Beiträge von Geige

    sie können theoretisch noch absteigen


    :smokin:

    Ich kenne ein kurioses Beispiel aus der Fußball Oberliga Nordost (Staffel Süd) vor einigen Jahren. Da stand der damalige FC Sachsen Leipzig fünf Spieltage vor Saisonschluss auf dem zwölften Platz, er musste Vierter werden, um die Relegation zur Regionalliga zu erreichen. Die ersten drei Plätze waren praktisch vergeben. Im Prinzip musste jede Begegnung - Spieltag für Spieltag - mit einem entsprechenden Resultat enden, dass die Sachsen den vierten Platz schaffen. Irre. Es wurde wahr ... die Relegation wurde gegen Greifswald 4:2 (auswärts) und 2:2 (im Zentralstadion) gewonnen.

    (K)ein Derby im Internetradio
    Wahrscheinlich werden Presse, Funk und Fernsehen das bevorstehende Handballspiel VfL Potsdam gegen SC DHfK Leipzig am Freitag (ab 19.30 Uhr) wieder als „Derby“ bezeichnen, denn sowohl die Preußen als auch Sachsen spielen gegen deeen Kontrahenten in der zweiten Bundesliga, dessen Sporthalle der eigenen Spielstätte am nächsten liegt. Andererseits haben die beiden Mannschaften ein einziges Punktspiel gegeneinander bestritten. Das wurde von den Messestädtern im November mit 28:20 Toren recht deutlich gewonnen.

    Vielleicht wollen die Presseleute mit dem inzwischen zu einem Sammelbegriff mutierten Wort „Derby“ sagen, dass die beiden Vereine gute Kontakte pflegen, die Männermannschaften in der Vergangenheit viele Testspiele gegeneinander bestritten? Sie kennen sich tatsächlich aus dem Effeff: So haben Pulay und Melzer von den Hausherren bei Concordia Delitzsch mit mehreren aktuellen Leipzigern zusammen gespielt. Obendrein wohnt Rüdiger Bones, der Trainer der Potsdamer, weiterhin im idyllischen Markranstädt vor den Toren der sächsischen Stadt.

    Vielleicht soll diese Bezeichnung auch Brisanz ausdrücken: Denn die Hausherren am Luftschiffhafen brauchen jeden Zähler für den Klassenerhalt. Sie haben neulich Bad Schwartau bezwungen und wollen das Erlebnis am Freitag vor erwarteten 1200 bis 1500 Handballfans gern wiederholen. Dann würden die langen Kerle den Kontakt zu Rostock, Friesenheim und Schwartau in der Tabelle behalten.

    Vorsicht! Die körperkulturellen Gäste haben die letzten Auswärtsspiele in Minden und Eisenach verloren (sie können theoretisch noch absteigen). Drum peilen die Sachsen ebenfalls zwei Zähler an. Trainer Uwe Jungandreas lässt keine Nachlässigkeiten zu. Als seine Schützlinge am Sonntag gegen Saarlouis zur Halbzeit zurücklagen, da wackelten die Wände der alten Ernst-Grube-Halle bedenklich, die etliche Stürme überstanden hat. Doch die Ballspielhalle in Potsdam ist nigelnagelneu…

    Vielleicht fällt Reporter Lutz Walter noch eine andere Geschichte zu diesem hoch interessanten Handballspiel ein? Die Leutzscher Welle überträgt das Geschehen in der gewohnten Weise als Audiostream für http://www.handballecke.de/wcf/js/www.lvz-online.de live. Das heißt aber auch, dass das Fußballfanradio die Bezeichnung „Derby“ vermeiden will. Um diesen Namen zu entsprechen, müssten die Kontrahenten schon eine große gemeinsame Schnittmenge an Anhängern und Sponsoren besitzen und viele gemeinsame Wettkämpfe archiviert sein.

    Der direkte Link zur Sendung lautet http://www.lvz-online.de/gestaltete-spe…livestream.html.

    Die Grünweißen wollen jedes Match gewinnen
    Die Männer des SC DHfK Leipzig müssen am Sonntag (ab 17.00 Uhr) in der heimischen Universitätssporthalle gegen die Handball Gemeinschaft aus Saarlouis ran. Die Begegnung wird wieder auf den sportlichen Internetseiten von http://www.lvz-online.de als Audiostream live übertragen.

