Beiträge von SteamboatWillie

    Halte ich für sehr ambitioniert und etwas hoffnungslos ;)

    Zwei Ausssagen die ich am Wochenende auf einem Quali-Turnier gehört hab
    "SR werden dafür bezahlt, die dürfen keine Fehler machen"
    "SR darf man kritisieren, dass sind ja Erwachsene, Jugendspieler (A-Jugend!!!) sind ja noch Kinder, die nicht."
    "Das ist hier ja Regionalliga Quali (1.Runde!!! Noch mit Kreisliga-Teams!!!) da muss man auch Regionalliga-SR einladen"

    Das hat alles für mich nichts mit Regeln zu tun sondern einfach nur mit der Grundeinstellung wie man an sowas ran geht.

    Zurück zum Thema ;)
    Ich finds gut dass sich überhaupt mir der Problematik "Eltern" beschäftigt wird. Berichte mal wies gewesen ist.

    Ich stelle einfach mal ne These auf wobei ich auch nicht ganz davon überzeugt bin aber mal so als einwurf:

    Eine geringere Balsatung würde ja auch nicht zwingend zu weniger erlaubten/unerlaubten Mitteln führen. Die Leute nehmen das Zeug ja nicht unbedingt um fit zu werden sondern um es schneller zu tun als die anderen und um besser zu sein als andere. Diese Konkurrenzsituation bleibt ja nach wie vor bestehen. Dann nimmt man zur Not halt keine Pillen um zum Spiel wieder fit zu werden sondern um schnell wieder ins Training einsteigen zu können.
    Als Beispiel sind mal die Leichtathleten genannt. In der absoluten Weltspitze machen die vielleicht 10-15 Wettkämpfe im jahr davon sind höchstens ein paar unter absoluten Top Bedingungen, trotzdem sehr "medizin-aufgeschlossen". Beispiel Radfahren, einige trainieren nur auf die Tour de France, grade mal 3 Wochen Wettkampf die ganze Saison, der Rest ist Vorbereitung.
    Wenns weniger Spiele gibt wirds auch weniger Geld geben, noch ne Situation wo der Druck auf die Spieler und Verantwortlichen wächst.

    EDIT:

    Sehr interessant zu lesen:

    http://www.11freunde.de/bundesligen/120323

    Das driftet hier doch schon wieder alles ab ;)

    Sagen wir so, "Vorgezogener begann eine Regelwidrigkeit die eine Hinausstellung verdiente". Auch wenn man anhand der Beschreibung eine DQ geben könnte, wenn man dabei gewesen wäre hätte man keine gegeben und ich konnte ja auch nicht wissen dass er das noch 2 mal genau so macht und ab dem 2ten mal anders bewerten geht ja auch nicht udn außerdem ist das auch schon über 2 Jahre her und es geht ja gar nicht um die Strafe sondern um das Beispiel dass Jugendliche obwohl sie wegen eine Aktion schon bestraft worden sind überhaupt nicht verstehen warum oder damit aufhören und von ihren Trainern auch noch dafür gelobt werden.

    Jetzt kann man natürlich sagen, als SR kanns dir doch egal sein, spätestens beim dritten mal hören sie schon auf, aber sie hören nicht auf und wenn du den 5. Spieler wegen einer identischen Situation bestrafst machts der 6. immer noch und der Trainer und alle Spieler und alle in der Halle meckern schon ab der ersten Strafe und dann kommt der Punkt wo das einfach keinen Spaß mehr macht.

    Zitat

    Original von meba ideen
    SteamboatWillie: die Jugend ist ja auch dazu da etwas auszuprobieren und alles zu lernen. Das da natürlich auch mehr Fehler gemacht werden ist doch selbstverständlich.
    Wichtig ist doch, daß alle daraus lernen. Der Schieri sollte in dem Fall auch ganz normal pfeiffen. Mit der Championsleague hat das wenig zu tun. Jeder Jugendliche will evtl. mal so spielen können, aber deswegen schlägt und haut er doch nicht mehr in der Abwehr! Jugendliche Handballer sind ja nicht blöd und wissen genau was sie dürfen und was nicht. Wenn nicht hat der Trainer und der Schieri dafür zu sorgen.

