Beiträge von orange

    Dagegen widerspreche ich auch sicher nicht :) Klar ist Sprungwurf _nicht_ der Schwerpunkt.

    Aber einem guten Spieler, der andere Techniken beherrscht, den Sprungwurf vorzuenthalten, ist Unsinn.

    Zitat


    tu mir bitte einen Gefallen und bring den Minis KEINEN Sprungwurf bei sondern den Schlagwurf
    Hauptaufgabe ist die Koordination gefolgt von prellen, fangen, werfen.

    Das war ein Beispiel. Und es spricht nichts dagegen fortgeschritteneren Spielern einen Sprungwurf beizubringen. Das man mit dem Schlagwurf anfängt, ist ja logisch.

    Hat das Programm zu viele Punkte ?
    Wie ist Eure Erfahrung ?
    Kennt jemand gute Literatur zum Thema ?

    1.Nein, finde ich nicht.

    2.Die Fortgeschrittenen und die Anfänger nicht immer trennen, sondern auch mal zusammen spielen lassen. Außerdem bei Technikübungen Spieler-Spieler-Korrektur probieren. Damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht.
    Beispiel Sprungwurf:
    > Als erster erkläre ich den Spielern die Technik in einfach Zügen:
    - Armhaltung
    - Anlauf
    - Sprung-/Schwungbein
    - Schulter
    > Dann lasse ich alle Spieler erstmal ein bisschen versuchen und sich reinfinden
    > Nächster Schritt: Ein Spieler wirft und kommt zur Gruppe zurück. Die Gruppe hat den Werfer beobachtet und korrigiert ihn nun. Der Trainer hört natürlich immer zu, hilft zu formulieren und korrigiert, falls falsche Beobachtungen gemacht wurden.

    Kinder lernen durch Beobachtung von Bewegungsabläufen sehr viel besser, als durch "Vorsprechen". Die meisten können bestimmte Korrekturen nichtmal richtig verstehen.

    Sag mal einem Kind, dass es das Schwungbein nicht richtig hochnimmt, sondern verdreht. Es wird keinerlei Vorstellungen haben, wie das aussah. Wenn es jetzt einem anderen Spieler zusieht, der den gleichen Fehler macht und der Trainer/die Gruppe spricht diesen Fehler an, kann er besser an sich selbst arbeiten, weil er jetzt weiß, was eig. falsch ist.

    3. Wurde ja eig. schon beantwortet

    lG

    Es geht doch hier um Grundsätzliches....

    > Du suchst dir also alle Mutigen, Reaktionsschnellen, Beweglichen ... Brauchst du solche im Feld nicht...?

    > In der E-/D-Jugend wirst du mit den Torhütern eh wenig Grundbewegung und gar keine TW-Taktik machen. Außer du hast einen unglaublich großen, unglaublich begabten dabei. Die Koordinations-, Reaktions- und Schnelligkeitsübungen helfen allen Spielern bei der Entwicklung und es schadet 100%ig nicht, wenn alle Spieler eine gewisse Vorstellung von der TW-Bewegung haben.

    Ich spreche ja nicht davon jedes Training 1 1/2 Stunden Torwarttraining für alle Spieler zu machen. Aber in jedem eine Übung ca. 15 Minuten... Das tut dem Trainer nicht weh und man bildet alle Spieler so aus, dass sie evtl. irgendwann ins Tor können. Ich will deine Erfahrung nicht anzweifeln, aber es erscheint mir als sehr fragwürdig die körperlichen Voraussetzungen eines Spieler in der D-Jugend abzuschätzen ...

    Zitat


    So, und nun die Renate-Schubert-Fans bitte...

    Hey ;) :lol: :lol:

    Ich gebe ehrlich zu, dass ich noch nie im E-/D-Bereich gecoached habe. Mein Wissen ist also eher theoretisch.

    Aber klappt es nicht allen Spielern eine gewisse TW-Grundausbildung zu geben? Natürlich werden in der D-/C-Jugend immer wieder Leute abspringen, weil sie keine Lust auf Tor haben, aber da sollten doch einer oder zwei rauskommen, die sich für das "Torhütertum" interessieren.

    lG

    Das ist doch auch das Wichtigste. Training soll Spaß machen. Diese Ansicht vertrete ich übrigens auch für ältere Jugenden. Man kann Training fordernd, anstrengend und dennoch mit Spaß gestalten. Zumindest sollte das das Ziel sein. Ich gebe gerne zu, dass mir das selbst auch nicht immer gelingt.

