Beiträge von LagoTrainer

    Habe gerade dieses Buch in einem Rutsch gelesen, dann meine Family und jetzt wandert das Buch weiter. ALLE waren begeistert, obwohl das Genre nicht jedem von vornherein zugesagt hat: Urban Fantasy. Was bedeutet, neben dem normalen London existiert ein magisches London. Und es gibt ein Spezialreferat der Londoner Polizei, das sich mit besonders mysteriösen Fällen herumschlagen muss.--- Nun hört sich das nicht besonders revolutionär an. Ist es auch nicht. Was aber wunderbar und ausserordentlich an dem Buch ist, das ist der trockene englische Humor. Wenn Du nicht mehr die Zeitung lesen kannst, weil Deine Tochter im Nebenzimmer dauernd Lachausbrüche hat, dann ist das schon bemerkenswert. Kostprobe: Der Inspektor schrieb in sein Notizbuch: "Todesursache konnte nicht festgestellt werden, da der Leiche der Kopf fehlt...." Äh, da stutzt man schon mal und lacht dann los. Wer so etwas mag, wird es mit Sicherheit geniessen. Setzt allerdings einen gewissen Intelligenzquotienten voraus... Hähä :lol: :lol: :lol: :D

    Hatte neulich bei einem Trainingsspiel einen Disput mit einer Spielerin wegen folgender Situation: Es wird von links nach rechts gestossen bzw. durchgepasst. Die Spielerin in der Mitte lässt dann einen Schlagwurf tief los, der die Verteidigerin Hinten-Mitte voll auf einen Oberschenkel trifft. Die Verteidigerin konnte die Hände gar nicht so schnell nach unten bekommen wie der Wurf kam und bewegte sich auch nicht in den Wurf hinein, sondern stand da. :(
    Meine Entscheidung: Freiwurf für die Verteidigung. Auf das Meckern der Werferin "Warum denn?" redete ich etwas von "unsportlichem Anwerfen", worauf sie nach den dahinter stehenden Regeln fragte. War aber bei mir nix vorhanden. Kann mir da jemand bitte auf die Sprünge helfen? Danke !! :hi: :hi: ?(

    Der liebe Daniel Eblen sollte eigentlich genügend Handball-Spiele durchlitten haben, um sich und seinen Fuss besser zu beherrschen. Das macht vielleicht ein Zehnjähriger, aber kein gestandener Drittliga-Trainer! Oh Mann, werde erw...... ?(
    Weiss eigentlich jemand von Andre Melchert, was das für eine nette junge Frau in seiner Begleitung war, mit dem Baby auf dem Arm ? Muss man da gratulieren?? :hi:

    Danke, Coach-DM, das waren ja sehr schöne Bilder und gut gekennzeichnet. :hi: :) :D
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    Ich habe das Video nur in Ausschnitten gesehen, aber es schien mir, als ob die Abwehr nicht von allen Spielern gleich gut (natürlich) gespielt wurde. Immerhin wurde aus einer total hinten stehenden 6:0 dann weit nach vorne attackiert, über die 9-m hinaus und das mit zwei oder sogar drei Leuten. Man wünscht sich, dass Heuberger das auch in der Nationalmannschaft der Männer hinbekommen wird. Aber da müssen wir wahrscheinlich noch 5 Jahre warten und 80 Prozent der Spieler ersetzen.

