Beiträge von orange

    @ LagoTraining: Kannst du aus dem "prellen soll" am Ende nicht ein "prellen kann, wenn es sein muss" machen :) ? Warum sollte ein Spieler da prellen "sollen"? Das ist nur ein Hilfsmittel, weil irgendwelche körperlichen oder koordinativen Fertigkeiten fehlen und ermöglicht dem Gegner das Herausspielen den Balles...

    Marago: Denk immer dran, dass du nicht auf deinen Gegenspieler zulaufen musst ;-). Wär ja auch dumm. Warum sollte man denn zum Gegner laufen, wenn der einem doch den Ball wegnehmen will...! Also läufste am Besten dahin, wo Platz ist, nämlich neben den Abwehrspieler. Links oder Rechts ist erstmal egal. Dann muss der abwehrende Spieler sich schon einmal zu dir hin bewegen. Tut er es nicht läufst du einfach durch ;-). Wenn er es tut, kannst du immer zur Gegenseite abbrechen, was dir im Normalfall einen Raumvorteil verschafft, weil der Abwehrspieler ja erstmal die Richtung wechseln muss.

    Jetzt gehen wir mal davon aus, dass du trotzdem auf den Abwehrspieler zuläufst (warum auch immer ;) ). Dann bewegt der sich natürlich erstmal nicht und du musst ihn irgendwie täuschen, damit du vorbeikommst. Das geht per Körper-, Pass-/Wurf, Lauf- oder Blickfinte.
    Körperfinte = Durch eine Gewichtsverlagerung oder Verlagerung des Oberkörpers wird der Abwehrspieler verarscht :p
    Pass- und Wurffinte = Das ist ja eigentlich klar.
    Lauffinte = zum Beispiel ein Haken
    Blickfinte = Das ist eigentlich auch klar. Geht am Besten in Kombination mit der Passfinte ;)

    Dein Problem liegt wohl in der Lauffinte. Da gilt immer:
    (1) Richtiger Abstand zum Gegenspieler. Das ist etwa die Länge deines ausgestreckten Arms.
    (2) Glaubhafte Täuschbewegung: Überleg dir mal, wie es aussehen würde, wenn du nicht täuschen, sondern durchlaufen würdest. Deine Täuschbewegung soll ja genau das verkaufen, also sollte sie ähnlich aussehen. Es gehört auf jeden Fall dazu das Gewicht auf den Fuß zu verlegen, mit dem du täuscht.
    (3) Explosive Gegenbewegung (2. Schritt). Das kannst du üben. Ich denke hier passiert dein "eindrehen", weil du entweder versuchst dein Gesicht oder den Ball zu schützen oder bereits mit diesem Schritt am Gegner vorbeikommen willst (v.a. bei der Bewegung gegen die Wurfhand). Mit dem richtigen Abstand kannst du aber frontal bleiben! Dieser Schritt ist noch nicht dazu da am Gegner vorbeizukommen, sondern seitlich von ihm weg.
    (4) Schritt in die Tiefe (3. Schritt). Direkt nach dem explosiven Schritt kommt ein schneller Schritt in die Tiefe, der dich endgültig am Gegner vorbeibringt.
    (5) Absprung, Ausholbewegung, Wurf

    Das Abdrehen lasse ich mal weg, ich denke nicht, dass dein Trainer das meint.

    Während dem ganzen Prozess kann du den Ball gesichert in beiden Händen halten, wenn du keine zusätzliche Finte (z.b. Passfinte) benutzt. Tippen, bei der Aktion gegen die Hand, nur wenn du gar nicht anders kannst...! Gleiches beim Überzieher. Nach dem Überzieher ist es übrigens am einfachsten leicht schräg in den Raum hinter den Abwehrspieler zu laufen ;). Also nicht nach links oder rechts weglaufen, da kommt nur der nächste. Wenn du es richtig gemacht hast, ist der Abwehrspieler nach dem Überzieher hinter dir und kann dich nicht mehr ohne 7m-Foul verteidigen.

