Beiträge von Geige

    Brandenburger gegen Mecklenburger im World Wide Web
    Die Hallenhandballer vom aaren 1. VfL Potsdam sowie vom greifen HC Empor Rostock haben mindestens eine Gemeinsamkeit (die Wappentiere sind’s wirklich nicht): Wir sprechen von der sportlichen Seite, dass sowohl der eine als auch andere Verein in der nächsten Saison weiterhin in der zweiten Bundesliga spielen will, die dann eine einzige Staffel umfasst. Doch dafür brauchen die Männer aus der unheimlichen Hauptstadt Brandenburgs wahrscheinlich zwei Siege. Sie liegen zurzeit vier Zähler vor den „Schneidern“ aus der heimlichen Metropole Mecklenburgs, die mindestens vier Siege aus den letzten sieben Matches anpeilen, um sicher zu gehen. Aber am Freitag kann entweder nur Potsdam oder nur Rostock gewinnen, denn die beiden Mannschaften müssen gegeneinander ran, ab 19.30 Uhr in der Sporthalle an der Heinrich-Mann-Allee. Dann wollen die Hausherren, die die erste Begegnung im vergangenen November 33:34 verloren hatten, den knappen Ausgang revidieren. Ob dieses Vorhaben klappt, will unter anderem das Internetradio http://www.leutzscher-welle.de/ wissen, das dieses Bundesligaspiel als Audiostream im Internet live überträgt. Es könnte ja passieren, dass der Verlierer in der Relegation gegen den SC DHfK Leipzig (dem eigentlichen Kooperationspartner des Senders) austreten muss.

    Hallo Jochen,

    wenn ich alle Deine Unterpunkte (nach meinem Wissensstand) beantworten würde, könnte ich locker den Doktortitel von Guttenberg übernehmen. Falls Du irgendwann in der Leipziger Ecke auftauchen solltest, dann gebe ein Zeichen, wenn ich beruflich und familiär nicht eingebunden bin, könnte ein Wissenstandsaustausch bei einer Hopfenkaltschale stattfinden.

    Dennoch einige stark vereinfachte Aspekte: Die Sportgemeinschaften in der DDR (analog der heutigen Vereine) hatten einen gesellschaftlichen Träger, entweder eine staatliche Institution oder einen Betrieb. Beispiel: Das Schuhkombinat Weißenfels hatte eine angeschlossene Betriebssportgemeinschaft Fortschritt Weißenfels. Der Name der Sportgemeinschaft gab meistens einen Hinweis auf den Industriezweig des Trägerbetriebes. Diese BSG Fortschritt hatte Fußball Männer (2. Liga), Handball Frauen (mit dem heutigen HC Leipzig der Rekordmeister der DDR), Handball Männer (unter "Schuhmetro" erster Ostzonenmeister), Boxen und weiteres. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht war gesetzlich festgeschrieben, dass die Betriebe die Kultur und den Sport förden - sponsorn - sollen, und die Gesamtsumme sollte 60 Prozent der Lohnkosten der Betriebe entsprechen. Dann wurde in dem Weißenfelser Kombinat beschlossen, Männerhandball nicht mehr zu unterstützen. Die Handballer standen praktisch auf der Straße. Da haben sie sich geschlossen bei der existierenden Armeesportgemeinschaft Vorwärts Weißenfels angemeldet, die eine Kreisklassemannschaft und genügend Geld hatte, und schließlich tauchte in den letzten DDR-Tagen eine ASG Vorwärts Weißenfels in der zweithöchsten Liga auf, die oberflächlich eine Armeemannschaft mit vielen Soldaten in der ersten Männermannschaft, doch strukturell die vorherige Männerhandballabteilung der BSG Fortschritt mit zivilen weiteren Männer- und Nachwuchsmannschaften war.

    Was hinter der Auflösung des SC DHfK Leipzig steckt: Es wurde beschlossen, dass der staatliche Sportclub kein Männerhandball auf Leistungsebene mehr trägt, die Spieler hatten die Wahl, entweder Leistungshandball beim SC Leipzig zu spielen oder Freizeithandball in einer kleineren Betriebssportmannschaft zu betreiben. Nix Fusion.

