Beiträge von Geige

    Die Leutzscher Welle überträgt das Handballspiel SC DHfK Leipzig gegen HC Erlangen (2. Bundesliga der Männer) für einen Audiostream auf http://www.lvz-online.de/gestaltete-spe…livestream.html live.

    Die Hausherren wollen gewinnen. Sie haben eine ansprechende Hinrunde absolviert, aber auch Zähler liegen gelassen, so dass der einzige Neuling in der zweiten Bundesliga noch Punkte für den Klassenerhalt braucht. Dagegen peilt Erlangen anderes an. Die favorisierten Bergemänner (in diesem Spiel) haben in der Saison die wenigsten Gegentore kassiert und jagen den Spitzenteams hinterher.

    Weitere Informationen auf http://www.leutzscher-welle.de/

    Eine Art „Europameisterschaft“ in Zeitz und Ziegelheim
    Die Handballer des SC DHfK Leipzig absolvieren zwei weitere Testspiele vor der Wiederaufnahme der Punktspiele in der zweiten Bundesliga. Die Gegner heißen Fyllingen IL Bergen am Freitag in den berufsbildenden Schulen von Zeitz und Redbergslids IK Göteborg am Samstag in Ziegelheim. Die Spiele beginnen jeweils 19.00 Uhr, der Audiostream auf http://www.handballecke.de/wcf/js/www.leutzscher-welle.de beziehungsweise auf den speziellen Internetseiten von http://www.handballecke.de/wcf/js/www.lvz-online.de einige Minuten eher. Denn die beiden Spiele werden im Internetradio live übertragen…

    Es gibt Experten, die meinen, dass die Mannschaften aus der zweiten Bundesliga in anderen Ländern in deren Eliteliga mitmischen könnten. Immerhin sorgen bei der laufenden Europameisterschaft mit Tomas Sklenak für Tschechien und Dalibor Doder für Schweden zwei Männer aus dieser Spielklasse für Furore. Ob diese Vermutung stimmt, dürfen die Handballfans am Freitag und Samstag überprüfen, wenn der aktuelle Tabellensechste der zweiten Bundesliga, der SC DHfK Leipzig, gegen zwei skandinavische Spitzenteams spielt.

    Am Freitag geht’s gegen Fyllingen IL Bergen aus Norwegen. Die Männer hatten 2008/2009 die normale Doppelspielrunde als Spitzenreiter beendet, sie waren so genannter Seriemestere und Champions-League-Teilnehmer gewesen, doch schieden im Play-Off-Halbfinale aus. In der darauf folgenden Saison war’s andersrum: Da sind die Hallenhandballer vom Grimstadfjorden als Tabellensiebenter in die Play Offs gegangen und neuer Slutspillvinnere (Meister) in Norwegen geworden.

    Das Kunststück können die Männer um die beiden Toptorschützen Preben Rasmussen und Kristian Bjørnsen in dieser Saison wiederholen: Sie liegen im Augenblick in der Postenligaen von Norwegen abermals auf dem siebenten Platz…

    Redbergslids IK Göteborg – der Gegner der körperkulturellen Handballer am Samstag – ist schwedischer Rekordmeister (20 Titel) und momentan Zehnter in der Eliteserien. Er müsste zwei andere Vertretungen für die folgenden Play Offs abfangen. Ob dieses Vorhaben klappt? Das würde unter anderem Hans Einar Magnus Wislander, dem Welthandballer des letzten Jahrtausends, der einer der beiden Trainer in Göteborg ist, freuen!

    So oder so: Die Handballfans dürfen sehr interessante Testspiele erwarten. Sie müssen lediglich in die Sporthallen von Zeitz beziehungsweise Ziegelheim kommen oder den Audiostream der Leutzscher Welle einschalten…

    Die Ansetzung haben Insider vorausgesehen: SC DHfK Leipzig gegen VfL Potsdam. Denn die beiden Handballteams bestritten sowohl in den vergangenen Sommer- als auch Winterpausen etliche Testspiele gegeneinander. Warum sollte es dieses Mal anders sein? Weil Leipzig und Potsdam (mit unterschiedlichen Voraussetzungen) um den Klassenerhalt in der zweiten Bundesliga spielen? Die Sachsen hatten sich bekanntlich im November und Dezember in der bärenstarken Spielklasse einen vorderen Tabellenplatz erkämpft, währenddessen die Brandenburger durch knappe Niederlagen in den Tabellenkeller rutschten.