    Sind die Superlative vorbei? Erst hatten die Leipziger Handballer die Spitzenteams aus Essen und Emsdetten bezwungen, sie waren die beste Vertretung in der Rückrunde gewesen, und schließlich wurden 6317 Zuschauer zur zweiten Bundesliga in die Arena gelockt. Das waren schon Meilensteine in der Entwicklung der immer noch jungen Abteilung; und einige Anhänger begannen von einem Aufstieg des SC DHfK Leipzig zu träumen. Doch dann wurden die Auswärtsspiele in Minden und insbesondere in Eisenach vergeigt. Jetzt wissen die Menschen, dass das Vorhaben, in der ersten Bundesliga zu bestehen, noch ’ne Menge Geduld und Spucke braucht.

    Die Sachsen können keinen Kontrahenten in der zweiten Bundesliga »en passant« schlagen, auch die Vertretung aus dem fernen Saarland nicht, die unter anderem in Eisenach gewonnen hat, mit André Gulbicki einen erfahrenen Trainer und Grgic, Fontaine und Lohrbach eine überragende linke Seite besitzt. Drum müssen die Hausherren erneut das eigene Leistungsvermögen abrufen.

    »Wir wollen jedes Spiel gewinnen und unseren Zuschauern attraktiven Sport zeigen!« blickt Uwe Jungandreas, der Trainer der Sachsen, voraus. Jedenfalls dürfen die Anhänger am Sonntag auf das nächste (kleinere) Handballfest in einer stimmungsvollen Halle hoffen. Die Saarländer werden auch einen Beitrag zu einem interessanten Match leisten. Wer keine Chance hat, die Begegnung vor Ort zu sehen, kann Internetradio hören: Die Leutzscher Welle, das erste Fußballfanradio Deutschlands, überträgt die Partie für einen Audiostream auf http://www.lvz-online.de live.

    Der direkte Link zur Sendung lautet http://www.lvz-online.de/gestaltete-spe…livestream.html.

    Das ist das Match am Mittwoch: Die Thüringer zählen in der zweiten Bundesliga zu Hause zu den besten Mannschaften, sie haben erst Minden geschlagen, und wollen Revanche (das Hinspiel in Leipzig wurde 18:19 verloren). Doch die Sachsen sind auswärts sehr stark! Der Aufsteiger hat mittlerweile fünf Spiele in der Fremde gewonnen. Drum brauchen die Eisenacher jeden Mann. In den letzten Tagen soll eine Gastroenteritis im Team gewütet haben? Sie können es hören, ob alle betroffenen Handballer bis zum Anpfiff um 20.00 Uhr wieder fit geworden sind…

    Der direkte Link zum Audiostream lautet http://www.lvz-online.de/gestaltete-spe…livestream.html.

    Hallenhandball am Freitag, 16. März 2012, 19.00 Uhr
    SC DHfK Leipzig gegen SV Post Schwerin
    Die zweite Bundesliga bleibt spannend! Zwar haben die Hausherren den Klassenerhalt mit 30 Punkten praktisch sicher, sie können die restlichen Saisonspiele genießen, doch dieses Match wollen sie keinesfalls verlieren. Nicht, weil Schwerin in der Tabelle in Reichweite der körperkulturellen Männer liegt, den Grünweißen auf die Pelle rücken kann, das Hinspiel 31:30 gewonnen hat, sondern, weil über 6000 Leute in die Arena strömen werden. Sie sollen ein geiles Handballspiel mit geilen Gastgebern sehen. So fängt »Kundenbindung« für eine sichere Zukunft in der ersten Bundesliga an.

    Das Handballspiel SC DHfK Leipzig gegen SV Post Schwerin wird wieder auf den sportlichen Internetseiten der LVZ live übertragen. Der direkte Link zum Audiostream lautet http://www.lvz-online.de/gestaltete-spe…livestream.html. Die »Radiologen« von der Leutzscher Welle als produzierender Internetdienst wissen, dass diese Begegnung auch als Videostream laufen soll. Na und? Sie haben ihr erstes Handballspiel im September 2007 übertragen, und diese Tradition verpflichtet halt.

    Da pusht ja der Sport-1-Experte den absoluten Spitzenreiter, was erreichte-Punkte-pro-Zehntausend-Euro-Einsatz betrifft. Wenn meine Zahlen stimmen, lautete von hinten gesehen die Reihenfolge am Saisonanfang: Potsdam 500 000, Korschenbroich 690 000, Leipzig 740 000. Vielleicht ist aber auch Dormagen (mit den wirklichen Zahlen) in dieser Region zu finden.

    Männer zum Genießen
    Wenn eine Mannschaft zwischen zwei Weekends ein weiteres Match absolviert, dann wird das Ganze als englische Woche bezeichnet. Wie dieses Mal: Am Mittwoch müssen die Hallenhandballer des SC DHfK Leipzig in der Universitätssporthalle gegen TV Neuhausen, einem weiteren früheren Erstligisten, ran. Die Schwaben hatten in den Siebzigern in der ersten Bundesliga gespielt.

