Beiträge von LagoTrainer

    Ich habe mir mal eine Halbzeit angeschaut, aber dann war es mir zu heiss in der Halle. Schutterwald hatte eine furchtbar junge Mannschaft, wirkte gegen die Konstanzer wie eine A-Jugend und war vor allem kräftemässig weit unterlegen. Ein paar Konstanzer wirkten unkonzentriert und unmotiviert, aber sonst lief es ja wie geschmiert.
    .. Besonders auffällig war der neue Mittelmann, der über wirklich gute Übersicht, auch Schnelligkeit und Technik verfügt. Guter Nachfolger für Toby... Nicht gekannt habe ich den Linkshänder auf Halbrechts /Nr. 15/, scheint ein Neueinkauf zu sein - oder irre ich mich, Jojo ? ?( ?( ?(
    .. Insgesamt ist das Team in guter Form und kann da anpnüpfen, wo es letzte Saison aufgehört hat. Ein paar Leuten tut es gut, wieder am Kreis zu spielen, so wie sie es gelernt haben... Bin gespannt, wie es anläuft - bloss keine Verletzungen! :cool:

    Es handelt sich um zwei PDFs von Handball Austria und zwar von Helmut König. Das erste Script liefert Übungsbeispiele zu Koordination, Wurf, Ballführung, 1:1, grosse Gruppen, das zweite Script bringt 20 kleine Spiele. Zwar gibt es auch ein Label Mini-Handball, das ist aber irreführend, weil nix Mini... Interessant das sehr grosse Medien-/Literaturverzeichnis, das einige Seiten umfasst und sehr gut ist.

    Ganz interessant und lehrreich finde ich die Videos bei YOUTUBE, die unter HILGERSHANDBALL eingestellt wurden. Dort sind besonders spezifisch für den C-Jugend-Bereich Übungen aus dem Training dargestellt, meistens auch mit Fehleranalysen usw. Die Themen reichen von Athletik über Stossen bis zu Torwarttraining, die Überschriften sind irreführend, oft ist es eher ein Sammelsurium, aber immer kompakt und nachvollziehbar. Sehr gute Sache!

    Umpf, da bekomme ich aber die DHB-Rahmentrainingskonzeption kräftig um die Ohren geschlagen...
    :verbot: :unschuldig: :lol: :hi: :mad:
    Da ich mir aber persönlich eigenständiges Denken verordnet habe, ist für mich das Credo von Klaus Feldmann, Renate Schubert und Co. KEIN MUSS. Sondern ich gestatte mir, ein paar Dinge ABWEICHEND zu sehen.
    1) Wenn ROLFb bei den Mädchen schöne Erfolge erreicht hat, Glückwunsch ! Schöne LInks - danke. Habe ich nichts dagegen. Ich habe auch meine Erfolge erzielt.... Vielleicht liegt die unterschiedliche Sichtweise ja auch darin, dass ich hauptsächlich Jungs trainiert habe.... Glaube ich aber nicht. :P :D
    2) Warum - und das ist für mich die entscheidende Frage - sollen D-Jugendliche hauptsächlich sich im Angriffsverhalten (1 gegen 1) verbessern, wozu ja die 1:5-Abwehr beitragen soll und WARUM DÜRFEN SIE NICHTS IN DER ABWEHR LERNEN? Natürlich kann man auch in der Manndeckung viel lernen, aber dann geht es ja weiter. Anmerkung: Was bleibt bei Erwachsenen von der Manndeckung ausser als spezielle taktische Notmassnahme in der letzten Spielminute übrig ? Nix ?
    3) Daher plädiere ich dafür, bereits im 2. Jahr der D-Jugend eine eingeschränkte 3:2:1- Abwehr einzuführen (OHNE LIBERO), damit dann auch Aushelfen, zu zweit einen Angreifer stoppen, abdrängen zum Mitspieler, Übergeben und anderes gelernt werden kann. Ich denke, dass dies sinnvoll ist und die Praxis zeigt, es geht....
    4) Ich weise (ähem) mit hocherhobenem Zeigefinger immer (wieder) darauf hin, dass es ein Handballspiel mit Standardregeln gibt (Regelheft). JEDE Abweichung, JEDE Einschränkung im Jugend- bzw. Kinderbereich muss gut überlegt werden und schränkt eben ein. Warum denn so was? Da plädiere ich für ein liberale Einstellung, lasst doch die Trainer spielen, was sie wollen. Wenn die RTK tatsächlich die besseren Spieler hervorbringt, dann wird man das ja sehen. Bis jetzt sehe ich das aber nicht. Oder ? Bitte um Links....
    5) Manndeckung in der C-Jugend: Das ist manchmal recht erfolgversprechend, besonders gegen Teams, die in der C-Jugend keine Spiele machen, welche Manndeckungscharakter haben und daher die Manndeckung aus der D-Jugend verlernt haben und im Wettkampf eben immer ne 5:1-Deckung spielen oder so was. Das gibts nämlich auch.
    6) Dass das 1:1-Verhalten bei Manndeckung besonders gut geschult wird, halte ich für nicht ganz richtig. Wird eng genug gedeckt, kann kein Pass zur Körpertäuschung gespielt werden. Dann reichen Freilaufen und Lauftäuschungen und Armfinten völlig aus. Die 1:5-Abwehr bietet da schon bessere Möglichkeiten, keine Frage.
    na ja.
    So ist es halt. Vielleicht denke ich auch zuviel nach, bin zu kreativ oder zu misstrauisch gegen die RTK.
    Trotzdem an alle JugendtrainerInnen: Lasst Euch das eigene Denken nicht verbieten!
    ;) :hi: :D

