Beiträge von SteamboatWillie

    Der ganze Doktortitelquatsch interessiert die Bevölkerung nur beiläufig. Guttenberg wird in zwei, drei Jahren ein Comeback starten und dann wird diese Affäre nur noch eine Fußnote ;) sein.

    Die Uni sollte sch mal fragen, ob die Inzenierung gestern nicht arg selbstgefällig war. Man führte sich auf wie ein Tribunal. Wenn das Plagiat so eindeutig war, wie behauptet, warum hat es dann Doktorvater nebst Zweitkorrektor nicht bemerkt? Faulheit? Diletantismus? Jedenfalls wären dies beide Gründe, dass auch diese Herren ihren Hut nehmen.

    Die Uni hat also ein massives Interesse daran, dass ganze als böswillige Täuschung darzustellen und sie ist ausschließlich das Opfer. Insofern stelle ich mal die Neutralität der Uni bei der Prüfung in Frage und auch auch deshalb überrascht mich das Ergebnis nicht.

    Diese Internetjäger sind nicht nur politisch auf einem Auge blind, sondern es fällt auch auf dass die Objekte Ihrer Arbeit reich,schön, berühmt und einflussreich sind. Wahrscheinlich spielt der Neidfaktor eine nicht unerhebliche Rolle.


    Man muss immer Aktion und Reaktion betrachten.
    Sowohl Guttenberg als auch Mehrin waren absolute Medienmenschen. Es gab sogar Berichte in denen beide als rein inszenierte Figuren dargestellt wurden.
    Diese Medienschlacht hat die Uni begonnen, sie sieht sich aber als Opfer einer solchen und fühlt sich dadurch genötigt im Haifischbecken mitzuschwimmen um ihr Gesicht zu wahren.
    Und was die Inszenierung der Ergebnisse angeht: Wie soll man denn dann Guttenbergsabschiedsrede, auch unter den nun feststehenden Tatsache, bewerten?
    Ganz ehrlich, wie ich in den Wald ruf, so schallt es hinaus.

    Und zu den auf einem Auge blinden Kritikern. Nicht reich,schön, berühmt und einflussreich sind die Faktoren sondern einzig der Einfluss (ggf bedingt durch reichtum, schönheit, rerühmtheit). Aber was ist daran schlimm? Wer, wenn nicht personen die einen Massiven einfluß auf die Gesellschaft haben müssen einer besonderen Kontrolle unterlegt werden? Transparenz ist da das Zauberwort. Ein Freund von mir ist Mathe Doktor. Keine Ahnung ob er seine Arbeit selbst geschrieben hat. Wer leidet darunter wenn es nicht so wäre? Seine Uni, sein Arbeitgeber, seine Kunden. Alles schlecht, alles muss kontrolliert werden und er müssen genau so zur Rechenschafft gezogen werden wie Guttenberg. Aber wer leidet denn unter dem Doktortitel von Guttenberg? Im Zweifel alle auf die er Einfluß hatte und das sind als Bundesminister verdammt viele. In sofern ist eine Konzentration auf Einflußreiche Personen nur richtig und notwendig. Wenn man die alle mal abgearbeitet hat kann man sich ja dann um den Rest kümmern.

    snuffmaster, ich würde die Hintermänner eher "Anti-Regierungs-Orientiert" als "Pro-Opposition" verorten.
    Liegt aber auch daran, dass diese Internetseiten eben meist von der "Internetgemeinde" betreiben werden und einige der Entscheidungen der Regierung nicht grade auf Gegenliebe bei denen gestoßen sind. Das ganze ist aber denke ich eher Ergebnis- und nicht unbedingt Parteiorientiert.
    Als die SPD noch mit an der Regierung war hat diese durch Internetseiten wie diese genau so auf die Fresse bekommen wegen der Vorratsdatenspeicherung, Netzsperren und anderer Überwachungseinrichtungen wie jetzt die besagten Politiker durch ihre Arbeiten.

    BTW: Es ist ein Wiki, jeder kann mitmachen. Oder besser, jeder kann ein eigenes erstellen. Die Doktorarbeiten sollten allesamt irgendwie zugänglich sein, unabhängig welcher Partei die Verfasser angehören. Es hindert niemand andere daran sich zu vernetzen und die Überprüfung der Arbeiten auf den Personenkreis von eigenem Interesse zu fixieren.

