Beiträge von SteamboatWillie

    Die verbotenen Substanzen und Methoden stehen alle auf einer LIste.

    Und wer entscheidet darüber, welche Substanzen auf die Liste kommen?
    Was ist, wenn neue Substanzen "erfunden" werden?

    Ärzte, die in diesem Bereich tätig sein wollen, bedürfen einer Zulassung (Ärztekammer etc.)

    Und nur diese Ärzte dürfen dann auch kontrolliertes Doping durchführen. Wer dann bei internationalen Wettbewerben starten will, muss sich das ordnungsgemäße Doping vom zugelassenen Arzt bescheinigen lassen.

    Und wer hindert die Sportler nebenher noch zu einem anderen Arzt zu gehen und ein Mittel zu bekommen das nicht auf der o.g. Liste steht?


    Der Anreiz zu irgendwelchen illegalen Methoden ist weg.

    Warum ist der Weg?
    Was ist denn der Anreiz zu illegalen Methoden?
    Doch der, besser als die anderen zu sein.
    Wenn nun ich und auch alle anderen regulär dopen, dann habe ich durch das reguläre doping ja keinen Vorteil mehr.
    Also muss ich mir was suchen wodurch ich wieder einen Vorteil habe. Das kann auch illegal sein.

    nd das die zugelassenen Ärzte kontrolliert werden und genau dokumentieren, setze ich voraus, damit sie überhaupt zugelassen werden.

    Wie sollen die Ärzte dass denn genau Dokumentieren? Und was sollen die Dokumentieren? Was sie den Sportlern gegeben haben?
    Und wenn die Sportler einfach noch zu nem anderen Arzt gehen?
    Sollen dann die zugelassenen Ärtze bei den Sportler Dopingtests machen, ob auch nur das genommen wurde, was die ihnen verabreicht haben?
    Wo genau ist dann der Vorteil gegenüber dem jetzigen System?


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    Wer soll eigentlich das Doping bezahlen? Der Sportler selber?
    Also wer am meisten Kohle hat, kann am meisten dopen, gewinnt am meisten?
    Nennst du das sportlichen Wettbewerb?

    Was ist, wenn die Doper nach Jahren an irgendwelchen Folgekrankheiten des Dopings erkranken?
    Wer zahlt die Behandlung?
    Glaubst du, jemand der mittel in sich rein haut, dessen Langzeit- und Nebenwirkungen absolut unerforscht sind, findet eine Krankenkasse?

    Du hast recht BergischerLöwe. Als Dortmunder kann ich da auch nur vor Scham dem Kopf senken wenn ich sehe wie wir da gerettet wurden.
    Kaiserslautern ist der absolute Wahnsinn. Aber auch Essen zB wo die Stadt nem viertligisten ein Erstligareifes Stadion baut anstelle die wirklichen Probleme zu lösen.

    Nichts desto trotz erzeugt die Öffentliche Diskussion den Eindruck, die Vereine würden den großen Reibach machen, die öffentliche Hand nichts davon sehen und dafür auch noch den Ordnungsdienst spielen.
    Das stimmt so einfach nicht.

    Und selbst wenn es stimmen würde, mir ist nicht bekannt, dass man Geld an den Staat zahlen muss um von der Polizei geschützt zu werden.

    ich finde das sehr interessant wie sich die Diskussion grade in die klassische politische Richtung verschiebt.
    Sehr schade, weils vom eigentlichen Thema ablenkt.

    Ich sag da nichts mehr zu. Politische Diskussionen im Internet sind so ziemlich das sinnloseste was es gibt. Aber auch ich muss mich da immer zusammenreißen nicht mit dem Missionieren anzufangen.
    Viel Spaß noch.

    Auswärtsfahrten hab ich ein paar mal mit Dortmunder Gruppierungen gemacht.

    Ich will ja auch gar nicht behaupten, dass es alle von dir genannten Probleme dort nicht gibt.
    Die gibt es, sehe ich genau so. Und ist absolut kacke und die Typen gestört.

    Gemessen an der Gesamtzahl der Zuschauer sind es aber im Verhältnis immer noch wenige. Und gemäß meinem natürlich völlig subjektiven Empfinden laufen beim Fußball auch nicht mehr Spinner rum als bei anderen Großveranstaltungen.