    hallo speziB - in den bildern vom Handbuch II S.77 stehen die Aussenverteidiger tatsächlich hinten am Torraum. Wie aber danach in der Fotoreihe erklärt wird, treten sie beim Ballbesitz offensiv heraus. Zitat S. 80/81: "Mit dem Pass von RL zum LA greift AR nun seinen Gegenspieler über die Freiwurflinie heraus offensiv an..." Siehe auch letztes Foto auf der Seite 87, wo AR auf 10 m attackiert. Dasselbe auf S. 100...
    --NUN DENN: In der Rahmentrainingskonzeption stehen sie alle schon mindestens am 9m vorne... -------
    Was denkst Du nun?? Es ist klar, ist der Aussenverteidiger so weit vorne, kann er bei einem Durchbruch vom Halben seinem Mitspieler NICHT mehr helfen und das soll ja das individuelle Angriffsvermögen fördern, heisst es offiziell. Da wird offensichtlich eine andere Haltung eingenommen als im DHB-Handbuch, das immerhin 1990 erschienen ist.
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    Nun zur Praxis: In der D-Jugend sind die Spieler noch sehr mannorientiert. D.h. Du wirst bemerken, dass Dein Aussenverteidiger immer weiter herauskommt und am Schluss so etwa auf 12 m den Aussenangreifer eng decken will. Er sinkt auch nicht mehr zurück, sondern taumelt dann da vorne irgendwie herum. Das gibt dem Halben einen wunderbaren Tiefenraum zum Durchgehen und Du wirst etwas unruhig. Also bleust Du ihm (dem Verteidiger) ein, er soll gefälligst hinten bleiben und auch mal dem Spieler neben ihm aushelfen. Wenn er das begriffen hat, ist schon viel erreicht. Dann muss er merken, dass es viel leichter ist, den Aussenangreifer Richtung Eckball zu schieben als ihn zuzuklammern. Und dann klappt die Abwehr. Hoffe, Du kriegst das hin...
    :hi: :P :)
    ---------------------ORANGE:
    Der Fall Eckenaussen tritt im DHB-Handbuch nicht auf - genauso wenig in der Rahmentrainingskonzeption. Das ist ja die grosse Schwäche dieser Lehrmeinung, dass die Angreifer und Abwehrspieler auf genau den Positionen stehen müssen, die empfohlen werden = also Schema F.
    --Wenn dann eine Mannschaft kreativ ist bezüglich Positionen oder Laufwege, bricht die 1:5-Deckung zusammen. Das ist das Schöne daran, dumm nur, dass die Jungs nichts in der 1:5-Abwehr lernen. Ist meine persönliche Meinung.
    :verbot: :wall: :/:

