Muss den Vollprofi das Ziel sein? Es ist sicherlich jedem Sportler zu gönnen von seinem Beruf (Also Sport) leben zu können aber einen Anspruch darauf zu haben ist doch absurt. Vor allem wenn es dann auch noch in einer Sportart ist, die schlicht zu wenig Sponsoren hat. Ich würde Sportler eher mit Künstlern vergleichen, da in beiden Fällen eher einer Tätigkeit nachgegangen wird die es schwer hat sich zu finanzieren und auf Gönner / Staatliche Unterstützung angewiesen ist und ohne Frage einen wichtigen Beitrag zur Gesellschaft leisten. Dass es dem Verband darum geht im internationalen Vergleich möglichst gut zu sein ist soweit auch noch verständlich aber auch dafür müssen die Rahmenbedingen stimmen. Bei Investoren/Strukturen wie in Ungarn, Mazedonien oder Rumänien kann kein Verein der Bundesliga mithalten und das ist auch nicht erstrebenswert.
Löwenherz: Einige Vereine haben das doch mittlerweile anders organisiert. Leverkusen mit Beyeröhde, (Celle mit Hannover), Buxtehude mit Rosengarten oder Oldenburg mit Bremen. Das sind alle Vereine die damit Spielerin von der A/B-Jugend über die 3/2/1.Liga ausbilden können. Allerdings sind damit wieder weiterhin eigenständige Vereine (Spielbetriebsgesellschaften) verbunden.
@netter59: Wieso ironie? Spielst du auf eine "verwöhnte Generation" oder den Anspruch der heutigen Eltern an? Oder die Tatsache, dass offensichtlich nur noch Fußball wichtig und finanzierbar ist?