Beiträge von orange

    Wirklich sinnvoller siebter Beitrag!

    zu kleinerbiber (cooler Name! Indianer?):

    1> Einfach ein Abwehrspieler, zwei Angriffsspieler. Angreifer A muss Angreifer B im begrenzten Raum anspielen, Abwehrspieler A probiert dies zu verhindern. Ohne Torwurf
    -> Täuschungen (Blick, Körper, Pass)
    -> Sperren
    -> Pässe in den freien Raum, Angreifer B muss den Ball "erlaufen"

    >> Erweiterung: Torwurf dazu nehmen. Tore aber nur über den Kreis zulassen

    2> 2 gegen 2 im begrenzten Raum:

    -> in die Tiefe, d.h. Abwehrspieler A an 9 m, Abwehrspieler B an 6 (in der Grundaufstellung) Angreifer A Rückraum und Angreifer B ist Kreis. Aufgabe: Erzielen eines Tores.

    Um Pässe an den Kreis zu fördern kann man die beiden zweier Teams einen Wettkampf austragen lassen. Tore vom Kreis zählen dann doppelt, Tore vom Rückraumspieler einfach. Jedes Team erhält 5 Angriffe. -> Vermehrt Anspielversuche zum Kreis.

    -> in die Breite, d.h. Abwehrspieler agieren auf gleicher Höhe, Kreis ist zwischen beiden. Rest wie oben.

    3> Das ganze auf mehr Spieler erweitern. Geht bis zum 6-6. Immer das Tor vom Kreis belohnen. Bei 6-6 z.b.: Spiel auf zwei Tore. Ganz normale Handballregeln. Ausnahme: Beim Torerfolg vom Kreis erhält die Mannschaft einen zweiten Angriff.

    4> Bei Fangproblemen des Kreisspielers einfach die Anforderungen erst reduzieren, bis er es relativ leicht hat und dann langsam steigern, z.B.:

    1. Übung : 1 Abwehrspieler 1 Kreis 1 Anspieler. Kreis tritt dem Pass frontal einen Schritt entgegen (Abwehrspieler hinter ihm) und setzt sich dann explosiv zu einer Seite ab -> Torwurf. Der Abwehrspieler gibt nur nach Ballannahme Widerstand. Anforderung: Ballannahme, Explosivität. Vorteil: Der Kreis kann sich erst auf die Annahme konzentrieren (ohne Störung durch Abwehrspieler) und geht dann in die 1-1 Situation. Kein komplizierter Bewegungsablauf.

    2. Übung : Gleicher Aufbau. Abwehrspieler darf bei der Annahme stören. Anforderungen steigen. Der Kreisspieler muss sich durch Absetzen (Schritt nach vorne) eine Möglichkeit zum Fangen erarbeiten. Restlicher Ablauf identisch. Anforderung: Absetzen, Konzentration auf Ballannahme trotz Störung, Explosivität. Vorteil: kein komplizierter Bewegungsablauf.

    3. Übung : wieder gleiche Spieleranzahl. Abwehrspieler und Kreisspieler stehen zwischen zwei Stangen, Anspieler davor (z.b. RM). Aufgabe: Kreis umläuft eine Stange. Sobald er um die Stangen herum ist, darf ihm der Abwehrspieler Widerstand geben und bekämpfen (auch wenn der Ball noch nicht da ist, im Rahmen der Regeln!!!). Durch eine Sperre oder Raustreten oder Laufen in den leeren Raum, soll der Kreis ein Anspiel ermöglichen. Nach Ballannahme explosive Bewegung zum Tor. Anforderung: Bewegungsablauf, Absetzen/Sperren, Konzentration auf Ballannahme, Explosivität. Vorteile: klarer Passgeber, Pass muss kommen. Abwechselnd um linke und rechte Stange.

    4. Übung : mehr Spieler dazunehmen usw...

    mfg

    Zitat

    Von ständig habe ich nicht geschrieben.

    Entschuldigung :) Hab ich wohl falsch verstanden!

    Zitat

    Ein flexibler Einsatz erhöht das Spielverständis der Spieler. Da die Bewegungs- und Ablaufmuster der einzelnen Positionen unterschiedlich sind, wird ihre Spielfähigkeit erhöht.