    Wie gesagt, wenn da wer zahlen zu hat bin ich wirklich gespannt.

    ja. Schon verstanden. Aber es stimmt eben leider nicht. Auch nicht, wenn man das noch so oft behauptet ;)

    In der SACHE ja, im Ausmass und der Motivation aber nicht. Beim Oktoberfest gibt es den, der Ärger sucht und dann den Blick auf die freundin zum Anlass nimmt oder er einfach nur besoffen ist.

    Es gibt aber NICHT den, der von vornherein Hass auf alles und jeden schürt, der die falsche klamottenfarbe trägt - und schon gar nicht ganze Gruppen, die genau mit der Motivation da auflaufen.

    Den ersten Satz kann ich genau so gut aufstellen. Genau so wie du behauptest das stimme nicht, behaupte ich, das stimme doch.

    In eine "Nein - Doch - Ooohh" Diskussion müssen wir uns nicht versteifen, das führt zu nichts.

    Ich sehe weiterhin die Gefahr einen auf den Deckel zu bekommen oder Opfer eine Sachbeschädigung zu sein beim Fußball nicht höher an als bei jeder anderen Großveranstaltung. Und das ist es am Ende was zählt und wovor mich die Polizei schützen muss.
    Wenn jemand wirklich mal zahlen hat die das eine oder andere Belegen, dann immer her damit, ich bin wirklich gespannt.

    Weiterhin finde ich, dass dieser "Hass auf alles und jeden" nur von Einzelpersonen ausgeübt wird. In jedem Fall aber von einer verschwindend kleinen Gruppe im Vergleich zur Gesamtzuschauerzahl.

    Das schöne ist, wenn NRW mit dem Runterfahren der Polizepräsenz ernst macht, werden wir ja sehen was passiert.

    Wenn man die Posts einiger hier liest, müsste dann ja der dritte Weltkrieg ausbrechen.

    Wir werden sehen :)

    Sei auch du mir nicht bös - aber es wäre schön, wenn du meine Zitate auch im Kontext setzen könntest. Dann würde noch folgender Satz unter dem von dir zitierten stehen:

    Das soll keine Relativierung sein, aber helfen die Zahlen einzuordnen.

    Das ist sehr sehr schlechter Diskussionsstil wenn du einzelne Aussagen von mir ohne Kontext wieder gibst und kritisierst


    Sei mir nicht bös - aber genau dieser Oktoberfestvergleich und die Negierung eines problems sind die oben von mir angesprochenene Dinge. Genau da liegt die Wurzel dessen, das man es nicht in den Griff bekommt.

    Ich bin da absolut bei dir! Es macht total keinen Sinn einfach nur mit dem Finger auf andere zu zeigen und zu sagen:
    "Selber, selber, da und da ist es nicht schlimmer!" Das löst kein Problem!
    Der Vergleich diente nur dazu zu zeigen, dass Gewalttätige Auseinandersetzungen bei Großveranstaltungen leider üblich sind und kein reines Phänomen des Fußballs. Das macht die Ausschreitungen im Fußball aber absolut nicht weniger Schlimm.


    Die REINE STATISTIK belegt mehr Problemfälle beim Oktoberfest, ja - aber der Vergleich ist hahnebüchener Unsinn. Oder hast Du beim Oktoberfest schon mal rumgröhlende, Pryotechnik zündende, homogene Gruppen gesehen, die hasserfüllt Gullideckel auf Bahnen schmeissen, weil die Typen da drin nen Schal in der falschen Farbe um haben?!?!?! Die emotionale und eingefahrene Komponente ist das Problem - nicht die Zahl und Ausmass der Fälle ansich

    Ich war so ca 100 mal in meinem Leben im Stadion. Überwiegend in Dortmund, 10-20 mal in anderen Stadien in NRW, HH, HB einmal in MD, einmal in B.

    Alles keine Problemspiele sondern "ganz normale" Fußballspiele.

