Beiträge von Geige

    Alexander … bellt!
    Das ist der vorletzter Spieltag in der zweiten Bundesliga der Männer: Die Hausherren haben als einziger Aufsteiger die Klasse gehalten, sie können obendrein noch aufsteigen und wollen auch siegen, um alle Zuschauer zum Wiederkommen zu animieren. Denn die Hallenhandballer um René Boese, der gerade seinen Vertrag verlängert hat, Steve Baumgärtel, ein guter Kumpel von Boese, und Lukas Binder, ein weiterer Spieler mit einem B vorneweg, treten in der neuen Saison in der großen Arena an. Dann brauchen sie jeden Fan, um Stimmung in die Schüssel zu kriegen.

    Die Ansetzung am Samstag soll also eine große Abschiedsparty von der Universitätssporthalle und darüber hinaus für Sebastian Schulz, Philipp Seitle, Sven Strübin, René Wagner und Maik Wolf werden. Die Sportler folgen im Alphabet weiter hinten und werden den ambitionierten Verein verlassen. Im Gegenzug darf unter anderem der erfahrene Gabor Buuulai (in sächsischer Schreibweise) für die Torwartposition kommen…

    So eine Party ist perfekt, wenn der Gegner geschlagen wird. Aber Achtung! Die Düsseldorfer waren vor der Saison von vielen Leutfachen zu den Favoriten gezählt worden, doch dann Pleite gegangen. Sie liegen im Augenblick auf dem letzten Tabellenplatz. Das bedeutet wiederum, dass die Leistungssportler einen neuen Klub suchen und praktisch „im Schaufenster“ stehen. Sie wollen mit einem markanten Ergebnis für Furore sorgen, auch Alexander Feld, der bekannter Maßen im Sommer zu den körperkulturellen Männern auf die andere Straßenseite der Jahnallee wechseln wird.

    Ein eigener Hinweis zum Schluss: Im Wehwehweh wird’s ebenfalls eine Partie geben. Die Leutzscher Welle kommentiert das Handballspiel SC DHfK Leipzig gegen HSG Düsseldorf ab 19.30 Uhr für die sportlichen Internetseiten der Leipziger Volkszeitung live. Der direkte Link zur Sendung lautet http://www.lvz-online.de/gestaltete-spe…livestream.html.

    Auch Handballfans können Champions lieben! Der SC DHfK Leipzig hatte vor einem halben Jahrhundert den Europapokal der Landesmeister gewonnen. In dieser Saison haben die Sachsen immer noch Chancen, in die erste Bundesliga zu klettern. Doch dafür müssen Baumgärtel, Binder, Boese und Brüder nach ellenlangen Autobahnkilometern wieder einmal ein Auswärtsspiel gewinnen, am Samstag den einheimischen TV Bittenfeld schlagen.

    Die Hausherren haben die Zuschauer in dieser Saison auf eine Achterbahn geschickt: Erst legten Gunnarsson, Schimmelbauer und Weiß einen echt bescheidenen Saisonstart hin, dann holten sie fantastische 23:5 Punkte, hingen der Spitzengruppe an den Fersen, um schließlich neun Spiele in Folge zu looosen. Alles ist drin!

    Es lohnt sich, die internette Audioübertragung des Spieles auf http://www.lvz-online.de zu hören. Am Samstag ab 18.30 Uhr. Die sicherlich sehr interessante Begegnung wird eine Stunde eher anfangen, damit die Handballfans das (tröge) Finale in der Fußball Champions League schaffen. Wetten, dass da weniger Tore fallen?

    Der direkte Link zur Sendung lautet http://www.lvz-online.de/gestaltete-spe…livestream.html.

    Und die kostet Geld. Und da dürfte die Profiabteilung des DHfK einen gehörigen Anteil tragen. Im Gesamt-Etat des ASV sind die Kosten für den Nachwuchs enthalten. Bei Leipzig auch???


