Beiträge von Fridulin

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    Der Handball-Bundesligist Buxtehuder SV hat am Dienstag seinen ersten Neuzugang für die kommende Saison bekannt gegeben: Die Schweizer Nationalspielerin Charlotte Kähr unterschrieb einen Zweijahresvertrag beim BSV.

    Die 19-jährige Charlotte Kähr aus Gockhausen bei Zürich wird die erste Schweizer Nationalspielerin im Kader des Buxtehuder SV sein. Die 1,73 Meter große Rückraumspielerin spielt aktuell beim Schweizer Erstligisten LK Zug und gilt als starke Abwehrspielerin.


    Quelle Tageblatt.de

    Artikel auf bsv homepage --> 301 Moved Permanently

    Kann es am Ende nicht auch sein, dass es einigen Spielerin missfällt wie sich die Nationalmannschaft nur bedingt weiterentwickelt? Haben wir in den letzten Jahren mal einen glaubwürdigen Neuaufbau gesehen? Für mich ist das Auftreten in den Medien einfach seit Jahren von falscheinschätzungen und überhöhten Zielen geprägt mit regelmäßigen Enttäuschungen. Ein solcher Abgang bietet immer neue Chancen ein Team aufzubauen aber das muss es dann auch sein und nicht nur eine Auswahl der Besten.

    Klasse! Genauso und nicht anders lernt man im Ausland auch das Leben kennen. In so kurzer Zeit eine so schwierige Sprach zu lernen zeigt einen starken Willen und wenn ich mir die Leistungskurve so an gucken scheint es eine gute Entwicklung zu geben. Hier im Forum oder in dem einen oder anderen Artikel stehen immer mal wieder Top Leistungen. Bin wirklich gespannt wie die Geschichte weitergeht. Es scheint sich aber zu zeigen, dass die Luftveränderung ihr gut getan hat. Aktuell scheint beim THC leider vieles nicht zu funktionieren und auch Bölks Leistungen beim THC waren am Ende wohl auch stagnierend. Jetzt scheint sie wieder Freude am Handball und ihrem Job zu haben. Toll!

    Ja, leider ist Damenhandball aber einfach Randsport - wenn auch relativ Erfolgreicher im Vergleich zu Curling, Schach oder Rugby. Wintersport hat den großen Vorteil, dass es mehrere Varianten unterschiedlicher Sportarten bedeutet. Es gibt alles immer wieder andere Wettbewerbe zu sehen, die teilweise nur gemeinsam haben während der gleichen Jahreszeit durchgeführt zu werden. Ich denke da an z.B. Skispringen und Eisschnellauf. Damit ist die Zielgruppe eindeutig höher und es kann außerdem über eine vielfältige auswahl an Sportarten berichtet werden. Mit dem Nachteil das auch pro Sportart nur ein Bruchteil an Zeit möglich ist. Hier gibt es auch klare Verteilungen - Skispringen wird teilweise komplett gezeit mit mehreren Stunden am Stück. Mehr Mut bei neuen Ideen wäre immer gut aber dafür muss der Aufwand entsprechend sein ohne zu Teuer zu werden. Mein Wunsch wäre weiterhin, dass die dritten Programme verpflichtet sein sollten z.B. durch eine Quote für Sendezeiten von Spitzensportarten aus ihrem Sendegebiet zu berichten. Handball ist halt meist regional verwurzelt und selten Bundesweit. Auch ich weis wenig davon was bei anderen Vereinen abgeht. Die allgemeine Informationslage ist halt einfach so. Mit Berichten im Dritten wären so vielen geholfen sinnvoll geholfen.. Daher danke an alle die es Möglich machen und wer Fehler macht oder Probleme löst lernt dabei am meisten. Ich bin selbst Admin und oft sieht die Allgemeinheit nicht was alles "unter der Haube" für Technik funktionieren muss damit es "professionell" wird. Bei den vielen Ehrenamtlichen kann das alles nur Schritt-für-Schritt gehen und wenn wir heute die Streams mit den ersten Berichten von BSV-live.tv vergleichen ist das schon deutlich besser geworden!

    Ich persönlich finde "Randsport" auch nicht als zu negativ. Es gibt halt immer Kathegorien und als - ich sage mal Top 20 - der beliebtesten Sportarten ist man halt nicht "Top" aber auch keine Kuriosität wie Curling. Vielleicht passt "Breitensport" etwas besser ;)

    capitano19: Sicherlich nicht DER Grund aber indirekt durch die Vorgaben der HBL an den Spielort einer der wichtigen Gründe. Aber die Bedingungen für das TV Bild bzw. Streams werden wohl nur wenige Hallen in Deutschland entsprechen. Ist halt nur für die Spitzenteams einiger Sportarten wichtig und daher kein Wunder.