    Du musst außerdem daran denken, dass dein Gegenspieler irgendwann ein Bild von dir hat ;-). Wenn du 10x einen Haken nach rechts macht, dann stellt der sich darauf ein. Das kannst du benutzen, indem du eine Aktion ein paar mal machst und dein Verhalten dann plötzlich änderst. Das ist wie Pascal Hens, der plötzlich nach Außen durchgeht ;-).

    Und zuletzt noch ein Tipp: Schau dir deine Gegenspieler genau an. Manche stürmen dir entgegen, da musst du eigentlich nur ausweichen :D. Andere bleiben stehen und sinken zurück, wenn du kommst. Das ist auch nett, weil du da einfach Abspringen und werfen kannst. Soll mal jemand aus der Rückwärtsbewegung nen anständigen Kontakt suchen oder blocken. Da kannst du also drüber werfen ;-). Und wieder andere bleiben stehen und warten ab, was du tust. Da gilt dann das oben genannte.

    Im Endeffekt ist bei jeder Finte nur eines wichtig! Der Abwehrspieler muss denken, dass du durchgehen/werfen/passen/etc. könntest. Ob das wirklich so ist, ist völlig nebensächlich ;-). Wenn er denkt, dass du könntest, hast du gewonnen :p. Wie oft hab ich schon Spieler gesehen, die in einer 1-1 Übung ohne Mitspieler auf Passfinten reingefallen sind... :D

    Du bist in Bayern völlig der Gnade der Prüfer ausgeliefert...

    (1) Die Themen sind oft so formuliert, dass sie tatsächlich auf mehrere Arten ausgelegt werden können. Auch wenn das in dem Beispiel wohl kaum der Fall ist.

    (2)

    Zitat

    nicht unbedingt ein ausnahmefall ... hätte der klagende sportkamerad, die abwehr, der die abwehrformation offensichtlich nicht vertraut war, ständig korrigiert, wäre er vermutlich durchgefallen, weil er abwehrtraining macht und kein angriffstraining ...

    Genau das wäre passiert. Die Abwehrformation war der Mannschaft aber auf jeden Fall bekannt ;-). Man muss auch noch anmerken, dass er nur 20 Minuten Zeit hat. Das ist nichts ... 20 Minuten für Erklärungen am Taktikboard (die gemacht werden müssen, sonst fällt man direkt mal in Ungnade...) + Erarbeiten der ersten Auslösehandlung + Erarbeiten der zweiten. Wenn man mal überlegt, wie lang man normalerweise mit der eigenen Mannschaft dafür aufwenden würde...

    Mal ein anderes Beispiel: Es kam auch schon vor, dass Trainer durchgefallen sind, weil sie Auslösehandlungen gegen 6-0 Abwehr erarbeiten sollten, dann nur 10 Feldspieler zur Verfügung gestellt bekommen haben (weil die Demo-Mannschaft unvollständig angetreten ist) und deshalb eine Außenposition weggelassen haben, also den Raum begrenzt. Die Lösung der Prüfer: Hütchen hinstellen, die Spieler darstellen und als Trainer selbst mitspielen statt eine Position (die für die Auslösehandlung natürlich nicht notwendig war) wegzulassen ;)


    (3)

    Zitat

    3-2-1 bedeutet aber, dass die Halbabwehrspieler jenseits der 9m-Linie agieren

    "depends on" ...

    Sagen wir mal so: Es ist gut, dass den Bayern bei dieser Ausbildung nicht genauer auf die Finger geschaut wird. Da würden sich einige verwundert die Augen reiben wofür man so Geld bezahlen kann ...

    zu 2) Bei Manndeckung lernen auch die Abwehrspieler korrektes 1-1 Verhalten gegen Gegen Spieler mit (Schrägstellung, schräges Absinken, Beinarbeit, etc) und ohne (Querstellung, Passwege bedrohen, Beinarbeit, Beobachten, etc) Ball. Zu deiner Anmerkung: Das Abwehrverhalten? Grundschüler lernen die Schreibschrift auch korrekt und im Laufe des Lebens verändert sich das wieder ;) Soll man den Schülern das richtige Schreiben nicht mehr beibringen?