    Da wollen die Männer aus dem Stadtteil von Metzingen (bei Stuttgart) wieder hin. Sie haben einen tollen Saisonstart erwischt, von September bis Dezember fast alle Kontrahenten in der zweiten Bundesliga geschlagen und obendrein mit Hüttenberg und Göppingen zwei Granaten aus dem Pokal geworfen.

    Parallel haben die Hintermänner des Vereines schon Tübingen als neue Spielstätte gecheckt, weil Metzingen zwar gigantische Outlet Center, doch keine Sporthalle für die erste Bundesliga besitzt. Obendrein wurde Philipp Seitle von den Körperkulturellen gelockt. „Ich habe der HBL versichert, dass wir aufsteigen würden!“ lässt Manager Zepf keinen Zweifel am Vorhaben erkennen.

    Jetzt müssen die Schwaben in Sachsen einen weiteren Auswärtssieg holen. Das haben sie beispielsweise in der vorvorletzten Saison in der Regionalliga Süd getan. Das damalige Resultat in der Universitätssporthalle lautete 22:29.

    Drum wissen die Hausherren, wie schwierig die sportliche Aufgabe gegen Andreas Bauer, dem österreichischen Nationaltorhüter, gegen Nico Büdel und Marcel Schiller ist. Auf der anderen Seite hatte der Aufsteiger schon mehrere Male (mit einem bestechenden Philipp Seitle im Rückraum) für Furore gesorgt. Kapitän Thomas Oehlrich: „In unserer Lage können wir jedes Spiel genießen, vor allem, wenn wir gewinnen!“

    Die Handballfans, die dieses Spiel genau so genießen wollen, dürfen in die Universitätssporthalle kommen oder am Mittwoch ab 19.00 Uhr einen Audiostream auf http://www.lvz-online.de/ einschalten. Denn die Begegnung wird wieder von der Leutzscher Welle im Internet übertragen.

    Der direkte Link zur Sendung lautet http://www.lvz-online.de/gestaltete-spe…livestream.html.

    Aber Aufstieg mit der Truppe ... nee, nee, wenn die Sachsen nicht ganz viel Geld in die Hand nehmen, wird das dann eine Einmal-Runde wie für Hüttenberg oder Hildesheim!


    Richtig! Die Sachsen haben zur Zeit ein zusammengewachsenes Kollektiv aus (ich möchte niemanden zu nahe treten) Zweitbundesligaspielern, die Woche für Woche tolle Leistungen zeigen. Sie brauchen tatsächlich ein paar Cracks, die Geld kosten, wenn's dauerhaft in der ersten Bundesliga sein soll. Das ist das Ziel. Aus diesem Grund sollte zuallererst der gesamte Verein inklusive Sponsoring weiter wachsen.

    Das bedeutet nicht, dass man der aktuellen Mannschaft die Fesseln anlegen sollte. Das geht nicht! Die Jungs machen einen prima Job. Sie haben es wirklich verdient, in der Tabelle auf dieser Position zu stehen. Doch diese Platzierung ist (meiner Meinung) genauso ein Spiegelbild für die wechselnden Leistungen der Konkurrenz.

    Zum Hammer Spiel: Die Leipziger haben die Anfangsphase mal wieder verschlafen, dann die Begegnung bis zur Pause mit einer ordentlichen Auswärtsleistung bestimmt. Der Knackpunkt war sicherlich das rüde Foul von Hynek an Jacob. Beide konnten nicht mehr mitmachen: Hynek sah rot, Jacob nichts mehr. Er musste mit einer Augenverletzung raus. Da Baumgärtel und Seitle im Leipziger Rückraum abgemeldet waren, wurde in der zweiten Halbzeit für Handballästheten nichts mehr geboten. Doch dafür - wenn ich die Voraussetzungen sehe - sollten die Gastgeber prädestinierter sein...

    Buchmacher tippen auf Hammer Sieg
    Das Match am Samstag (ab 19.00 Uhr) lautet ASV Hamm gegen SC DHfK Leipzig. Dann möchte der beste Absteiger aus der besten Handballliga des Universums den einzigen Aufsteiger schlagen. Auf dem Papier scheint sonnenklar, wer Favorit, wer Außenseiter in der zweiten Bundesliga ist: Bei einem Einsatz von einem Euro und einem Hammer Heimsieg rücken Wettbüros läppische 1,60 Euro, bei einem Auswärtssieg durchschnittlich 2,72 Euro raus. Ein bombensicherer Tipp?

