Beiträge von Fridulin

    Weil Siófok KC wohl finanzielle Probleme hat und mehrere Monatsgehälter nicht gezahlt wurde und somit die Verträge unwirksam wurden. Daher ist auch Dinah Eckerle nach Metz gewechselt ;)

    TCLIP: Die Vorgänge in Bremen, Nürnberg, Leipzig oder Lützellinden haben aber auch immer eine persönliche Geschichte gehabt, die meist mit einigen Prozessen und teilweise Haftstrafen ausgegangen ist. Diese Vergleiche sind nicht passend und würde ich auch nicht ziehen. Ich finde es auch nicht schlimm, dass es Handballprojekte gibt die in der Spitze auf Profis setzen. Das muss es geben und ist wichtig aber die Frage ist halt wie weit geht man für sportlichen Erfolg und wann verliert eine Profi Mannschaft die Bindung zum Nachwuchs oder den Fans? Auch wenn es vielleicht manches mal nicht so wirkt bin ich froh, dass es Sponsoren wie Olymp oder Vereine wie den BvB gibt. Es wäre toll wenn es mehr Vereine gäbe, die auch mehr als eine Sportart anbieten und auch bereit sind Spitzenniveau von "Nicht Fußball" finanzieren. Ich war viele Jahre Werder Fußball Fan und hätte mir gewünsch der Damenhandball kommt dort mal aus dem Schattendasein aber am Ende müssen wir mit dem Leben was es gibt.

    Harpiks: Leider kann ich viele Aussagen des BvB einfach nicht ernst nehmen und die öffentlichen Statements von Herrn Heiermann sind leider regelmäßig sehr merkwürdig.... Auf der anderen Seite ist unklar, was dort für Gespräche zwischen Györ und Dortmund gelaufen ist. Vielleicht haben die BvB Verantwortlichen dieses mal kein Risiko mit Aussagen machen wollen um auf jeden Fall CL spielen zu können. Kann mir vorstellen, dass das Ziel CL Spielen über allem anderen dort steht und vorallem Györ auf das Spiel bestand :(

    Harpiks: Politik und erfolgreicher Zuschauersport sind meist leider eine Zweckbeziehung, die für beide Seiten gut ist aber leider kann der Erfolg dann auch zum Kopf steigen. Wenn ich mir an gucke, dass es Überlegungen gab die Regionalliga (5.Liga) im Fußball als Profisport weiterhin laufen zu lassen aber unklar ist ob die Handball Bundesliga der Frauen vielleicht kein Profisport ist zeigt es doch nur eins "Je bekannter und je mehr Geld desto mehr wird es von der Politik/Verwaltung protegiert". In Ungarn ist Handball halt einfach deutlich wichtiger als der Fußball und so erleben wird dort, was wir hier im Fußball erlebt haben. Populistische Forderungen die Spiele laufen zu lassen und Vereine, die jeden Euro für sportlichen Erfolg investiert haben und die nicht Krisenfest sind.

    Unterland: Es ist nicht nur auffällig sondern war auch genauso zu erwarten. Die Pandemi wurde durch die globale Mobilität erst möglich. Nachdem wir alle gesehen haben, was die Urlaubszeit für Folgen hatte muss es ein Stückweit klar gewesen sein. Habe wenig Verständnis für die EHF Wettbewerbe in dieser Situation.

    Ich denke wenn ein Verein/Region tatsächlich auch holländische Spielerin eher als "Aus der Region" statt dem "Ausland" einschätzen kann, dann sind es die Clubs aus dem Ruhrgebiet. Die Fahren lieber nach Nijmegen, Enschede oder Arnheim als nach Hannover ;)

    Die Entwicklung des BvB zum CL Club wurde halt nicht durch Ausbildung von Talenten oder kontinuierliche Weiterentwicklung erreicht sondern schlicht durch gekaufte Spielerin. Das ist per se ihr gutes Recht aber ob es langfristig gut für den Sport und den Verein ist - darf gerne angezweifelt werden. Bei mir kommt da auch immer eine Portion Antipartie wegen der BvB Gesamtvereinsführung (Watze/Zorc) durch :P Mit dieser Strategie wird es halt einfach schwer Nachwuchsspielerin auch eine Chance zu geben. Die können meist einfach nicht so weit sein um mit einer gestandenden Nationalspielerin mitzuhalten.

    Viel spannender wird es wenn der BvB Fußball durch die nicht gezahlten aber eingeplanten Einnahmen sparen muss. Wird dann die Handball oder Tischtennis Manschaft wieder fallen gelassen wie vor einigen Jahren oder vielleicht ein Fußballer weniger gekauft/bezahlt?

    oha... das scheint eine Folge der Niederlage im Pokal gewesen zu sein oder hat es danach gekracht zwischen Trainer und Spielerin? Disziplinarische Maßnahmen werde sicherlich nicht Grundlos verhängt..