    Ich habe noch nie "rumgröhlende, Pryotechnik zündende, homogene Gruppen gesehen, die
    hasserfüllt Gullideckel auf Bahnen schmeissen, weil die Typen da drin
    nen Schal in der falschen Farbe um haben"

    Ich habe rumgröhlende Gruppen gesehen. Sehe ich im Kneipenviertel in jeder Freitag- und Samstagnacht.
    Ich hab Pyrotechnick zündende Gruppen gesehen. Sehe ich im Fernsehen auch beim Ski-Springen oder bei Autorennen. Sehe ich jedes Sylvester überall. Sehe ich im TV bei fast jeder Großveranstaltung. Sehe ich auch beim Oktoberfest.
    Ich habe noch nie irgendwen hasserfüllt einen Gullideckel gegen eine Bahn werfen sehen. Nicht um ein Stadion herum, nicht sonst irgendwo im Leben.

    Macht es für dich einen Unterschied wenn man
    a) um mir den Schahl zu zocken einen mit der Faust in die Fresse gibt
    oder
    b) Weil ich im Bierzelt auf seinem Platz sitze oder seine Freundin angeschaut habe?

    Für mich nicht! Mir ist die motivation egal! Ich will keinen in die Fresse kriegen! Nicht im Fußball, nicht auf dem Oktoberfest, nicht sonst so.
    Und wenn ich mit halbwegs offenen Augen durch die Welt laufe schaffe ich es auch solchen Vollidioten aus dem Weg zu gehen. Die gibt es nämlich überall. Da reicht es schon einfach durch die falsche Wohnsiedlung zu laufen.
    Das ist kein Fußballproblem! Das muss der Fußball nicht lösen! Das ist ein gesamtgesellschaftliches Problem! Ja! Das ist nicht gut!


    Das von Dir angesprochene Derby ist auch so ein Punkt - du sprichst hier von den Vorfällen IM Stadion. Stimmt, da kommt so viel nicht vor und beschränkt sich auf wenige Personen. Und was ist mit den Scharmützeln in der Stadt, dem bahnhof, den bahnen? Was ist mit dem Zupappen ganzer Städte mit Aufklebern? Was ist mit demolierten und beschmierten Bahnen? Was ist mit so "kleinigkeiten" wie hundertfach geworfenen Bierbechern, die ja teils aus Hartplastik sind? Was ist mit Treffen von bussen auf Rastplätzen? Die einzelnen Vorfälle für sich genommen werden gerne dramatisiert, ja. Aber die ganzen kleineren und grösseren Dinge IN SUMME, da wird der Schuh draus - aber genau das interessiert immer niemand. Den fehler machst Du hier eben leider auch.

    Ja was ist denn damit? Ja, sofern das passiert ist das kacke! Aber das passiert überall! Schau dir mal die Viertel ums Oktoberfest an! Oder die Fanmeile am Brandenburger Tor nach dem WM Sieg oder nach Sylvester. Oder die Campingplätze bei Rock am Ring. Das ist überall totale Kacke. Ja! Aber das kann der Fußball nicht lösen!

    Auf deine ganzen suggestivfragen zum Oktoberfest geh ich gar nicht ein.
    Mir geht es absolut nicht um die verharmlosung von Gewaltaktionen um ein Fußballspiel. Mir geht es auch nicht um das schlecht machen des oktoberfestes.

    Das sollte einfach nur ein Beispiel sein um zu zeigen das sowas überall passiert wo viele Menschen aus vielen Schichten zusammen kommen.

    Ist es nicht jetzt schon so, dass Veranstalter selber für Kosten aufkommen müssen?
    Je nach Größe der Veranstaltung braucht man einen entsprechenden eigenen Ordnungsdienst und den zahlt kein Steuerzahler sondern der Veranstalter selbst.
    Da auch diese Veranstalter Steuern zahlen sehe ich da kein Problem warum da nicht auch die Polizei zugegen sein sollte. Es ist schließlich die verdammte Aufgabe der Polizei! Erst recht, wenn sich der Bedarf an Polizei in einem gänzlich öffentlichen Raum abspielt. Beim weiter o.g. Fußballturnier prügelten sich Engländern einen Tag vorher in der Gelsenkirchener Innenstadt (GE hat ne Innenstadt ;) ). Inwieweit soll der Verein da Schuld dran haben? Weil der ein Turnier veranstaltet in dessen Fahrwasser andere Personen auch in die Stadt kommen?
    Beim Turnier selbst war von aggressiven Engländern übrigens nichts zu sehen. Augenzeugenbericht hier: Star des Schalke-Cups: Der Bierträger
    Ich erkenne auch beim besten Willen nicht inwieweit der Fußball als solcher ein Problem hat oder "alle Fußballfans" Gewalttätig sein sollen.
    Beim Derby S04 - BVB wo Raketen aufs Spielfeld flogen und Böller und Pyro und der ganze Scheiß wurde das ganze mehr oder minder auf 376 Personen eingegrenzt die schon vor dem Spiel mehr minder erfasst wurden. Das sind gerechnet auf die Zuschauerzahl im Stadion 0,6%. Null Komma Sechs! Das wären beim Handball auf 5000 Zuschauer, 30 die Stress machen.
    Wie viele Ultras haben den aus Nettelstedt immer ärger gemacht? Kommt da einer auf die Idee zu sagen die Handballfans wären gewalttätig.

