Beiträge von SteamboatWillie

    Ich fand ihn sehr zäh.
    Spannung mochte da bei mir aufgrund der vielen Erzählfäden nicht so ganz aufkommen. Es wurde auch alles immer nur leicht angeschnitten. Wirkliche Tiefe hatte das ganze nicht. Man hätte den echten Brandstifter vielleicht weg lassen sollen und anstelle dessen die Situation der Familie intensiver beleuchten sollen.
    Der Scoop am Ende war ganz nett. Insbesondere, da die Erzählung ja nahezu ausnahmslos aus der Sicht der Frau erfolgte.
    Nichts desto trotz wirkte das mal wieder so, als fiele einem fünf Minuten vor dem Ende ein, man brauche ja noch eine Auflösung.
    Das ist ein Problem, was leider häufig passiert. Eigentlich nur die ersten und letzten fünf Minuten drehen sich um einen Kriminalfall. Der Rest ist das gerne sozialkritik oder "Fachfremde" Handlung denen der eigentliche Krimi nur als Aufhänger dient.
    Wenn man unbedingt einen Film über eine kaputte Familie drehen möchte, warum dann unbedingt im Format des Tatorts? Warum dann nicht in einem "ganz normalen" Fernsehfilm?

    Dann frag doch bitte deinen Lehrwart und poste die Antwort vier. Wir drehen uns langsam im Kreis und kommen nicht mehr weiter. Die Antwort auf jedes deiner NoGos steht bereits in meinem ersten Post in den zitierten Klarstellungen. Wenn deine NoGos greifen würden, dann wären diese Klarstellungen gegen die Regeln und das können wir denke ich mal ausschließen. Auch da wird nach deiner Interpretation das laufende Spiel unterbrochen und mit einem FW für die ermahnte Mannschaft fortgesetzt und scheinbar aus dem Nichts wieder ein Anwurf geholt.
    Wir drehen uns hier echt im Kreis. Lies dir bitte noch mal den ganzen Thread und vor allem die Regel Klarstellung durch.

    Ich weiß echt nicht, was du noch möchtest.

    Also ist genau das passiert, was ich zuvor auch schrieb.
    Da kann man dir keinen Vorwurf machen.
    Ich würde wie folgt vorgehen.
    Unmittelbar nachdem der Anwurf Ausführende den Ball absichtlich zum Gegenspieler wirft den Anwurf zurückpfeifen.
    Den Anwurf Ausführenden wie in meinem zitierten Text klar machen, dass das eine Unsportlichkeit ist.
    Keine Strafe für den Gegenspieler, ihn aber auch ohne Ermahnung im vorbei gehen zumindest drauf hinweisen auch auf den Abstand zu achten.
    Den Anwurf wiederholen lassen.

    Gibt schon ne diskussion zum diesem Passus "voll aktionsfähig".

    Aber du hast recht, die eigentlich Frage ist weiterhin: Stand der Abwehrspieler schon falsch, als der Anwurf angepfiffen wurde. Wenn ja, warum hat der SR angepfiffen.

    BTW:

    Wenn der die Anwerfer alle korrekt stehen, und der Werfer sich zu einem Mitspieler dreht und der Anwurf ausführen will (also ausholt oder so) und dann ein Gegenspieler hinter ihm her läuft und ihn nicht behindert oder versucht den Wurf zu verhindern. Dann pfeif ich auch an. Einfach um der Angreifenden Mannschaft die "schnelle" Mitte zu ermöglichen.

    Das ist es ja. Ich verabreiche dem Körper eben kein Mittel. Xenon wird mit der Luft eingeatmet und anschließend wieder ausgeatmet, ohne dass es dabei in irgendeiner Form chemisch reagiert. Es wird genauso ausgeatmet, wie ich es vorher eingeatmet habe.

