgewehrt"?
Immer bedenken, ich schau mir das in aller Ruhe am PC an aus einer super perspektive von oben.
Die SR haben schon das ganze spiel geleitet, sind auch sehr angespannt und das Spiel auf messers Schneide. Dazu sehen sie die Situation quer übers Spielfeld mit X Spielern dazwischen.
Ggf sind sie auch vom siebten Feldspieler abgelenkt, der quer über den Anwurfpunkt rennt wo ich denke, der verhindert doch gleich den Anwurf.Also ich kann verstehen, wenn man da die Übersicht verliert. Ist ja auch nicht so, dass so eine Szene alltäglich passiert und man da eine gewisse Routine hat.
Ändert natürlich nichts
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Aber kann man hier nicht eine grobe Unsportlichkeit erkennen? Wenn der Manager da hingelaufen wäre, würde er doch auch eine "rote Karte" bekommen, wie bei dem CL Frauen Finale vor ein paar Jahren. Ist das nicht ein ähnlicher Fall?
Nein, dass ist kein ähnlicher Fall. Weil ein Offizieller per se überhaupt nicht in das Spielgeschehen eingreifen darf und auf dem Feld nichts zu suchen hat.
Daher wird das bei einem Offiziellen als besonders Grobe unsportlichkeit gewertet.
Was der Spieler macht ist einfach nur eine Regelwidrigkeit indem er den Torraum betreten hat. -
In der Neuen Presse Coburg steht eine Aussage des HSC-Geschäftsführers das auch die Kampfrichter versucht haben den Schiedsrichtern zu erklären das es sich um die Vereitelung einer klaren Torchance handelte.
Und wenn das Kampfgericht versucht den Schiedsrichtern zu erklären ein rosa Elefant wäre von der Decke geflogen und hätte den Ball aufgehalten...
Die Aufgabenteilung zwischen Kampfgericht und SR ist eigentlich recht deutlich... -
Nur mal ein Hinweis der bei der Diskussion nicht untergehen sollte:
Unter keinen Umständen ist so ein Verhalten wie dass des Abwehrspielers, der im Torraum den Ball abwehrt eine rote Karte!
Wenn überhaupt kann es ja nur eine rote Karte (mit Bericht) geben, wenn Regel 8:10d greift:ZitatAlles anzeigend) Wenn der Ball in der letzten Spielminute im Spiel ist und der
gegnerischen Mannschaft durch ein Vergehen im Sinne von Regel
8:5 oder 8.6 die Chance genommen wird, in eine Torwurfsituation
zu kommen oder eine klare Torgelegenheit zu erreichen, ist
das Vergehen nicht nur mit Disqualifikation laut 8:5 oder 8:6
zu bestrafen, sondern es muss auch ein schriftlicher Bericht
eingereicht werden.Das bedeutet:
Das Vergehen muss in jedem Falle eines sein, was eine normale rote Karte nach 8:5 oder 8:6 zu bestrafen wäre.Was der Abwehrspieler macht ist ganz einfach Abwehr durch den Raum. Dafür gibt es niemals eine rote Karte. Nicht in der ersten Spielminute und nicht in der letzten. Da gibt es gar nichts für den Abwehrspieler. Einfach nur 7m und gut ist.
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Ein cleverer SR hält bei noch 3 Sekunden zu spielen nicht an sondern wartet bis die Zeit abläuft

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Ich kann mir durchaus vorstellen, dass Jürgen Scharoff als einer der beiden obersten IHF-Regelwächter sich durchaus mit seinem Kollegen Hanspeter Knabenhans und den IHF-Justiziaren abspricht, bevor er eine "offizielle" (da medial wirksam und auf Grund seiner Rolle) Meinung vertritt. Damit ist diese Interpretation der Szene meiner Meinung nach de facto zur IHF-Lehrmeinung geworden... Wenn wir dann das noch in Frage stellen, können wir auch gleich über die Regeln selbst diskutieren - und nicht über deren Anwendung. Ich für meinen Teil werde mich bei einer ähnlichen Situation an Scharoffs Aussagen orientieren...