    Das Testspiel am Freitag (ab 18.30 Uhr) macht Sinn. So können die Mannschaften in der Punktspielpause gegen einen direkten Kontrahenten im Rhythmus bleiben und ihre Trainer wichtige Erkenntnisse für die Saison gewinnen. Außerdem dürfen die neutralen Zuschauer im „Euroville Naumburg“ ein sehenswertes Match erwarten. Nicht nur Handballfans meinen, dass die Vertretungen der zweiten Bundesliga in vielen anderen Ländern in der ersten Liga mithalten würden.

    Wer keine Gelegenheit hat, die Begegnung in der Saalestadt zu besuchen, kann Internetradio hören. Einfach http://www.lvz-online.de/gestaltete-spe…livestream.html oder http://www.handballecke.de/wcf/js/www.leutzscher-welle.de in den Computer eingeben, zu den speziellen Handballseiten surfen, einen eingebauten Player bedienen und fertig. Aber Achtung, Sie hören auf eigene Gefahr!

    Dessau Rosslauer HV (3. Platz 3. Liga Ost) am 07.01.2012 in Leipzig 40:30 (23:15)
    1. VfL Potsdam (17. Platz 2. Bundesliga) am 13.01.2012 in Naumburg 33:29 (21:11)
    Fyllingen IL Bergen (7. Platz 1. Liga Norwegen) am 20.01.2012 in Zeitz 34:26 (18:17)
    Redbergslids IK Göteborg (10. Platz 1. Liga Schweden) am 21.01.2012 in Ziegelheim 28:30 (15:17)

    Die Relegation von vorn
    Die erste und zweite Handballbundesliga macht Punktspielpause, da etliche Akteure bei der Europameisterschaft im Einsatz sind. Doch die Männer des SC DHfK Leipzig wollen im Rhythmus bleiben! Sie müssen weder Galia noch Telehuz für eine Nationalmannschaft abstellen. Drum haben sie mehrere Testspiele arrangiert: Am Samstag empfangen die Körperkulturellen in der kleinen Arena die Hallenhandballer aus Dessau und Rosslau zu einem sehr interessanten Match.

    Denn die Teams hatten im Sommer eine Auseinandersetzung um einen einzigen Startplatz in der zweiten Bundesliga bestritten; die Sachsen mit Abati und Stojanovic in der Hinterhand, die Anhaltiner praktisch ohne Flödl und Panfil (die beiden Cracks waren in dieser Begegnung nur sporadisch am Ball). Logisch, so sagen einige Experten und Handballfans, dass Leipzig das Relegationsspiel mit 32:25 Toren gewann.

    Aber am Samstag werden die genannten Spieler gänzlich fehlen und darüber hinaus die Anzeigetafel auf Null zurückgestellt. Es könnte ja passieren, dass den Gästen, die mittlerweile in der dritten Liga starten, die Revanche gelingt, dass dadurch die Geschichten neu geschrieben und Leipzig und Dessau die Spielklassen tauschen müssen…

    Jedenfalls können die Zuschauer in der Jahnallee (und Zuhörer im World Wide Web) ein packendes Spiel erwarten. Am Samstag ab 15.30 Uhr. Der Audiostream ist über die Internetseiten http://nachrichten.lvz-online.de/gestaltete-spe…livestream.html und http://www.handballecke.de/wcf/js/www.leutzscher-welle.de erreichbar. Aber Achtung, Sie hören auf eigene Gefahr!

    Hoch leben die Essener, die niemals foul spielen, nicht mal gelbe Karten kassieren! Ich verstehe es wirklich nicht, warum der Bundestrainer Martin Heuberger in der heutigen Ausgabe der Leipziger Volkszeitung mit "zudem spielt der SC DHfK richtig guten Handball" zitiert wird. Da hatte wohl Neffe Christian Heuberger, Spieler bei BBM Bietigheim aus der früheren Südstaffel, das Petzen vergessen?

    Um richtig verstanden zu werden: Die erste Mannschaft pflegt ihren Stil, die zweite Mannschaft einen ganz anderen, die Schiedsrichter sollen darüber wachen, dass alles im Rahmen bleibt. Spiel bleibt Spiel. Dann gibt's einen fairen Händedruck und fertig. Mich stört dieses nachträgliche Fingerzeigen auf imaginäre Bösewichte - mit willkürlichen Statistiken und einmaligen Beobachtungen vor Monaten als Beweis - sehr.

    Obendrein sollte man Statistiken nie glauben, die man nicht selber erstellt hat. Keine Frage, die Leipziger spielen hart, doch andere Mannschaften auch. Warum haben Bittenfeld, Emsdetten, Friesenheim, Hamm, Minden, Nordhorn und Rostock in den Begegnungen gegen den SC DHfK Leipzig mehr Zeitstrafen; Düsseldorf, Potsdam und Schwerin genauso viele Strafen kassiert? Das ist die Mehrheit der Gegner. Doch da waren sicherlich die Fälscher am Werk...