    Ich war verspätet, kam erst zur Halbzeit in die Schänzlehalle und traute meinen Augen nicht: 10 zu 18, was war da los?? In der 2. Hälfte wurde mir klar, was los war. Zwei völlig verschiedene Mannschaften trafen da aufeinander. Neuhausen spielte im Angriff ein sehr aufwendiges, modernes, strapaziöses Laufspiel mit Ankreuzen, doppeltes Ankreuzen, überraschende Rückpässe und dann den finalen Pass auf die Aussen oder knallharte variable Würfe. Jeder wollte treffen und Neuhausen spielte wirklich auch sehr variabel und lange hin und her. In der Abwehr ging man mit einer 3:2:1-Formation zu Werke und wenn von den Konstanzern ein 2. Spieler an den Kreis ging, stellte man einfach auf eine 4:2-Abwehr um. Dabei wurden ein Menge Pässe abgefangen, sei es im Rückraum oder an den Kreis. Die Shooter von Konstanz kamen gegen die offensiven Halben gar nicht gut zum Wurf und so vergeigte Konstanz das Spiel.
    --- Nach der Halbzeitpause konnten die Seestädtler zwar von 8 auf 4 Tore Rückstand herankommen, aber dann war der Keeper von Neuhausen super in Form. Da wurden klare Chancen auch im Nachschuss vergeben. Konstanz wollte - mit einem sehr guten Marques im Tor -- aufholen, konnte aber nicht. Der Grund: Hinten funktionierte zwar die 6:0-Abwehr einigermassen, aber die Torhüter konnten keine Tempogegenstösse generieren. Vorne waren die Herrschaften nicht in der Lage, die grossen Räume zu nutzen, kein Laufspiel war zu sehen, nur stures Hin- und Hergepasse, aber das liess Neuhausen gar nicht zu, sondern fummelte dazwischen. Fazit: Neuhausen spielte "moderner" in Angriff und Abwehr, die spielerische Armut der HSG war sehr, sehr auffällig.
    --- Man kann nun sagen: War nur ein Betriebsunfall, war nur ein Ausrutscher, aber eine Spitzenmannschaft darf so nicht spielen, sondern muss mehr auf der Pfanne haben. Viele Zuschauer gingen schon vor Spielende enttäuscht nach Hause, ich kann sie verstehen. Glückwunsch nach Neuhausen, die könnten noch weiter nach vorne rücken mit solchen Leistungen... :hi: :verbot:

    Äh, was ist eine Schweizer 5:1-Deckung ?
    Nie davon gehört. Gut, gerade in der Mu 15 oder Mu 17 wird gerne eine 5:1 gespielt, aber so speziell fand ich die nicht. Da rennt vorne einer herum, geht mal den einen links, dann Mitte, dann rechts an, dann kriegt der Vorgezogene den grossen Schnaufer und beschränkt sich auf den Mittelmann. Alles wie gehabt. Pragmatisches Handeln, wie immer bei den Schweizern... :hi: :hi: :hi: :D

    Okay, vielleicht ist es richtig, die JUNIOR-Zeitschrift auf Trainer-Anfänger auszurichten. Warum sollte ich aber als alter Hase das Ding dann abonnieren? Ich meine, die Mischung muss es bringen und soviel Neues war ja nicht drin...
    ---Noch mal zur "sinkenden Manndeckung" in der D-Jugend. Ich habe mal eine B-Jugend gesehen, welche in der ersten Halbzeit eine 3:2:1- Deckung spielte, um dann in der 2. Halbzeit den Vorne-MItte auf eine Linie mit den Halbverteidigern auf 9-10m zurück zu ziehen. Das hatte den Sinn, die gegnerische Mannschaft, welche extrem auf Lücke gestossen ist, durch konsequentes Aushelfen nicht durchbrechen zu lassen. Das war auch so etwas wie sinkende Manndeckung...
    ---Nun vielleicht noch ein Argument: Bei der Manndeckung geht es ja (insbesonders in der E-Jugend) auch um Balleroberung, d.h. vor allem um in den Pass reinlaufen. Das wird bei der "sinkenden Manndeckung" ziemlich ausgeschaltet, da ja die drei Vorderen auf einer Linie stehen sollen. Gerade wenn der Ball von aussen kommt auf den Halben, versuchen ja Mitte und der andere Halbe den Pass abzulaufen. Nur das wird zu Gunsten der Sicherung gegen Durchbrüche da aufgegeben.
    --- WO BLEIBEN DIE ANDEREN MEINUNGEN ? AUF GEHTS ! Oder ist die Zeitschrift ein Flop ??? :verbot: ?( :D

