Wenn du dich für viel Sport interessierst hast du eine große Auswahl. Damit bin ich zufrieden.
Die Art der Kommentierung und Moderation ist wie bei anderen Übertragungen im Sport im Free TV. Es gibt Licht und Schatten.
Das Argument für ein Abo liegt in den Bilden. Nicht in der Aufbereitung. Finde ich.
Els, das solltest du auf jeden Fall machen! Die Vereine brauchen das.
Trotzdem sollte man nicht vergessen, auch das kostet Geld.
Für ein Handballspiel über dem Kreis zahle ich auch ab so 5 EUR Eintritt. Mit der Bratwurst und nem Pils komme ich im Monat auf mehr als für nen Sky Abo.
Wobei es trotzdem die beste Idee ist. Da weist du genau wohin deine Kohle geht. Also ab in die Halle!
Beiträge von SteamboatWillie
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Ich schaue quasi nur Handball im Fernsehen
Da muss man wohl leider sagen, dass es von dir zu wenige gibt, als dass sich ein Angebot was ausschließlich deine Interessen abdeckt für einen Sender lohnt.
Was läuft denn sonst noch an Sport in diesem Abo neben Fußball CL und Pokal?
Je nachdem wie du Sky empfängst (Kabel, Sat, IP) sind folgende Sender dabei die mehr oder minder regelmäßig Sport zeigen:
Sky Sport
Eurosport 2
Eurosport 360
Sport 1+
Sport 1US
MotorvisionWas da sonst so an Sport läuft würde jetzt den Rahmen sprengen. Dürfte über das Internet nicht allzu schwer sein sich das aktuelle Programm zu beschaffen.
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Danke für die Infos Steinar! Läuft am Ende dennoch auf "wollten nicht" raus

Mt anderen Worten. Es schien keinen Interessenten für die Free-TV Rechte zu geben. -
Von den ganzen Kritiken würde ich gerne mal wissen was denn die Alternative zum Sky Deal sein soll?
Viele kritisieren, dass die CL nicht mehr im Free-TV läuft.
Gab es denn überhaupt in Interessenten?
Sport1 kann man denke ich ausschließen, Eurosport ebenfalls. Servus war bisher nur ein Gerücht.
Ja wo hätte die CL denn laufen sollen?
Wenn Sky nicht wäre, wäre die Chance groß, dass die CL nirgends gelaufen wäre.
Und glaubt ihr ernsthaft, dann hätte die EHF die Spiele einfach für Umme im Internet gezeigt? Glaub ich nicht dran. Irgendwie muss man ja die fehlenden Einnahmen wieder rein holen. Ne Pay Wall wäre sicher gekommen.Natürlich kann man jetzt über die die 25 Euro weinen. Aber man muss auch mal sehen was man dafür bekommt. Das Sportangebot bei Sky ist mit den eigenen Produktionen sowie Eurosport und Sport1 mittlerweile wirklich verdammt gut.
Natürlich wäre ein Angebot wie es zB die US Ligen haben mit Season Pass etc für kleines Geld für den in intensiv Fan super. Aber erstens wäre die CL für den allgemein Sport interessierten noch weiter weg als jetzt. Und zweitens rentiert sich das einfach nicht weil die Nachfrage zu gering ist. Fragt doch mal bei Sportdigital nach wie gut HBL.tv lief.
Schaut euch mal die Kritik zum BBL Telekom Deal an. Der ist auch nicht besser. Wie die Telekom da keine Verluste raus ziehen will frag ich mich auch.Sky propagiert sich immer vom Premium Produkt. Insofern bin ich mal gespannt, ob da noch die Werbetrommel gerührt wird und das auf den Handball im allgemeinen abfärben kann.
Und alle die sagen, mit Werbung geht TV doch auch. Das einzige was da geht ist Asi-TV. Constantin als Sport1 Besitzer kämpft richtig und braucht auch den Call In Mist zum überleben. Eurosport funktioniert nur, weil es in anderen Ländern Pay-TV ist und mit TF1 / Discovery ganz große Pferde hinter sich hat. Servus ist ein Spielzeug von RedBull, das hat mit Wirtschaftlichkeit nix zu tun.