Das ist jetzt aber dünnes Eis und viel Spekulation was Scharoff gemacht haben könnte.FAKT IST: Die Offizieller Lehrmeinung von IHF und DHB wird auf deren Websites oder andere offizielle Medien veröffentlicht oder durch Mitteilungsblätter an die Landesverbände und Kreise weitergegeben.
Alles andere ist für mich erstmal nicht relevant. -
Wenn das jetzt Einzug erhält könnte man das als Kriterium für eine zunehmende professionalisierung der Liga nehmen

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Das Geld über eine andere Abteilung des eigenen Vereins zu nehmen erscheint mir moralisch sauberer als das Geld von externen Geldgebern zu holen.
Dass Vereine nach einem Aufstieg das Aufstiegsteam komplett auswechseln ist Sportart übergreifend zudem eine nicht unübliche Praxis.
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Vor allem wenn man sich mal die nächsten Spiele ansieht.
Lemgo (A)
Flensburg (H)
Burgdorf (A)
Kiel (H)
Da sind es auch ohne dass man schlecht spielt mal ganz schnell 0 Punkte im März. Wer immer da neuer Trainer wird steht direkt unter Druck.Erlangen spielt noch gegen 7 der unteren 10 der Tabelle. Verstehe überhaupt nicht, warum man da jetzt Panik schiebt.
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Aber was sagt uns das jetzt?
Die Frage ist doch, hat er den Ausfühungsort verlassen oder nicht.
Ob ich einen Schritt zur Seite oder nach vorne mache ändert doch nichts an der Fragestellung ob ich meine Position geändert habe.
Ich kann doch nicht sagen, zur Seite zählt es nicht als verlassen weil ich keinen Vorteil habe und nach vorne schon, weil ich einen Vorteil habe!Was hat denn das eine mit dem anderen zutun?
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Ist auch kein Wunder bei dem was manchmal in den Hallen abgeht. Anfeindungen und Beleidigungen durch Zuschauer, Trainer und andere Offizielle sind doch an der Tagesordnung. Warum soll sich das ein SR an der Basis antun?
Ich frage mich manchmal, ob ich da scheinbar was besonderes bin.
Ich pfeife jetzt seit 12 Jahren auf Kreis und LV Ebene und ich hatte noch nie eine Situation, in der ich mich wirklich bedroht fühlte.
Natürlich pöpeln die Zuschauer etwas, natürlich sind Spieler und Trainer nicht immer zufrieden. Aber das gehört irgendwie auch zum Geschäfft.
Wenn beleidigungen u.a. durch Trainer und andere Offizieller an der Tagesordnung sind, möchte ich mal gerne wissen,wie viele rote Karten du in einer Saison gibst und wie viele Sonderberichte du schreibst.
An der Tagesordnung sind meckernde Zuschauer. An der Tagesordnung sind meckernde Spieler und Trainer. Aber Anfeindungen und Beleidigungen?
Kann ich so nicht unterschreiben.
Was die Zuschauer mir an den Kopf werfen ist mir egal solange es nur verbal ist.
Ich hab es noch nie erlebt, von einem Zuschauer wirklich bedroht zu werden.
Es gibt in der Saison vielleicht 1-2 Spiele wo durch meckernde Beteiligte auf allen Seiten eine Situation geschaffen wird wo ich nach dem Spiel sage, dass mir das gar keinen Spaß gemacht hat.
Das bedeutet aber auch, dass ich ca 25 Spiele in der Saison habe, die absolut problemlos laufen. Wo man nach Spielende noch mit den Spielern und Trainern schnackt, wo man an der Theke vielleicht auch mit den Zuschauer noch ein Bierchen trinkt und wo man sich alles gute Wünscht und bis zum nächsten mal.