    Glaubst Du wirklich, dass die Handballabteilung des SC DHfK Leipzig für den Nachwuchs eine versteckten Haushalt hat? Mann oh Mann. Auch Buchführung kostet. Der Effekt der gemeinsamen Handballakademie liegt unter anderem auch darin, dass die drei Vereine die Kosten teilen…

    Außerdem meine ich, dass die Zahlen in einem gewissen Rahmen vergleichbar sind, wenn Hintergründe kommuniziert werden. Die Clubs können natürlich einen Kader mit teuren Cracks zusammenstellen, um einen Mittelfeldplatz in der zweiten Bundesliga zu erreichen, oder sie können eine Mannschaft „mit kleineren Brötchen“ für dieses Ziel backen (das erfordert ’ne Menge Ahnung vom Handwerk). Die Leipziger haben keinen großen ex Nationalspieler oder ausländischen Superman im Kader, doch dafür im Augenblick sechs Spieler, die in der vorletzten Saison in der Oberliga aktiv waren.

    Die Angaben fürs "Gesamtpaket" halte ich bei Detten und auch Leipzig für unrealistisch.

    Die Leipziger Angabe ist unrealistisch??? Sie wurde offiziell am Saisonanfang für die Handballabteilung genannt. Der gesamte Verein mit seinen 5000 Mitgliedern und diversen Leistungssportabteilungen (der Sportclub hat weltweit die meisten Olympiamedaillen und Weltmeistertitel gewonnen) hat eigene Zahlen aufzuweisen. Doch die Leipziger sagen auch, dass momentan die erste Bundesliga eine Utopie wär'. Warum wohl?

    Noch zwei Hinweise: Im Nachwuchs gibt's eine Kräfte bündelnde Handballakademie der Vereine NHV Concordia Delitzsch, SC DHfK Leipzig, SG LVB Leipzig. Die meisten Spieler der ersten Männermannschaft haben "nebenbei" einen Job, viele studieren. Warum wurden die Leipziger in den vergangenen zwei Jahren wohl deutscher Studentenmeister?

    Ich hatte mal versucht, eine Haushaltstabelle zusammenzustellen. Doch das scheiterte an den spärchlichen Auskünften mancher Klubs ... ich wollte wissen, wie viele Euros der jeweilige Verein pro Pluspunkt investiert (da müssen die Leipziger gaaanz weit vorne dabei sein.

    TSV GWD Minden 2,40 Millionen
    ThSV Eisenach 0,98 Millionen
    SV Post Schwerin 0,93 Millionen
    HG Saarlouis 0,85 Millionen
    HSG Nordhorn-Lingen 1,00 Millionen*
    TV Korschenbroich 0,69 Millionen
    SC DHfK Leipzig 0,74 Millionen
    VfL Bad Schwartau 0,65 Millionen
    SG BBM Bietigheim
    TV Bittenfeld
    HSG Düsseldorf 1,10 Millionen
    HC Erlangen
    Dormagener HC 1,10 Millionen
    HC Empor Rostock 0,80 Millionen*
    TSG Friesenheim
    ASV Hamm-Westfalen 1,70 Millionen
    TV Emsdetten
    TuSEM Essen
    1. VfL Potsdam 0,55 Millionen*
    TV 1893 Neuhausen

    *Schätzungen auf Grung von Äußerungen von Funktionären des Vereins.

    Vielleicht gibt's Hinweise, die Tabelle zu komplettieren?

    Tradition aus Dormagen
    Am Sonntag müssen die Hallenhandballer des SC DHfK Leipzig in der zweiten Bundesliga gegen den Dormagener HC Rheinland ran. Auf dem Papier scheinen die Rollen in der Universitätssporthalle beziehungsweise im Audiostream auf http://www.lvz-online.de vergeben: Die Hausherren haben in der Rückrunde zuhause noch nicht verloren, sie stehen im oberen Tabellendrittel und können mit einem weiteren Heimsieg am dritten Aufstiegsplatz dran bleiben. Das ist das Vorhaben von Baumgärtel, Binder, Boese & Co.