    Ich finde das immer wieder heraufbeschworene Gewaltproblem im Fußball existiert nicht. Der Polizeibedarf ist gemessen an der Zuschauerzahl nicht höher als bei anderen Großveranstaltungen aus. Teilweise sogar weit darunter wenn man sich zB das Oktoberfest ansieht.
    Das soll keine Relativierung sein, aber helfen die Zahlen einzuordnen.

    In Folge dessen sehe ich das Polizeiaufgebot bei Fußballspielen generell als viel zu hoch und unnötig an. Spiele mit besonderer Gefährdungslage mal ausgenommen.
    Ein runterfahren dieser Polizeipräsenz in NRW finde ich daher gut und interesssant. Ich glaube kaum, dass es dadurch zu mehr Gewalt kommt.
    Zu Gewalt wird es weiter kommen. Aber das ist nunmal leider bei Großveranstaltungen so. Das passiert bei Konzerten, Volksfesten oder Sportveranstaltungen. Der Fußball braucht da aber keine Sonderbewachung.

    Für mich als SR ein Tor.

    Regel 2:4

    Zitat

    Ertönt das Schlusssignal, wenn ein Frei- oder 7-m-Wurf noch
    auszuführen ist oder der Ball sich nach einem solchen Wurf noch in
    der Luft befindet, ist dieser Wurf ebenfalls zu wiederholen.
    In beiden Fällen beenden die Schiedsrichter das Spiel erst, wenn der
    Freiwurf oder 7-m-Wurf ausgeführt oder wiederholt wurde und das
    Ergebnis dieses Wurfes feststeht.

    Was ein "Ergebnis dieses Wurfes" ist, ist in den Regel nicht eindeutig definiert.
    Aus dem Spielgedanken heraus kann es mMn nach aber beim 7m nichts anderes sein, als dass der Ball sich in einer Situation befindet, in der er entweder im Tor ist, oder ohne Einwirkungen von Außen oder Personen (Spieler, Zuschauer, Offizielle) nicht mehr ins Tor gelangen kann.

    Dann fängt der Torwart den Heber und fällt damit rückwärts ins Tor. Wäre dann ja kein Tor ;)

    Nein, dass kann kein Tor sein, denn:

    Regel 12:1

    Zitat

    Auf Abwurf wird entschieden, wenn [...] (II) der Torwart
    den Ball im Torraum unter Kontrolle gebracht hat

    Regel 15:2

    Zitat

    Alle Würfe können unmittelbar zu einem Tor führen (ausgenommen
    beim Abwurf, bei dem kein Eigentor möglich ist).

    In dem Moment in dem der TW den Ball fängt hat er ihn unter Kontrolle (den Ball, nicht unbedingt seinen Körper).
    Folglich kann das Spiel nur mit Abwurf weitergehen welcher nicht zu einem Eigentor führen kann.

    Wenn der TW mit dem gefangenen ( = unter Kontrolle gebrachten ) Ball ins Tor fällt, geht es mit Abwurf weiter.

    Wenn man sich fragt warum es wohl so eine Regel gibt, dann kann es mMn nur um genau solche Situationen gehen.

    MIt 1-2 Live Übertragungen im ÖR in der ganzen Saison hat man nichts gewonnen.
    Die BBL gab es bei "Leuchtturm" Spielen vor nem Jahr auch schon mal bei Kabel 1 und ist grandios gescheitert.
    Die BB EM lief unter anderem in der ARD ohne dass es einen bemerkbaren Aufschwung gab.