    So kannst Du Dir ebenfalls Empor Lauter/Empor Rostock vorstellen. Offiziell haben Funktionäre beschlossen, dass Empor Lauter keinen Leistungsfußball mehr unterhält, der Verein hat seine Oberligazugehörigkeit nach Rostock weitergereicht, den Spielern, die weiterhin Leistungsfußball betreiben wollten, wurden Arbeitsplatz, Wohnung inklusive kostenloser Umzug nach Rostock angeboten. Da diese Spieler vom Fußball lebten, machten sie diese Geschichte mit...

    Die Geschichte mit dem SC Leipzig und dem Männerhandball unmittelbar nach der Wende: Aus der ersten Bundesliga abgestiegen, kaum Sponsoren, Verein hat schlechtes Image, schlechte Perspektiven. Der SC DHfK Leipzig stand besser da: weltweit erfolgreicher Verein mit vielen Olympiasiegern, politisch nicht so sehr vorbelastet, große Handballtradition. Die Verantwortlichen des SC DHfK Leipzig wurden von den Verantwortlichen des SC Leipzig überredet, die Handballabteilung geschlossen aufzunehmen, was passierte. Da steckten praktisch die Handballer und Funktionäre und Umfeld des SC Leipzig drin. Die Sache funktionierte nicht. Pleite.

    Wiederbelebung SC DHfK Leipzig im Sommer 2007: Die leistungssportlich orientierten Handballer und Funktionäre von MoGoNo wechselten zum Sportclub, da der alte Verein eine Entwicklung in die Bundesliga nicht schafft beziehungsweise schaffen will (nicht negativ gemein), dazu kamen neue Leute vom Sportclub und neue Leute von Außerhalb. Fertig ein neuer Handballclub unter altem Dach SC DHfK Leipzig.

    Was Deine Hallenbesuche angehen: Meinst Du lediglich Männerhandball oder auch Frauenhandball in der zweiten Liga? Ich könnte Dir etwas helfen, was beispielsweise diese fünf baugleichen Hallen betrifft. Bernburg hatte zu DDR-Zeiten Männerhandball hauptsächlich in der dritten Liga und später in der zweiten Bundesliga drin. Köthen war erste und zweite Liga im Männerhandball drin. Wittenberg hatte in der baugleichen Sporthalle erste Liga Männerhandball als BSG Chemie Piesteritz (Stadtteil von Wittenberg) drin. In der heutigen Universitätssporthalle von Halle-Neustadt spielte Dynamo Halle-Neustadt in der ersten Männerhandballliga, in Weißenfels West spielten Fortschritt Weißenfels in der zweiten Frauenhandballiga vor zeitweise 900 Zuschauern (als Inge Schanding noch lebte) und Einheit Weißenfels in der ersten Basketballliga vor durchschnittlich 70 Fans (das waren die Familien der Spieler)...

    Meine Bemerkung zu Erstens: Es gab schon Bestimmungen und Regeln im Wettspielbetrieb beziehungsweise im "Klubwesen" zu DDR-Zeiten, sie waren eben nur etwas anders als heute. Um herauszubekommen, was, wann, wo in Leipzig passierte, sollte man einen roten Faden spinnen (oooh, dieses Rot ist wirklich doppeldeutig):

    SC DHfK Leipzig: Europapokalsieger der Landesmeister in der Mitte der sechziger Jahre, dann schwächere Jahre, der Sportclub konzentrierte sich hauptsächlich auf Einzelsportarten, die viele Olympiamedaillen brachten, keine Handballlobby, 1975 Auflösung der Abteilung und 2007 Wiederbelebung der Abteilung mit Übernahme der MoGoNo-Handballer.

    SC Leipzig: Handballabteilung war 1972 Meister geworden und schließlich - auch auf Grund der neuen Spieler von der DHfK - die bestimmende Handballmannschaft in Leipzig, noch mal Meister, Pokalsieger und Europapokalteilnehmer und schließlich mit der Vereinigung in der ersten Bundesliga, Abstieg, Umbenennung in DHfK Leipzig wegen besserem Image und Sponsoren, trotzdem Pleite.

