Schwaniwolli
Die RSK/IHF hat sich zu diesem Fall in ihrem Erläuterungsschreiben Nr.3 klar geäußert:
"Regeln 13:4a vs. 14:1c
Unterbricht der Pfiff eines Zuschauers den Gegenstoß eines Spielers, wenn dieser sich allein vor dem Tor (allein gegen den Torwart) befindet, ohne daß ein anderer Gegenspieler ihn stoppen könnte, haben die Schiedsrichter entsprechend Regel 14:1c auf 7-m-Wurf zu entscheiden.
Könnten jedoch Abwehrspieler, in derselben Situation, den Angriffsspieler stoppen, wird das Spiel entsprechend Regel 13:4a mit einem Freiwurf wiederaufgenommen (es wurde keine klare Torgelegenheit vereitelt). Für den Fall, daß - in dieser Situation – die Abwehrspieler den Pfiff hören und ihren Abwehrversuch unterbrechen, während die Angriffsspieler weiter spielen, bis der Schiedsrichter pfeift, kann der Eindruck entstehen, daß der Angriffsspieler eine klare Torgelegenheit hatte. Dieser Eindruck darf jedoch nicht berücksichtigt werden, da die Spielsituation zum Zeitpunkt des Pfiffs vom Zuschauer entscheidend ist: die richtige Entscheidung lautet somit Freiwurf."
Die Entscheidung der Schiedsrichter war also falsch; sie hätten das Spiel wenigstens mit Freiwurf für Flensburg fortsetzen müssen (sofern sie den Pfiff selbst gehört hätten - aber warum hätten sie sonst eine Durchsage machen lassen?)! Wieso reagiert der Technische Delegierte (Jacobsen?) eigentlich nicht?