    Steinar, was das Zitieren angeht, sollte man immer alle relevanten Aussagen und keine Bruchteile zusammenfassen. Ich möchte die Sache mit einem Beispiel aus dem Artikel "Guter Rat für gute Herzen" aus der letzten Super Illu unterstreichen. Der liegt gerade auf meinem Schreibtisch. Da stand tatsächlich: an ... der ... h ... au ... s ... wa ... nd ... s ... te ... ht ... st e ... in ... ar ... ist ... d ... o ... o ... f

    die die Gründe ihres Scheiterns anderswo suchen, nur nicht bei sich selbst. Da möchte ich Heddrich aus Dessau raus nehmen. Der machte im selben Interview schon vorher diese Aussage: "Wir brauchen zum Beispiel zwei, drei Schweine-Spieler im Team, die dazwischenhauen, das sehe ich wie der Trainer." Doch das passt natürlich nicht in das verborte Steinarzeitbild, die Aussage lässt man schnell weg, in diesem Zusammenhang enthält die Heddrich-Meinung nämlich eine nicht genehme Richtung.

    Woran lag's dieses Mal, dass der DHC Rheinland gegen eine ersatzgeschwächte TSG vergeigt hat, an den Schiedsrichtern, an einem unfair spielenden Gegner, an einem zu glatten Hallenboden? Ach, das Match war ja ein Heimspiel...

    Die Leutzscher Welle übertragen am 26.12.2011 ab 16.55 Uhr
    Handball 2. Bundesliga Männer
    HSG Düsseldorf gegen SC DHfK Leipzig
    für einen Audiostream auf http://nachrichten.lvz-online.de/gestaltete-spe…livestream.html
    Die Düsseldorfer Handballfans bangen um die einheimische HSG. Die Männer stecken – trotz mehrerer Nationalspieler und Nachwuchshoffnungen im Team – im Tabellenkeller der zweiten Bundesliga fest. Sie brauchen jetzt jeden Sieg, um wertvolle Punkte zu sammeln und zahlende Zuschauer ins Castello zu locken (der Verein ist insolvent). Ausgerechnet in dieser schwierigen Lage rücken Barbaren aus dem Osten an. Die haben die halbe Liga geschlagen und unter anderem die Nachbarn in Korschenbroich und Dormagen besiegt. Die Sachsen werden garantiert nicht Weihnachten feiern und Düsseldorf wegen Alt, Karneval, Kö, Messen oder Mode besuchen. Sie wollen den tapferen Hausherren zwei Zähler rauben…

    ...gegen die braven, lieben, netten Dormagener. Nur 'ne Frage: Wo war denn der Fotograf mitte der ersten Halbzeit, als Seitle mit einer Handkante niedergestreckt wurde? Ich weiß: Das war natürlich nur hohe Schauspielkunst von der HMT (Hochschule für Musik und Theater "Johann Sebastian Bach" Leipzig). Wo war denn der Fotograf beispielsweise bei den Fouls der Essener am ersten Spieltag gegen Leipzig? Ja, auch TuSEM kann austeilen, das hat Hannes Lindt alles in Delitzsch gelernt.

    Ihr solltet lieber vor der eigenen Haustür kehren: Was einige Zuschauer in Dormagen abgelassen haben, war unterste Schublade. Da passt der Anfang der Pressekonferenz genauso rein. Absolut keine Anerkennung der Leistung des Gegners. Nur böse Schiedsrichter, böse Handballfunktionäre, böse Leipziger überall. Da passen Eure Zeilen voll rein.

    Die Schiedsrichter des Spieles haben hüben wie drüben einige komische Sachen gepfiffen. Doch dann haben die Leipziger aufgehört, sich über die Pfiffe zu beschweren, im Gegensatz zu den Rheinen, die haben sich weiterhin an jeder Entscheidung aufgegeilt. Das war einer der wesentlichen Punkte, warum die Leipziger - aus meiner Sicht berechtigt - gewonnen haben. Sie haben sich eher auf die eigenen Handlungen besonnen. In einem Spielbericht der lokalen Presse habe ich gelesen, dass die Referees keine Heimschiedsrichter sein wollten. Richtig. Sie haben auf beiden Seiten praktisch gleich gepfiffen. Das heißt im Umkehrschluss, dass Dormagen (laut Zeitung) bevorteilt werden will ... Fragen über Fragen.