    SG LVB Leipzig spielte in der DDR-Liga (zweithöchste Klasse) mit den mächtigen Leipziger Verkehrsbetrieben im Rücken, enge Verzahnung mit SC Leipzig, oft Personaltausch zwischen den Funktionären und Spielern, auch gleiche Vereinsfarben und Auffassungen, Klub fing nach Pleite des unter dem Namen DHfK spielenden SC Leipzig einige Spieler und Funktionäre und Anhänger auf, pendelte zwischen Regionalliga und Oberliga.

    Motor Gohlis Nord Leipzig ist alter Traditionsverein aus dem Norden von Leipzig, spielte in der ersten Liga und wurde schließlich in den sechziger Jahren vom SC DHfK und vom SC Leipzig zurückgedrängt, spielte unter anderem Bezirksliga und Verbandsliga, stieg 2005 in die sächsische Oberliga auf, damit war das Ende der Fahnenstange für den inzwischen sehr familiären Verein erreicht, drum wechselte ein Großteil der Handballteams 2007 zum SC DHfK Leipzig, der wieder mehr Risiko im Männerhandball gehen wollte, heute gibt's immer noch Nachwuchshandball im Verein.

    Concordia Delitzsch war Mitte der neunziger Jahre ein solider Verein irgendwo zwischen Verbandsliga und Oberliga, dann wechselten Funktionäre und Spieler und Sponsoren des unter dem Namen DHfK Leipzig pleite gegangenen SC Leipzig dorthin (da spielte ein Politiker namens Czupalla eine tragende Rolle), es folgte der Aufstieg in die zweite und erste Bundesliga, doch das überstieg das Potenzial der Wirtschaft der Stadt, Pleite.

    Zugegeben, der kleine Abriss ist gaaanz stark verkürzt, doch sonst würde ich morgen noch schreiben. Übrigens bin ich weder Funktionär noch gebürtiger Leipziger, was meine Sichtweise betrifft, ist diese von außen her.

    Meine Bemerkung zur Sporthalle in Weißenfels West: Die Basketballer haben unter dem Namen Einheit Hagebau am Anfang der ersten Bundesliga dort gespielt, vor meistens über 1000 Zuschauern, die teilweise auf dem Parkett standen, da das Spielfeld im Basketball kleiner ist. Dann spielten die Basketballer unter dem Namen MBC in Spergau, jetzt in der neuen Stadthalle an der ehemaligen Karl-Göring- bezeihungsweise Otto-Müller-Kampfbahn, die wahrscheinlich bald Manfred-Rauner-Kampfbahn heißen wird. Du würdest also bei einem Basketballspiel kaum in der Sporthalle Weißenfels West landen. Da solltest Du eher den Weißenfelser HV beim Handball besuchen, den Nachfolger des ehemaligen deutschen Meisters PVfL Weißenfels, doch das ist wieder eine Geschichte für sich. Die Männer des WHV spielen zur Zeit in der Verbandsliga, wenn die Derbys gegen Prittitz beziehungsweise Saaletal anstehen, gehen mitunter 1000 Handballfans hin.

    Vielleicht kann ich helfen...

    Zu einem eventuellen Aufeinandertreffen der beiden Vereine vor der Wende: Sag' mal einem Leipziger, dass der SC DHfK Leipzig irgendwas mit dem SC Leipzig zu schaffen hätte! Das sind völlig verschiedene Klubs, der SC DHfK Leipzig wurde 1975 aufgelöst, und die Spieler, die Leistungssport machen wollten, durften sich dem anderen Klub anschließen. Wenn wenigstens Strukturen übernommen worden wären, dann könnte man vielleicht sagen, dass derSC DHfK Leipzig im SC Leipzig aufgegangen wäre. Doch das war keinesfalls der Fall. Ich hatte es bereits mal geschrieben: In den Archiven steht, dass offiziell der SC DHfK Leipzig von 1993 bis 1995 in der zweiten Bundesliga gespielt hätte. Doch dieser Vertreter war (von seinen Strukturen her) eindeutig der SC Leipzig, den dieser politisch vorbelastete Verein war chronisch klamm, er wollte mit dem Namenswechsel mehr Sponsoren gewinnen. Der SC DHfK Leipzig war immerhin 1966 Europacupsieger der Landesmeister, der Vorläufer der heutigen Champions League, und mehrmehrmehrfacher Meister. Doch die Handballfans haben die Sache nicht angenommen. Der CS Leipzig ging unter dem Namen SC DHfK Leipzig pleite. Die besten Handballspieler, Funktionäre und Sponsoren sind ins Umland abgewandert. Plötzlich schoss ein gewisser SV Concordia Delitzsch aus den Niederungen der Spielklassen in die (zweite) Bundesliga hoch.