    --Ich eröffne mal hier einen Diskussions-Thread, sonst platzt die Medienrubrik oben vielleicht aus dem Rahmen.--
    Die Erstausgabe der "Zeitschrift für Kinder- und Jugendtrainer" ist mit der Nummer 1/2012 pünktlich zum 1. Februar erschienen bzw. im Briefkasten gelandet. Im üblichen Philippka-Stil mit vielen Fotos und den neuen Hannibal-Comic-Figuren von Württemberg/Herrenberg gestaltet, fällt stilistisch erst mal die furchtbare Schriftart der Artikel-Überschriften auf, welche nicht zur Restgestaltung passt. Manche Artikel sind wohl nicht mehr gegengelesen worden, denn sie strotzen von Schreibfehlern.
    --Das Schwerpunktthema "Werfen" widmet sich ausführlich dem SCHLAGWURF. Nun ist so manches dabei missverständlich. Klar ist es für die KInder im F-Jugend-Alter, dass sie einfacher einen Schlagwurf erlernen bzw. ausführen können als einen Sprungwurf. Ich bin allerdings dezidiert der Meinung, dass ab der E-Jugend der Sprungwurf gelernt werden kann (und soll). D.h. wenn ich eine Anfängermannschaft in der E-Jugend eröffne, dann schule ich nicht zuerst den Schlagwurf, sondern den Sprungwurf. Da die Kids sich meistens durchprellen und dann mit einem Sprungwurf in den Torraum abschliessen, muss ich mich notgedrungen dem Sprungwurf widmen. Wenn da ein kräftiger Bub von 10 Metern einen Schlagwurf mit einem Schritt Anlauf ablässt, dann kann er das machen, aber meistens wird ja offensiv gedeckt und er kommt gar nicht dazu. Dass Schlagwürfe als "Pass-Würfe" notwendig sind, ist unbestritten.
    --Zum Thema FREILAUFEN in der Manndeckung geht "Chefideologe" Dietrich Späte auf 3 Arten ein: Freilaufen zum Ball, Freilaufen weg vom Ball, Lösen nach hinten. Dabei wird bei den Übungen dann nicht mehr auf das "Lösen" eingegangen. Ich habe damit auch ein Begriffs-Problem. Das Lösen nach hinten läuft bei mir unter dem Thema "Anbieten". Und das wäre es wert, präziser aufgegriffen zu werden. Denn anstatt sich nach hinten zu lösen, was die wenigsten Kinder tun, ist es besser, auf den bedrängten Ballbesitzer zuzulaufen und aus nächster Nähe den Ball zu übernehmen.
    --Zur SINKENDEN MANNDECKUNG von Klaus Feldmann: Bei dieser Deckungsform ist bei ihm übergeben/übernehmen erlaubt und die vordere Dreier-Reihe agiert auf einer Linie, wobei auch noch beim Durchbruch die Nebenfrau aushelfen soll. Tja: Ich kann da keinen Unterschied zu einer 3:3-Abwehr mehr erkennen, "sinkende Manndeckung" ist zwar eine schöne Begriffs-Neuschöpfung, aber inhaltlich sehe ich da nicht viel Neues.
    --So, das reicht erst mal, vielleicht könnt Ihr auch mal was beisteuern. ?(

    handball verkehrt gibt es in 2 Varianten:
    a) Du stellst das Tor (eventuell gegen Kippen sichern mit 2 kleinen Kästen hinten rein) an die Torraumlinie beim 7m, Öffnung zur Torauslinie.Torwart ist okay (evtl. auch ohne). Dann kann man Tore nur vom Flügel aus werfen. Oder Du schneidest furchtbar an...
    b) Du stellst das Tor auf die Torlinie, bloss eben mit der Öffnung gegen die Wand. Dann können Tore (kein Torwart) nur über Abpraller von der Wand erzielt werden. Je weiter weg von der Wand, desto leichter das Toreschiessen.
    ---- Noch ein Vorschlag: (Spielt unsere Dritte bis zum Umfallen) Kastenball. Je ein grosser Kasten 2 m vor den Seitenlinien aufstellen und mit 2 Teams gegeneinander spielen. Handballregeln. Ziel ist es, den Ball auf dem Kasten abzulegen. Naturgemäss ballen sich die Verteidiger rund um ihren Kasten, so dass entweder schnell nach vorne gespielt werden muss oder aber viel mit Antäuschen beim Ablegen gearbeitet werden muss.
    ---- Ich habe mal in der Vierten gespielt (tja), die spielte 1 Std. Fussball und ne halbe Stunde Handball im Training. Das wars auch schon. Gut, was? na ja, so weit sollte es nicht kommen. Na ja, die Kameradschaft war total okay.
    :hi: :hi: :wall: :hi: :hi:

    Also erst Mal Glückwunsch an die HSG, die überlegen gewonnen hat. Am Anfang Fehler von beiden Seiten, dann 4:4, dann zog Konstanz auf 9:5 weg und immer weiter bis 18:8 bei Halbzeit. Den Kickers fehlte eindeutig ein druckvoller Rückraum. Nachdem die ersten Würfe von Seitner (No.10) und Röhrle (No.4) geblockt waren, kamen sinnlose Anspielversuche an den Kreis und Konstanz profitierte davon massgeblich. Überhaupt war Konstanz konzentrierter und jeder Spieler nutzte seine Chance, wenn Stuttgart mal kleine Fehler zeigte. Deswegen ging der Sieg total in Ordnung. Warum Trainer Wolz diese No.22 (Dennis Sauer) so lange spielen liess, die ein Totalausfall war, ist mir ein Rätsel.
    -- Zu Sebo Seitner. Er ist nicht jünger geworden und nicht fitter und nicht beweglicher. Die Konstanzer wussten, dass sie an ihn drankommen mussten, dann war er ungefährlich. Kann er zwei, drei Schritte machen und unbedrängt werfen, dann kommt schon noch was (obwohl er 2 x kläglich neben das Tor warf). In der Abwehr spielte er durchschnittlich, manchmal kam er mir auch wie ein Fremdkörper vor, weil er im Angriff andere Laufwege wie seine Kameraden hatte. Der Stuttgarter Trainer täte gut daran, seinen anderen grossen Linkshänder unter die ersten Sieben zu stellen und Seitner langsam auszumustern.
    --Die Schänzlehalle war gut gefüllt, selten in letzter Zeit so viele Zuschauer gesehen. Waren bestimmt an die 1000 Stück, der Fanclub trommelte lautstark und die Stimmung war entsprechend dem Spielverlauf natürlich gut. Der dritte Tabellenplatz (trotz der vielen Minuspunkte) hat natürlich auch dazu verholfen.
    -- Die Schiedsrichter hatten 5 bis 6 unglückliche bis merkwürdige Szenen, erwischten mal den Falschen bei den Zeitstrafen, mal gaben sie einen 7m, der keiner war, dann liessen sie weiterlaufen, wo es besser gewesen wäre, lieber abzupfeifen. Glücklicherweise gab das Spiel nichts her, dass sie in den Blickpunkt geraten wären. Abhaken, eine Spitzenleistung sieht anders aus. Aber grottenschlecht waren sie auch nicht.
    --Zu den Konstanzern: Patrick Glatt im Tor wie immer ambitioniert und 40 Minuten ein sehr guter Rückhalt. Nach seinem Kopftreffer hatte er nicht mehr viel Lust, da hätte Eblen schneller reagieren müssen. Matze Faisst wie immer ein schneller Bomber von hinten, bestrafte jede Unaufmerksamkeit mit einem Tor und brachte die nötige Durchschlagskraft. Junker, ach ja: In der zweiten Halbzeit zeigte er mal kurz, was er drauf hat: 2 Dinger geradeaus lang in den Winkel, einmal herumgezogen tief rein. Wenn er fitter wäre, immer noch ein Spieler für die 2. Bundesliga. Abgefallen dagegen Yannik Schatz, spielte nicht so besonders gut. Dann Christoph Babik: Das Konstanzer Eigengewächs wird leider irgendwann einmal ausgemustert werden müssen. Seine Fehlerquote ist einfach zu hoch, er verliert Anspiele und Pässe ganz grauenhaft, da gibt es doch in der A-Jugend genügend Ersatztalente. Seit Jahren ist bei ihm keine Entwicklung festzustellen, müsste Individualtraining bekommen, was er bei Eblen nicht kriegt. Dann der Rest der Mannschaft durchweg gut drauf, vor allem Marc Hafner wollte zeigen, wie gut er ist. Hat mir gut gefallen.
    --Schade, dass die beiden ersten Plätze in der Liga zu weit weg sind, da wird nichts mehr gehen. Aber unter die ersten Fünf kann man auf jeden Fall landen. Denk ich mal -- und der Fanclub verkauft Schals für 12 Euro. Die müssten doch weggehen wie warme Semmeln...