    Du siehst das viel zu positiv finde ich :)

    Ich denke nicht, dass die Jugend dazu da ist auszuprobieren was erlaubt ist und was nicht. Dafür ist ein Trainer da der ihnen den Sport und auch die Regeln beibringt. Trainer und SR in einem Satz zu nennen um denen zu zeigen was sie dürfen gefällt mir auch nicht. Spätestens mit der B-Jugend hört es mit dem pädagogischen Pfeifen auf.
    ich denke auch, dass Jugendliche schon wenn sie Spiele aus der BL oder CL sehen versuchen sich daran zu orientieren. Wenn ich sehe wie da der Kieler Mittelblock den Urios festmacht oder wie gegen einen Steffansson verteidigt wird, warum soll ich das nicht auch machen?
    Ich denke auch nicht, das Jugendliche blöd sind aber sie wissen wirklich nicht wie man verteidigt zumindest ist das mein Eindruck und der setzt sich im Seniorenbereich massiv fort.
    Kleine Beispiel schon länger her:
    mB-Jugend-Bezirksliga, Ein Vorgezogener auf gut 10m, Mittelmann hat den Ball geht mit Körpertäuschung am Vorgezogenen vorbei, der hängt mit dem jedes mal im arm des Gegenspielers wenn der vorbei ist und zieht in nach hinten weg. -> 2min. Das macht der innerhalb von 10 minuten 3 mal und versteht die Welt nicht mehr warum er dann mit DQ raus muss. Fragt mich sogar "Ja was soll ich denn machen wenn der vorbei ist?". Und Trainer steht an der Seite und brüllt "Das sind doch keine 2min!"
    Die Wissen in keinster Weise was sie dürfen und bekommen vo Trainer gesagt der SR sei schuld weil der alles bestraft und spätestens in der A-Jugend bekommen solche dann auch ne Jugendmannschaft als Trainer und dann überleg mal wie die wohl trainiert werden.
    Ich seh das jetzt seit 4 jahren in der Region durch die Bank weg bei fast alles Mannschaften und es setzt sich immer mehr im Seniorenbereich fest, die gangart wird immer härter und wenn man dann ewig in unterzahl spielt ist nicht die mannschaft schuld sondern immer der Schiri.

    Das ist (wie ich auch schon öfters geschrieben hab) in der Jugend ein riesen Problem, dass die über weite strecken überhaupt nicht in der Lage sind Regelkonform zu verteidigen.
    Wenn man sich spielen wie Kiel - Ciudad ansieht wo es von beiden Seiten nur ein hauen und kloppen gibt dann wird das nur weiter nach unten fort gesetzt.

    Sebastian Kehl, Fußballprofi bei Borussia Dortmund spielte offenbar die letzten Wochen mit einem Leistenbruch und wurde Fitgespritzt.
    Tja, so siehts aus im Profisport...

    Was erst nach dem Saisonfinale bekannt wurde, ist der Leistenbruch von Kehl, der am Montag deswegen bereits operiert wurde. Der 29-Jährige wurde für die letzten Spiele fitgespritzt und muss jetzt unters Messer.

    via: http://www.kicker.de/news/fussball/…artikel/509208/
    letzter Abschnitt

    Das sind doch alles Geschichten, die sind so alt wie die Erde.
    Das ist in jedem Sport so, vor ein paar Monaten lief bei sport inside eine Doku über Jugendförderung im Wintersport. Schon 12 Jährige bekommen da Nahrungsergänzungsmittel. Es ist wie hier schon beschrieben wurde, wenn mans genau nimmt ist die "normale" medizinische Betreuung von Spitzensportlern dem was der normale Mensch unter Doping versteht schon recht nahe. Da muss man nur mal Interviews quer durch die Sportarten lesen, wie normal dieses "fitspritzen" oder die Cocktails sind. Aber es ist auch wie beschrieben, bei der Belastung ist es denke ich nicht möglich das auf konstant hohem Niveau ohne Unterstützung auszuhalten.
    Und sich jetzt über die Medien aufzuregen ist genau so, wie sich drüber zu beschweren wenns im Winter kalt ist. So läuft das halt, kommen im Bericht Handball und Kiel vor dann lesens aktuell gleich mehr Personen. Wie Brummsel sagte, geht halt in beide Richtungen.

    Dany hat recht, wenn der Ball im Torraum rollt ist er im Besitz der Mannschaft und noch im Spiel. Erst wenn der TW den Ball unter Kontrolle hat (kontrolliert der TW in deiner Beschreibung den Ball?) oder dieser im Torraum liegt ist er aus dem Spiel und es kann nur mit Abwurf weitergehen.
    Das sind verdammt schwierige Entscheidungen und ich kann sowohl den Trainer als auch dich verstehen. Darf ich fragen in welcher Liga das war?

