Beiträge von HGS-Fan

    Die Lage in der Regionalliga:

    Nach dem letzten Spieltag hat sich die Situation an der Tabellenspitze weiter bereinigt. Durch den klaren Sieg über Kirchzell bleibt die TSG Groß-Bieberau an der Tabellenspitze, hat gleichzeitig einen ernsthaften Mitkonkurrenten um die Meisterschaft vorerst etwas distanziert und ins vordere Mittelfeld abgedrängt. Zweibrücken bleibt ebenfalls mit 6 Verlustpunkten in der Verfolgung, nachdem die Mannschaft von Jürgen Bachmeyer zuhause nur ein Unentschieden gegen Gelnhausen verbuchen konnte. Mit ebenfalls 6 Verlustpunkten rangiert der TV Nieder-Olm neben den Saarpfälzern. Die Rheinhessen lernten die Handschrift des neuen Hasslocher Trainers Wilfried Job schon kennen und ließen mit 29:32 beide Punkte in Hassloch, das die Niederlagenserie gebremst hat und sicher schon mit Spannung auf das uralt Derby am 17.11.07 gegen Saarlouis wartet.
    Die HG Saarlouis marschiert mit Groß-Bieberau im Gleichschritt an der Spitze, momentan nur getrennt durch das Torverhältnis. Dies zählt aber nicht mehr, wenn beide zum erstenmal gegeneinander angetreten sind. Dann gilt der direkte Vergleich. Und dieses Spiel wirft auch schon seine Schatten voraus. Am 24.11.07, 19.30 Uhr, steigt diese Begegnung in der Stadtgartenhalle in Saarlouis. Bereits jetzt ist die Kartennachfrage riesengroß.
    Nach den beiden Spitzenreitern tummelt sich ein breiteres Mittelfeld, das bis zum 9. TV Gelnhausen reicht. Überraschend gut halten sich die beiden Aufsteiger Groß-Umstadt und Budenheim in der sicheren Mitte. Abgeschlagen am Ende der SV Hermsdorf. Doch gerade hier – so konnte es die HG Saarlouis am letzten Spieltag erleben – herrscht eine tolle Atmosphäre. Man versucht alles, die Mannschaft noch zu verstärken, um im weiteren Verlauf der Runde die nötigen Punkte zum Klassenerhalt einfahren zu können. Weiterhin schwer tut sich die HSG MüKäBa und auch unser heutiger Gegner, die HSG Nieder-Roden.
    Die Mannschaft von Dr. Frantisek Fabian – lange Zeit Trainer des heutigen Zweitligisten TuSpo Obernburg – hat mit einem hart umkämpften 26:23 Erfolg gegen Irmenach eine Serie von vier Niederlagen in Folge gestoppt und zudem gegen einen direkten Tabellennachbarn gepunktet. Mit nunmehr 7:11 Punkten hat man den Kontakt zum Mittelfeld wieder hergestellt.
    In der heutigen Partie schiebt der Trainer der Gäste die Favoritenrolle ganz klar der HG Saarlouis zu.
    Auf der Gästeseite ist zu lesen:
    „Durch diesen Heimerfolg konnte sich die HSG ein wenig Luft in der Tabelle verschaffen und verbesserte sich mit 7:11 Punkten auf den 11. Tabellenplatz. Am kommenden Samstag steht die HSG vor einer fast unlösbaren Aufgabe, denn sie muß beim Tabellenzweiten HG Saarlouis antreten, der mit 16:2 Punkten Meisterschaftsambitionen hat und sich vor der Runde gezielt verstärkt hat.“

    In den bisherigen 9 Partien der laufenden Runde hat sich bei der HSG Nieder-Roden Markus Eisenträger als treffsicherster Schütze erwiesen. Er erzielte 44 Treffer. Dahinter folgen gleich vier Spieler mit über 30 erzielten Toren. Oliver Schulz – 32, Stefan Seitel – 32, John Meincke – 31, Thomas Ochs – 30.