    Die Sache mit den baugleichen Hallen ist folgende: Im ehemaligen Bezirk Halle gab's Mitte der siebziger Jahre kaum größere Hallen, doch der Feldhandball ist zugunsten des Hallenhandballs abgeschafft worden, und da wurden dringend neue Sportstätten gebraucht. So hatten viele Bezirke die Pläne und die Fertigteile für einen Hallentyp, der dann nach Bedarf in die Landschaft gesetzt wurde. Genau den gleichen Hallenbau hat Bernburg, Halle-Neustadt mit der Universitätssporthalle, Köthen, Weißenfels und Wittenberg (in Leipzig wurde ein anderer Hallentyp verkleckert wie Slevoigtstraße im Norden beziehungsweise Arno-Nitzsche-Straße im Süden). Die Hallen in Köthen und Weißenfels West sind nahezu im Original mit 500 Sitzplätzen und 250 Stehplätzen erhalten. In Bernburg und Wittenberg wurden die Umkleidekabinen ausgebaut und dafür nach der Wende eine zusätzliche Sitzplatzseite installiert...

    Ich hoffe, geholfen zu haben.

    Noch mehr, mehr, mehr Hallenhandball
    Da haben wirklich zwei Zeitungen geschrieben, dass das Hallenhandballspiel am Samstag zwischen der anhaltinischen HG 85 Köthen und dem sächsischen SC DHfK Leipzig ein Derby sei, obwohl die Vereine vor dieser Saison noch keine Punktspiele (gegeneinander) bestritten hatten, obwohl die potenziellen Anhänger und Sponsoren der Teams keine gemeinsame Schnittmenge bilden. Sie hätten dafür die Begegnung auch als Bachstadtmatch verkaufen können. Denn Johann Sebastian Bach war Orchesterleiter in Köthen, sechs Jahre lang, und danach Thomaskantor in Leipzig, sein restliches Leben lang. Aber Achtung: Der Komponist sollte bekanntlich, laut Ludwig van Beethoven, besser „Meer“ heißen. Dann müsste das Handballspiel als Meerstadtmatch durchgehen. Jedenfalls würden die Leipziger auch aus diesem Blickwinkel am längeren Strand sitzen…

    Womit wir wieder beim Hallenhandball wären: Die Köthener mischen schon lange, lange, lange in der dritten deutschen Spielklasse mit. Sie haben den Namen der Bachstadt in die Sportwelt hinausgetragen und wollen es weiterhin tun. Sie müssen nur gegen Leipzig oder Pirna oder Münden, so heißen die Kontrahenten in den nächsten drei Spielen, punkten. „Wenn wir konzentriert zu Werke gehen, 100 Prozent bringen, dran bleiben, dann können wir jeden Gegner in unserer Staffel besiegen!“ blickt Carsten Richter, der Mannschaftsleiter der Köthener, auf die Party am Samstag voraus. Muhmuhmutig dieser Mann.

    Denn der Sportclub ist Favorit. Der Aufsteiger hat super Spieler günstig bekommen, schon mehrere Auswärtshürden genommen und schließlich sein Saisonziel „Etablierung in der dritten Liga“ durch „Aufstieg“ ersetzt. Auch diese Bachstädter wollen in der Sporthalle an der Rüsternbreite gewinnen. Dann kommen Wagner, Wolf und Witaczak um die Matthäus (nicht Lothar) Passion auf der Rückreise im Mannschaftsbus drum rum.

    Noch einen Hinweis zum Thema Zuhören: Die Leutzscher Welle, das erste Fußballfanradio Deutschlands, wird wieder fremdgehen und dieses Handballspiel als Audiostream übertragen. Am Samstag ab 19.00 Uhr. Die potenziellen Zuhörer müssen nur http://www.leutzscher-welle.de/ in den Computer eingeben und einen eingebauten Player einschalten. Dann können sie erfahren, ob entweder das Köthener oder das Leipziger Tagesziel den Johann Sebastian runter geht.