    Uahhh, ziemlich interessante Diskussion, muss ich sagen. Das Ganze habe ich jetzt 2 x gelesen, es scheint mir mal wieder darauf hinaus zu laufen, dass die Spieler/Innen einfach ÖFTER trainieren sollten. Aber die Details waren schon hoch interessant.
    Ich habe mal eine Übung von einem französischen Trainer gesehen:
    2 Langbänke, die zweite seitlich weit nach rechts verschoben und etwa 1 Meter weit entfernt. Ablauf: Der Spieler geht am rechten Ende der ersten Langbank mit dem linken Fuss (Rechtshänder) auf die Langbank, springt runter in den Nullschritt, dann explosiv nach rechts (Rechts abheben und versetzen), dann sofort hoch mit links auf die zweite Langbank, dann wieder runter in Nullschritt und nach LINKS weg. Man könnte sich aber auch noch eine Staffelung von weiteren Langbänken denken und immer nur nach rechts weggehen o.ä.
    ---- ABER:
    Ich halte das für zwiespältig. Warum? Ich habe neulich mir die 2. Damenmannschaft vom SV Allensbach angeschaut. Da gab es so eine etwas pummelige, nicht sehr schnelle Spielerin, bei der ich gedacht habe, die ist doch nicht fit für die BaWü-Liga. Aber siehe da: Sie hat die meisten Tore geworfen. WEIL sie viel mehr Wert auf die Täuschung gelegt hat und die Verteidigerin immer wieder klasse "verarscht" hat. Dabei war die Ausführungsgewschwindigkeit - sagen wir mal - mittelschnell. Mit anderen Worten: Schon in der D-Jugend versuchen viele Spieler es NUR mit Schnelligkeit/Geschwindigkeit zu machen und vernachlässigen die Täuschung, weil Schnelligkeit natürlich manchmal reicht. Aber eine Körpertäuschung ist doch etwas Besonderes äh Anderes. Meine ich....
    -- Dennoch: Danke für die Hinweise.

    Also da hast Du ganz gute Werfer. In der A-Jugend gehen die Werte dann auf etwa 80 bis 85 hoch, das sind dann aber schon sehr harte Würfe. Bei Erwachsenen hast Du oft auch nur Werte um die 75 km/h. Im Übrigen: Bei einem präzisen, genauen Wurf knapp am Pfosten geht auch ein Wurf mit 40 km/h rein. Also tröste die Kinder mit den schwachen Ärmchen und mach ihnen noch Mut ! :hi:

    Ich würde folgende Dinge mal probieren in der E-Jugend:
    1) Die Halle von 7m zu 7m mit Hütchen/Stangen o.ä. halbieren, dann die Kinder am Eckball in Paaren (1 Ball pro Paar) aufstellen, dann auf der einen Seite paarweise runterlaufen und dauernd passen (Aufsetzer, Schlagwurfpass, Ballonpass, ohne/mit 1 x Prellen usw.), dann rüber auf die andere Seite mit Prellen (Vorsicht Schrittfehler), dann weiter passen und am Ende mit Wurf abschliessen und wieder in der Ecke aufstellen.
    2) Mit Stangen oder Pylonen/Hütchen einen Slalom-Parcours aufbauen in der ganzen Halle (evtl. am Anfang noch eine Turnmatte für einen Purzelbaum einbauen), evtl. noch einen grossen (Schweden-)Kasten (halbhoch) zum Überklettern einbauen, dann die Kinder mit etwas viel Abstand hintereinander starten lassen und am Schluss auf ein Tor werfen. Es müssen aber mindestens 15 bis 20 Hütchen sein, dass viele unterwegs sein können.
    3) 2 x 4 Wurfstationen an den beiden Toren aufbauen z.B. mit Sprungbrettern oder Schaumstoffbalken, je 1 Trainer ist an je einem Tor. Nachdem von jeder Wurfstation an einem Tor geworfen wurde (also 4 Kinder), holen die Kinder ihre Bälle aus dem Netz und rücken eine Station weiter, nach der 4. Station prellen sie rüber zum anderen Tor und stellen sich dort an die erste Station. -
    -- Grundsätzlich war es bei 22 Kinder sinnvoll, schon mal aufzuteilen (gerade eben beim Wurftraining) und auf 2 Tore zu werfen, Ihr seid ja 2 Trainer. Dann sind es schon keine so grosse Wartezeiten mehr. Das war schon der richtige Ansatz.
    Viel Spass beim Ausprobieren !!