    Natürlich ist es im Interesse des BSV und seiner Vermarktung aber ganz ehrlich sollte auch der HHV ein großes Interesse daran haben diese Möglichkeit zu nutzen. Es ist, vorallem in der Corona Kriese, sehr wichtig mögliche Einnahmen zu generieren und die Reichweite zu nutzen. Es gibt momentan ein begrenztes Sportangebot und diese Chance sollte genutzt werden.... Da geht auch einfach viel Vertrauen verloren wenn das am Ende jetzt nur an der Bundeslandgrenze scheitert... Hamburg ist keine Insel sondern eng mit den Landkreisen in SH und NDS verbunden. Leider zeichnet sich die Hamburger Politik / Verwaltung regelmäßig darin aus sehr eigene Interessen zu vertreten und alles südlich der Elbe (inkl des Hamburg Stadtteils Harburg) nicht wirklich ernstzunehmen. Das ist ein Beispiel warum es immer schwerer wird den Gesetztgeber mit einigen Entscheidungen zu verstehen. Wenn wir über eine Verlegung nach Köln, München oder Berlin reden würden - wäre das sicherliche etwas anderes. Den meisten Zuschauern wird es am Ende aber egal sein wo sie spielen. Da hat Karl vollkommen recht aber so ist es aufwändiger und wenn wir an Corona und Mobilität denken muss festgestelt werden, dass jetzt alle Beteiligten nach Oldenburg fahren. Einfach unnötig.

    ..die Vorstellung, dass der BSV (und Rosengarten?) vielleicht den Landesverband deshalb wechseln wäre schon heftig...

    Tja, Logik und Behörden... Das waren schon immer Zwei, die oft nicht miteinander konnten. Aber da hat die Hamburger Behörde wieder im Sinne der Allgemeinheit gehandel und so kann Buxtehude mehr Abstand zu Hamburg halten :P;):pillepalle::unschuldig: Vielleicht sind die aber auch gerade zu Beschäftigt um sich diese Anfrage auch durchzulesen und zu prüfen? Außerdem ist Buxtehude südlich der Elbe und damit der Stadt egal ;)

    Norddeutscher7: Was erwartest du? Buxte hat bis auf Caro Müller-Korn und Lone Fischer fast nur Nachwuchsspielerin. Wenn sich von 10 hoffnugsvollen Talenten am Ende 4 dauerhaft in der 1.Bundesliga etablieren fände ich das immernoch erfolgreich. Wir reden hier von Bundesliga also der höchsten deutschen Spielklasse! Ich finde die Entwicklung ist insgesamt recht positiv. Es ist nicht normal, dass eine Sportlerin mit 18-20 Jahren auf diesem Leistungniveau sind. Handball ist ein Mannschaftssport, der auch viel von Erfahrung/Eingespieltheit lebt. Stichwort "blindes Verständnis" und dafür muss man sich über Jahre weiterentwickeln wollen und können. Allerdings beurteile ich immer auf Grund von Spielen und habe keine andere Info oder Kontakte.
    Ich drücke Luisa die Daumen aber habe meine Zweifel, dass sie wirklich eine Bundesligaspielerin wird. Eine Meret Ossenkopp wirkt körperlich und vom Kopf her schon weiter. Ein Schritt zurück ist da vielleicht genau richtig und hoffentlich liege ich mit meinem Urteil auch daneben. Die Entwicklung anderer Spielerin wie Lisa Antl, Liv Süchting, Lea Rüther, Katha Filter, Tessa von Prittwitz oder Lynn Scheider klappt zum Beispiel und wurde teilweise durch Verletztungen unterbrochen. Am Ende hat dieses Team immerhin einen Mittelfeldplatz in der Liga. Sehe ehrlich nicht wo der VfL da weiter sein soll außer, dass die Spielerin im Schnitt alle 2-3 Jahre älter und damit weiter in der Persönlichkeitentwicklung sind. Der VfL hat keine Spielerin im Kader, die nach 1998/2000 geboren sind.
    Spielerin wie Dölle, Golla oder auch Düvel haben noch einen weiten Weg bis zur Stammspielerin in einem Bundesligaverein und da habe ich auch etwas mehr gehofft aber das kann noch werden.