    Ich habe vom Management (m)eines Vereins erfahren, dass ein ausländischer Professional bei (m)einem Regionalligisten 2000 Euronen plus Auto plus Wohnung bekommen wollte. Er ist weiter gezogen und hat letztendlich bei einem Konkurrenten unterschrieben. Für weniger?

    Überholen ohne Einzuholen

    Am Samstag sollten alle Handballfans, die keine Gelegenheit haben, ins hessische Pohlheim bei Wetzlar zu fahren, das internette Sportradio von LEIPZIG FERNSEHEN hören. Denn die Hallenhandballer des SC DHfK Leipzig wollen an der spielfreien TG Münden vorbeiziehen und damit die Spitzenposition in der dritten Liga (Staffel Ost) übernehmen. Ausschließlich der erste Tabellenplatz berechtigt zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur zweiten Bundesliga. Die „körperkulturellen“ Männer um Thomas Oehlrich besitzen das Können, das modifizierte Saisonziel zu erreichen. Sie haben bereits in Baunatal, Bad Neustadt und Bernburg gewonnen, aber andererseits in Gensungen verloren. Drum fordert ihr Trainer volle Konzentration! Die HSG Pohlheim, der nächste Gegner der Grünweißen, zählt ebenfalls zu den heimstarken Teams. Die Hessen sind selbstbewusst. Sie haben das Hinspiel im Oktober lediglich 26:28 verloren; und Aufbauspieler Christian Schäfer nennt konzentrierte Abschlüsse, eine stabile Abwehr und eine tatkräftige Unterstützung durch die Pohlheimer Zuschauer als Voraussetzung für einen Sieg. Die Begegnung in der Sporthalle Holzheim beginnt am Samstag um 20.00 Uhr. Zur gleichen Zeit startet das Sportradio auf den Internetseiten http://www.leipzig-fernsehen.de/default.aspx?ID=5902 seinen Audiostream zu diesem Spiel. Live.

    Quelle: http://www.scdhfk-handball.de/

    Die Herausforderung im Sportradio live

    Die Sporthalle im thüringischen Bad Langensalza ist total ausverkauft. Dort findet am Samstag (15.00 Uhr) das Spitzenspiel in der Handballbundesliga der Frauen statt. Der Tabellenerste, der Thüringer HC, erwartet den aktuellen Zweiten HC Leipzig zu einem völlig offenen Match. Natürlich geht’s zuallererst um eine gute Ausgangsposition für die Play Offs. Es spielen aber auch andere Faktoren mit: Die Gastgeberinnen waren in den letzten fünf Spielzeiten hauptsächlich im Mittelfeld der ersten Bundesliga zu finden, sie hatten in diesem Zeitraum gegen Leipzig zwölf Spiele absolviert und zwölf Niederlagen kassiert. Doch dieses Mal drehen die Zeiger andersrum! Der Thüringer Club konnte das Team verstärken, das Hinspiel in der Messestadt sensationell mit 25:22 Toren gewinnen und schließlich die Tabellenführung übernehmen. Er fordert damit den amtierenden deutschen Meister, den dominanten Frauenhandballclub in Deutschland heraus (den regionalen Reiz zwischen Thüringen und Sachsen wollen wir außer Acht lassen). Das Interesse geht über die neuen Bundesländer weit hinaus. Das Sportradio auf den Internetseiten http://www.leipzig-fernsehen.de/default.aspx?ID=5902 überträgt die Begegnung als Audiostream weltweit und live.