    Eigentlich wollten die prominenteren Gäste – trotz einer Insolvenz und eines daraus resultierenden Handicaps – dort landen (dem DHC Rheinland werden nach der Saison acht Pluspunkte abgezogen). Der Absteiger aus der ersten Bundesliga legte auch einen fantastischen Saisonstart hin, sammelte 16:2 Punkte, stand vorübergehend auf dem ersten Tabellenplatz.

    Doch dann wurde im heimischen Sportcenter gegen Nordhorn, Potsdam, Leipzig, Friesenheim und Hamm verloren. Die Augenzeugen können Geschichten erzählen: So lagen die Niederrheinländer in der Begegnung mit Leipzig eine Viertelstunde vor dem Schlusspfiff 26:22 vorn, um schließlich mit 33:34 Treffern zu looosen. Natürlich waren die Schiedsrichter schuld! Die Hausherren waren so sauer, dass Trainer Richard Ratka vergaß, den Ossis zum Auswärtssieg zu gratulieren.

    Jedenfalls rutschte der DHC Rheinland in der Tabelle ab. Prompt wurden auch Manager Heinz Lieven verschiedene Fragen gestellt, zu seinem Führungsstil und seinem Plan, mit Düsseldorf eine neue Spielgemeinschaft zu gründen. Im Internet gab’s Stimmen, dass die ganze Geschichte verbandsrechtlich nicht koscher sei. Der Manager reagierte mit dem Rückzug als Sponsor, der Stornierung des Lizenzantrages und einer Anzeige einer erneuten Insolvenz. Zurück blieben eine verdatterte Mannschaft mit Richard Ratka als Trainer, sehr treue Anhänger und Sponsoren.

    Jetzt wollen die Männer wenigstens die Saison ordentlich beenden und zeigen, dass der Handball am linken Niederrhein lebt. Ein Auswärtssieg in Leipzig wär’ stark! Die Leutzscher Welle überträgt die Spiele der körperkulturellen Handballer auf http://www.lvz-online.de live. Doch sollten die Gäste nicht gewinnen, sind wahrscheinlich wieder – laut Internetforen – die Schiedsrichter schuld. So hatte Dennis Szczesny in den letzten vier Spielen drei (völlig überzogene) rote Karten gesehen…

    Der direkte Link zur Sendung lautet http://www.lvz-online.de/gestaltete-spe…livestream.html.

    Mächtig! Gewaltig!
    Der SC DHfK Leipzig hatte eine Strategie: Erst sollten die Hallenhandballer die zweite Bundesliga halten und danach die sportlichen als auch wirtschaftlichen Grundlagen für die erste Bundesliga geschaffen werden, Schritt für Schritt, um dieses Abenteuer auch bestehen zu können. Doch der Plan wackelt mächtig gewaltig! Binder, Dietzmann, Galia, Schulz, Wagner und Wolf haben die große Chance, von der Oberliga in die höchste Spielklasse zu marschieren. Sie müssen in der Tabelle »nur« Neuhausen und Eisenach abfangen.

    Der nächste Gegner der Sachsen heißt Bietigheim Bissingen Metterzimmern, eine äußerst heimstarke Vertretung in der Sporthalle am Viadukt, da dürfen die körperkulturellen Männer am Samstag ran. Dort hatten nacheinander Erlangen, Essen und Minden verloren. Prompt lagen die Schwaben in Reichweite der Spitzenteams. Haller, Heuberger und Schäfer hätten selbst aufsteigen können, doch dann wurden mehrere Begegnungen in Folge vergeigt! Aus diesem Grund müssen die Hausherren den eigenen Zuschauern gegen Leipzig was zeigen.