    Die Leutzscher Welle überträgt Handball 2. Bundesliga der Männer am 16.12.2011 ab 19.45 Uhr
    DHC Rheinland gegen SC DHfK Leipzig
    für einen Audiostream auf http://nachrichten.lvz-online.de/gestaltete-spe…livestream.html

    Das Match könnte ein Spitzenspiel in der zweiten Bundesliga sein: Hier treten der aktuelle Tabellenvierte gegen den gefühlten Tabellenvierten an. Bekanntlich werden den ehemaligen Bundesligahandballern aus dem Rheinland zum Saisonschluss acht Zähler abgezogen. Sie stehen im Moment vor den starken Sachsen, die lediglich die Klasse halten wollen. Drum könnte es genau gut Abstiegskampf heißen.

    Anschluss ans Mittelfeld gesucht
    „Wir werden richtig Gas geben!“ gibt Trainer Jens Große die Marschrichtung für die Hausherren vor. Die Straßenbahner hatten bekanntlich einen recht ordentlichen Saisonstart in die dritte Handballliga absolviert, Aue und Dessau geschlagen und einen vorderen Tabellenplatz inne, bis massive Verletzungssorgen auftraten. Inzwischen sind Meiner und Berthold wieder fit. „Mit diesen Akteuren können wir variabler spielen“, blickt Große voraus. Seine Männer wollen mit einem Heimsieg wieder ans Mittelfeld ran rücken. Das sollte die Zielstellung am Samstag in der Sporthalle in der Brüderstraße sein.

    Aber Achtung! Die Gäste aus dem Landkreis Göttingen wittern Morgenluft. Sie mussten im Sommer mehrere Leistungsträger ziehen lassen, hatten zum Saisonstart sechs Spiele hintereinander verloren, doch mittlerweile vier Siege in Folge gefeiert. Die Niedersachsen können genauso gut gewinnen und Leipzig in der Tabelle überholen. Das Sportradio auf http://www.leipzig-fernsehen.de/default.aspx?ID=5902 kommentiert die Begegnung live.

    Nicht nur eine Schwalbe im Sommer
    Die Hallenhandballer des Sportclubs der früheren Hochschule für Körperkultur empfangen Gäste: Am Sonntag kommt Bietigheim Bissingen Metterzimmern (BBM) in die Universitätssporthalle zu Leipzig zu einer Begegnung der zweiten Bundesliga, die auf den speziellen Internetseiten von http://nachrichten.lvz-online.de/gestaltete-spe…livestream.html live übertragen wird.

    Die Gäste stammen aus dem Großraum von Stuttgart, wo Mercedes Benz Porsche aufeinander ballen und einige ehemalige als auch aktuelle Handballhochburgen existieren: Bittenfeld, Göppingen, Ludwigsburg, Neuhausen, Pfullingen. Auch Bietigheim Bissingen, der Standort der Eishockey spielenden Steelers, zählt neuerdings dazu. Dort waren die drei Handballabteilungen des Ortes schrittweise zu einer leistungsorientierten Spielgemeinschaft zusammengeschlossen worden.

    Prompt stiegen die ersten Männer von der siebenten Landesliga in die Spitzengruppe der zweiten Bundesliga auf. Die Experten kamen aus dem Staunen nicht heraus (weil obendrein die Frauen der Gemeinschaft in der vorletzten Saison in der ersten Bundesliga spielten).

    Die Schwaben von Metter und Enz wurden im Sommer zu den Geheimfavoriten in der zweiten Bundesliga gezählt. Immerhin haben sie mehrere ehemalige Juniorenauswahlspieler im Kader, die mittlerweile noch stärker sind, und einen slowakischen Nationalhelden im Tor. Milos Hacko heißt dieser Mann.

    Die aktuelle Platzierung im Mittelfeld der Tabelle scheint eine Momentaufnahme zu sein. Die Schwaben haben zu Hause nur eine Begegnung (gegen Saarlouis) verloren und darüber hinaus als einzige Vertretung in Minden gewonnen. Sie würden mit einem weiteren Auswärtssieg am Sonntag den Anschluss an die Spitzengruppe schaffen.

    Das wollen die Hausherren verhindert. Sie müssen zwar Eric Jacob und Martin Müller ersetzen und vielleicht auf Michael Galia verzichten; doch die Leipziger konnten in den letzten Spielen schon mehrere Lücken schließen. Auch dieses Mal? Die Leutzscher Welle berichtet von diesem sicher sehr spannenden Handballspiel in einem Audiostream auf http://nachrichten.lvz-online.de/gestaltete-spe…livestream.html live. Am Sonntag ab 16.55 Uhr.