Man muss am Ende sagen, Sport funktioniert nur im PayTV. Leider. -
Ich bin schon bereit für eine Leistung Geld zu bezahlen, nur halt nicht für diese. Wer sich´s leisten will(kann), bitte. Ich brauch´s nicht. Dann schaue ich halt keine Handball CL, da geht für mich die Welt auch nicht unter.
Das hört sich schon weniger absolutistisch an. Da bin ich ganz bei dir.
Generell bin ich über den Gang ins Pay-TV nicht begeistert. Auch in der BBL gefällt mir der Schritt zur Telekom nicht.
Die Gelegenheitskucker, die nicht ohnehin schon ein Pay-TV Angebot haben, verliert man damit definitiv.Anders rum erscheint es mir ja nicht grade so, dass die CL auf Eurosport dermaßen gerockt hat. Sonst hätte Eurosport den Vertrag sicher verlängert bzw andere Free-TV anbieter wären eingesprungen.
Mal sehen wie Sky das mit dem Cross Promotion hin bekommt. Wenn sie es schaffen Zuschauer vom Fußball zum Handball zu ziehen, dann kann das durchaus was werden.
Interessant dürfte auch sein, ob Sky einfluß auf die Anwurfzeiten nimmt. Wenn diese so liegen, dass es mit dem Fußball nicht kollidiert, soll mir das recht sein.
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Geld für Sport im TV werde ich definitiv nicht ausgeben!!!
Interessiert mich jetzt mal: Wenn du nicht bereit bist Geld für Sport im TV auszugeben, wie glaubst du, soll Sport im TV funktionieren? Oder überhaupt irgend eine Form von Dienstleistung?Man kann mit Sky generell und mit dem Abwandern der CL im konkreten mit sicherheit unzufrieden sein.
Aber diese generelle Haltung nicht bereit zu sein für eine Leitung etwas zu zahlen ist schon ... interessant ...
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Klassische Beispiel heutiger Sportberichterstattung.
Sport1 verdient mit dem Handball Geld. Folglich hat SPort1 ein interesse, dass viele Leute Handball schauen. Also möchte Sport1, dass der Handball in der öffentlichkeit so präsentiert wird, dass viele Leute ihn schauen.
Das geht aber nicht, wenn es schlechte Puplicity gibt. -
Gibt es denn keine Statistiken darüber, wieviele Handballer denn bei Kontrollen "erwischt" wurden?
Steht dazu nichts im dem Bericht? Ich hab ihn jetzt nicht durchgelesen sondern nur die Zahl der Kontrollen gesucht.
Ich wäre überrascht, wenn der DHB da Zahlen veröffentlichen würde.Und kann es nicht so sein, dass gerade bei niedrigerem Leistungsniveau Doping ein Anreiz sein kann um dieses zu steigern?
Ja, dass kann sein.
Ich empfehle wie gesagt, den Podcast der sich primär um den Amateursportbereich dreht.
Es kann sein, dass man sagt, wenn ein sagen wir Oberligaspieler dopt, ist das nicht so schlimm wie wenn ein Nationalspieler dopt.Und nach welchen Kriterien entscheidet man denn dann wer "potentieller" Nationalspieler ist? da kann man dann doch recht willkürliche Entscheidungen treffen
Ohne Garantie:
Der DHB hat einen Pool an Spielern die aktuelle Nationalspieler sind. Die Namen sendet er an die NADA und die NADA nimmt sie ins System auf.
Wurde hier im Thread aber meine ich schon mehrfach erwähnt wie das im detail funktioniert. Muss man nur lesen.SteamboatWillie: Sag mir mal, wo nicht Nationalspieler im Training getestet werden. Dies ist nicht der Fall.