    Erst mal herzlichen Dank für die beiden Links.
    Beim ersten Spiel auf YOUTUBE ist klar zu erkennen, dass die Gelben eine 1:5-Verteidigung spielen. Das halten sie auch ziemlich durch. Nur sind die beiden Halben vom Gegner körperlich weit überlegen und fangen das Werfen an. Also hat der Halblinke die Anweisung bekommen (offenbar, sonst würde er es in dem Alter nicht tun), ihn eng zu decken. Das funktioniert aber nur teilweise. Ich denke, dass der Verteidiger aber seinen Platz im Verbund einhält, man daher nicht von einer Manndeckung sprechen kann. Das liegt aber auch am Angreifer, der zu wenig geschult ist, um sich dem Verteidiger mal zu entziehen, z.B. nach rückwärts und dann eine Manndeckung aufdecken würde. Auch hier das Niveau niedrig, die Aussen werfen teilweise mit Schlagwurf aus dem Stand.
    Das zweite Spiel ist ziemlich traurig. Man sieht einen (dunkelblauen) Gegner, der körperlich und entwicklungsmässig weit unterlegen ist, den Ball nicht durchspielen kann (Schri pfeift passives Spiel...) und nur einen Bomber auf Halblinks hat, der Linkshänder auf Halbrechts ist nicht ganz so gut. Also - und das ist auffällig - stellt man zwei Mitspieler beim Freiwurf zum Schirmen an die Freiwurflinie und lässt den Halblinken aus dem Freiwurf auf das Tor knallen. Ein paar Mal klappts, dann brüllt der andere Trainer: "Arme hoch" und das Ganze schläft bei Dunkelblau ein.
    Bei beiden Spielen ist unheimlich wenig Bewegung drin, nur das Spiel nach "vorne" im Tempogegenstoss klappt einigermassen schnell. Es wird selten mit Einlaufen gearbeitet, eher mit Sprungwurf und dann das Abspiel auf den Mitspieler gemacht. Von Täuschungen ist auch wenig zu sehen. Würde sagen, nicht so gutes Niveau, vielleicht auch noch am Anfang der Saison. Da fehlt noch manches, was am Ende der Saison aber voll da ist / sein kann.....

    ROLFb und Talentschmiede:
    Entschuldigung, habt Ihr schon mal eine D-Jugend trainiert ?? Nein ??? Oder mal bei guten D-Jugend-Teams zugeschaut??
    Ich rede jetzt aber doch von den ambitionierten Mannschaften (14 Spieler von einem Jahrgang), welche IMMER eine 3:2:1-Abwehr gespielt haben. Die besten Teams vom Bezirk Hegau-Bodensee (4-5 Teams) haben in der Vergangenheit IMMER eine 3:2:1-Abwehr hinbekommen. Diese spielt man nicht mit ballbezogenem Libero (weil dazu die Geschwindigkeit noch nicht ausreicht), sondern den Libero auf den Kreisläufer - der meist wenig beweglich in der Mitte steht - ausgerichtet. Der Libero oder besser gesagt der HINTEN MITTE kann meistens bei einem Durchbruch noch aushelfen und vom Kreis weggehen, der Kreis wird dann vom ballentfernten Halben übernommen. Ist zwar nicht die wahre, reine Deckungsform der 3-2-1 a la Feddern, aber als ambitionierte Grundform zwanzig mal besser als die 1:5-Deckung, welche ja bewusst den Angriff bevorteilt und eine gute Abwehrarbeit verunmöglicht. Die Jungs haben IMMER verstanden, wie sie sich auf ihren Positionen zu verhalten haben, konnten eine sehr offensive 3:2:1 spielen oder auch diese ziemlich defensiv mit verdichten, wenn da die Superreisser kamen. Ey, erzählt mir nicht, was mit 12-13 Jahren nicht gehen soll... Das sind prächtige Entwicklungen in dem Alter und super Lernfortschritte. Und da geht auch - pardon, pardon - auch eine 3:2:1-Deckung. Jahrzehntelang gemacht. Und nicht nur ich... :verbot:

