Also ich denke wir machen gerade alle einen Fehler, zumindest fast. Denn wir geben Tipps unabhängig von der Ausgangslage. Nur Dreamkeeper hat da eine bessere Richtung, zumindest anfangs. (auch ich hab oben so .... )
Aber jetzt andere Art:
Grundsatz 1: Jeder Torwart, egal welche Klasse, stellt sich auf die Werfer über kurz oder lang ein.
Grundsatz 2: Der TW nutzt dieses Wissen um dem Spieler gedanklich voraus zu sein.
Folgerung 1: Der Spieler kann dem TW durch gezielte Würfe ein Wurfbild geben.
Folgerung 2: Der Spieler kann sein Wurfbild ausnutzen um den TW zu überraschen.
Beispiel: Ich bin Außenspieler. Ich werfe mit einer guten Wurfhaltung und langem Sprung aufs lange untere Eck (1.Wurf). Mein zweiter Wurf geht auch lang, oben oder unten. (das könnte schon reichen?)
Wenn sich der Torwart weiter nicht drauf einstellt, dann werfe ich weiter gerade und lang. Denn warum sollte ich aufhören, wenn es erfolgreich bleibt.
Irgendwann wird der Torwart sich automatisch weiter auf die Wurfhand stellen und damit sein kurzes Eck öffnen, denn er will den Ball ja halten. Um seine "Umstellung" zu testen ist durchaus auch ein verworfener Ball mal nicht so schlimm.
Denn in Folge kann ich ihm den Ball beim nächsten Wurf (aus der alten Wurfhaltung) ums kurze Bein drehen, zwischen den Beinen durchlegen (er macht ja den Schritt aufs lange Eck), kurz oben reinlegen oder was einem auch einfällt.
Schlussfolgerung:Es kommt nicht auf einen einzelnen Wurf an, sondern auf die Summe der Würfe und damit euer Wurfbild. Wenn der TW meint euch zu kennen und sich auf euch einstellt, seid ihr fähig ihn zu überraschen. Mit was auch immer