Es werden von der NADA ca. 60 Kontrollen während einer Saison gemacht(1. + 2. BL), d.h. es werden por Spiel nur 2 Spieler eines jeden Vereins getestet.Laut dem oben verlinkten Jahresbericht wurden im Handball im jahr 2013 145 Trainingskontrollen durchgeführt. Ich ging jetzt mal davon aus, das gelte für alle Sportler und nicht nur Nationalspieler. Wenn dem nicht so ist, immer her mit den Infos!
Viel sinnvoller wäre es, Spieler nach Verletzungen in der Aufbauphase und auch in der Vorbereitungsphase zu testen - aber wer soll das bezahlen. Weißt Du eigentlich, was ein einziger Test für Kosten verursacht?
Ja, das wäre sinnvoller.
Nein, ich weiß leider nicht. Wäre toll wenn da wer Infos zu hat.
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Wie verbreitet ist denn Doping im Handball?
Und was bringt ein Kontrollsystem, dem nur (potentielle) deutsche Nationalspieler unterworfen sind?
Aus dem Jahresbericht der NADA geht hervor, wie viele Kontrollen gemacht wurden.
NADA_Jahrebericht-2013.pdfMan kann nur zu dem Ergebnis kommen, das es zu wenig Kontrollen sind um eine Aussage dazu machen zu können, wie verbreitet Doping ist.
Das Doping auch im Handball etwas bringt dürfte mittlerweile keiner mehr bestreiten wollen hoffe ich.
Wenn man jetzt eine Sportart mit mehr Kontrollen nimmt und anhand dessen eher eine Aussage treffen kann wie verbreitet Doping dort ist, gibt es keinen Grund, warum das nicht im Handball auch so sein sollte.
Es gibt einen guten Podcast aus 2010 zu Doping im Fußball:
Außer Kontrolle – Doping im Fußball | Lorenz RollhäuserDie Volksmeinung zu Doping im Fußball deckt sich durchaus zu der im Handball. Von daher ist das durchaus ein guter Gratmesser was eigentlich passiert.
Studien zu allgemeinen Nutzen von Mitteln zur Leistungssteigerung geben auch einen Überblick:
Zur zweiten Frage:
Man hat schlicht zu wenig Geld um alle Sportler ausreichend zu testen. Das aktuelle Verfahren geht wohl davon aus, dass je höher das Leistungsniveau ist, desto höher die Motivation zu dopen oder dass die Auswirkungen höher sind wenn man dopt. Daher werden Nationalspieler häufiger getestet als normale Buli Spieler.
Die natürlich auch getestet werden. Aber eben nicht mit permanenter Angabe des Standorts, sondern nur bei Trainings und Spielkontrollen.Wenn man fragt was das bringt muss man dann leider sagen, natürlich nichts.
Aber so lange die Verbände/Vereine nicht bereit sind mehr Geld zur Verfügung zu stellen ist es ein Kompromiss um zumindest die minimalen Anforderungen an ein Dopingkontrollsystem zu erfüllen. -
Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich! Tyson Gay und Asafa Powell (um mal einen Ami und einen Jamaikaner aufzugreifen) wurden der Einnahme von Dopingpräparaten überführt! Somit ist der Vergleich zu verpassten Kontrollen wohl nicht so ganz passend.
Der Vergleich denke ich zielte auch um die mehr oder minder Doping gerüchte rund um das gesamte Jamaikanische Kurzstreckenteam. Dass eine kleine Insel über Jahre nahezu alles von 100-400m sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen gewinnt hat ja durchaus die Gerüchte angefeuert. Ohne, dass es abgesehen von Powell (der BTW gar nicht in der "Jamaika-Gruppe" trainiert) konkrete Ergebnisse gab.
Das gleiche bei den Spaniern die in den führenden Mannschaftssportarten auf einmal auch fast alles gewannen. -
Im realen Leben reicht auch genau einer der ein Verbrechen begeht oder einen Teroranschlag oder irgendetwas anderes
Nenne mir bitte mal ein Beispiel, wo genau ein Verbrechen als direkte Folge gesamtgesellschaftliche Auswirkungen hat.