    Hab ich ja auch gesagt. Das meinte ich mit "Horizont"

    Zitat

    Ein 65 kilo-spieler hat durchaus Vorteile gegen einen 95 kilo-Abwehrspieler. Er hat eine ganz andere Spielweise, setzt die Abwehr anders unter Druck, hat andere Würfe, holt vermutlich mehr 2min Strafen usw.

    Das kommt nun wirklich auf den Abwehrspieler an. 95 Kilo müssen nicht fett sein. Generell dürfte es für den Außen trotz höherer Schnelligkeit schwer sein, wirklich effektiv zu agieren. Natürlich stellt er die Abwehr vor neue Aufgaben. Aber ist diese Aufgabe fordernd oder unterfordernd ? Kommt wohl auf Übung, Intention und die Spieler an. Da können wir nicht wirklich drüber diskutieren.

    Zitat

    Durch Positionswechsel wird das eigene Spiel flexibler, unberechenbarer.

    Wenn es gleichzeitig auch effektiver wird... gerne!

    Ich finde nicht, dass der Trainer im Training die Spieler ständig flexibel einsetzen muss. Ab und zu sicherlich um den Horizont zu erweitern. Aber in einer männlichen A-Jugend sollte man die Spieler durchaus auch auf den Positionen ausbilden, die sie auf Grund von körperlichen und geistigen Vorteilen am besten ausfüllen.

    Warum sollte ich einen schmächtigen, dafür unglaublich flinken Links außen im Training auf Rückraum links spielen lassen, wenn er das 1. nicht will und 2. nur Frust dabei rumkommt, wenn er mit 65 kilo gegen ein 95 kilo Abwehrtier spielt ? (bissl überspitztes Beispiel, aber bringt rüber, was ich meine)

    Hast ihn schonmal gefragt, warum du so wenig spielst?

    Trainer haben oft Bilder von bestimmten Spielern. Den kann ich in der Situation bringen, den nicht etc.! Wenn ein Trainer sich in sowas festfährt, wird sich auch nie was ändern.

    Frag ihn, red mit ihm: Was musst du tun, um zu spielen? Wo sind deine Schwächen? Wo deine Stärken.

    Naja Kommunikation und so ;)

    Vielleicht forderst du diese Spieler nicht genug und weil sie sich nicht genug beschäftigt fühlen, machen sie eben Unsinn.

    Und für das Umschalten zwischen Abwehr und Angriff, sowie die Manndeckung gibts es doch so viele Übungen. Immer am Ball bleiben. Den Kindern musst du ganz einfache Bilder geben. Nichts kompliziertes. Einfache Entscheidungen. Und wenn das klappt langsam immer mehr.

    Wenn sie jetzt gleichzeitig nach vorne laufen, den Gegner sehen, den Mitspieler sehen, Lücken sehen usw sollen, könnte es einfach zu viel sein.

    Außerdem kommt es in der E-Jugend wirklich nicht auf das gewinnen an!

    Hallo zusammen :)
    Nachdem ich mich bis jetzt immer nur im "Trainings-Forum" rumgetrieben habe, muss ich mich hier doch auch mal melden.

    Ich spiele inzwischen seit ich glaube 11 Jahren Handball. Also fast alle Jugenden durch. Erst noch in Hessen (u.a. Auswahspieler), inzwischen aber in Bayern. (anm.: Hier ist wirklich viel weniger los, so handballerisch gesehen). In der Jugend bis knapp unter Bayernliga... ein Tor hat gefehlt -.- ... gespielt und jetzt bei den Herren BZO. Aber das wird schon noch.

    Als Trainer bin ich seit vllt 6 oder 5 Jahren tätig. Angefangen als Co-Trainer in einer mC glaube ich.
    Inzwischen habe ich meinen C-Schein, habe eine C-Jugend in der Bayernliga trainiert (nicht als Co-Trainer, sondern später) und darf mich im Moment mit einer BL Damenmannschaft rumschlagen^^ (Jeder Damentrainer weiß, was ich meine!)