    zu 3) 3-2-1 ohne Libero ist doch keine eingeschränkte 3-2-1. Außerdem lassen sich alle angesprochenen Dinge auch in der 1-5 schulen. Eingeschränkt mit der sinkenden Manndeckung ebenfalls. Die grundsätzliche Frage ist jedoch: Können die Spieler eine 3-2-1 Abwehr schon leisten? Verstehen sie die Zusammenhänge? Haben sie die Möglichkeit alle Bewegungs- und Beobachtungsaufgaben wahrzunehmen? Immerhin sind die Beine noch kurz und das strategische Denken noch nicht so weit ;-). Und ich sage das als absoluter Befürworter der 3-2-1 (mit Libero), der lange Zeit mit Peter Feddern trainiert hat.

    zu 4) Und wenn dein Gegner dann die 6-0 auspackt, mit einem TW, der nicht ganz blind ist und die schwächlichen Rückraumwürfe im Endeffekt fängt?

    Übrigens bin ich auch kein Freund von Feldmann und Co...

    Also dazu wollte ich dich nicht zwingen :D Aber Herzlichen Glückwunsch! :)

    zu 1) Ich meine ja nur, dass wir das nicht wissen ;)

    zu 2) Machen deine Spieler ein GLA-Programm vor Vorbereitungsbeginn, bzw. parallel eigenständig oder benutzt du anfangs sehr GLA-lastige Fahrtenspiele und veränderst die Belastung langsam hin zur speziellen Ausdauer? Wie oft trainiert ihr pro Woche?

    Deine grundsätzlichen Einschätzungen teile ich ja ;). Die Frage ist nur, ob eine Diskussion über etwas, dass sich vielleicht in der Realität anders darstellt als man denkt, wirklich sinnvoll ist. Man könnte den Fragesteller auch einfach bitten das Ganze etwas genauer zu definieren. Sonst diskutiert man nur an der Sache vorbei...

    zu 1): Das ist sicher auch ein zeitliches Problem bei nur zwei TE pro Woche für die mB. Außerdem wissen wir bisher nicht, was das für Sprints sind und wie der Trainer die Ruhepausen setzt. Könnte auch in Richtung HIIT gehen, was deinen Anforderungen ja entgegen kommen würde.

    zu 2): Wenn du IT auf der Laufbahn machst, dann wirst du aber durchaus auch mal auf intensive Laufstrecken bis zu 200 Meter kommen.

    Grundsätzlich: Wir haben zu wenig Informationen um das Training so zu verurteilen, wie du das tust :)

    Zitat

    Was der eine für unnötig ansieht kann für den anderen doch ganz
    interessant sein. Gerade wenn man noch nicht solange im Geschäft ist. ;)

    Deswegen hab ich ja auch geantwortet --> Warum sollte der Abwehrspieler offensiv stehen, wenn der Gegner Eckenaußen spielt...

    Ist ja nicht böse gemeint. ;)

    Denk noch an den Abstand zum Gegenspieler. Grundsätzlich ist deine Körperstellung so, dass du den Ball vor dem Torwart verstecken kannst, weil der Abwehrspieler dazwischen steht. Dein vorderer Fuß muss stabil stehen, weil alle Spannung über diesen in den Boden übertragen wird.

    Mal ganz allgemein gesprochen: Wenn du immer diagonal wirfst, liegst du nicht ganz falsch ;). Also: Hüftwurf rechts -> links oben.

    Wollte damit ja nur sagen, dass ich die Diskussion, beziehungsweise Fragestellung schon allein deshalb für unnötig halte, weil sich der Abwehrspieler immer am Gegenspieler orientiert und Abwehrformationen dementsprechend immer flüssige Systeme sind.

    Zum Thema "Lehre":
    Die Schwäche aller Theorien ist nunmal, dass sie verallgemeinert und in einigen Fällen nicht mehr zutrifft. (Siehe: Klassische Physik <-> Quantenmechanik).

    Insofern bildet jede Abwehrformation erst einmal ein Grundgerüst an Verhaltensregeln und sollte auch als dieses angesehen werden und nicht als selbstwirkendes Allheilmittel gegen jede einzelne, noch so ausgefallene, Angriffshandlung. Nur weil meine Mannschaft 3-2-1 kann, heißt das ja nicht, dass keine Tore fallen. Ich muss dir insofern zustimmen, dass die Abwehrformationen am Schema F erklärt werden, aber was würdest du stattdessen empfehlen?