    Wenn man eine Sportart medial platzieren will sind Leuchtturm Events der falsche Weg weil man die Zuschauer selten zum normalen Ligabetrieb mitziehen kann. Da brauch man schon einen langen Atem und vor allem ein langfristiges Konzept.

    Das ganze kann auch positive Seiten haben:
    Wenn die BBL weg von Sport1 geht ist sie dort der HBL nicht im Weg. Wenn die EHFCL auf einem noch unbekannterem Sender wir ggf Servus verschwindet stellt sie weniger Konkurrenz zur HBL.

    Auch ohne Gewähr:

    Wenn die Spielleitung eine Sperre ausspricht, ist diese erst einmal gültig.
    Was bedeutet "Der Trainer hat die nicht akzeptiert"?
    Hat er Einspruch eingelegt oder die Sperre einfach ignoriert?
    Wenn er Einspruch einlegt ist die Sperre bis zur Entscheidung durch die Instanzen gültig.
    Einfach ignorieren ist so ziemlich das dümmste was man machen kann.
    Ob die ursprüngliche Sperre rechtmäßig ist oder nicht ist völlig egal wenn er trotz bestehender Sperre weiter auf dem Bogen stand und eine Mannschaft betreut. Eine Folgesperre ist für mich dann unausweichlich.

    Als Kaymer seinen ersten Mayor Sieg feierte und kurz danach die Nummer 1 der Welt war hab ich mal einen Artikel gelesen, wonach Kaymer mit Nowitzki und Vettel zusammen der aktuell bekannteste Deutsche Sportler der Welt war. Und das obwohl ihn in Deutschland niemand kennt.

    Durch den Elitären Status des Golfsports in Deutschland ist es schon schwer hier was aufzubauen. Man sagt ja in anderen Ländern sei es einfacher einfach mal Golf zu spielen. Keine Ahnung ob das Stimmt.
    Deutschland hätte durchaus den Ryder Cup 2018 ausrichten können. Immerhin eines der größten Einzelsportereignisse der Welt. Auch da durch kaum vorhandenes Interesse der Bevölkerung und der Politik keine Chance.

    Im TV hat Golf eigentlich nur eine Chance bei einem Sender wie Sky die es sich leisten können auch mal mehrere Stunden einfach so laufen zu lassen. Wahrscheinlich sind sie sogar dankbar dafür uns Sendezeit zu füllen.

    Nichst desto trotz kann man mit den letzten beiden Tagen der Mayors, den Match-Play-Turnieren und vor allem dem Rydercup durchaus auch kurzweilige Unterhaltung bieten.
    Wenn ich mir den letzten Tag des Ryder Cups, insbesondere an dieses Wahnsinnsmatch zwischen Mickelson und Rose an den letzten Löchern oder auch Poulter über das ganze WE zurückdenke, dann bekomme ich noch heute eine Gänsehaut.

    Problem ist halt auch, das Deutschland bei sowas sehr Personenfixiert ist und ein breite Öffentlichkeit nicht am Sport an sich sondern am Deutschen Teilnehmer interessiert ist. Und das ist im Golf immer schwer vorherzusehen. Da kann man immer mal schnell im hinteren Teil des Feldes landen. Man muss nur sehen wer diesmal den Cut nicht geschafft hat.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein anderen Sender das Risiko eingeht und am Ende landet Kaymer "nur" auf Rang 20.
    Als Beispiel nenne ich mal Tennis, das war nach Lisickis Wimbledon Finaleinzug auf einmal super Hip und ist nun wieder völlig egal.

    Ich sehe das alles weniger dramatisch und auch keine große Verschwörung.

    Der Schiri ist vor der Kullisse und der Situation etwas eingebrochen. Ist menschlich. Leider. Passiert in jeder Sportart oft genug.
    Die japanische Liga ist wohl die professionellste in Asien insofern kann ich verstehen dass wenn man keinen europäischen oder südamerikanischen SR einsetzen wollte diesen genommen hat.
    Die WM ist halt eine WELTmeisterschaft, insofern ist es OK wenn auch die SR aus der ganzen Welt kommen. Das ist von den Verbänden auch so gewollt. Nicht nur der Fifa sondern den Mitgliedsverbänden