    Zweifellos: Das Auswärtsspiel (ohne die eigenen Anhänger im Rücken) stellt eine schwere Aufgabe für die Sachsen dar. Die krachenden Handballfans werden die Begegnung wieder im Internetradio auf http://www.lvz-online.de verfolgen. Am Samstag ab 20.00 Uhr! Sie würden sich freuen, wenn Leipzig weiterhin siegt, siegt, siegt … und plötzlich auf dem dritten Tabellenplatz steht.

    In dieser Woche konnten die Abonnenten der hiesigen Volkszeitung lesen, dass der ambitionierte SC DHfK Leipzig im Moment nur eingleisig plant. »Wenn wir’s schaffen, müssen wir eben mit unserem Zweitligateam in der ersten Bundesliga spielen, wir haben finanziell noch nicht mehr«, wird Manager Maik Gottas zitiert. In einer fusseligen Sportart können die Aufsteiger in die erste (und zweite) Bundesliga mit mehreren zusätzlichen Millionen aus Fernsehgeldern rechnen, im Hallenhandball nicht.

    Trotzdem würde – laut LVZ – keine Vertretung auf einen eventuellen Aufstieg verzichten. Solche Sachen dürften der Entwicklung der (eingleisigen) zweiten Bundesliga zu einer attraktiven Spielklasse auch widersprechen.

    Der direkte Link zur Sendung lautet http://www.lvz-online.de/gestaltete-spe…livestream.html.

    Hölle, Hölle, Hölle!
    Die Hallenhandballer des SC DHfK Leipzig wollen am späten Sonntag Nachmittag einen weiteren Kontrahenten bezwingen. Das ist das Ziel! Sie haben in dieser Saison schon eine Emshölle, eine Hofbühlhölle, eine Waldsporthölle und eine so genannte Hölle des Nordens durchstanden und außerdem am vergangenen Mittwoch einen Zähler aus der Hansehölle mitgebracht. Jetzt müssen sie ihren Schwung nutzen, trotz personeller Probleme einen Heimsieg landen, um weiterhin in der Spitzengruppe der zweiten Bundesliga zu bleiben.

    Dort hätten die meisten Experten eher den nächsten Gegner, die TSG Friesenheim, erwartet. Doch der Absteiger aus der ersten Bundesliga hat höllische Verletzungssorgen. In der Vorrunde fielen schon Backovic, Kogut und Klier wochenlang aus. Am Samstag werden’s Bühler, Kossler, Matschke und Veta (in alphabetischer Reihenfolge) sein. Aber Achtung! Die verbliebenen Männer haben in der Eisenacher Katzenaue 25:22 gewonnen. Sie wollen den Hausherren das Siegen zum wiederholten Male schwer machen und selber die Punkte einsacken. Dann wär’ der Klassenerhalt praktisch geschafft.

    Die Handballfans dürfen am Sonntag (ab 17.00 Uhr) viel Spannung und Stimmung erwarten. Wer wirklich keine Chance hat, die Begegnung in der Universitätssporthalle zu sehen, kann Internetradio hören. Die Leutzscher Welle kommentiert das Handballspiel SC DHfK Leipzig gegen TSG Friesenheim für einen Audiostream auf http://www.lvz-online.de live. Hölle! Hölle! Hölle! Denn die Interessenten hören die Sendung auf eigene Gefahr.

    Der direkte Link zur Sendung lautet http://www.lvz-online.de/gestaltete-spe…livestream.html.