    Ich finde die 1-5 Abwehr als Übergangs- und Ausbildungsabwehr in Richtung 3-2-1, die dann zur 3-3/5-1 und letztlich zur 6-0 führt eigentlich schon sinnvoll. Warum denkst du, dass die Spieler dort nichts lernen? Das ist jetzt nicht als Angriff gemeint, sondern eine Frage aus Interesse.

    Gutes Auge für die Mitspieler ist da besonders wichtig, die Größe ist dann nicht mehr entscheidend...

    Das stimmt nicht ... (bzw. Auge ist natürlich schon auch wichtig, aber dass Größe dann unwichtig wird?)

    Beispiel: LA+RL bauen ÜZ auf, RM ist nicht gefährlich -> ÜZ geht verloren. Ab einem bestimmten Niveau kannst du ohne einen "in Grenzen" gefährlichen RM nicht spielen...! Und er beschreibt ja gerade, dass für ihn die Größe relevant ist, was sich wohl auch auf die Gefahr auswirkt..

    Zum Thema:

    Maleikalika hat ja schon viel zur Technik angesprochen. Zusätzlich würde ich dir noch den Hinweis "Schlagwurfvarianten" geben. Gute Schlagwürfe bringen dir Torgefährlichkeit + neue Täuschungsmöglichkeiten, weil sich der Abwehrspieler darauf einstellen muss.

    Und dann noch etwas zur psychischen Komponente. Es ist nicht wichtig, dass du in einem "normalen, technischen" 1-1 Sieger sein kannst. Der Zweikampf wird zu 75% im Kopf entschieden, bevor irgendwas passiert (die Zahl ist natürlich rein subjektiv ;) ). Also geht es um zwei Dinge:

    (1) Der Gegner muss denken, dass du durchkommen könntest!
    (2) Du musst wissen, welches Bild du beim Gegner erzeugst.

    Beispiel zu 2 zum Verständnis:
    Bild von Pascal Hens, zumindest über lange Zeit: Langer Anlauf über die Mitte um gut werfen zu können. Das weiß jeder Abwehrspieler. In letzter Zeit geht er immer mal wieder gegen die Hand, was sich anbietet, weil er damit das "Bild des Gegners" zu seinem Vorteil ausnutzt und seine vermeintliche Schwäche zur Stärke macht.

    Mal ganz doof gesagt: Wenn du fünf mal zur Hand gehst, stellt sich der Abwehrspieler drauf ein. Dann gehst du gegen die Hand und kommst durch ;)

    @ härter_schneller: In Bayern haben dir Prüfer meist sehr konkrete Vorstellungen davon, wie ein Thema zu verstehen ist. Auch wenn man es meist auch anders interpretieren könnte ;)

    Entschuldigung, wenn du da wegen mir fast in ne Falle gelaufen bist mit den Freiheiten für den Angriff maleikalika !

    Ich seh da jetzt nicht die Unterscheidung Grundspiel zu Zielspiel. Du sollst ein vorbereitendes Grundspiel machen. Das sollte so 5 Minuten dauern, denke ich. Dein Hauptthema ist dann im 6-6 zu absolvieren. Die Kooperationsschwierigkeiten werden von selbst auftreten.

    Mal ganz grob gibt es ja die Kooperationsstellen HR/VM, VM/HL, HR/HM, VM/HM, HL/VM. HM mit VM/HR/HL ist eigentlich immer eine Sperrsituation oder ein Durchbruch beim HR/HL nach außen, wenn du 3-2-1 mit Libero hast. Wobei das ja eine Hilfssituation und weniger Kooperation ist. Zwischen VM, HL und HR geht es eigentlich immer um die Themen Übergeben+Übernehmen bei Kreuzungen und Helfen oder nicht bei 1-1 Bewegungen.