    Wenn ich etwas einatme, dieses dann eine Reaktion in meinem Körper auslöst und ich es dann wieder ausatme erfüllt das für mich den Bestand von "Verabreichen". Ob das jetzt chemisch reagiert oder nicht ist mir da egal. :)

    Naja, ob diese "Wirksamkeit über Bande" also die indirekte Leistungssteigerung, indem der Körper "nur" getriggert wird selbst mehr Leistungssteigernden "Substanzen" zu bilden unter Doping fällt kann man so und so sehen. Es gibt meine ich auch Doping-Mittel, die genau so wirken.

    Dein Vergleich mit den Druckkammern ist genau das, was ich im vorherigen Post meine. Ist fast schon mehr eine rein rechtliche als eine moralische oder wissenschaftliche Grenze. Wobei mir für letzteres das Wissen fehlt um das einschätzen zu können.

    Es geht auch weniger um Xenon an sich sondern eher darum dem Körper ein Mittel zu verabreichen in dessen Folge der Körper Leistungssteigernd reagiert. Ob nun direkt auf das Mittel oder auf die Wirkung des Mittels ist für mich als Laie unerheblich.

    Der Begriff Doping impliziert ja durchaus, etwas illegales gemacht zu haben.
    Wenn man nun etwas macht, das in der Art und Weise wie ich es mache dem Doping ähnelt, sollte man das dann auch Doping nennen?
    Wenn durch historische Daten belegt ist, dass jemand vor dem entsprechenden Verbot "EPO-Doping" betrieb (ich nenne es jetzt einfach mal so), kann man dann jetzt sagen, der war damals gedopt?
    Darf man zB sagen, dass die WM Sieger 54 Doping betrieben haben obwohl es damals keine Anti-Doping Richtlinien gab?
    Schwierig...
    Wenn man sich anschaut was alles unter dem Deckmantel der Nahrungsergänzungsmittel und im allgemeinen der medizinischen Betreuung von Profisportlern passiert, man man eigentlich konsternieren, dass die Grenze zum Doping wohl eine rein rechtliche ist und nicht eine, die man mit einer bestimmten Art zu handeln überschreitet.

    Rein rechtlich muss man wohl nach aktueller Interpretation und Auslegung die Frage ob die Russen dopten mit nein beantworten.
    Eine andere Frage ist, ob man das was die da machen zukünftig als Doping bezeichnen sollte.

    Ich weiß nicht, ob ich ein Höhentrainingslager mit der künstlichen Nachbildung/Steigerung dieser Effekte gleichsetzen möchte. Das erste entspricht der "natürlichen" Entwicklung, das zweite, wenn ich künstlich Nachhelfe eher dem, was ich durchaus unter Doping verstehen kann. Was aber wohl leider auf sehr vieles was zur heutigen medizinischen Betreuung von Profisportlern gehört zutrifft.

    Zitat

    Zur Bestrafung des Abstandsverletzers steht in Top 3 gar nichts. Der
    trägt dazu bei, dass der Angriff unterbrochen wird; also würde ich ihn
    bestrafen, egal ob provoziert oder nicht.

    Wenn da nichts steht gibts auch keine Strafe ist meine Interpretation.
    Ich könnte jetzt auch noch mal die Mail meines Lehrwarts raus suchen welche Zusatzinfos er mir dazu gegeben hat. Oder ihr fragt euren.

    Wenn man sich nur an die Regeln hält und Top 3 außen vor lässt, kommt Folgendes dabei heraus:

    Es ist jederzeit erlaubt, den Gegner anzuspielen. Also liegt keine Regelwidrigkeit und auch keine Unsportlichkeit des Anwerfenden vor.

    Wenn der Abwehrspieler den Ball berührt, wird seine Abstandsverletzung wirksam und muss bestraft werden.

    Ich hätte in der Situation
    den Anwerfenden nicht bestraft und auch nicht ermahnt und
    den Gegner progressiv bestraft und
    dem Anwerfenden einen Freiwurf gegeben.


    Wir haben hier aber kein Wunschkonzert wo jeder macht was er will sondern wo wir uns alle an gewisse vorgaben halten sollten.
    Von daher sollte man diese Regelklarstellung seitens des DHB eindeutig befolgen.