    Die Hallenhandballer des SC DHfK Leipzig können ganz locker bleiben: Sie haben ihr Saisonziel „Klassenerhalt“ seit Samstag rein rechnerisch geschafft. Jetzt können die Körperkulturellen ganz neue Herausforderungen angehen. Dazu würden zwei Zähler in der Hansehalle von Lübeck gehören (sie haben die letzten vier Auswärtsspiele verloren). Doch die Hausherren vom VfL Bad Schwartau sind inzwischen zur alten Leistungsstärke zurückgekehrt. Sie hatten den Saisonstart in die zweite Bundesliga völlig verpennt und standen auf dem letzten Tabellenplatz. Das ist Vergangenheit! Inzwischen haben die Marmeladenkocher – mit dem dritten Trainer an der Seitenlinie – nicht nur Minden und Essen einen Zähler abgeknöpft, sondern in Neuhausen und Saarlouis gewonnen. Außerdem wollen sie Revanche! Bad Schwartau hatte im Hinspiel im vergangenen November einen Augenblick vor dem Schlusspfiff zum Ausgleich getroffen und trotzdem keinen Punkt, weil der gemeine Riehn in der allerletzten Sekunde von der Mittellinie traf. Wenn diese Szene keine Spannung in der Hansehalle beziehungsweise im Internetradio verspricht! Denn die Begegnung wird wieder von der Leutzscher Welle für einen Audiostream auf http://www.lvz-online.de live übertragen. Am Mittwoch ab 19.30 Uhr.

    Der direkte Link zur Sendung lautet http://www.lvz-online.de/gestaltete-spe…livestream.html.

    Nicht heute: Ich komme aus meinem Stadtteil nicht heraus, es findet der Leipzig Marathon statt, und die Läufer rennen über die gesperrten Straßen um meinen Stadtteil drumrum. Übrigens ein Glückwunsch an den Sieger des Marathons! Der Jacob steht ansonsten bei RambaZamba im Fanblock und unterstütz die Handballer laut...

    Ich bin - zwischen zwei Delirien - ein paar Sekunden online: Der SC DHfK hat das Saisonziel "Klassenerhalt" durch die Niederlage von Potsdam geschafft! So ein Wochenende, so wunderschön wie ... prooooost!

    Opgelet, mannen van Saxonia gaan op eigen risico!
    Die Hallenhandballer des SC DHfK Leipzig müssen am Sonntagnachmittag in Nordhorn antreten, das ist die weiteste Reise in der Rückrunde der zweiten Bundesliga für die Jungs; und sollten die Körperkultouristen (CCS) sechs Kilometer zu viel fahren, dann würden sie Windmühlen über Windmühlen sehen, die niederländische Grenze ist einen Steinwurf weit weg. Dann können die Sachsen wenigstens die Aussicht genießen: Sie haben die letzten drei Auswärtsspiele verloren, und Nordhorn, der ehemalige Europapokalsieger und aktuelle Gegner, zählt ebenfalls zu den heimstarken Teams.

    Echt: Die Grafen haben sieben Heimspiele in Folge gezogen! Sie besitzen mit Mickal, Leenders, Wiese, Meyer, Struck und Schagen (von links nach rechts) eine extreme vordere Front. Die ersten Granaten haben in dieser Saison mindestens hundertmal getroffen und unter anderem den souveränen Spitzenreiter aus Minden zerlegt. Obendrein wurde Leipzig im Hinspiel mit 29:28 Toren bezwungen, eine ganz große Leistung, die für die Hausherren im Euregium spricht…

    Wenn Thomas Oehlrich und Kameraden tatsächlich die niederländsächsische Festung einnehmen wollen, dann dürfen sie keinerlei Schwächen zeigen. Auch Rene Boese und Michael Galia nicht: Die beiden Stammspieler waren in den letzten zwei Wochen krankgeschrieben, sie hatten eine große Lücke hinterlassen und können glücklicherweise am Sonntag (ab 17.00 Uhr) auflaufen. So steigen die Chancen auf einen Auswärtssieg. Denn die Sachsen wollen ihre Platzierung im oberen Tabellendrittel behaupten.

    Die Schlachtenbummler, die die stundenlange Reise gen Westen nicht mitmachen und trotzdem auf dem Laufenden sein möchten, können Internetradio hören: Die Leutzscher Welle kommentiert die Begegnung HSG Nordhorn Lingen gegen SC DHfK Leipzig per Audiostream auf http://www.lvz-online.de live.