Also dass die gesamte Gesellschaft als direkte Folge ihren Sinn hinterfragt. -
Für mich ähnelt das dem Dilemma der totalen Sicherheit und Freiheit von Grundrechten die in den letzten Jahren ja meistens die zwei Seiten diverser Debatten war. Ich bin der Meinung das man gucken muss was unser Bedürfnis eines garantiert sportlich fairen Wettkampfes wert ist.
Und ja, Dopingkontrollen werden nur durchgeführt um das gewährleisten, aber es unterstellt jemanden doch etwas. Warum kommen sie morgens um 6? Weil man nachts gedopt haben könnte. Jeder. Egal wer. Einzigkes Kriterium: Er muss Sportler sein, dann ist er ein potentieller Doper. Damit wir in der Halle oder im Stadion uns dann gut fühlen können....nun ja.
Ich bin der Meinung das selbst mit der Meldepflicht es maximal eine Illusion darstellt das man alle "erwischt" bzw. diejenigen die wirklich die Mittel dazu haben es auch dann umgehen können. Daher ist es für mich wie gesagt kein Totschlagargument...wir brauchen diese Regel dann ist soweit alles in Ordnung...ich bezweifle es.
Ich ertappe mich auch dabei das zu vergleichen, sehe aber aber einen Unterschied.Im Sport reicht genau einer der sich nicht an die Regeln hält und der ganze Wettkampf ist sofort verfälscht und im Grunde nichts mehr Wert.
Das ist in "der Gesellschaft" nicht der Fall. Wenn sich da ein einzelner nicht an Regeln hält, hat das nicht zwingend Auswirkungen auf die Gesamtgesellschaft.Ob man am Ende alle erwischt kann ich nciht sagen, es ist ja ein ewiges Hase und Igel Spiel. Aber wie gesagt, aufgeben kannst du auch nicht. Dann man sportlicher Wettkampf keinen Sinn mehr.
Wenn man jetzt sagt, das aktuelle System sei auch eine Illusion, dann liegt das finde ich eher an der Art der durchführung. Also, dass viel zu wenig geprüft wird. Das ist dann aber eine Problem der Durchführung denn des Konzeptes.
Daraus kann man natürlich folgern, so wenig wie geprüft wird, dann kann man es auch ganz sein lassen.
Aber die Kontrolle besteht ja auch darin, jederzeit geprüft werden zu können, nicht es tatsächlich zu werden. -
Die Alternative ist für mich das es einen Raum geben muss in dem der Sportler privat ist. Ich bin nicht gegen Tests im Rahmen der Trainingszeit oder sonstiger mit dem Beruf Sportler zusammenhängender Aktivitäten, nicht einmal gegen unangekündigte, aber man muss einfach eine Grenze ziehen. Dabei gilt die Unschuldsvermutung. Warum gesteht man diese Sportlern nicht zu, wenn sie sich allen normalen Regeln unterwerfen, inklusive Dopingtests? Ich verstehe nicht woher der Wille kommt unbedingt das schlechteste in Sportlern zu sehen.
Es geht nicht darum in den Sportlern das schlechteste zu sehen sondern darum, einen möglichst Dopingfreien Wettkampf zu garantieren. Und das geht leider nur, indem ich prüfe ob die Sportler nicht dopen.
Wenn ich den Sportlern einen Raum gebe, in dem sie privat sind, können sie in diesem auch dopen.
Und dann kann ich eben nicht mehr einen möglichst Dopingfreien Wettkampf garantieren.Man opfert eine teil der Privatssphäre der Sportler um auf der anderen Seite einen sportlich fairen Wettkampf zu veranstaltet. Die medizinische Entwicklung bei Dopingmitteln lässt leider mWn keine andere Option zu.
Andernfalls öffnest du Dopingmitteln Tür und Tor und kannst Sport als Wettkampf auch ganz abschaffen.Und ja...drakonische Strafen wären zum Beispiel eine Alternative...irgendwann unterläuft auch schlauen Dopern mal ein Fehler, aber würden sie das risikieren wenn es eine lebenslange Sperre gäbe?