    Zu Lagotrainer: Und wenn man in der E- und D-Jugend alle Spieler, die das im Tor mal probieren wollen, so ausbildet, dass sie Erfolgserlebnisse haben?
    Dann sollte doch ein Problem, wie du es angesprochen hast, nämlich, dass sich keiner mehr reinstellen will, nicht mehr auftreten. Viel mehr hat man dann einen größeren Pool aus Spielern und kann 2-3 gute TW wählen.
    Denn ich bin mir nicht sicher, ob man wirklich schon in E- und D-Jugend erkennen kann, wie gut Spieler im Tor später sein werden.

    Ich bin übrigens kein Renate Schubert-Fan, nicht dass mir sowas jetztdann unterstellt wird. Ist einfach meine persönliche Meinung. Aber ich finde, dass du auf jeden Fall weiter was sagen solltest LagoTrainer, solche "Diskussionen" sind eigentlich immer sehr interessant, weil genau hier neue Erkenntnisse draus entstehen, die vielleicht der ein oder andere gut gebrauchen kann.

    Noch ein oder zwei Übungen:

    #1 Koordination/Gleichgewicht
    Der TW läuft über eine umgedrehte Bank, wenn er koordinativ nicht so gut ist auch gerne über eine normal stehende. Der Trainer bewegt sich vor ihm her und kann jetzt aufeinander aufbauend folgendes machen:
    -> Bälle direkt zupassen, Spieler läuft auf der Bank weiter
    -> Bälle links und rechts in die Luft passen, der Spieler muss einen Fuß von der Bank nehmen um den Ball zu fangen. Ist im Endeffekt nur ein Ausfallschritt nach links oder rechts (TW-Bewegung ohne abdrücken)
    -> Bälle links und rechts von der Bank rollen, der Spieler muss wieder den Schritt machen, diesmal aber die Hand mit nach unten nehmen um den Ball zurückzurollen. Hier kann man schon auf die richtige Fußstellung (Zehen nach außen) und die Bewegung der Hand schauen.

    Bitte aufpassen, dass sich die Spieler nicht von der Bank abdrücken. Die Pässe müssen also in Reichweite sein. Sonst rutscht die Bank noch weg oder sowas :/:

    #2 Koordination/Körperbeherrschung
    Einfache turnerische Elemente mit dem Fangen/Halten von Bällen kombinieren. Wenn die Kinder nicht auf dem Hallenboden wollen, einfach eine kleine Matte hinlegen.
    Beispiel mit steigender Schwierigkeit:
    > Rad schlagen, einen auf verschiedene Höhen gehaltenen Ball berühren
    > Rad schlagen, einen auf verschiedenen Höhen zugespielten Ball fangen
    > Rad schlagen, einen auf verschiedenen Höhen geworfenen Ball halten

    Wichtig: Die Bälle müssen immer erreichbar bleiben. Fordern, aber nicht überfordern.
    Andere turn. Elemente:
    > Purzelbaum vorw./rückw.
    > Handstand abrollen, wenn nötig mit Hilfestellung
    > Aus dem Sitzen nach hinten durch aufrollen Schwung holen und dann mit dem Schwung ohne Hände aufstehen (ich weiß, ich kann ned gut erklären^^)

    Wenn man die Elemente benutzt, sollte man sich aber auch anschauen, wie eine richtige Rückwärtsrolle (z.B.) aussieht. Sonst bringt man den Kids noch irgendwelchen Mist bei.

    #3 Koordination/Reaktion
    Die kennst du wahrscheinlich eh schon, aber ich schreib sie mal auf, vielleicht ist ja trotzdem was neues dabei:
    > TW steht mit Rücken zur Wand. Trainer wirft mit einem Softball(Handball) aus kurzer Distanz links und rechts neben den Kopf. Aufgabe für TW: Die Augen immer offen halten. Folgende Steigerung:
    1. nur Pässe gegen die Wand
    2. Bei Kommando "Hey" durch den Trainer spielt der TW den Ball mit dem Kopf zurück
    3. Bei Kommando "Hey" durch den Trainer wert der TW den auf den Kopf gespielten Kopf mit seinen Händen ab.
    4. Abwehr von Bällen, die auf den Kopf gespielt werden, mit den Händen. Kein Kommando mehr.