    Wenn man Ehrlich ist, käme ein Aufstieg ja auch dem Überspringen eine Klasse gleich. Es ist ja nicht nur so, dass man aufsteigt, sondern dass man auch noch zu den besten neun bis drölf der jeweiligen Klasse aufsteigt.
    Auch innerhalb der jetzigen Nord und Süd Staffeln gibt es ja auch mindestens eine Zwei-Klassen-Gesellschaft. Wenn man mal schaut wie die aktuellen Aufsteiger in der 2.Liga agieren hätten die im nächsten Jahr auch keine Chance. Insofern ist der Verzicht an vielen Stellen für mich gar nicht mal so überraschend sondern eher logisch und erwartungsgemäß. Ich frag mich aber warum man da so früh ne klare Ansage macht, in der Relegation ist man denke ich ohnehin absolut chancenlos. Da wäre ein offizieller Verzicht gar nicht nötig gewesen.

    Überzeichung trifft es in jeder Hinsicht, nicht nur der Psycho sondern auch die Kommissarin und auch Krol, dessen Charakter da ja offenbar als knorriger alte Narrenfreiheit hat und machen darf was er will.
    Aber nur durch diese Überzeichnung funktionierte das ganze.

    http://www.direkter-freistoss.de/2011/05/04/%E2…ht-da%E2%80%9C/

    Zitat

    df: Sie haben ständig unter Medikamenteneinsatz gespielt?
    Biermann: Daraus mache ich kein Geheimnis. Das war seit 2004 so, als eine Operation schief lief und ich zwischenzeitlich schon Sportinvalide war. Über Jahre habe ich die Medikamente genommen, und ich habe das gern gemacht, weil mir Fußball so viel Spaß gemacht hat. Ich habe es ja sogar in die 2. Bundesliga geschafft, das war es wert.

    Die Frage ist: Was bedeutet "voll aktionsfähig"?
    Bedeutet dies "das Spiel läuft weiter"?
    Oder bedeutet dies "die Spieler dürfen normal weiter agieren sofern der Schiri nicht korrigiert" und hat gar nichts damit zu tun ob der SR korrigiert oder nicht sondern nur wie sie sich verhalten dürfen wenn er es nicht tut?

    Ich tippe auf Antwort 2

    Ich gebs auf.

    Henning, die Mailadressen aller SR Verantwortlichen des DHB findest du auf der DHB Website. Bitte schreib ihnen eine Mail. Mache sie auf diesen Regelfehler aufmerksam. Bitte sie, sich bei der IHF für eine Regeländerung/umformuliereung einzusetzen oder diese zumindest per Regelerläuterung auf DHB Ebene durchzusetzen.
    Und poste bitte hier die gesamte Kommunikation zwischen dir und den DHB SR Oberen. Es muss schon mit dem Teufel zu gehen wenn die deiner Denke nicht folgen. Falls doch haben wir dann hier alles schriftlich um damit vor den CAS zu ziehen. Mit ein bißchen Glück können wir eine Neuansetzung aller Handballspiele ab 1917 zu annulieren und damit Geschichte zu schreiben. Wenn es so weit ist, werde ich mich in den Garten setzen, genüßlich ein Bier auf machen und mir denken "Ich war dabei!".

    Weggelassen habe ich die anderen Regeln, weil sie zum Thema nichts beitragen.

    Na wenn du das sagst...

    OK, noch mal langsam.

    Wie andere schon sagten, du kannst aus einer Regel die sagt was erlaubt ist nicht ableiten was nicht erlaubt ist. Auch wenn das idR konsistent ist. Erst recht nicht, wenn es eine explizite Regel gibt was erlaubt ist.

    Darüber hinaus:
    7:4 bescheint u.a. wann das Prellen beginnt, nicht was Prellen ist. Der von dir zitierte Regeltext bedeutet nicht: "Prellen ist dann, wenn der Spieler mit irgendeinem Körperteil den Ball berührt und Richtung Boden lenkt."
    Demnach kann ein Bodenpass oder auch ein Aufsetzer Richtung Tor gar nicht unter diese Regel fallen weil es überhaupt kein Prellen ist.

    Darüber hinaus gilt weiterhin meine Aussage aus dem ersten Post.
    Wenn du dich weigerst andere Regelstellen die explizit dieses Thema behandeln nicht anzuerkennen und dich nur auf Regelstellen berufst die deine klar fehlerhafte Annahme angeblich bestätigen macht eine weitere Diskussion keinen Sinn. Diesen Post schreib ich daher auch eher für andere die das lesen und dir hinterher noch glauben...

    Den wichtigen Teil von 7:4 hast du verschwiegen. Insbesondere 7:4b:

    Zitat

    [Es ist erlaubt...]
    b) wiederholt mit einer Hand auf den Boden zu prellen und danach mit einer Hand oder beiden Händen wieder zu fangen beziehungsweise aufzunehmen.