Die Wahrscheinlichkeit erwischt zu werden ist dann aber sehr gering.
Bei lebenslangen Sperren bist du dann wieder bei der Verhältnismäßigkeit und dem Berufsverbot. Zumal es ja auch durchaus fehlerhafte Proben geben soll - sagt man...Noch eine andere Alternative wäre das Pferd von hinten aufzuzäumen und sich viel stärker auf die Ärzte zu konzentrieren, die genauso schuldig sind wie die Doper selbst. Natürlich käme hier wahrscheinlich ein anderes Tabu ins Spiel: Das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient, aber umgekehrt pfeift man ebenfalls drauf wenn es um die Privatssphhäre von Sportlern geht. Der Sportler ist meistens nur das letzte Glied in der Kette.
Da hast du recht, da ist die Politik gefordert. Wie da die aktuelle Regelung ist, ist mir gar nicht bekannt. Sportlich kannst du da denke ich nichts machen. Die Ärzte unterstehen ja nicht der sportlichen Gerichtbarkeit.
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Ich wiederhole mich glaube ich immer wieder. Es geht nicht darum das ich Doping so toll finde und ich bin auch nicht gegen irgendwelche Testsysteme. Ich bin gegen das System der Meldepflicht. Diese Behauptung das die Meldepflicht das einzige sei was man überhaupt machen könnte ist unsinnig.
Die Wada/Nada hat diese Regeln ohne die Athleten ausgehandelt und ich denke sowieso nicht mit kleineren Sportarten wie Handball die sich dem einfach fügen um im olympischen Programm zu bleiben. Mir geht es nicht in den Kopf wie man immer so tun kann als wenn daher die Regeln der Wada/Nada der Weisheit letzter Schluss wären, das ideale und einzige System das möglich ist und alle die es kritisieren sind entweder Doper (als Sportler) oder für Doping (als Fan wie ich). Völliger Unsinn.
Dann nenne mir doch mal eine Alternative?
Ich bin gespannt! Wirklich! -
Also wenn ich mal Nationalspieler bin und mir was reinpfeifen will, dann stell ich danach für die Zeit, die das nachweisbar ist einfach meine Klingel ab, verstecke am besten noch mein Handy und schließ mich im Keller ein.
Passieren kann mir dann ja nichts. Zumindest folgere ich das aus diesem Urteil.Rein hypothetisch natürlich!
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Wenn der DHB Rückgrat hat, beendet es auf der Stelle die Zusammenarbeit mit der WADA und stellt jede Form von Dopingkontrollsystem ein. Alles andere wäre eine Farce.
Keine Sperre: Anti-Doping-Kommission spricht Kraus frei
Dieses Urteil ist ein Schlag ins Gesicht aller sauberen Sportler, die sich in der Hoffnung auf einen fairen Wettbewerb dem aktuellen System fügen.
@PaulJonas
Also lieber eine vielleicht gedopte bessere NM als eine eher doping freien schlechte NM?
Hauptsache Erfolg, egal wie? -
Lothar, jetzt mal abseits vom juristischen:
Wie willst du es denn sonst machen wenn ohne Meldepflicht?
Wenn es keine Lösung gibt, die sowohl juristisch lückenlos ist als auch ein möglichst hohe Chance bietet Doper zu überführen, kannst du den Sport doch auch gleich abschaffen.
Jede Form der Dopingkontrollen die "schwächer" ist als die jetzige würde doch Dopern Tür und Tor öffnen. -
Schon drei Monate wären eine Frechheit für eine solche Lapalie.
Es ist natürlich auch nicht ohne Plan möglich, indem man vor einer Kontrolle anfragt, wo er ist und ihn dann dort testet.
Denn es kann mir niemand erzählen, dass Dopingsubstanzen nach ein bis zwei Stunden nicht mehr nachweisbar sind.
Frei nach "Laßt mich bloß mit euren Fakten in Ruhe, ich habe eine Meinung!"Großartig!