    Henning,

    lies dir noch mal den von mir zitierten TOP3 durch. Der Einzige bezug zu TOP2 ist, dass es auch als Unsportlichkeit gewertet wird. Ansonsten hat TOP3 nichts (insbesondere nicht mit dem Antäuschen) mit TOP2 zutun.
    Daher ist insbesondere was in TOP3 steht hier anwendbar.

    Rheinland-SR,

    Wie war den die Stellung des Abwehrspielers zum Zeitpunkt des Anwurfs? Stand der da auch schon zu nah dran?
    Oder lief der wie ein Hans-guck-in-die-Luft quer übers Feld ohne darauf zu achten dass da ein Anwurf stattfindet?
    Hat er bewusst den Abstand verkürzt um sich einen Vorteil zu erlangen?

    Wann hast du das Spiel unterbrochen? Sofort als er den Ball bekommen hat oder erst nachdem er zum Tor startet?

    Fakt ist denke ich die unsportlichkeit des Anwurfausführenden.
    Wenn der Abwehrspieler das auch bewusst gemacht hat, ist das auch eine Unsportlichkeit.
    Wenn er eher "zufällig" vorbei lief und keine erkennbare Aktion mit dem Ziel die Wurfausfürhung zu verhindern stattfandt und ihm der Ball eher in den Schoß fiel, dann ist das nicht zu sanktionieren. Nichts desto trotz muss der Anwurf wiederholt werden.
    Wenn du dann aber unterbrichst und er zieht weiter richtung Tor, ist das eine Unsportlichkeit.
    Solange du das Spiel nicht unterbrichst und den Anwurf zurückpfeifst und wiederholen läßt kannst du dem Abwehrspieler aber keinen Strick draus drehen.

    Es gab zumindest in meinem Verband vor Saisonbeginn ein Rundschreiben "zur Koordinierungsbesprechung der SR-Lehrwarte des DHB am 09.-10.05.2013 in Kassel".

    Frag mal deinen Lehr-/SR-Wart ob du das erhalten kannst.

    Ich zitiere mal 2 Punkte

    Zwetschges Beitrag könnte so nahezu 1:1 sowohl von einem SR als auch einem Spieler geschrieben worden sein :)

    Die Vorwürfe sind in beiden Richtungen nahezu genau die gleichen.

    Ich
    finde es macht wenig Sinn jetzt zu Diskutieren ob die SR schlimmer
    geworden sind oder die Spieler. Fakt ist leider: Die Kluft ist größer
    geworden.

    Ich frage mich aber: Ist das im allgemeinen so? Oder sind es wenige "Spiele" bei denen diese Kluft aber immer extremer wird?
    Habe ich bei ca 30 Saisonspielen nun 10-15 Spiele in denen die SR arrogant oder die Mannschaften nur gemeckert haben?
    Oder
    habe ich weiterhin nur 5 Spiele, bei denen die SR aber jenseits von gut
    und böse waren oder die Mannschaften völlig ausgerastet sind?
    Ich tippe ehrlichgesagt eher auf letzteres.

    Was man immer bedenken muss:
    Auch
    "Sozialkompetenz" ist eine Eigenschaft, die man erlernen muss. Ein SR
    wird nicht damit geboren, das entwicklet sich über die Jahre und muss
    stetig weitergebildet werden.
    Es ist für mich völlig natürlich, dass
    ein SR in der untersten Klasse arroganter und weniger "smart" ist, als
    ein Bundesliga-SR. Einfach weil er, man muss es so deutlich sagen,
    schlechter ist als andere SR. Denn wenn er auch in diesen Bereichen
    besser wäre, würde er sicher nicht in dieser Liga pfeifen.
    Denn, darüber müssen wir auch nicht reden, der Handball in
    diesen Klassen ist auch schlichtweg einfach nur schlecht. Punkt. Ist so.