    In meinen Augen können die EHF Wettbewerbe einfach nicht Sinnvoll durchgeführt werden und ich frage mich wie wichtig sind dem Verband die Einnahmen? Auch die FIFA will mit biegen und brechen die Wettbewerbe durchführen weil sie ohne diese Spiele Probleme bekommen würde mit Rückforderungen bzw. fehlenden Einnahmen. Anders als im Fußball dürften aber viele Vereine draufzahlen also kann es auch nicht in deren Interesse sein zu spielen....

    Glückwunsch an die BSV Mädels für dieses tolle Handballspiel! Insgesamt wirkte der BvB viel zu passiv und Buxte hat dieses Mal das Momentum genutzt und weniger freie Würfe vergeben. Das die Nerven eine Rolle spielen hat sich in den letzten Spielen immer wieder gezeigt und z.B. gegen Bad Wildungen oder Halle hat das Team leider komplett den Mut im Angriff verloren. Die Abwehr war aber oft weiterhin gut. Buxte hat "nur" drei Spiele mehr als 30 Tore kassiert und zwei von acht Spiele mit nur 20 Tore gewonnen! Einen weiteren 17-16 Sieg in der Bundesliga wird es sicherlich länger nicht geben. Ich will aber zur Leistung des BvB auch sagen, dass man immer nur so gut spielen kann wie der Gegner einen lässt und vorallem die Abwehr/Türhüter Leistung der letzten beiden Spiele war wirklich top! Das Vertrauen in die systematishe Entwicklung des Duo Lea Rüter / Kathi Filter zahlt sich hier aus. Beide spielen seit vielen Jahren in unterschiedlichen Teams zusammen und haben sich zu einem der stärksten Torhüter Duos in der Vereinsgeschicht entwicklelt. Bin gespannt wie die Geschichte noch weiter geht und hoffe sie noch länger bei BSV zu sehen.

    Glückwunsch nach Buxtehude. Eine 100% deutsche Mannschaft trifft man heutzutage kaum noch - der BSV ist eine seltene Ausnahme.


    Meiner Meinung nach hat es sich so ergeben und war kein Ziel eher eine folge der Ausrichtung auf Nachwuchsarbeit. Internationale wechsel von Jugendspielerin sind (glücklicherweise) eher eine Ausnahme. Die Nachwuchsarbeit der letzten Jahren war so erfolgreich, dass nun wirklich gute junge Spielerin nachkommen und ihnen eine Chance gegeben wird. Auch Talente aus anderen Region sehen nun Chancen für ihre (sportliche und berufliche) Entwicklung in Buxtehude / Großraum Hamburg. Das war viele Jahre noch anders und ist einer der großen Verdienste von Dirk Leun, Heike Axmann und all den ungenannten in der Jugendarbeit. Dass ist etwas einfacher zu finanzieren ist als "teurere" internationale Spielerin, die oft älter sind und eine andere Lebenssituation haben. Wenn dann auf Handballprofis verzichtet wird, erledigen sich diese Transfers oft von selbst. Hier dürften die Wünsche der Sponsoren auch Einfluss haben. Der BSV hat generell wenig ausländische Spielerin und diese sind dann oft sehr lange in Buxtehude und bleiben es teilweise auch nach der Karriere wie z.B. Debbie Klijn oder Natascha Kotenko. Die letzten Internationalen Transfers waren auch leider nicht so erfolgreich, wie gehofft. Damit meine ich die Verpflichtungen wie Malena Staal, Lyn Knippenborg oder Michelle Goos. Ich kann mit dem Ansatz gut leben, den die Bedingungen mit der A-Jugend / dem Juniorenteam und der Kooperation mit Rosengarten gehört sicherlich zu den erfolgreichsten in den letzten Jahren. Der Bundesligaufstieg der Luchse ist auch kein Zufall - auch wenn es dieses mal durch die Ligaerweiterung ein zufälliger Moment war ;)

    Am Ende wollen sie von ihrem Sport leben und wenn die Wahl zwischen einem CL Club ohne/oder unsichere Zahlung oder einem Bundesligisten besteht - warum nicht? Bin gespannt was wir von Eckerle hören werden.. Erstes Jahr im Ausland und dann das... Denke sie werden schnell etwas finden aber die Bedingungen sind aktuell in keinem Land wirklich toll.

    Laut den mir bekannten Meldungen wurden Profisport ohne Zuschauer nicht untersagt und daher habe ich die Hoffnung, dass die Liga weitermachen kann und will - so lange die Spielerin das organisatorisch und gesundheitlich zugemutet werden kann. Es bleibt wohl erstmal abwarten, was wirklich passiert. :/:

    Germanicus: Ich denke dort allgemeine Vorgaben zu machen kann nur bedingt helfen wenn die Krankheitsverläufe und eventuelle Folgeschäden zu unterschiedliche sind. Wenn keine Symtome und Komplikationen auftreten ist das ganze vielleicht nur wenige Tage ein Thema und dann reicht ein Negativer Test mit wenigen Tagen Quarantäne vollkommen aus. Das "Aber wenn nicht" ist bedingt kalkulierbar und macht es dann aufwändig :/:

    Auf Seite 20 unter "RÜCKKEHR ZUM HANDBALL NACH COVID-19-ERKRANKUNG" wurde versucht die Abläufe mit einem Diagram darzustellen und das zeigt die jeweilige Fragestellung.