    Immerhin haben die westfälischen Hausherren mit Pomeranz und Simon die beiden besten Schützen aus der ersten Bundesliga behalten. Sie besitzen mit Hynek, Mrkva und Polasek drei aktuelle tschechische und Schmetz einen niederländischen Auswahlspieler (auch Pomeranz spielt international). Obendrein hatten schon Hartmann, Machulla und Schumann das deutsche Nationaldress getragen und Friedrich die Champions League gewonnen.

    Es wundert schon, dass diese Granaten nicht permanent explodieren, dass die Elefanten unter anderem in Leipzig verloren. „Aber!“ wendet Trainer Kay Rothenpieler ein. „Wenn wir unsere wahre Leistung bringen, dann können wir jeden Gegner in der zweiten Bundesliga besiegen.“

    Am Samstag ist Leipzig im Rückspiel dran: Die Sachsen sollen den Atom, pardon, den Atem der Zuschauer im proppevollen Maxipark spüren. So wurden schon Eisenach, Nordhorn, Potsdam oder Rostock von der Zeche geschossen. Ein deutlicher Heimsieg ist Pflicht!

    Die Gäste werden am Freitag aus der fernen Messestadt gen Westen aufbrechen. Sie wollen Straßenbaustellen und anderen Attentaten (auf die Pünktlichkeit) trotzen und rechtzeitig in der Arena sein, ohne Telehuz, der seinen Muskelfaserriss noch nicht überstanden hat. Außerdem könnten Boese und Seitle fehlen. Das würde die Sprengung des körperkulturellen Kollektivs bedeuten, das an den letzten Spieltagen so siegessicher war.

    Die aktuelle Begegnung wird wieder von der Leutzscher Welle für einen Audiostream auf http://www.lvz-online.de/ live übertragen. Das Angebot nutzen insbesondere grünweiße Handballfans.

    Am Samstag könnten noch einige Geheimdienstler dazukommen, die das Internet auf verdächtige Formulierungen wie Atom, Attentat, Bombe, explodieren, Granate oder Sprengung durchforsten und daraufhin die Vorschau gelesen haben. Wir wollen mit diesen Worten nur potenzielle Zuhörer für unsere Sendungen interessieren. Es handelt sich weiterhin um Hallenhandball pur!

    Der direkte Link zur Sendung lautet http://www.lvz-online.de/gestaltete-spe…livestream.html.

    Handball mit internationalem Flair
    Es gibt Experten, die haben den Hallenhandballern aus Emsdetten bereits zum nächsten Auswärtssieg in der zweiten Bundesliga gratuliert (sie treten am Sonntag beim Aufsteiger SC DHfK Leipzig an). Als Begründung werden der immer noch erlesene Kader der Münsterländer, der souveräne Heimsieg gegen die Sachsen im September sowie die Sperre des gegnerischen Captains genannt.

    Zugegeben: Patrik Liljestrand, der schwedische Trainer des TV Emsdetten, muss weiterhin mit Andrej Kurchev auf einen belarussischen und Eelco Weevers auf einen niederländischen Nationalspieler verzichten. Doch dafür stehen ihm andere Akteure wie Arnarson, Boomhouwer, Bozovic, Friðgeirsson und Selmanovic zur Verfügung. Seine internationale Auswahl zählt zweifellos zu den Spitzenteams. Die Münsterländer wollen sich offiziell in der zweiten Bundesliga etablieren, doch können mit dem siebenten Auswärtssieg an die Aufstiegsplätze ran rücken.

    Die Hausherren könnten ebenso in die Spitze vorstoßen. Aber Thomas Oehlrich wurde für die Auseinandersetzung am Sonntag (ab 17.00 Uhr) gesperrt. Der Polizist hatte in den letzten Sekunden des letzten Matches bei Empor Rostock rot gesehen. Das heißt, dass Uwe Jungandreas neben Telehuz den zweiten Abwehrchef und Kreisläufer ersetzen muss.

    Vielleicht findet der Trainer der Sachsen erneut eine Erfolg versprechende Lösung des Problems? Er hatte bekanntlich vor kurzem den Ausfall seiner beiden halblinken Aufbauspieler kompensiert. Dann würde den Experten eine Prognose (im Gegensatz zu einer rheinischen Party) schwer fallen. Der Aufsteiger hat mittlerweile 13 Spiele mit einem einzigen Tor gewonnen oder verloren oder Remis gespielt.