    Der direkte Link zur Sendung lautet http://www.lvz-online.de/gestaltete-spe…livestream.html.

    ...ist auf jeden Fall Erlangen der Klassenerhalt vorerst geglückt...


    Das möchte ich jetzt am Ostermontagmittag bewiesen haben: Können Potsdam und Rostock den HC Erlangen nicht theoretisch noch überholen, wenn Potsdam alle Spiele haushoch gewinnt und Rostock (außer das Spiel gegen Potsdam) ebenfalls, sie hinken doch eine Begegnung hinterher, und ich habe gehört, wirklich nur gehört, dass am Saisonende die Tordifferenz und nicht der direkte Vergleich zählen soll?

    Doch die Rechnung hat einen sensationellen Nebeneffekt: Wenn Erlangen alle Spiele verliert, dann heißt das, dass der SC DHfK Leipzig die Klasse hält, da die Körperkulturistellen noch nach Erlangen müssen und dieses Spiel gewinnen. So ein Tag, so wunderschön wie heute...

    Am Donnerstag gibt’s Handball mit Herz
    Die Manager des SC DHfK Leipzig planen die neue Handballsaison: Sie haben schon Alexander Feld und Rico Göde engagiert und mehrere auslaufende Verträge verlängert. Obendrein sollen die Sachsen – so tuschelt die Töpferei – an Gabor Pulay baggern. Nur, in welcher Klasse die Männer dann spielen, steht immer noch nicht fest. Sie haben die letzten drei Auswärtsspiele in der zweiten Bundesliga in Minden, Eisenach und Potsdam verloren. „Trotzdem spielen wir eine starke Saison!“ sagte Uwe Jungandreas beim Trainertalk am vergangenen Freitag. „Platz vier bis sechs wären toll.“

    Um dieses (korrigierte) Saisonziel zu erreichen, sollten die Männer am grünweißen Donnerstag das Heimspiel gegen TV Korschenbroich gewinnen. Der Anwurf in der Universitätssporthalle erfolgt 19.00 Uhr. Die Begegnung wird wieder von der Leutzscher Welle per Audiostream auf http://www.lvz-online.de live übertragen. Aber Achtung, Sie hören auf eigene Gefahr!

    Denn die Bartmanns, Breuers und Marquardts auf der Gegenseite wollen die zweite Bundesliga mit Herz verlassen (der TVK hat keinen neuen Lizenzantrag gestellt). Sie haben vor vier Wochen in Neuhausen 28:25 gewonnen und letzten Samstag in Saarlouis 32:32 gespielt. Es könnte klappen, dass die Hallenhandballer aus dem Ballungsraum zwischen Düsseldorf, Krefeld und Mönchengladbach die Klasse rein sportlich halten. Sie sind auf einem weiten Weg.

    Der direkte Link zur Sendung lautet http://www.lvz-online.de/gestaltete-spe…livestream.html.

    Leipzig - als frühere Sportstadt - ist heute vor allem eine Kulturstadt mit Gewandhaus, Musikalische Komödie, Oper, Sinfonieorchester, mehreren Theatern und Kabaretts. Da pulvern die Stadtväter im Gegensatz zum Sport jährlich mehrere Millionen rein. Deswegen bevorzuge ich "körperkulturell" mit der Hoffnung, dass dann einige Euronen aus dem Stadthaushalt herüberwachsen...

    Da wir am letzten Wochenende gelernt haben, dass der DHfK theoretisch noch absteigen könnte...

    Die! Die Deutsche Hochschule für Körperkultur, und das entsprechende Adjektiv heißt nun mal kulturell, das steht in Duden und Wahrig so drin. Doch vielleicht haben wir Sachsen gaaanz andere Ausgaben... :D