    Hallo Jojo ! Wie sieht es eigentlich mit Junker aus? Konnte der über Weihnachten mal wieder mittrainieren ? Ich habe das Gefühl, er wird immer schwächer und dann müsste man irgendwann einen Ersatz ranholen... Der "Wir brauchen unbedingt Geld!"-Artikel in der Südkurier-Lokalpresse war zwar nett, enthielt aber wenig "Sportliches", was ich schade fand. Die Leute schauen doch in erster Linie auf den Sport und dann denken sie vielleicht auch anschliessend ans Sponsoring. Mal schauen, ob ichs am Samstag in die Schänzlehalle schaffe. Erst mal ein Gutes Neues Jahr an alle Fans!

    Na ja, möchte noch eine unwesentliche Fussnote anfügen. Mein Problem ist, dass mir zum Messen nichts einfällt.
    ?( ?( :/:
    In der C-Jugend würde ich mit meiner Mannschaft auch mal über ANTIZIPATION reden. D.H. wenn der linke Verteidiger sieht, dass der gegnerische Halblinks abzieht, dann kann er bereits starten und einen Vorsprung rausholen. Das wäre ein ganz wichtiger Fortschritt.
    Vielleicht könnte das ja eine Übung sein: Halblinks wirft gegen einen Verteidiger im Sprungwurf auf das Tor ( so, dass der Torwart den Ball halten kann), der Linksaussen in der Verteidigung startet schon und überläuft seinen Gegenspieler, der Torwart muss dann den langen Ball spielen. Den Gegenspieler z.B. als Kreis positionieren.
    :hi: :(
    Na ja, weiss aber nicht, ob das in einer Lehrprobe funktionieren würde...
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    Sinniere gerade noch ein bisschen darüber, ob das etwas mit Schnelligkeit zu tun hat. Hat ja eher etwas damit zu tun, dass ich auch ohne überlegene Schnelligkeit einen Vorsprung erreiche. Hmmmmm..... :rolleyes:

    Okay, da hat es nette Videos. Was mich aber ärgert, dass es zunehmend dort unübersichtlicher wird. Die Aufschlüsselung nach Kategorien ist zu grob, finde ich. Und natürlich ist es bis jetzt total unsystematisch, bei dem einen Thema gibts viele Videos, bei einem anderen sehr wenig bis gar nichts.
    :verbot:
    Besonders fehlt mir eine Aufschlüsselung nach dem Alter der Spieler. Übungen aus dem höheren Erwachsenenbereich bringen mir in der Jugend / bzw. im Kinderhandball nichts. Ich bin jetzt schon ein paar mal reingefallen mit Übungen, die sich nicht übertragen liessen. Schade, das sah ganz interessant aus. Na ja, man lernt hinzu und diese Videos verführen einen manchmal schon... ?( :wall:

    Ich habe da gesehen, dass Du als Beruf Erzieher angibst. Okay, dann ist mir klar, dass Du anders gewichtest und im Kindergarten etc. wird der Spass an der Bewegung und am Spiel mit dem Ball im Vordergrund stehen. Aber im Verein und im Sport fragen schon die Kleinen: "Haben wir jetzt gewonnen?" Ich kann meinen Vorrednern/-Schreibern nur zustimmen, dass Erfolge auch bei den Kindern wichtig sind. Und wenn TSVRot differenziert, was man als sportlichen Erfolg erreichen kann, dann stimme ich dem voll zu. Ansonsten bräuchtest Du ja die Tore nicht zu zählen, bitteschön, habe ich auch schon probiert, aber die Kids haben mitgezählt und mir dann gesagt, wer gewonnen hat! :(