    Grundsätzlich ist es trügerisch anhand einer Regel die erklärt was erlaubt ist abzuleiten was nicht erlaubt ist wenn es auch dafür eine extra Regel gibt. 7:7 zB

    Zitat

    [Es ist nicht erlaubt...]
    7:7 den kontrollierten Ball mehr als einmal zu berühren, bevor dieser inzwischen den Boden, einen anderen Spieler oder das Tor berührt hat (13:1a). Nicht zu ahnden ist mehrfaches Berühren beim Versuch, den Ball zu fangen, zu stoppen oder anderweitig unter Kontrolle zu bringen.

    Nicht erlaubt wird es erst dann, wenn ich den Ball danach, also nach dem 2ten "zu Boden lenken" wieder fange.

    Klassisches Beispiel was man dann und wann sieht. Spieler prellt, nimmt den Ball in die Hand, will passen/werden, der Ball fällt ihm aus der Hand, ein Mitspieler spurtet hin schnappt sich den über den Boden tickenden Ball bevor es der Gegner macht. Der Fallenlasser übt sich derweil im aktiven/passiven Blocken gegen alle Gegenspieler.

    Das Spiel findet im Rahmen der Regeln statt, ergo hat sich das Spiel an den Regeln zu orientieren und nicht umgekehrt. Die regeln erlauben da aber eben einen gewissen Spielraum (zB Vorteilsregel etc).
    Aber Aussagen wie "Die Regeln haben sich am Spiel zu orientieren" gehen für mich in die Richtung dass sich jeder SR für jedes Spiel seine Regeln selbst wählt. Gehts in dem Spiel um was bin ich streng, gehts um nichts und sind beides gestandene Mannschaften sollen die sich die köppe dich einhauen, da laß ichs dann mehr laufen. Beschweren sich beide Mannschaften über zu strenge regeln lass ich dann halt mehr laufen.
    Das kanns nicht sein, wie soll man sich da drauf einstellen als Spieler?

    Ich hab keine Ahnung wie ein 15.Spieler zu Handhaben ist.
    Anhand der Regelfrage gehe ich davon aus, das auch Spieler die nicht im Spielportokoll stehen "irgendwie" als Spieler zu werten sind. Anders herum gibt es auch eine Frage wo ein nicht im Spielprotokoll eingetragener Spieler mich vor dem Spiel beleidigt und ich ihn erst bestrafe nachdem er eingetragen ist.
    Insofern, echt keine Ahnung.
    Bei uns wird kein Pass eingeschickt, insofern ist das egal. Die Frage ist, wie find ich raus welcher Spieler da ist wenn der nicht eingetragen ist. Das gleiche Problem ist ja auch bei der Regelfrage 28 und wird dort nicht behandelt. Ich könnte mir vorstellen, dass man da den MV in die Pflicht nimmt. Aber unter welchem Regelbezug? Keine Ahnung.
    Regel 16 war in Bezug auf dem MV erwähnt, er ist dafür verantwortlich dass nur Spielberechtigte Personen das Spielfeld betreten und ist entsprechend zu bestrafen (Regel 4.x, Regel 16.x je nach Progression).
    Regel 14 behandelt ja den 7m Wurf. Da die Spielfortsetzung (im Sinne von mit welchen Wurf) von b738 ja gar nicht erwähnt wird wüsste ich nicht warum ich das für dieses Problem erwähnen sollte
    14:1c sollte man natürlich beachten. Aber wie gesagt, b738 hat nicht beschrieben in was für eine Situation es die direkte DQ gab, insofern hab ichs weg gelassen.

    Was denn für eine gute Jugendarbeit?
    Letztes Jahr spielte die mA vom ASV nur Oberliga, die mB beider Teams ebenso und wurde vorletzter und drittletzter. Dieses jahr mit der mA nicht mal Oberliga, die mB immerhin 2ter in dieser aber kaum souveräne Ergebnisse.
    Bei aller Liebe, die Jugendarbeit der HSG ist von gut (im Sinne von Kandidaten für die BL) soweit entfernt wie die HSG von der Champions League...

    BTW:
    Wo genau steht man wolle nun DER Verein für junge Talente sein?