    Ziel: TW die Angst vor dem Ball nehmen und gleichzeitig grundsätzliche Abläufe zur Abwehr von Bällen auf das Gesicht üben. Viele TW machen immer noch die Augen zu, wenn jemand von außen wirft... Ich wüsste gern, wie er dann den Ball halten will.

    > TW liegt am Boden auf dem Rücken. Der Trainer steht einen Meter vor seinen Füßen mit einem Ball. Er spielt den Ball zum TW, dieser passt zurück, dreht sich einmal um die eigene Achse (sodass er wieder auf dem Rücken liegt) und kriegt wieder einen Ball zugepasst. Dann wieder zurückdrehen

    > TW steht ein paar Meter (je nach Leistungsstand) vor der Wand (Blick zur Wand), der Trainer steht hinter ihm und wirft/passt den Ball gegen die Wand. Der TW muss nun im ersten Ablauf die Bälle fangen und zum Trainer zurückspielen. Im zweiten Ablauf wird härter geworfen, der TW muss nur noch abwehren.

    #4 Torwartbewegung/Reaktion/Koordination
    In älteren Jahrgängen würde ich diese Übung zum Erlernen von Sprungabwehrtechniken benutzen, aber ich denke in der Jugend kann man da nur ein paar Bewegungsvorstellungen schaffen. Deswegen zielt das eher auf Koordination und v.a. Spaß ab:

    Trampolin vor einer Weichbodenmatte. Die TW springen einfach gerade in das Trampolin und sollen
    > Bälle fangen
    > Bälle fangen und zurückspielen
    > Bälle halten

    Man kann dabei natürlich auch schon ein bisschen die Bewegung korrigieren, warum auch nicht. Nur übertreiben halt nicht. Vorteil ist, dass die "Sprungphase" viel länger ist und die TW daher mehr Zeit haben eine Bewegung richtig auszuführen.
    Daher v.a. in älteren Jahrgängen (C/B) zum Erlernen super.

    lG

    Zitat

    Man kann es sich aber VIIEEL einfacher machen, indem man eben alle alles machen lässt und dann eben Mittelmass rauskommt. So einfach ist das...

    Völlig falsch...

    Man lässt nicht jeden einfach mal eben alles machen. Sondern man bildet jeden Spieler auf jeder Position grundlegend aus. Die wichtigen positionsspezifischen "Taktiken" kriegen sie dann in B-/A-Jugend mit. Schonmal drüber nachgedacht, dass Spieler davon profitieren Abläufe und Sichtweisen anderer Positionen zu kennen?

    Mittelmaß kommt raus, wenn ein Trainer jeden mal einfach irgendwo spielen lässt und ihn nicht ausbildet.
    Unflexible Spieler kommen raus, wenn sie einseitig ausgebildet werden.

    Beim Torhüter fahr ich aber ein bisschen in deine Richtung. Es bringt wenig, wenn ein TW erst in der B-Jugend festgelegt wird. Ich denke ab C-Jugend kann hier festgelegt werden. E-/D-Jugend einfach denjenigen, die es wollen eine ordentliche Ausbildung in Grundbewegungen, Abwehrtechniken etc. erteilen, dann wollen die auch weiter ins Tor.
    Du schiebst es ja einfach auf die Entscheidung keinen festen Torwart zu haben. Aber es liegt wohl viel mehr daran, dass die unterschiedlichen Spieler, die dann reingestellt wurden, nie wirklich ausgebildet wurden.

    Zitat


    Nach meiner Vermutung könnte es so abgelaufen sein: Der TW erhält 2 min, geht zur Bank und der 2. TW geht für ihn auf das Spielfeld. So läuft es oftmals ab, den das ein TW 2 min bekommt ist ja eher selten. Es hat halt keiner der Mannschaft aufgepasst das der 2. TW nur gegen einen auf dem Feld befindlichen Spieler gewechselt werden darf. Ergo Wechselfehler und 2 min für den 2. TW. Ob es so war kann nur orange sagen.