    Aus der kleinen Arena ins World Wide Web

    Die Leipziger Sportfans müssen am Mittwoch keinesfalls bis Schweden reisen, um attraktiven Hallenhandball hautnah zu erleben (an dem Tag finden bei der Weltmeisterschaft sowieso keine Hauptrunden- beziehungsweise Finalspiele statt). Sie müssen lediglich in die kleine Arena an der Jahnallee kommen. Dort treten die Männer des SC DHfK Leipzig gegen EHV Aue zu einem interessanten Testspiel an. Die Gastgeber haben bekanntlich am Samstag in der dritten Liga spielfrei und wollen durch die Begegnung im Rhythmus bleiben; die Gäste suchen vor den ultimativen Spielen in der Rückrunde der zweiten Bundesliga noch einmal einen Härtetest. Dass die Messestädter die klassenhöhere Vertretung aus dem Erzgebirge fordern, den Zuschauern in der Sporthalle sowie den Zuhörern im Internetradio „Leutzscher Welle“ ein packendes Match bieten können, haben sie bereits vor vierzehn Tagen bewiesen. Da hatten die Grünweißen die erste der beiden vereinbarten Begegnungen 34:33 gewonnen. Auch dieses Mal überträgt das erste Fußballfanradio Deutschlands das Geschehen auf den Internetseiten http://www.leutzscher-welle.de/ live. Sowohl Handballspiel als auch Sendung beginnen um 18.30 Uhr.

    SC DHfK Leipzig gegen HC Einheit Halle
    Das Handballspiel zwischen den beiden benachbarten Vereinen verspricht viel Spannung. Einerseits haben die Hausherren alle Saisonspiele knapp gewinnen können, sie treten den Spitzenclubs in der dritthöchsten deutschen Spielklasse auf die Hacken, und andererseits liegen die Hallenser nach mehreren packenden Leistungen mit momentan 5:5 Punkten im Plan. Es gibt Experten, die räumen der Einheit um Toptorschütze Axel Steinbach nicht nur Außenseiterchancen ein.

    Also am Sonntag um 17.00 Uhr entweder in die Universitätssporthalle kommen oder – wer beruflich oder anderweitig verhindert ist – das Internetradio Leutzscher Welle einschalten! Das Handballspiel wird wieder weltweit übertragen! Die potenziellen Zuhörer müssen nur http://www.leutzscher-welle.de in den Computer eingeben und einen eingebauten Player anstellen. Dann können Sie ebenso dabei sein.

    Pokal: SC DHfK Leipzig gegen SG Köndringen/Teningen im Internetradio
    Die Männer des Sportclubs DHfK Leipzig hatten in der ersten Pokalrunde den Thüringer SV Eisenach raus geworfen und anschließend auf einen attraktiven Bundesligisten als Gegner gehofft. Doch das Los wollte es anders: Am Mittwoch ab 19.00 Uhr müssen sie gegen die drittklassige SG Köndringen Teningen ran. Vorsicht! Erstens spielen die Sachsen selber in der dritten Liga und zweitens zählt Teningen mit Christian Hefter, Danny Trodler oder Yannick Grothe zu den stärksten Vertretungen im Süden. Jedenfalls deutet alles auf eine spannende Auseinandersetzung hin – in der neutralen Sporthalle in der Brüderstraße zu Leipzig sowie auf der internetten Leutzscher Welle, die dieses Match live kommentiert.

    Körperkultur gegen Bärenpower
    Das Internetradio „Leutzscher Welle“ überträgt wieder Hallenhandball auf seine ganz spezielle Art: SC DHfK Leipzig gegen SV Anhalt Bernburg am Sonntag ab 17.00 Uhr.

    Normalerweise sollte ein Absteiger aus der zweiten Bundesliga bei einem Aufsteiger favorisiert sein. Immerhin war Anhalt Bernburg neun Spielzeiten hintereinander in der zweiten bundesdeutschen Liga präsent, der Sportverein zählte praktisch zum Inventar, bis wirtschaftliche Probleme auftraten und Anhalt Bernburg die Klasse wieder verlassen musste.

    Jetzt wagen die Bernburger Bären einen Neustart in Liga 3. Sie haben nicht nur Trainer Sven Liesegang verpflichtet, sondern auch eine Reihe ehemaliger Bundesligaspieler beziehungsweise ausländische Akteure unter Vertrag genommen: Artur Gawlik, Martin Hoffmann, Tobias Rindert, Ivan Szabo, Kilian Kraft.

    Zwar haperte das Zusammenspiel am Anfang der Vorbereitung mächtig gewaltig, doch dann folgte eine enorme Steigerung. Erst neulich haben die Bären die Alligatoren aus Aschersleben mit 22:20 Treffern gebissen. Peng! Liesegang war vorrangig mit seiner Abwehr zufrieden: „Da habe ich meine Formation im Kopf.“ Er fordert noch eine Steigerung im Angriff, um schließlich das offizielle Saisonziel „Qualifikation für die dritte Liga“ umsetzen zu können.