    Demnächst soll der B-Schein folgen.

    lG

    Sei doch froh, dass die Schuhe das Jahr gehalten haben ^^. Bei mir ist meistens nach ner halben bis 3/4 Saison Schluss :(

    Ich setze schon seit langem auf die Adidas Stabil Serie. (nur einen Abstecher zu Hummel gehabt). Qualität ist dort wirklich relativ hoch und sie fühlen sich sehr angenehm an. Aber wie schon einige gesagt haben. Du musst wirklich den Schuh finden in dem DU dich wohl fühlst.

    Ja, ich gebe dir schon Recht maleikalika. Ich hole mir hier auch häufig Denkanstösse oder lerne etwas dazu. Generell helfe ich auch gerne.

    Aber bei einem Thema wie "Schnelle Beine" sollte doch eigentlich jeder etwas wissen.

    Allerdings sehe ich gerade, dass das wohl ein Spieler und kein Trainer ist und dann ists eigentlich schon OK...

    b2t: Frag doch mal deinen Trainer (falls du denn ein Spieler bist). Maleikalikas Sachen sind auch gut. Überleg dir einfach mal selbst Übungen wo du verschiedenste Laufrichtungen/Arten kombinierst. Z.B.:

    Bau dir ein Quadrat, ca 3x3 Meter. Du stehst am linken hinteren Eck:

    x x

    o x

    Diagonal Sprint, rückwärts gerade zurück, Diagonal Sprint, rückwärts gerade zurück, usw.

    oder gleicher Aufbau:

    Diagonalsprint, seitlich verschieben, diagonal rückwärts zurück, seitlich verschieben.

    Jetzt kannst du noch Zusatzaufgaben einbauen:
    Statt den Hütchen stellst du 2 parallele Bänke

    | | Du sprintest wieder diagonal vor, verschiebst seitlich, Arme auf die Bank
    | | legen und einmal drüber und zurück springen, dann diagonal rückwärts
    | | und wieder seitlich verschieben und springen. die Bank wird also immer
    o nach seitlichem verschieben übersprungen

    Oder du nimmst Bälle und tippst nebenher. Oder du stellst an die oberen Hütchen Mitspieler, denen der Läufer einen kurzen Abwehrkontakt gibt.

    Das ist nur ein Aufbau und es gibt schon so viele Variationsmöglichkeiten. Ich meine ja nur, dass jedem (auch einem Spieler), der sich Gedanken macht etwas einfallen wird.

    Und das sollte grundsätzlich das erste sein, was man macht ... Einfach ne Frage in ein Forum zu schreiben ist aber leider meist einfacher und beliebter ...

    (das soll nicht heißen, dass der TE sich keine Gedanken gemacht hat, das kann ich ja nicht beurteilen ...)

    Du hast zwar geschrieben, dass ihr keinen Ärger mit dem Verband wollt, aber den kriegt ihr da sicher nicht...!

    Außerdem wundere ich mich sehr über das Verhalten eures Trainers, bzw. auch der anderen Trainer, von anderen Vereinen, die da ja auch hinfahren.
    Ihr seid immerhin verpflichtet die Gesundheit der Kinder zu schützen. Wenn ich merke, dass meine Spieler aufs gröbste beleidigt und gefoult werden, d.h. wirklich gesundheitsgefährdend und sowohl vom "gegnerischen" Trainer, sowie dem Publikum noch solche Sprüche kommen, wie du sagtest: "Jetzt hauen sie euch richtig kaputt" (sinngemäß), dann gibts nur eins. Ich lauf aufs Spielfeld, hol die Spieler ausm laufenden Spiel und fahre nach Hause.

    Daheim geht der erste Anruf an den Vereinsvorstand und dann an den Verband. Denn wenn das wirklich ein Heimschiedsrichter ist, kannst du davon ausgehen, dass der da nichts zu deinen Gunsten im Spielbericht einträgt...

    Dann wären Beweise natürlich toll. Aber überleg dir mal den Wirbel der dann gemacht wird. Trainer erzwingt Spielabbruch und so...! Wenn andere Vereine deine Ansichten über diese Deppen teilt, müssen die beim Verband die Augen aufmachen.

    Übrigens gibts bei uns auch so einen Verein ...