    Aus "menschlicher Sicht" gebe ich euch recht.
    Allerdings wird der Torwart wenn er wechselt ja auch bestraft. Das Spiel ist zu diesem Zwitpunkt ja unterbrochen und alle Handlungen führen ja nicht zu einer Änderung der Spielfortsetzung. Insofern der angreifenden Mannschaft einen Bonus zu geben weil sie ohnehin im Ball bleibt ist da aus meiner Sicht etwas fragwürdig. Schon klar, dass das ganze eine Ausnahmesituation ist aber grade bei engen Spielständen kurz vor sind man die kuriosesten Sachen um Zeit zu schinden.
    Eure "menschlichkeit", welche für mich das gleiche wie das berühmte Fingerspitzengefühl ist, ist für mich eines der wichtigsten Mittel eines SR und absolut notwendig. Allerdings muss man damit auch verdammt aufpassen. Es sollte nicht sein, dass man für seine eigene Regelinterpretation im Sinne der "Menschlichkeit" immer mehr die festen Regeln verlässt. Man tut beiden Mannschaften keinen Gefallen damit, wenn zu viel Fingerspitzengefühl zeigt.
    Ich habe Verständnis für Mannschaften die sich nach Spielende beschweren wenn die SR erst in den letzten Spielminuten die Abstandsregel bei formellen Würfen entdecken oder das Maß bei passivem Spiel schlagartig herunter schrauben, oder auf einmal jede berührung bestrafen wo vorher recht locker gepfiffen wurde.
    Mir passiert es selbst dann und wann, dass ich es dadurch den Mannschaften zu sehr zu recht machen versuche was dann am Ende zwar zufriedene Gesichter bei beiden Mannschaften erzeugt aber ich aus regeltechnischer Sicht eine völlig Schwammige Linie hab.
    Ich finde man sollte nicht primär ein Spiel pfeifen mit dem Ziel es allen zurecht zu machen sondern mit dem Ziel die Regeln konsequent innerhalb des eigenen Rahmens umzusetzen. Jeder der anwesenden der Ahnung von Handball hat wird dies honorieren. Und die Zufriedenheit gegenüber der Leistung der SR kommt automatisch.
    So, ganz schön viel für den frühen morgen.
    Das ganze sollte kein Affront gegen die Menschlichkeit sein aber ich wollte die Probleme aufzeigen, die dadurch passieren können. Menschlichkeit ist wichtig, aber nur in einem gesunden Maß.
    So, wie war noch mal das Thema hier? ;)

    @TNT

    hab das auch schon so verstanden, kein Mißverständnis. nur wie schon beschrieben, zwischen Schütze steht bereit und SR pfeift an ist immer ein Moment des Wartens, und sei es eine halbe Sekunde. Zudem führen Antworten wie "hättest du vorher anders machen sollen" ja nicht zum Ziel dieses Problems. Als nächstes kommt noch "Weshalb hast du 7m gegeben?" ;)

    SGR:
    Regelbezug?
    Wenn der TW Wechselt wenn der Schütze schon bereit steht, dann gibts ne Verwarnung aber über den Schützen steht da nichts.

    Hat hoertie auch einen Regelbezug, dass ich wenn ein Spieler den Ausführungsort des 7m verlässt ich einfach anpfeifen kann?

    Was ich hätte machen können ist ja relativ egal. Ich denke jeder wartet wenn der Schütze bereit steht einen Moment bevor er Anpfeift. Ob er da noch mal Blickkontakt mit den Partner oder dem Schützen aufnimmt oder die regelgerechte Position aller Spieler und des TW überprüft. Wir machen es sogar so, dass mein Partner und ich uns bei jedem 7m kurz bei 7m treffen um die Situation kurz zu klären und erst wenn sich ein Schütze zum 7m begibt die korrekte Position einnimmt. Da entstehen dann einfach Situationen in denen der Werfer bei 7m steht und es ist noch nicht angepfiffen.
    Antworten die a) an der Situation vorbei gehen und b) Regeltechnisch nicht belegbar sind helfen da nicht wirklich.

    Nachwuchs
    Ob ich im Spiel alle gegen mich hab ist mir sowas von egal, wenn ich damit ein Problem hätte müsste ich sofort aufhören zu pfeifen. Aber das ist ein anderes Thema.

    Mal wieder eine Regelfrage.

    7m für A, kein TO. Spieler A7 steht an 7m Linie und will 7m ausführen, alle sind bereit zum 7m. Bevor die SR den 7m anpfeifen kommt von der Bank das Zeichen, dass ein anderer (jetzt eingewechselter Spieler) den 7m Werfen soll. A7 läuft mit dem weg Richtung Auswechselzone und übergibt dem eingewechselten den Ball.
    Ist das Regeltechnisch korrekt?
    Habe nichts gegenteiliges in den Regel, Erläuterungen, Klarstellungen gefunden aber finde die Situation doch etwas verwunderlich auch im Hinblick darauf, dass ein TW in diesem Fall ja nicht wechseln dürfte.
    Wenn es nicht erlaubt ist, wie ist zu bestrafen?