    Natürlich will Liesegang die Favoritenrolle am Sonntag ablegen: „Beim Gastgeber spielen Leute von Concordia Delitzsch mit.“ Andererseits motiviert er seine Mannschaft, dass speziell am ersten Spieltag die eine oder andere Überraschung möglich ist, dass die Bernburger Fans einen Auswärtssieg verdient hätten…

    Wer wirklich keine Chance hat, die Auseinandersetzung SC DHfK Leipzig gegen SV Anhalt Bernburg in der traditionsreichen Ernst-Grube-Halle zu besuchen, kann Internetradio hören. Einfach http://www.leutzscher-welle.de in den Computer eingeben und einen eingebauten Player in Gang setzen. Aber Achtung, Sie hören auf eigene Gefahr! Die „Leutzscher Welle“ ist weiterhin das erste Fußballfanradio Deutschlands und wartet mit einer ganz eigenwilligen Darstellungsweise auf.

    Das Sportradio von LEIPZIG FERNSEHEN überträgt das Bundesligaspiel HC Leipzig gegen SGH Rosengarten am Samstag ab 15.00 Uhr im Internet. Live.

    Alles klar? Der Meister HC Leipzig erwartet mit Aufsteiger SGH Rosengarten einen krassen Außenseiter in der Jahnallee. Doch Trainer Heine Jensen warnt: »Wir haben schon mehrere Male gesehen, dass unser Team gegen jeden Gegner verlieren kann, wenn wir keine 100 Prozent bringen.« Immerhin hat Rosengarten eine Vertretung sowohl mit erfahrenen Frauen als auch talentierten Mädchen zusammen. Die Luchse aus der Nordheide werden ganz locker an ihr erstes Bundesligamatch herangehen und vielleicht den einen oder anderen Handballfan überraschen.

    Schlag auf Schlag
    Handball, Handball, Handball: Am Samstag treffen in der Sporthalle in der Brüderstraße mit der Sportgemeinschaft LVB Leipzig und dem Sportclub DHfK Leipzig die beiden besten Männermannschaften der Messestadt aufeinander (Anwurf 11.00 Uhr). Am Sonntag streiten der Gastgeber HSG Freiberg gegen den Sportclub DHfK Leipzig um den sächsischen Supercup (Anwurf 12.00 Uhr). Die beiden sportlichen Highlights will sicherlich kein Handballfan verpassen! Das Sportradio von LEIPZIG FERNSEHEN berichtet von den Begegnungen ausführlich, authentisch, live. Die potenziellen Zuhörer müssen bloß http://www.leipzig-fernsehen.de in den Computer eingeben, die Sportseiten des Internetauftritts aufrufen und schließlich den eingeblendeten Player in Gang setzen…

    Bereits die Sendung am späten Samstagvormittag wird großen Sport bieten. Zwar meinte Sven Strübin, der junge Trainer des Sportclubs DHfK Leipzig, dass das Kräftemessen der beiden Leipziger Mannschaften bloß „eine normale Fortsetzung der intensiven Trainingseinheiten“ sei, doch das sehen die blaugelben und grünweißen Handballfans gewöhnlich ganz anders…

    Auch die Begegnung am Sonntagmittag um den sächsischen Supercup ist interessant. Immerhin war Freiberg die einzige Vertretung in der letzten Saison, die den Sachsenmeister und Sachsenpokalsieger SC DHfK Leipzig wenigstens einen Punkt stehlen konnte. Das Supercupspiel ist gleichzeitig das Halbfinale um den aktuellen Freiberger Brauhauspokal. Das heißt, dass die Messestädter am Nachmittag nochmals ran müssen: Entweder im kleinen Finale am Sonntag um 14.00 Uhr oder im großen Finale um 16.00 Uhr. Dort wartet der Verlierer beziehungsweise der Sieger des anderen Halbfinales LHV Hoyerswerda gegen HC Elbflorenz auf sie.

