Nein, dass kann er natürlich nicht.
Aber wenn der SR anschließend darauf angesprochen sagt, der Freiwurf erfolgte aufgrund des Ellbogeneinsatzes und nicht wegen dem Klammern, ist das ne Tatsachenentscheidung bzw eine Wahrnehmung des SRs und aufgrund der zeitlichen Nähe und der Gesamtsituation als solcher auch nachvollziehbar.
Sollte der SR natürlich sagen, er habe erst auf FW für den der geklammert wurde entschieden und erst anschließend auf ein Foul durch den Ellbogeneinsatz, dann hat er einen Fehler gemacht und das Spiel hätte mit FW für die andere Seite weitergehen müssen.
Aber auch dann bleibt immer noch offen, ob die Spielleitende Stelle dies als Spielentscheident einstuft.
In der Vergangenheit wurde in allen Entscheidungen die ich kenne immer nur auf eine spielentscheidende Fehlentscheidung entschieden, wenn diese in den letzten Spielminuten und bei knappem Spielstand getätigt wurde.
Ein knapper Spielstand ist auch vom Torverlauf abhängig. 2 Tore hört sich knapp an. Wenn ihr aber nur mal als Beispiel n Minute vor Schluß noch mit 5 Toren geführt habt und der Gegner mit dem Schlußpfiff das letzte Tor macht sodass ihr "nur" mit 2 gewinnt, ist das für mich nicht knapp.
Von den letzten Spielminuten brauchen wir bei der von dir genannten Zeit ja mal gar nicht reden.
Ich halte unabhängig von der Einschätzung ob die SR Entscheidung richtig oder falsch war einen Einspruch für wenig Erfolgsversprechend.