    Meine persönliche Erfahrung ist, dass man bei einer zu großzügigen Linie zu schnell dahin tendiert Dinge zu übersehen und einem das Spiel dann mal entgleiten kann weil die Spieler nach und nach etwas härter werden und es dir ggf gar nicht auffällt. Ich hab schon spiele erlebt, bei denen wir eine lockere Linie hatten, niemand hat sich groß beschwert, auch die Trainer waren ruhig. Wir dachten nach Spielende wir hätten das super gelöst. Beide Trainer meinten aber auch die Linie sei viel zu lasch gewesen sie hätten beide aber nicht gemeckert sondern ihren Spielern gesagt sie sollen eben härter zur Sache gehen.
    Das Problem ist denke ich. Grade sowas wie versteckte Fouls etc kann man eigentlich nur schwer sehen oder man hat Glück oder man ist eben sehr gut darauf geschult darauf zu achten (und achtet dann auf anderes weniger). Wenn ich nun ne lockere Linie habe, denke ich ist die Motivation für Spieler versteckte Dinge zu machen geringer (entweder weil sie bemerkt haben dass die SR nicht so sehr drauf achten oder weil sie revanche nehmen für ein Foul gegen sich was die härter empfunden haben als die SR).
    Letztlich ist es aber Sache eines jeden wie er damit umgeht. Ich hab SR gesehen, die haben eine ganz lockere Linie schaffen es aber über ihre natürliche Autorität die Spieler dennoch jederzeit diszipliniert zu halten.
    Was man auch nicht vergessen darf. Spielfluß und harte Linie schließen sich nicht aus. Ich hab SR gesehen, die zeigten im Spiel weit über 10 2min-Strafen aber die pfiffen auch fast nur dann, wenn es progressiv zu bestrafen war und ließen die "normalen" Fouls häufig aber auf beiden Seiten laufen. Es gab übrigens keine direkte DQ in dem Spiel. Musst natürlich auch Mannschaften haben die da mitmachen und verstehen was sie dürfen und was nicht. Letztlich gehören Unterzahlsituationen zum Handball dazu, das hat nichts mit kleinlicher Linie zu tun finde ich.
    Grundsätzlich finde ich es sehr gut, dass ihr überhaupt Feedback von den Trainern bekommt.
    Und zur Frage:
    Mir ist eine klare Linie am liebsten, ob die nun lockerer ist oder strenger ist egal, es muss aber in der ersten wie in der zwanzigsten wie in der sechzigsten Minute für die gleiche Aktion die gleiche Strafe kommen (jetzt mal direkte DQ in der 60. ausgenommen).

    Grundsätzlich:
    Die Entscheidung über die Wertung eines Spiels unterliegt nicht den SR sondern der spielleitenden Stelle.
    Deshalb in jedem Fall weiterspielen.

    Mit der DQ les ich mal eben nach...

    ...nachgelesen.

    War die DQ in zusammen mit der verhinderung einer klaren Torgelegenheit?
    Dann gibt es eine DQ für den Spieler nach 8:10. Siehe Frage 28 im Regelfragenkatalog. Ich denke die trifft auch hier noch zu.

    Und nach wievor. Ich sehe keinen Spielraum für die SR das Spiel abzubrechen. Das gibt keine Regel her. Ob das Spiel entschieden ist oder nicht entscheiden nicht wir sondern der Staffelleiter.

    BTW:

    Natürlich total beschissene Situation. Finde man kann euch da keinen Vorwurf machen, mit sowas rechnet man ja nicht. Schreib das auf jedem Fall mal deinem SR-Wart oder Lehrwart wie man sich da verhalten sollte.
    Man kann natürlich selber drauf achten ob man alle die auf dem Spielfeld stehen auch auf der Zählkarte stehen hat und man kann auch das KG bitten verstärkter drauf zu achten ob die Spieler auch auf dem Spielbericht stehen. Wurde denn versucht den Spieler nachzutragen? Oder hat der einfach ein Trikot bekommen und wurde aufs Feld geschickt? Das grenzt ja schon an Vorsatz seitens des MV. Damit kann man eigentlich nicht rechnen...

    Zwischen "kommt zu dem Urteil" und "ist zu dem Urteil gekommen" sehe ich jetzt aber einen Unterschied.
    Warum diese Vorab Info an die SZ kommt sollte man mal die Mitglieder der Kommission oder der Uni fragen.
    Ich sehe in der Art und Weise wie der Artikel geschrieben ist keinen Grund warum man der SZ unlautere Mittel vorwerfen kann. Für mich als absoluten Rechtslaien scheint das alles ok. Zumal man sich ja offenbar auf eine sichere Quelle beruft. Sollten sich die Informationen des Textes als völlig falsch herausstellen, wäre auch die Glaubwürdigkeit der SZ massiv beschädigt. Insofern, wenn es so falsch ist was dort steht soll er bitte dagegen klagen.

    Ich glaube kaum, dass die SZ hier einen Kampf gegen die Böse Zeitung fährt. Die SZ war die erste, die mit der Geschichte Guttenberg an die breite Öffentlichkeit ging und Zugriff auf einen der ersten "Plagiatsfinder" hatte.
    "Am Ball bleiben" würde ich das nun nennen.