    Der Monat November ist für die HG Saarlouis ein ganz Entscheidender, wenn nicht gar schon Richtungsweisender. Das Spiel gegen die Hessen aus Nieder-Roden vor der Brust, geht es am folgenden Samstag (17.11.07) nach Hassloch. Die Pfälzer schöpfen gerade wieder Hoffnung durch den Trainerwechsel von Goncin – der das Handtuch warf – zu dem Profi Wilfried Job. Und gerade in dieser Phase muss unsere HGS in die Höhle des Löwen. Doch wir erinnern uns gerne an die vergangene Runde. Zwei Fanbusse und viele Privatfahrer machten das Spiel in Hassloch zu einem Heimspiel. So soll es auch dieses Mal werden. Der Verein will – bei genügend Interesse – wieder zwei Fanbusse einsetzen. Anmeldung nach dem Spiel in der Halle (Prosecco-Stand) und in Lisdorf im Gasthaus Schulden. Am 24.11.07 kommt es dann zum ersten Gipfeltreffen. In der Stadtgartenhalle tritt der aktuelle Tabellenführer – die TSG Groß-Bieberau – an. Und auch hier sei ein kurzer Blick zurück gestattet. Zweimal lag unsere Mannschaft mit je 7 Toren zurück. Doch am Ende ging die HG Saarlouis als Sieger vom Platz. Eine Woche später muss die HGS nach Kirchzell reisen und sich beim Zweitligaabsteiger beweisen. Harte Wochen für unsere Jungs. Drücken wir ihnen die Daumen und wünschen dem Trainer Richard Jungmann ein glückliches Händchen.

    Pokalende für die HG Saarlouis
    Nach großem Kampf gegen Burgdorf 30:35 verloren

    Am Ende gab es nur Gewinner in diesem Spiel. Die TSV Burgdorf, weil sie nach überlegen geführtem Spiel verdient eine Runde weiter kam. Und die HG Saarlouis, die immerhin die dritte Runde des DHB-Pokals erreichte. Und die rund 1.000 Zuschauer, die ein gutes Handballspiel sahen, in dem eine aufopferungsvoll kämpfende HGS alles gab, aber an einem überlegenen Gegner scheiterte. So ist auch der langanhaltende Beifall nach dem Abpfiff der beiden Unparteiischen Fischer/Hetzel zu verstehen, mit dem die objektiven Zuschauer beide Mannschaften in die Kabinen entließen.

    Der Zweitligist aus der niedersächsischen Landeshauptstadt zeigte von Anfang an, dass er sich hier nicht die Butter vom Brot nehmen lassen wollte. Energisch und aggressiv in der Abwehr und druckvoll und torgefährlich im Angriff setzten sie gleich die ersten Duftmarken. Geführt von einem äußerst agilen Frank Carstens lagen die Gäste bereits nach fünf Minuten mit 4:1 vorne. Saarlouis fand nun besser ins Spiel . Christian Kühn glich zum 5:5 aus (8.) und Danijel Grgic schoss die Kreisstädter kurz darauf sogar mit 6:5 in Front. Doch dies sollte die einzige Führung im ganzen Spiel bleiben.
    Auf Seiten der Gäste trat nun immer öfter Heidmar Felixson in Erscheinung. Sehr dynamisch und torgefährlich riss er immer wieder Lücken in die Abwehr der Saarlouiser, vollendete selbst (7:9, 7:10) oder spielte gekonnt seinen Kreisläufer Habbe frei. Bis zur 26. Minute hatten die Gäste eine klare 12:18-Führung herausgeworfen, als kurz vor der Halbzeit Saarlouis nochmals einen Lauf bekam und auf 15:18 verkürzen konnte.
    Saarlouis kam gut in die zweite Hälfte, konnte erneut durch Kühn auf 16:18 verkürzen. Doch innerhalb von vier Minuten zogen die Gäste auf 16:22 davon. Doch die HGS ließ sich nicht hängen. Immer wieder war es Christian Kühn, der mit satten Treffern aus dem Rückraum seine Mannschaft wieder heranbrachte. In der 40. Minute nutzte Philipp Kessler einen Tempogegenstoß zum vielumjubelten Anschlusstreffer zum 22:24. Dies brachte die Gäste nicht aus dem Konzept. Mit einer 5:1 Deckung schafften sie es wirkungsvoll, den Rückraum der HG Saarlouis zu kontrollieren, selbst kleinste Fehler in eigene Tore zu verwandeln und so stand es in der 50. Minute bereits 26:32 für die Gäste. In den letzten fünf Minuten konnten die Saarländer den Endstand noch korrigieren, verkürzten von 26:35 auf 30:35.
    Die HG Saarlouis hat nicht enttäuscht. Sie hat im Pokal tolle Spiele geliefert und Werbung in eigener Sache gemacht. Im Tor bot Darius Jonczyk eine gute Leistung, nachdem Sven Ehrich nicht so gut in die Gänge kam. Die Abwehr hat über weite Strecken mithalten können. Doch im Angriff fehlten Beweglichkeit und Durchschlagskraft gegen einen taktisch klug agierenden Zweitligisten.