    Denn Eulen bauen ja keine Nester
    Die Leutzscher Welle kommentiert das aktuelle Auswärtsspiel des SC DHfK Leipzig in Ludwigshafen (am Samstag ab 19.00 Uhr) auf http://nachrichten.lvz-online.de/gestaltete-spe…livestream.html live.

    Eigentlich haben sowohl die Fachleute als auch Anhänger kein Problem, einem Absteiger aus der ersten Bundesliga die Favoritenrolle zuzuschieben, wenn diese Vertretung auf einen Aufsteiger aus der dritten Spielklasse trifft. Die anstehende Auseinandersetzung lautet TSG Friesenheim gegen SC DHfK Leipzig. Aber am Samstag sieht’s anders aus: Die Hausherren mussten in den letzten Wochen vier Spieler ersetzen. Backovic, Klier, Kogut, Veta. Die Eulen – das ist der Kampfname der Friesenheimer – kratzten nur wenigen Gegnern die Augen aus. Sie fielen aus der Spitzengruppe der zweiten Bundesliga ins Mittelfeld zurück.

    Prompt gehen die Vorhersagen im Internet weit auseinander. Die Pfälzer hoffen auf die Rückkehr mehrerer verletzter Spieler, die Sachsen müssen weiterhin Jacob und Müller ersetzen. Die Gastgeber haben schon Eisenach, Erlangen, Hamm und Schwerin aus der eigenen Halle geworfen, die Gäste in Korschenbroich gewonnen. Mist! Das Lottozahlentippen ist einfacher…

    Es könnte ja passieren, dass die Stimmung in der Friedrich-Ebert-Höhle (denn Eulen bauen keine Nester) den Ausschlag gibt. Die Friesenheimer haben in dieser Saison weit über 500 Dauerkarten verkauft! Auf der anderen Seite machen auch einige grünweiße Anhänger die Reise ins ferne Rheinland-Pfalz mit. Die „daheeme“ gebliebenen Handballfans können Internetradio hören: Die Leutzscher Welle kommentiert die Begegnung am Samstag live.

    http://nachrichten.lvz-online.de/gestaltete-spe…livestream.html

    Und in Leipzig ist es richtig spannend:
    60:00 (32:31) Tor durch 9 Baumgärtel, Steve (SC DHfK Leipzig)
    60:00 (31:31) Tor durch 11 Wagner, Adrian (VfL Bad Schwartau)
    58:40 (31:30) Tor durch 11 Wagner, Adrian (VfL Bad Schwartau)

    Zwei Tore in einer Sekunde??? Wie geht denn das? Laut Live-Ticker dauert die Schlusssekunde schon mehrere Minuten... :/:

    Gruß Flevo

    Das ist die ganze Geschichte: Erst verbasselte Boese für Leipzig - unter harter Bedrängnis - einen Tempogegenstoß, dann hatte Bad Schwartau für den letzten Angriff 35 Sekunden Zeit. Sie nehmen den Torwart zugunsten eines siebenten Feldspielers raus. Die Leipziger stehen mit fünf Feldspielern auf der Platte, es gab umstrittene Zeitstrafen zuvor. Bad Schwartau trifft zirka fünf Sekunden vor dem Schlusspfiff zum Ausgleich in den Kasten und feiert. Galia, der Leipziger Keeper, holt den Ball aus dem Kasten, der Ball wird ruckzuck zur schnellen Mitte gespielt, vom Mittelkreis trifft Riehn (nicht Baumgärtel) in den leeren Schwartauer Kasten. Heimsieg. Da der Ausgleich normalerweise erst mit dem Anpfiff an der Mitte gilt, sind die beiden Treffer - statistisch gesehen - zur gleichen Zeit gefallen.

    Ich habe die Szene im Internet gefunden: http://www.lvz-online.de/video/?bcpid=7…d=1297215093001

    Sonntag, 27. November 2011, 16.55 Uhr
    Die Leutzscher Welle sendet für einen Audiostream auf http://nachrichten.lvz-online.de/gestaltete-spe…livestream.html
    SC DHfK Leipzig gegen VfL Bad Schwartau
    Handball 2. Bundesliga Männer

    Die Handballer aus Leipzig streben (ohne Jacob, Müller und Oehlrich) einen weiteren Heimsieg an: Sie sammeln Punkte zum Klassenerhalt. Doch der Tabellenvorletzte der zweiten Bundesliga befindet sich mittlerweile auf dem aufsteigenden Ast. Bad Schwartau hat seinen knorrigen Trainer entlassen, die letzten zwei Kontrahenten ganz locker geschlagen und möchte auch Leipzig zu Marmelade verkochen.