    Edit: Merke gerade Harpiks hat genau das gleich gesagt :D

    Danke für die Erklärung. Heute machen bekanntlich vollkommen aus dem nichts Personen des öffentlichen Lebens sehr merkwürdige bis strafbare Aussagen. Das ist aber in der Tat ein Beitrag der etwas mehr Inhalt hat und von einer gewissen Selbstreflektion zeugt - leider ist das nicht mehr selbstverständlich für viele (Sportler) ;) Damit hat es sich dann auch für mich erledigt - Back to topic :)

    In der österreichischen Tageszeitung "Kurier"- A3-Format/Papierausgabe war eine ganzseitige Berichterstattung über sie. Stand mehr über ihre politische Einstellung als über ihre sportliche Leistungen.


    Wieso ist dieser Bericht berichtenswert ohne genauer auf die Inhalte einzugehen? Konnte per Websuche nichts dazu finden. Ist das eine Kritik an ihrer Professionalität als Sportlerin oder wegen ihre persönlichen politischen Meinung? Habe keinerlei Kenntnis über diese Spielerin diesbezüglich und Frage daher.

    Diese Linie mit dem schnellen Zeitspiel haben die Schiris auf beiden Seiten gehabt und ich sehe diese Entwicklung insgesamt auch. Der Sport wird seit Jahren immer schneller und die Entwicklung mit einem weiteren Feldspieler und ohne Torhüter ist in meinen Augen ein weiterer Punkt. Wir haben in den letzten Jahren mehrfach unglaublich Ergebnisse wie 41:36 (Oldenburg-Berlin 2016), 44:32 (Buxtehude-Nelligen 2018) oder 42:34 (Bad Wildungen-Neckarsulm 2017) erlebt und praktisch alle mit mehr als 70 Toren in 60 Minuten sind in den letzten 10-15 Jahren gewesen. Diese Entwicklung ist unabhängig von der aktuellen Situation von Leverkusen und durchaus Kritik würdig - denke ich zu mindest :)

    Damit ist der Handball sicherlich nicht alleine, den das betrifft fast alle Sportarten. Die Frage ist halt ob das dem Sport insgesamt gut tut oder ob er damit nur mehr Zuschauer gewinnen will und damit die Gesundheit der Aktiven betrifft. Vielleicht wäre die eine oder andere Regeländerung der letzten Zeit zu diskutieren.

    Tja, was schreibt man nach solch einem Spiel? Beiden Mannschaften war das fehlende Selbstvertrauen und die fehlende Eingespieltheit anzusehen. In den Berichten wird immer von guten/toller Abwehr geschrieben aber leider waren die Laufwege, Kreativität und Genauigkeit beim Wurf teilweise nicht Bundesligatauglich. Der Kampfgeist hat zwar gestimmt aber das wird auf Dauer nicht reichen wenn beide Teams mehr als den Klassenerhalt erreichen wollen.
    Ich fand die Aussagen von Renate Wolf zum Zeitspiel gut - Auch in der Art was sie dort sagte. Handball ist kein Basketball wo jeder 40 (?) Sekunden hat und das wars.. Sicherlich soll das kein Freifahrtschein für passives Spiel sein aber wie zum Teufel soll sich eine Mannschaft Selbstvertrauen/Wettkampferfahren holen und sich einspielen wenn ständig Zeitspiel droht... Das war gestern schon auffällig und nur weil es seltener zum Torwurf kommt, kann es auch ein aktives Spiel sein.
    Der zweiten Teil mit "...und Angriff müssen wir weiter üben" ist wohl eine selbstironische Aussage mit wahren Kern. Das war - bis auf den Einsatz/Willen - ein absoluter Offenbarungsakt für beide Mannschaften und wird die Verantwortlichen beschäftigen.

    Es ist aber auch durchaus Verständlich, dass vor allen Teamverhalten unter den Corona Bedingungen leidet aber das kann damit nicht Entschuldigt werden und betrifft alle Teams.

    Am Ende kann sich der BSV über die Punkte freuen und Leverkusen hat mindestens einen Punkt liegen gelassen.

    Das die Bundesliga wieder spielt finde ich in Ordnung aber die EHF Wettbewerbe sind in einer Weltweiten Pandemie sehr fragwürdig... Damit hat selbst der Milliardenschwere Fußball so eine Probleme... Verstehe daher nicht wieso die Wettbewerbe so statt finden und man sich nicht etwas mehr Gedanken gemacht hat um eine sinnvolleren Modus zu finden. Wenn die aktuelle Entwicklung so weiter geht wird das eine Bauchlandung mit Ansage...