    HGS: Ehrich (1.-18.), Jonczyk (18.-60.); Kühn 9/1, Altmeyer 2, Fontaine, Stemmler 2, Versickas, Grgic 6, Szulc 5, Koppenburg, Hoffmann 1, Kessler 4, Rokay 1/1

    TSV Burgdorf: Lütt, Steczniewsky; Carstens 3, Schmitt, Köhler, Felixson 7, Pauszuolis, Nordmeyer 8/2, Lehnhoff 1, Deutsch 3, Tluczinsky 7/3, Habbe 6, Kothe

    Spielfilm: 1:4 (5.), 6:5 (9.), 9:13 (20.), 15:18 (30.), 16:18 (31.), 22:24 (40.), 26:32 (50.), 30:35 (60.)

    Siebenmeter: 5/2 – 7/5
    Zeitstrafen: 2/5
    Zuschauer: 925
    SR: Fischer/Hetzel


    01.11.2007
    Quelle: Bernd Mucha

    Das Pokalfieber grassiert in Saarlouis. Der Ansturm auf die Karten zum Pokalspiel gegen Burgdorf war rasant. Und so rechnen die Verantwortlichen mit gut 1.500 Zuschauern.
    Die Generalprobe am vergangenen Samstag machte Lust auf mehr. Da zeigte die Mannschaft von Trainer Richard Jungmann über weite Strecken einen herzerfrischenden und dennoch disziplinierten Handball.
    Ist das gegen den mit erfahrenen Spielern gespickten Zweitligisten aus Niedersachsens Hauptstadt auch möglich? Der aktuelle Tabellenneunte hat einen erfahrenen Kader. Ex-Nationalspieler Jörg-Uwe Lütt im Tor und der aktuelle polnische Nationalspieler Tomasz Tluczinsky dürfen dafür als Beispiel genannt werden.
    Mit einem Sieg steht der Gewinner dieser Partie im Achtelfinale, d.h. unter den letzten 16 Mannschaften Deutschlands. Da kann erwartet werden, dass sich jeder Spieler voll reinhängt.
    Ab 18.30 Uhr ist die Halle geöffnet. Die Verantwortlichen bitten um rechtzeitige Anreise und weisen nochmals darauf hin, dass die Dauerkarten der laufenden Runde im DHB-Pokal keine Gültigkeit haben.