Ich kenne auch keinen SR bei dem das groß anders ist. -
Für bessere und mehr Lehrabende brauchst du natürlich aber auch besseres und motivierteres Lehrpersonal. Das zu finden ist noch schwieriger als gute SR zu finden.
Die meisten Lehrabende die ich kenne laufen so ab, dass weder die Lehrwarte noch die Schiedsrichter Lust haben. Also läuft das so ab wie von dir beschrieben Frank. Gepaart mit mangelnder Didaktik der Lehrwarte verkommt das zu einer Veranstaltung die alle nur als lästige Pflicht ansehen.
Zudem ist man an der Basis doch froh über jeden, der überhaupt pfeift. Ich glaube nicht, dass viele verbände sich "trauen", diese wenigen auch noch durch eine unbezahlte Pflichtveranstaltung pro Monat (wäre ja bei 10 Abenden pro Saison der Fall) zu vergraulen.Natürlich hast du viele gute Themen die du besprechen kannst. Aber dafür brauchst vor Spitzenmäßiges Lehrpersonal. Und das gibt es fast nicht. Und die, die es gibt, gehen ganz schnell weiter nach oben.
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Das stimmt nicht, Sport1 besitzt nicht die Rechte an jedem Spiel, im Gegenteil. Sie haben ein Recht vor allen anderen zu wählen. Bei weiteren Spielen liegen die Rechte dann bei der HBL und danach beim Heimverein.
Danke für die Info! -
Sämtliche Rechte dürften bei Sport1 liegen.
Ausnahme eben nur diese kurzen Schnipsel an denen die HBL scheinbar selbst die Rechte hat.
Da kann sicher keiner was als Stream anbieten um sich ein Butterbrot dazu zu verdienen. -
ich kenne den Gesetzestext nicht und was exakt darin definiert wird. Und natürlich sind politische "Absichtserklärungen" nicht so viel wert, wie das Papier auf denen sie geschrieben werden, aber gleichzeitig ist es ja auch der Gesetzgeber, der den Gerichten den Lei(d)tfaden des Gesetzes an die Hand gibt.
Entscheidend ist also die Formulierung im Gesetz und nur bedingt deren Interpretation durch die Gerichte.http://www.gesetze-im-internet.de/milog/
ZitatGesetzgeber ist aber der Bundestag und nicht Frau Nahles und/oder ihr Ministerium.
Gesetzgeber dürfte die Bundesrepublik Deutschland sein und nicht der Bundestag. Aber das nur am Rande. Es ist definitiv nicht Frau Nahles.
Ich finde es immer großartig, wenn Minister NACH der Erlassung eines Gesetzes an die Presse treten und sagen, so sei das doch nicht gemeint gewesen!
Dann sollen die das auch so formulieren verdammt noch mal! -
Damit hat sich die Diskussion scheinbar erledigt...
Vertragsamateure von neuem Mindestlohn-Gesetz ausgeschlossen

Öhm, nein...ZitatAbwarten.
Frau
Nahles kann soviel klarstellen und erzählen was sie will. Am Ende zählt
nur was im Gesetz steht und wie Behörden dies Umsetzen.Die kann soviel Klarstellen wie Sie will. Wenn ein Gericht entscheidet, das sei ein Arbeitsverhältnis, dann gilt da der Mindestlohn. Und Richter sind nicht an Pressemitteilungen der Arbeitsministerin gebunden sondern an die Gesetze.
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Im Gesetzestext kommt weder der Begriff Profi noch Amateur vor. Folglich ist es völlig egal wie man die nennt.
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Länderinterne Duelle find ich immer blöd.
Das macht mindestens einen VF Teilnehmer weniger, was die Freude bei Sky auch in grenzen halten sollte. -
Auf welcher rechtlichen Grundlage agiert denn ein Spieler "ohne Vertrag"?
Der macht doch sicher Breitensport und ist ganz normales Vereinsmitglied. Selbstverständlich erhält er auch keine Entlohnung dafür, schließlich macht er das ja nur zum Spaß.