    Ich frage mich wie man das beim DSF in den Sendeplan quetschen will.
    Man hat die Bundesliga Berichterstattung, man hat alle großen Mannschafts-Weltmeisterschaften, man hat Motorradrennen und F1, DTM, etc, man hat die Jugend Nationalteams, n bißchen Kneipensport. Wo soll das alles hin?
    Bin doch etwas gespannt wie das werden soll.

    Zitat

    Original von ctproud
    Ich nicht, da du mir zu allgemeingültig urteilst. Nehmen wir mal Glandorf: der unterwirft nicht alles seinem Sport und zieht durchs halbe Land, sondern ist erst gewechselt (und dann auch zum nächsten in Reichweite), als sein Arbeitgeber pleite war. Er nimmt nicht jeden TV-Termin war, macht keine bekloppten Sachen für Werbeverträge... und er ist da nicht der einzige. Mal abgesehen davon, dass die Argumentation "er nimmt einige Nachteile in Kauf, deswegen darf ich sich über einen weiteren Nachteil nicht beschweren" schon irgendwie etwas merkwürdig ist.

    Man kann jetzt natürlich Argumente und Spieler finden die dafür und dagegen sprechen. Wird ein langer Thread.
    Grundsätzlich muss man aber schon fragen was ein Holger Glandorf um beim Beispiel zu blieben in seinem Leben geopfert hat damit er jetzt da steht wo er steht. Und dann kann man durchaus fragen ob das was er bisher geopfert hat nciht mehr ist als das, was er noch opfern muss. Ich gebe dir aber recht, ist etwas Äpfel mit Birnen aber anders herum auch nicht.
    Kein Spieler würde die Teilnahme am Training als eingriff in seine Privatsphäre werten weil er diese deshalb nicht so ausleben kann wie er will und ich denke jeder sportlich verantwortliche weiß auch, wo sein Leistungssportler Urlaub macht, so ein Training geht ja übers ganze Jahr. Wenn man nun Dopingkontrollen als so etwas natürliches wie das tägliche Training ansieht dann würde es diese Diskussion nicht geben.
    Des weiteren, wo ist die alternative zu dieser Überwachung? Wenn man einen größeren Zeitraum im jahr nicht prüft oder nur zu zuvor festgelegten terminen kann man das ganze auch ganz abschaffen. Das ist ja immer auch eine Frage von Aktion Reaktion. Warum wird das ganze denn so aufgezogen? Man muss das auch mal anders herum sehen. Nicht alle sportler werden unter generalverdacht gestellt sondern die meisten sportler können damit absolut glaubhaft machen, dass die absolut fair ihr Leistungen erzielt haben.
    Puh, das war anstrengend ;)

    Zitat

    Original von ctproud

    Trotzdem tun mir mittlerweile Profi-Sportler leid. Die dürfen noch nicht mal - und das meine ich nicht direkt bezogen auf den Fall - ein Hustenmittel ihrer Wahl nehmen und müssen teilweise ihre Aufenthaltsorte ohne Lücken Dritten gegenüber angeben.

    Die Medien werfen da immer gerne einiges durcheinander bzw bekommen das falsch gesagt.
    Es ist keinesfalls so, dass in jeder Sportart jeder Profisportler immer seinen Aufenthaltsort melden muss sondern dass man schon zur "Elite" zählen muss um darunter zu fallen. Das sind gar nicht mal so viele wie man meint.
    Zudem noch mal zusammengefasst. Sportler sind beireit ihrem Sport alles andere zu unterwerfen, ziehen durch das halbe Land oder die Welt, ordnen dem Sport alles unter, schleifen die ganze Familie zig mal von Stadt zu Stadt wenn ein Vereinswechsel stattfindet, nehmen Jeden TV termin war den sie kriegen können, machen die beklopptesten Sachen für Werbeverträge, geben teilweise ihr komplettes Leben der Öffentlichkeit preis aber beschweren sich dann wenn sie ihre Aufenthaltsorte angeben. Sehe ich einen leichten Widerspruch.

    Bzgl der Medikamente würde ich mir persönlich eine Situation wünschen, in der ein Arzt bei jedem Mittel was ich nehme alle Risiken und Nebenwirkungen abwägt und mir dann dazu rät oder nicht und ich mir selbst keine Gedanken machen brauch ob das Mittel gut ist oder nicht. Mitleid kommt da bei mir wenig auf...