    30.10.2007
    hg-saarlouis.de

    Klarer Heimsieg der HG Saarlouis
    Neuling Pohlheim mit 42:29 geschlagen

    Selten war es in den letzten Spielen der HG Saarlouis in eigener Halle so ruhig gewesen während eines Spiels. Doch die Zuschauer hatten schon früh bemerkt, dass der Neuling aus Pohlheim die HG Saarlouis an diesem Abend nicht gefährden kann. Und das war auch den Spielern der Jungmann-Truppe phasenweise anzumerken. Denn ohne voll aus sich herauszugehen konterten sie den Gegner aus und siegten auch in dieser Höhe absolut verdient mit 42:29 Toren.
    Die HG Saarlouis startete schwungvoll, führte schnell mit 2:0. Doch die Gäste fanden immer besser ins Spiel, glichen aus zum 4:4 und führten gar 6:5 in der 15. Minute. Die Halle weckte die eigene Mannschaft, die anzog und binnen weniger Minuten die Kräfteverhältnisse zurecht rückte. Gar in Unterzahl 4:6 erzielte man zwei Tore. Über 17:11 (25.) ging es mit 20:14 in die Kabinen.
    In der zweiten Halbzeit kam der HGS - Express besser ins Rollen. Die gut stehende Abwehr schnappte den Gästen Ball um Ball weg und lief ganze Serien von Tempogegenstößen. Bis zur 40. Minute wurde der Vorsprung auf 28:18 ausgeweitet. Der Aufsteiger hatte nichts mehr entgegenzusetzen. Allein Christian Schäfer – er erzielte 10 Treffer – strahlte noch Torgefahr aus. Die letzten 8 Minuten zeigten Sven Malte Hoffmann in Galaform. Er erzielte in dieser Zeit 5 seiner insgesamt 7 Tore. Erfreulich auf Saarlouiser Seite: Alle Spieler konnten sich in die Torschützenliste einreihen. Im Tor begann dieses Mal Darius Jonczyk, der seine Sache recht ordentlich machte. In der zweiten Halbzeit musste Sven Ehrich schon nach 11 Minuten mit einer Knieverletzung ausscheiden.

    Und in den letzten Minuten waren dann auch die Zuschauer so richtig dabei, feierten die schön herausgespielten Treffer und freuten sich an den gelungenen Aktionen. Nach dem Abpfiff des gut leitenden Gespanns Ludwig/Pitterling ließ sich die Mannschaft verdientermaßen von den Zuschauern feiern.

    Spielfilm: 2:0 (2.), 5:6 (10.), 12:10 (20.), 17:11 (25.), 20:14 (30.); 28:18 (40.), 34:22 (50.), 42:29 (60.)
    Zeitstrafen: 3 / 4
    Siebenmeter: 4/4 - 0

    HGS: Jonczyk 1.-30; 41. – 60., Ehrich 30. – 41.; Kühn 4, Altmeyer 4, Fontaine 4, Stemmler 5, Versickas 2, Grgic 3, Szulc 5, Koppenburg 2, Hoffmann 7, Kessler 2, Rokay 4/4

    Pohlheim: Wösthoff, Wüst; A. Fay, S. Fay 1, Hirz 3, Steinbach 4, C. Schäfer 10, Billek, Schneider, Jacobi 3, Weisel 2, Kartak 5, Hoepfner 1

    SR: Ludwig/Pitterling mit einer ausgeglichenen Leistung

    Zuschauer: 1.000

    SR: Weinand/Kaplan, anfangs nervös, später gesteigert
    Geschrieben von Rhein Zeitung
    Montag, 17. September 2007

    Handball: HSG Mülheim-Kärlich/Bassenheim unterliegt HG Saarlouis - Gastgeber überzeugen nur in den ersten 20 Minuten

    20 Minuten lang schien die HSG Mülheim-Kärlich/Bassen-heim mithalten zu können, dann machte die HG Saarlouis kurzen Prozess und untermauerte ihren Meisterschaftsanspruch in der Handball-Regionalliga Südwest.