    Auch dieses Match, das dritte Testspiel der „körperkulturellen“ Handballer an diesem Wochenende, wird wieder im Sportradio auf http://leipzig-fernsehen.de/default.aspx?ID=5902 live übertragen.

    bees
    Der Server soll einige Tage herumgesponnen haben, doch jetzt geht's wieder...

    Ein Traditionsklub fliegt
    Das Pokalfieber beim Sportclub DHfK Leipzig steigt! Am Samstag ab 19.00 Uhr wollen die Handballer den favorisierten ThSV Eisenach, der ansonsten in der zweiten Bundesliga spielt, aus dem großen DHB-Pokal werfen. In dem Fall würden die Anhänger in der sicherlich sehr vollen Ernst-Grube-Halle sowie der Kommentator der Leutzscher Welle (das Internetradio überträgt die Begegnung im World Wide Web) aus dem Häuschen geraten.

    Ein Traditionsklub fliegt
    Das Pokalfieber beim Sportclub DHfK Leipzig steigt! Am Samstag ab 19.00 Uhr wollen die Handballer den favorisierten ThSV Eisenach, der ansonsten in der zweiten Bundesliga spielt, aus dem großen DHB-Pokal werfen. In dem Fall würden die Anhänger in der sicherlich sehr vollen Ernst-Grube-Halle sowie der Kommentator der Leutzscher Welle (das Internetradio überträgt die Begegnung im World Wide Web) aus dem Häuschen geraten.

    SC-DHfK-Handballer im Sportradio live

    Die Männer des SC DHfK Leipzig wollen am Sonnabend einen weiteren Härtetest vor dem Punktspielstart in der dritten Liga bestreiten; sie nehmen an einem erstklassig besetzten Handballturnier in Oranienburg teil. Dort treffen die Körperkulturellen auf folgende Teams:

    11.00 Uhr SC Magdeburg II (2. Liga)
    13.30 Uhr Oranienburger HC (3. Liga)
    15.00 Uhr Dessauer RHV (2. Liga)

    Achtung Handballfans, die keinen grün-weißen Treffer verpassen wollen: Das Sportradio von http://leipzig-fernsehen.de/default.aspx?ID=5902 wird diese Spiele live übertragen.

    Das Testspiel DHfK Leipzig gegen ThSV Eisenach im Internetradio live
    Am Freitag (ab 19.00 Uhr) findet in der Sporthalle in der Brüderstraße ein äußerst interessantes Testspiel statt. Dann treffen die Handballer des einheimischen Sportclubs DHfK Leipzig auf den namhaften Thüringer SV Eisenach.

    Einerseits ist diese Auseinandersetzung sehr interessant, weil beide Vertretungen vor wichtigen Punktspielen stehen, die Sachsen als Aufsteiger die Regionalliga halten sowie die Thüringer die reduzierte zweite Bundesliga erreichen wollen; und andererseits treffen die gleichen Mannschaften im August im bundesweiten DHB-Pokal erneut aufeinander. Drum dürfte das Match viele Handballfans anlocken. Sie wollen ja wissen, welches Team besser in die Saisonvorbereitung gestartet ist, welches Team seine neuen Spieler besser integriert hat. Wer keine Gelegenheit hat, das Handballspiel in der Brüderstraße vor Ort zu sehen, kann Internetradio hören. Das Fußballfanradio http://www.leutzscher-welle.de kommentiert die Begegnung in einem Audiostream im World Wide Web.

    Quelle: http://www.scdhfk-handball.de

    Das Sportradio überträgt das finale Rückspiel HC Leipzig gegen Leverkusen
    Die deutsche Handballmeisterschaft ist weiterhin offen! Zwar haben die Frauen des amtierenden Titelträgers HC Leipzig das Hinspiel am Donnerstag 28:26 gewonnen, doch ihre Rivalinnen von Bayer Leverkusen können den Rückstand auch auswärts noch aufholen. Sie müssen am Sonntag (Anwurf 15.00 Uhr) lediglich den Coup aus dem Pokalspiel vor wenigen Wochen wiederholen. Genau aus diesem Grund dürfen die Zuschauer in der Arena sowie die Zuhörer an den Computern ein spannendes Rückspiel erwarten. Das Sportradio von LEIPZIG FERNSEHEN berichtet live...