    So war es.Zum ersten Fall:Der Torwart kam aktiv aus seinem Torraum nach vorne und STÖSST den Spieler, der sich nicht in Ballbesitz befindet und ihn nicht wahrnimmt mit beiden Händen in den Rücken. Der Spieler verliert die Kontrolle und fällt vornüber.Es gab 7m und 2 Minuten. Für mich wäre es 7m und rote Karte. 7m deshalb, weil der Pass bereits auf dem Weg zum Spieler war und kein Gegenspieler um ihn herauszufangen.

    Tut mir leid, dass ich keinen besseren Titel für den Thread gefunden habe, aber ist ein bisschen schwer zu definieren^^.

    Folgendes ist bei uns gestern passiert (B-Jugend Qualifikation):

    Situation 1:
    Spieler von Mannschaft A läuft zum Gegenstoß. Er steht etwa an der 9m-Linie mit dem Rücken zum Tor von Mannschaft B. Der Torwart von Mannschaft B läuft heraus, stößt den Spieler von hinten mit beiden Händen in den Rücken, sodass dieser den Ball nicht mehr fangen kann (der Ball war zu diesem Zeitpunkt noch nichtmal bei der Mittellinie). Die Schiedsrichter entscheiden auf 2 Minuten. Ist diese Entscheidung korrekt?

    Situation 2 (direkt im Anschluss):
    Der TW, der die 2 Minuten erhalten hatte, geht vom Feld. Es kommt ein Ersatztorwart. Die Schiedsrichter pfeifen das Spiel wieder an, ohne davor die Spieleranzahl geprüft zu haben. Ich bemerke, dass die bestrafte Mannschaft mit 6 Feldspielern und einem Torwart weiterspielt (also 7 Spielern) und mache das Kampfgericht darauf aufmerksam. Bevor der Zeitnehmer das Spiel unterbrechen kann, gibt der Schiedsrichter Time-Out, kommt zum Kampfgericht und diskutiert mit den Trainern. Dann schickt er EINEN Spieler vom Feld und pfeift das Spiel wieder an.

    Hätte es hier nicht eigentlich weitere 2 Minuten geben müssen(gegen die Bank), da sie mit einem Spieler zu viel weitergespielt hatten?

    Argumentation der Schiris: "Damit wir hier einen weiteren Spieler bestrafen können, muss das Spiel durch das Kampfgericht unterbrochen werden. Da aber ein Schiedsrichter Time-Out gegeben hatte, darf es keine Strafe geben, auch wenn ein Spieler zu viel auf dem Feld war"

    O-Ton: "Ich kann doch nicht auf alles achten, dafür ist doch das Kampfgericht da, sollen die doch einfach aufmerksam sein"

    Was mir spontan noch einfällt:

    #1 Torwartbewegung/Koordination/Schnelligkeit
    zwei Spieler stehen sich diagonal verschoben gegenüber. Jeder mit Ball. Der Ball wird gerade gerollt, während der Spieler seitlich verschiebt. -> Die meisten Spieler verfallen von selbst in eine Torwartbewegung, wenn der Raum nicht zu groß gewählt ist.

    X-------> |
    |
    | <--------X


    X = Spieler
    | = Verschieberichtung
    --> = Roll/Passrichtung

    Das ganze kann man dann mit Bodenpass machen und danach mit direktem Pass.

    #2 Torwartbewegung/Koordination/Schnelligkeit
    Man sucht sich zwei Linien im entsprechenden Abstand (je nach Leistungsvermögen des Spielers) und lässt den Spieler jeweils einen Ball außerhalb der Linie tippen. Nach dem Auftippen, darf der Ball noch einmal aufkommen. Auch hier kann man den Spieler leicht zu einer TW-Bewegung bringen.
    Um es zu vereinfachen kann man den Spieler auf der einen Seite einen festgehaltenen Ball berühren lassen (auf unterschiedlichen Höhen) und nur den anderen Ball tippen.

    #3 Gleichgewicht/Koordination
    Der Torwart stellt sich auf eine umgedrehte Bank. Es wird ihm immer ein Ball zugespielt, den er am besten einhändig fängt und zurückpasst. Auch Bodenpässe sind erlaubt. Sobald das vom Gleichgewicht her gut funktioniert soll er sich auf ein Bein stellen. Es werden weiterhin Pässe gespielt. Bälle, die auf den freien Fuß gespielt werden, müssen sie mit diesem zurückpassen.