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Ein Punkt auf den du nicht eingehst bisher aha!, Wenn du Doping wie auch immer frei gibst, gewinnt nur noch, wer am besten dopt. Ist das für die ein sportlicher Wettbewerb?
Im Schwimmsport hat der Weltverband zB 2010 Vollkörperanzugüge verboten. Es war nachweislich so, dass bei gleichstarken Schwimmern, der Schwimmer mit dem besten Anzug gewann. In den vorrausgegangenen Wettbewerben waren die deutschen zB Chancenlos weil der Ausrüster des Teams nicht der war, der die besten Anzüge herstellte.
Das hatte mit Sport nichts mehr zu tun sondern nur noch mit eine Materialschlacht.Willst du sowas, einen Kampf der Pharmaunternehmen um die Titel, nun in jeder Sportart?
Das wäre das Ende von Sport überhaupt in der Form, wie wir es heute kennen.Weiterhin:
Wer soll das Doping bezahlen?
Wer kommt für die Folgeschäden auf?Du hast recht aha!, wenn du Leistungssport ab einem bestimmten Niveau machst, muss du damit leben mm Urlaub mit den Kindern morgens aus dem Bett geklingelt zu werden und
mir dann auch noch beim Pinkeln zugucken lassen zu müssen.Wenn du Doping frei gibst musst du damit Leben im Urlaub morgens aufzustehen und die irgendeinen Pharma-Cocktail reinzuhauen von dem kein Mensch auf dem ganzen Planeten überhaupt weiß, was der für Spätfolgen für deinen Körper hat. Andernfalls hast du bei Wettkämpfen nämlich keine Chance!
Natürlich bist du nicht gezwungen! Du kannst in beiden Fällen nein sagen, und dir nen normalen Job suchen und einfach nur ganz ohne Wettkampf deinen Sport mit ein paar Freunden am Abend bestreiten.
Aber wenn du doch gerne weiter Sport machen möchtest, welcher "Zwang" ist wohl schlimmer?
Immer kontrolliert zu werden oder immer nen chemiecocktail zu nehmen? -
Man kann auch gegen das Doping vorgehen, ohne ihre Persönlichkeitsrechte zu missachten.
Es reicht, wenn sie sich bei jedem Training und Spiel für Tests bereithalten müssen.
Das reicht leider nicht.
Dopingmittel darf man sich nicht wie den gallischen Zaubertrank vorstellen die du einmal nimmst und sofort wirken.Viele Dopingmittel "wirken" indirekt erst Monate später. Sei es im Ausdauertraining oder in der Regeneration um nur zwei Beispiele zu nennen.
Das sind Umstände und Zeitpunkte, an denen du nicht zwingend am regulären Trainings- und Spielbetrieb teilnimmst.
Dopingmittel werden mittlerweile ganz bewusst so erfunden, dass du sie außerhalb dieser Zeiten, in denen es wahrscheinlicher ist kontrolliert zu werden, einnehmen musst.
Auch ist die Nachweisbarkeit von Dopingmitteln teilweise zeitlich sehr begrenzt. Das sind teilweise nur Stunden.
Du kannst am Abend eines Trainingsfreien Tages ein Mittel nehmen, und schon am nächsten Morgen ist da nichts mehr nachweisbar.Der technische Fortschritt und die Innovation bei Dopingmitteln ist absolut bemerkenswert. Das ist ein ewiges Hase und Igel Spiel.
Ohne diese restriktiven Meldepflichten und Kontrollen (die im Handball erschreckend selten stattfinden) ist es absolut unmöglich DOper zu überführen.
Schuld daran sind nicht die Kontrolleure, sondern die Betrüger die mit ihrem Verhalten alle Sportler in Geiselhaft nehmen.Anstelle zu jammer dass sie doch so gegängelt werden sollten die Sportler sich eher freuen. Denn sie wissen ja, dass alle ihre Konkurrenten auch so behandelt werden und damit ein fairer Wettbewerb zumindest wahrscheinlicher ist.