    HSG Mülheim-Kärlich/B. - HG Saarlouis 31:36

    MÜLHEIM-KÄRLICH. Es gibt noch viel zu tun für Hilmar Bjarnason und die HSG Mülheim-Kärlich/Bassenheim. Auf diesen einfachen Nenner lässt sich das Fazit nach der 31:36-Niederlage gegen die HG Saarlouis in der Handball-Regionalliga bringen. Abstimmungsprobleme statt eingespielter Aktionen, überhastete Würfe statt konzentrierter Abschlüsse, zeitraubende Aktionen vor dem Kreis statt konsequenten Tempospiels - von einer Leistung, "auf der sich aufbauen lässt", konnte man, wie Hilmar Bjarnason analysierte, allenfalls in den ersten 20 Minuten reden.

    Der HG Saarlouis genügten jeweils zehn starke Minuten vor und nach der Pause, umauf die Siegerstraße einzubiegen. "Als wir erst einmal mit drei, vier Toren weggezogen waren, wusste ich, dass wir diese Führung nicht mehr aus der Hand geben würden", demonstrierte Christian Kühn an alter Wirkungsstätte Selbstbewusstsein und freute sich, dass seine private Serie - "ich habe noch nie gegen meinen alten Verein verloren" - auch im grün-weißen Trikot der Saarländer hielt. Dass seine neue Mannschaft 20 Minuten gebraucht hatte, um den Elan der Gastgeber zu bremsen, führte Kühn auf eigene Fehler zurück: "Die HSG hat am Anfang davon profitiert."

    Bis zu drei Tore hatte der Vorsprung der HSG in dieser Phase betragen, was vor allem dem guten Zusammenspiel zwischen Thomas Schlich und Kai Schäfer am Kreis zu verdanken war. "Leider haben wir einige hundertprozentige Chancen nicht genutzt", bedauerte Hilmar Bjarnason, dass die Führung nicht noch deutlicher gewesen war. Doch nicht nur vergebene Konter, beispielsweise durch Jamal Naji, waren zu bemängeln. Im Spiel über die Außen, ließen Christoph Räder und Alexander Bechtel torgefährliche Entschlossenheit vermissen. "In der zweiten Halbzeit lief es hier besser", suchte der Trainer nach positiven Aspekten. Zwangsläufig besser, sei hinzugefügt, denn angesichts harmloser Außenaktionen konzentrierte sich Saarlouis darauf, den Gastgebern Rückraum und Kreis zu versperren. Um sie dann mit der Cleverness eines Sven Hoffmann oder Danijel Grgic auszukontern.

    Spätestens nach Philipp Kesslers Treffer zum 30:25 durften sich die zahlreich mitgereisten Fans der HG Saarlouis über zwei Punkte freuen und lautstark "Auswärtssieg" skandieren. Gemessen in Phon schien die saarländische Minderheit unter den rund 500 Zuschauern ohnehin im Vorteil zu sein.

    "Wir haben die ersten Minuten nach der Pause verschlafen", gab Hilmar Bjarnsaon unumwunden zu, gab aber auch zu bedenken, "dass bei Saarlouis mit Grgic und Kühn der wohl beste Rückraum der Liga spielt". Zudem habe man den Gästen angemerkt, dass sie zum Saisonbeginn bereits zweimal richtig gefordert worden waren und unter anderem die SG Wallau-Massenheim aus dem Pokal geworfen hatten. "Da waren sie gegenüber uns im Vorteil."

    Die größten Kopfschmerzen dürfte es dem Isländer jedoch bereiten, dass sich seine Mannschaft nicht, wie erhofft, unberechenbar, sondern als leicht durchschaubar präsentierte. Und ihr Heil in der Schlussphase in unüberlegten und unplatzierten Würfen suchte. Was Meisterschaftsanwärter wie die HG Saarlouis nun einmal gnadenlos bestrafen. Edgar Benz

    Spielfilm: 1:2 (2.), 5:3 (10.), 9:6 (17.), 12:12 (24.), 16:18 (30.); 19:24 (40.=, 25:30 (50.), 31:26 (60.)