    Karl: Es gab immer Vereine mit einer stabilen Basis, die langfristig in der Liga gespielt haben und immer mal wieder Ausrufezeichen setzen konnte. Ich denke da an die Meisterschaften von Trier, Frankfurt/Oder und die Pokalsiege von Buxte oder Oldenburg aber am Ende sind die meisten Titel an den finanzstärksten Club gegangen und das über sehr lange Zeit. Von den sieben Meistern der letzten 30 Jahre spielen heute nur noch drei Vereine in der Liga. Wenn jetzt mit Bietigheim, Dortmund und dem THC tatsächlich drei Finanzstarke Vereine zeitgleich in der Liga spielen wird es für Vereine wie Blomberg, Buxte, Oldenburg oder auch Leverkusen schwer am Ende zählbares vorzuweisen ohne dabei die eigenen Möglichkeiten zu überziehen. In Buxtehude sehe mit dem Arena Projekt (Mittlweile sind es 20M €) und den neuen Vereinsräumen eine deutliche Perspektive. Damit wären die Rahmenbedingungen endlich in der Gegenwart angekommen und man könnte die Vereinsarbeit weiterentwickeln. Ich denke da an die Trainingsbedingen und kürzen Wege. Aktuell Trainieren die Spielerin überall im Landkreis weil die Hallenzeiten einfach sehr begrenzt sind. Sollte dann auch tatsächlich noch eine Internat gebaut werden... Schöne Vorstellungen... Corona macht es alles nicht einfacher aber die bisherige Leistung von Blomberg, Metzingen oder Bensheim macht Hoffnung auf die eine oder andere Überraschung. Ich halte den Kader von Buxte übrigens für durchaus Ambitioniert. Es wurde ein kompletter Umbruch vollzogen und außer Lone Fischer ist der Kader eine erweiterte U21 (Jahrgänge 1999-2001) und dafür machen sie ihre Sache durchaus ansehnlich, wenn auch der eine Ausrutscher nach unten dabei war. Die Kaderstruktur wurde komplett verändert. Keine gestandenen Äusländerin mehr dafür nun viele bereits im Jugendbereich des BSV im Einsatz. Auch hier wieder mit dem Hinweis auf Corona und seine Auswirkungen. Es sind halt normale Arbeitnehmer / Studenten, die sich auf vieles Einstellen müssen. Ich sehe daher eine durchaus interessante Entwicklung in der Liga und hoffe Corona macht dem jetzt keinen Strich durch die Rechnung. Stichwort Insolvenzen. Auf der Abstiegskampf 2021/22 könnte interessant werden. Die möglichen Aufsteiger werden zwar eine harte Saison haben aber um Platz 10 werden einige Teams spielen. Vorallem wenn sich der Bundesligist in der Relegation durchsetzten sollte.

    Wieso soll das nicht verständlich sein? Als Sportler betreibt man nun mal einen Beruf aus Überzeugung, der oftmals un- oder unterbezahlt ist aber damit ist man nicht alleine und ob wir uns den Beruf "Sportler" als Gesellschaft leisten wollen wird sicherlich sehr unterschiedlich Antworten finden. Ich würde den Damen mehr Geld gönnen aber das tue ich bei Krankschwestern, Busfahrern oder Lehrern auch und das wäre für mich viel wichtiger als das Profisportler von ihrem Sport leben könnten. Mein Mitleid hält sich in Grenzen auch wenn ich deine Aussage nachvollziehen kann und der Wunsch mehr als Verständlich ist. Meine Grundhaltung ist halt, dass es ein falsches Anspruchsdenken ist wenn man von Sport (gut) leben will.

    Für mich wäre eine Kooperation regelmäßiges gemeinsames Training oder Saisonvorbereitung, Austausch von Trainern/Betreuern/DHB-Stützpunkten oder auch gemeinsame Sponsoren/Unterstützer. Im Prinzip, dass was sich in den letzten Jahren sehr erfolgreich in Buxte mit Rosengarten aufgebaut hat. Spielerin wechseln in alle Richtungen und erhöhen so das gesamt Niveau. Sicherlich ist da auch nicht alles Ideal aber in dieser Art der Zusammenarbeit sehe ich Chancen für eine bessere Zukunft. Wenn dann noch Sportinternate und Sportschulen dazu kommen - perfekt. Das ist aber nicht überall und bei jedem Verein so ohne weitere Möglich. So etwas aufzubauen braucht viel Ausdauer und auch etwas Glück mit dem Umfeld.

    Schön zu lesen, dass die Entwicklung auch in diesem Bereich besser wird. Ein Sportinternat ist eine Hausnummer und ermöglicht vieles. Allerdings muss sich die Liga wohl auch fragen wieviele und wie diese Kooperationen aussehen sollen. Fände es schade wenn die Zweitligisten immer mehr auf Spieler des Kooperationspartner setzten, den so wird es wohl schwerer sich einen dauerhaften "Stamm" aus Spielerin aufzubauen.

    Welche Kooperationen gibt es den mittlerweile?

    Buxte / Rosengarten
    Leverkusen / Beyeröhde
    Metzingen / Nürtigen
    Halle / Leipzig ?
    Thüringen / Kichhof ?