    Das ganze geht auch mit zwei Torhütern, die auf einer Bank nebeneinander stehen. Der Passgeber vor der Bank darf Pässe antäuschen.

    #4 Koordination/Reaktion
    Der Torwart steht im Tor und hat einen Ball in der Hand (Gerne auch keinen Handball, sondern Tennisball o.ä.). Der Trainer wirft einen Ball körpernah (am Anfang vllt sogar nur auf den Körper), der TW soll seinen Ball hochwerfen, den Wurf vom Trainer halten und seinen hochgeworfenen Ball wieder halten.

    Variante1: Der Spieler prellt den Ball einmal auf, muss den Wurf halten und fängt den Ball wieder.
    Variante2: Der Spieler wechselt hochwerfen und prellen seines Balles immer ab

    #5 Torwartbewegung, Koordination
    Der Spieler steht parallel zu einer niedrigen Bank oder dem Deckel eines Kastens. Das eine Bein steht auf dem Kasten. Der Trainer steht so vor ihm, dass er auf beiden Seiten der Bank/des Kastens Bälle rollen/passen kann.

    Der Spieler macht Wechselsprünge von links nach rechts und rollt die ihm zugerollten Bälle immer zurück. Die Bälle werden so gerollt, dass er mit der Hand neben seinem stehenden Bein nach unten muss.
    Das ganze kann dann auch mit normalen Pässen gemacht werden.

    #6 Koordination / Wahrnehmung
    Dem Tw werden schnell hintereinander 4 Bälle zugespielt (auch nicht-Handbälle). Er soll alle fangen, ohne, dass einer auf den Boden fällt

    Ich hoffe, dass dir eine oder zwei davon vielleicht gefallen :)

    lG

    Wasserlösliches Harz sollte endlich in jeder Spielklasse zugelassen werden -.-

    Dann wären die ganzen Ball-Fragen weg, weil es eh fast egal ist^^.

    Naja... wahrsch. gibts dann dafür ne Menge "Welches Harz nehm ich?" Threads :-o

    @ Dreamkeeper : Tut mir leid. Ich dachte du meintest das allgemein auf solche Übungen bezogen. Ich halt mich das nächste mal einfach auch mehr zurück :P

    @ steff66: Zähl doch mal ein paar Übungen auf, die du so machst, vielleicht fallen uns ja Variationen oder Ergänzungen ein. Dann kann man auch abschätzen in welche Richtung du genau so arbeitest und konkrete Übungen vorschlagen.

    Generell sind Wettkämpfe immer super. Die Kinder haben da meistens Riesenspaß. Es werden aber immer die Gewinner belohnt und niemals die Verlierer bestraft.
    Außerdem würde ich noch "Gleichgewicht" als wichtigen Inhalt sehen. Wobei man das vllt unter Koordination sehen kann.

    lG

    1. Das Stellungsspiel lässt sich nicht nur während Wurfeserien verbessern, sondern durchgängig bei jeder Übung. V.a. Technik sollte _immer_ möglich sein.

    2. Klar kann man am Ablauf für die Torhüter was ändern. Koordinative Zusatzaufgaben im Nachhinein/im Voraus. Technik aufgaben im voraus oder nachhinein etc.

    Gerade DAS ist doch die Aufgabe, die ein Trainer hat! Die Inhalte sind doch oft genug gleich oder sehr ähnlich. Es geht darum das Gleich/Ähnliche immer anders zu verkaufen, sodass es interessant bleibt.

    Teambuilding-Übungen kannst du auch bei google finden, wenn du Richtung Management Übungen und sowas suchst.

    Vorschlag: Zwischen zwei Bäumen mehrere Zauberschnüre spannen, sodass sich ein unregelmäßiges Netz ergibt. Die Spieler müssen durch das Netz hindurch, dürfen aber die Schnur nicht berühren und jedes Loch nur einmal benutzen. Alle Spieler beginnen auf einer Seite.
    Problem ist, dass natürlich irgendwann auch Spieler durch Felder, die weiter oben sind durchmüssen, weil unten alle benutzt wurden. -> Er muss durchgehoben werden (mit Hilfe der Spieler die schon drüben sind und denen, die noch auf der ersten Seite stehen)