    Siebenmeter: 4/3 - 2/1
    Zeitstrafen: 1/3

    HGS: Ehrich, Jonczyk (1 7m); Kühn 6, Altmeyer 3, Fontaine, Stemmler 2, Versickas 3, Grgic 7, Szulc 4, Koppenburg, Hoffmann 3, Kessler 7, Rokay 1/1

    DHB-Pokal

    Leicht war es nicht. In der vollbesetzten Halle – ca. 700 Zuschauer – herrschte eine ähnliche Stimmung wie in der Stadtgartenhalle. Die Zuschauer feuerten ihre Mannschaft frenetisch an, trieben diese immer wieder nach vorne und sorgten mit dafür, dass sich ein spannendes Pokalspiel entwickelte.
    „Das war die Generalprobe für den Rundenstart in MüKäBa“, so Richard Jungmann nach der Partie, in der er auf Danijel Grgic und Dennis Koppenburg verzichten musste. Zudem war es für Tobias Stemmler das erste Spiel seit seiner Verletzung aus dem Match gegen Kronau/Östringen.

    Die Einheimischen legten – angetrieben von ihrem Spielertrainer und Ex-Nationalspieler Heiko Karrer – ein hohes Tempo vor, versuchten oft mit Brachialgewalt in die Deckung einzudringen, was ihnen auch häufig gelang, da Stürmerfoul nur selten erkannt wurde. Dennoch stand die Abwehr von Saarlouis nicht schlecht und hatte in Sven Ehrich den schon bekannten starken Rückhalt. Im Angriff selbst wurde Danijel Grgic schmerzlich vermisst. Doch Christian Kühn (11Treffer) und in der Schlussphase auch Daniel Fontaine und Sven Malte Hoffmann übernahmen Verantwortung. Saarlouis startete gut, führte schnell 0:2 und 2:5, musste aber bis zur Halbzeit den 13:13 – Ausgleich hinnehmen. In der zweiten Hälfte ein ähnliches Bild. Die HGS führte, konnte sich aber nie vorentscheidend absetzen.

    Dennoch geht der Sieg absolut in Ordnung. In Saarlouis hofft man nun auf einen Topgegner in heimischer Halle.

    Ehrich, Joczyk n.e., Kühn 11/3, Altmeyer 3, Fontaine 4, Hoffmann 3, Rokay n.e., Stemmler 1,
    Szulc 1, Kessler 5, Versickas 3

    Zeitstrafen: 1/9
    Siebenmeter: 7/7 – 3/3

    Spielfilm: 0:2, 2:5, 7:11, 10:13, 13:13 (HZ); 13:15, 15:19, 20:21, 25:26, 29:30, 30:33.

    Pokalrunde vorgezogen

    In der nächsten Runde des DHB-Pokals trifft die HG Saarlouis auf den Bayernligisten DJK Rimpar (bei Würzburg). Die starken Bayern haben den West-Regionalligisten Longericher SV nach Verlängerung mit 31:27 geschlagen. Das dürfte Warnung genug sein für das Jungmann-Team.
    Das zunächst für den 19.09.07 terminierte Spiel ist mit dem Einverständnis beider Vereine vorverlegt worden. So tritt die HGS bereits am kommenden Freitag, 07.09.07, 20.00 Uhr in Rimpar an.

    DJK Rimpar – HG Saarlouis
    Das ist eine lösbare Aufgabe für die HGS. Die 3. Runde müsste erreicht werden. Das wäre ein riesen Erfolg. Hoffentlich klappt es und hoffentlich kommt dann endlich mal ein Erstligist zu uns ins Saarland :ball:

    Ich bin der Meinung das die HG Saarlouis der Topfavorit ist. Sie haben sich klasse verstärkt mit Sven Ehrich (Kirchzell), Sven-Malte Hoffmann (SG Achim-Baden) und Christian Kühn (MüKäBa). Die Mannschaft ist auch schon sehr gut eingespielt wie man in der DHB-Pokalbegegnung gegen Wallau Massenheim (25:23 gewonnen) sehen konnte.