    Wenn ich selber schlechten Handball spiele, dann bekomme ich auch schlechte Schiedsrichter.
    Das
    ist für mich aber überhaupt kein Problem. Wenn ich bei uns in der "Alte
    Herren" Mannschaft in der untersten Liga mal mitzocke, dann weiß ich
    genau, egal wie schlecht der Schiri ist, er ist immer noch besser als
    ein großteil aller Spieler auf der Platte.
    Wenn ich selber mit dem Ball nur knapp bis zum Tor komme und nach spätestens 10 Minuten keine Luft mehr habe und zum Standhandball übergehe muss ich dem SR auch zugestehen, dass er eben kein guter "Spielmanager" ist und dieses Defizit durch vermeintlich arrogantes Auftreten versucht auszugleichen.

    Muss man einfach mal drüber nachdenken finde ich.

    Meine Replik auf die letzte Folge fehlte noch :)
    Ich fand in die Analyse des All-Star-Teams wurde zuviel zeit gesteckt. Ihr habts in der Folge sogar richtig betitelt. Es geht darum alles Beteiligten des Finalwochenendes zu besänftigen. Jede Diskussion zu sportlichen Gesichtspunkten dieser Veranstaltung ist zu viel weil das mit Sport nichts zu tun hat. Eine Diskussion allgemein zu den besten Spielern der EM wäre besser gewesen. Wobei, dazu wurde es ja in eurem Gespräch.

    Schönes Interview mit Clara Woltering. Auch schön eher die private Schiene zu nehmen.

    Feedback zur aktuellen Folge kommt bestimmt!

    Sport1 kann für mich per Definition schon keinen Handballsportjournalismus liefern.
    Sport1 besitzt die TV Rechte für die HBL. Sport1 verdient Geld damit, dass die Leute bei ihnen Handball schauen und sie dadurch Werbepartner finden.
    Das Interesse von Sport1 kann also nur so sein, den Handball in einem solchen Licht zu präsentieren, dass viele Leute zu schauen und der Sport für Werbepartner interessant ist. Das ist für mich nicht mit journalistischen Grundsätzen vereinbar.
    Das ist auch kein reines Sport1 Problem. Man schaue sich die Bundesligaberichterstattung bei Sky an oder die Berichterstattung um die Fußballnationalmannschaft im ÖR. Das ist das gleiche Schema.
    Ich sehe Sport1 als reine Abspielstation von Handball im TV. Das ist aber auch nicht weiter schlimm. Wenn ich guten Handballsportjournalismus suche, nutze ich überwiegend dieses Forum als Newsaggregator für die zahlreichen weit verteilten guten Artikel quer durch die deutsche Medienlandschaft.

    Um zum Thema Website zurück zu kommen: Ja, die ist grotten schlecht und ich kann mir das eigentlich nur so erklären, dass kein Mensch der auch nur annähern was mit Usability zu tun hat irgendwie mal mit diesem Projekt bei Sport1 zu tun hatte.
    Wenn man sich die Website zB der HBL ansieht, ist Sport1 da aber in sehr guter Gesellschaft.

    Dass Thema Doping kann man nicht aussen vor lassen, aber zumindest in den Spielsportarten Handball und Volleyball war es kein Thema

    Zitat

    "Habe gestern die Tabletten bekommen. Zehn Tage muss ich vier Tabletten nehmen und dann bis zum 4. September zwei am Tag"

    via DDR-Handballer B鰄me: Der ausradierte Star - SPIEGEL ONLINE
    Oder eben direkt in seiner Biografie Startseite | Verlag Die Werkstatt

    Ich war weder für Seattle noch für Denver und fand ihn zumindest die ersten 3 Viertel sehr unterhaltsam. Was Denver machte grenzte schon an Slapstick und bei Seattle stimmte einfach alles und es war beeindruckend zuzusehen. Für mich als Football Laien der Angriff mehr als die Abwehrarbeit. Aber dennoch.
    Das machte einfach Spaß zuzusehen weil fast so perfekte sportliche Leistung aussieht.