    Es bleibt spannend – in der Universitätssporthalle beziehungsweise im World Wide Web. Die Leutzscher Welle, das erste Fußballfanradio Deutschlands, überträgt auch diese Begegnung für einen Audiostream auf http://www.lvz-online.de/ live.

    Der direkte Link zur Sendung lautet http://www.lvz-online.de/gestaltete-spe…livestream.html.

    Wer steigt am Sonntag empor?

    Am Sonntag müssen die Hallenhandballer des SC DHfK Leipzig in der früheren Hansestadt Rostock ran. Hoffentlich nehmen sie wetterfestes Ölzeug auf die Reise mit. Im hohen Norden soll’s nämlich stürmen: Dort sind schon mehrere Mannschaften aus der zweiten Bundesliga wie Bissingen, Düsseldorf, Korschenbroooch, Potsdam und Schwartau nass geworden, vor hunderten einheimischen Fans, die keine Skrupel kennen, beim (sportlichen) Untergang der Fremden zu gaffen. Im Gegenteil! Sie feiern und toben in solchen Fällen noch…

    Auch am Sonntag werden die Leute zum Schauplatz des Geschehens in der Tschaikowskistraße strömen, die Kassierer rechnen mit einem vollen Haus. Immerhin haben die Hausherren nicht nur einen kroatischen, sondern noch einen anderen Vollmatrosen aus Ahlen an der Werse verpflichtet, um ihre Kogge in den sicheren Hafen zu schiffen. Die erste Strecke haben die Männer am letzten Samstag mit einem steil gehenden Papadopoulos in den Wanten geschafft. Die Chancen, dass weitere Punkte folgen, stehen gut.

    Denn die Sachsen, die kommen, leben von der stürmischen Ostsee vierhundert Kilometer weit weg. Sie sind eher für die Kraxelei in den Bergen bestimmt. Sie hatten in den zurückliegenden zwei Jahren zwei schwere Aufstiege hinter sich. Doch der letzte Brocken braucht seine Zeit, eine wirtschaftliche Basis und eine Seilschaft, die wachsen muss. Bereits die Fallhöhe aus der zweiten Bundesliga ist enorm. Die körperkulturellen Handballer müssen in den nächsten Wochen gegen Emsdetten, Hamm, Neuhausen und Minden antreten. Aus dieser Sicht würde ein Auswärtssieg im fernen Rostock sehr helfen, den (möglichen) Absturz zu vermeiden.

    Jedenfalls werden die grünweißen Handballfans zu Hause die Daumen drücken: Die Leutzscher Welle kommentiert das Geschehen im Internet auf http://www.lvz-online.de/ live. Am Sonntag ab 16.30 Uhr.

    Der direkte Link zur Sendung lautet http://www.lvz-online.de/gestaltete-spe…livestream.html.

    ...eine Art inoffizielle Frageviertelstunde unter Fans mit wechselnden Akteuren des Vereins im Anschluss an die Spiele stattfinden zu lassen. Aber der Verein, der solcherart freiwillig Transparenz herstellt, wo es nicht unbedingt sein muss, muss noch gegründet werden.

    Nein, so einen Verein mit einer Frageviertelstunde gibt es schon...

    Oder steht Leipzig durch Zufall auf dem aktuellen Tabellenplatz?


    Klaaar! Denn man sollte das Motto des Audiostreams nie vergessen: Achtung, Sie hören auf eigene Gefahr! Zum Glück bin ich eigentlich immer in der Halle, das ich das Ganze nicht live hören muss. Da werden sie gefoltert...

    Handball: SC DHfK Leipzig gegen TuSEM im Audiostream live
    Die Hausherren stecken im Klassenkampf: Sie haben in der zweiten Bundesliga eine ansprechende Hinrunde absolviert, aber auch Punkte liegen gelassen. Das könnte sich rächen! Denn die Männer müssen jetzt gegen mehrere Spitzenteams ran. Sie empfangen am Sonntag mit dem Tabellendritten aus der Kruppstahlstadt einen ganz heißen Aufstiegsaspiranten, der jeden Kontrahenten auch auswärts zusammenschießen kann.

    Der direkte Link zur Sendung lautet http://www.lvz-online.de/gestaltete-spe…livestream.html

    Weiteres unter http://www.leutzscher-welle.de/

    Kann das TSV Sportcenter einfach so umbenannt werden? Ich hatte nämlich gelesen, dass die "Heimspiele im TSV Bayer Sportcenter stattfinden, das für die Ligaspiele vom TSV Bayer Dormagen gemietet wird". Das impliziert doch, dass der TSV (soweit er Eigentümer ist) der Umbenennung zustimmt und folglich DHC und TSV wieder auf einer Wellenlänge liegen...