    Da der Angriff generell mit Kreuzungen, Sperren oder 1-1 agieren kann, wenn du Übergänge ausschließt, werden deine Kooperationssituationen automatisch auftreten. Es kann nur passieren, dass der Angriff nicht sieht, wo die Abwehr Probleme hat, also wo 2 Kooperationspartner nicht richtig agieren. Das musst du erkennen und dann kannst du auch den Angriff gezielt da hin schicken und "den Finger in die Wunde legen". Etwa indem du auf die Möglichkeit zu sperren hinweist ;)

    Ich verstehe nur nicht, warum die Abwehr keine Chance haben sollte. Hat sie im Spiel auch keine Chance?

    Du musst ja überlegen, dass du 1) im gehobenen Leistungsniveau bist (B-Trainer), d.h. die Spieler beherrschen die 3-2-1 und 2) dass du nicht einführst, sondern schulst.

    Du musst den Angriff halt so hinkriegen, dass die Kooperationsprobleme in der Abwehr zutrage treten. Dann kannst du diese nämlich korrigieren. Ich denke du kannst sicher erstmal mit diversen Einschränkungen anfangen und dann mehr freigeben, wenn die Abwehr sich gut anstellt. Denk aber dran, dass du praktisch keine Zeit hast! 20 Minuten gehen verdammt schnell rum und sind im Vergleich zu einem normalen Training mit Schwerpunkt auf dem Thema geradezu lächerlich.

    Wer prüft denn? :P Watz./Trept./???

    Also:

    1) Grundspiel am besten 4-4. Innenblock der 3-2-1
    2) Dann 6-6 mit kompletter 3-2-1 Formation. Deine Korrekturen fast ausschließlich auf den Innenblock richten. 6-6 zählt nicht mehr als Grundspiel, deswegen ist die Formulierung so.
    3) Keine Grundübung

    Wir hatten damals 20 Minuten Zeit. Ist das bei euch auch so? Dann Aufteilung 5/15 Minuten Grundspiel/6-6

    Wenn du keine vollständige Mannschaft hast, dann kannst du stattdessen ein Hütchen als Spieler hinstellen. Aber auf keinen Fall das Spielfeld einschränken.

    Warum willst du den Angriff einschränken? Deine Aufgabe ist doch die Korrektur der Abwehr im Innenblock, also kannst du durchaus alles zulassen, beziehungsweise dem Angriff ab und zu gezielte Hinweise geben, wenn er nicht stark genug spielt. Etwa Sperre vom Kreisläufer oder wie du sagst Doppelpass. Du kannst höchstens sagen, dass erstmal ohne Übergänge gespielt wird und diese später hinzu kommen. Die Kooperationsschwierigkeiten im Innenblock sind ja eigentlich klar. Die musst du herausarbeiten und den Spielern Möglichkeiten zur Lösung aufzeigen. Etwa: Bei einer Sperre vom Kreis am VM begleitet der HM, scheibt dem Kreis vor den VM und übernimmt den RM-Spieler, der durchbrechen will. Das wäre eine Kooperation.

    Mir fällt grad nicht mehr ein. ist doch schon bissl her meine prüfung. Weißt du schon wer bei dir als Prüfer da ist?

    Ich kenne die Spielersichtweise schon auch ;) Ich verstehe auch, was du meinst.

    Ich sage auch nicht, dass du ihm an den Kopf werfen sollst, dass er dich nicht richtig vorbereitet und alles falsch macht ^^.

    Aus meiner Sicht ist es überholt, dass Spieler nicht kritisieren dürfen, wenn etwas nicht stimmt. Jeder Spieler übrigens, nicht nur die Leistungsträger. Wenn ich als Trainer eine beschissene Übung mache, dann haben die Spieler jedes Recht mir das um die Ohren zu hauen. Das macht mich besser, das macht die Qualität des Trainings besser und damit letztendlich die Mannschaft. Wenn ich sie schlecht vorbereite, dann habe ich als Trainer während der Saison ein Problem.

    Am Ende hat eine Mannschaft ein sportliches Ziel - wie auch immer das lauten mag - und dem muss sich alles unterordnen. Auch und insbesondere das Ego des Trainers.

    Wahrscheinlich rutschen wir jetzt in eine Diskussion über Führungsstile ;). Mir ist durchaus bewusst, dass meine Ansicht nicht von jedem geteilt wird :p