    Na ja, da ist noch einiges diskussionswürdig.
    1. Wenn Du z.B. die südbadische Meisterschaft der D-Männlich angeschaut hast, dann war auffällig, dass es zahlreiche (!!) sehr gute Spieler gab, welche mit kreativen Armtäuschungen die Verteidiger eins ums andere Mal ausgefluppt haben. Wenn dann der Nebenmann nicht eingegriffen hat, wars ein Tor. Wie aber kann man fehlende Erfahrung in dieser Altersklasse ausgleichen? M.M. nach ein unlösbares Problem.
    2. Dann spielt im Endspiel eine ausgeglichene Mannschaft mit 6 guten Technikern gegen ein Team mit einem riesigen Shooter und einem grossem Torwart. Ergebnis: Die Bomber-Mannschaft gewinnt. Das ist das furchtbar Gemeine in dieser Altersklasse, dass Du immer wieder auf Teams triffst, die so einen wurfgewaltigen Riesen haben, der auch noch eine gute Koordination und Beweglichkeit hat, die Dinger mit hoher Effizienz reinwuchtet und auch bei vollem Lauf von 2 bis 3 Normalverteidigern NICHT gestoppt werden KANN. Manndeckung darfste nicht, total offensives Attackieren hilft nur ein paar Sekunden, dann gibt es einen Freiwurf am 9-m und was passiert? Klar, Block stellen und Zack-Bumm-Tor...
    3. Interessant die Geschichte mit Rechtshänder auf RR. Es gab zwei Mannschaften, die grossgewachsene Spieler - aber nicht so erfahrene - auf Rückraum rechts einsetzten. Die zogen dann ihre Würfe allermeistens ins lange Eck und hatten eine sehr gute Erfolgsquote. Wiederum: Da fehlt in dem Alter einfach die Erfahrung, auch wenn die Besten dann schon 4 Jahre Handball gespielt haben. Ich predige dann immer, dass die Abwehrspieler auf Halb den Rückraumspieler nach Aussen abdrängen sollen (immer), aber das kostet Kraft und Konsequenz und wehe, Du bist einen halben Schritt zu spät. Manchmal funktionierts, oft auch nicht.
    4. Festmachen: Das Festmachen hat ja wohl auch den Sinn, manche Spieler schlichtweg zu entmutigen. Wenn Du weisst, das ist ein sehr guter Täuscher, dann muss ich bei Ballannahme total schnell ran und ihn festmachen. Das nimmt ihm dann den Schwung, den er fürs Täuschen benötigt. Also muss man das ja ab und zu machen.
    5. Was meiner Meinung nach viel zu wenig gelernt (und gelehrt) wird in diesem Alter: Das Rausprellen. Beim guten alten Referee Erhard Hofmann (Hofmann/Prause) habe ich gelernt, wie man den hochkommenden Ball beim Prellen herausschaufelt. Also wird das trainiert. In diesem Alter - die Spieler sind ja noch relativ klein - müssen sie mehrmals prellen, bis sie am Torraum sind und jedes Prellen bietet die Chance, den Ball zu erwischen bzw. das Prellen zu stören. Also ist das ein Punkt zum Trainieren.
    6. Wir haben mal gegen eine Mädchenmannschaft gespielt, die prima trainiert war. Immer Körperkontakt (!!) zum Gegenspieler (eine Hand am Körper), immer die Hand davor zum Verhindern der Ballannahme, immer an beiden Oberarmen gepackt bei Ballbesitz, dann noch doofe, unerfahrene Jungschiedsrichter ohne Progressivitätswissen = das Spiel war gelaufen.
    7. Beinarbeit und versetzt Stehen: Monatelang predige ich das versetzte Stehen zum Angreifer. Was passiert ? Nix da, man stellt sich genau vor ihn hin. Weissnicht, scheint mir ein geistiges Problem der Entwicklung zu sein. Beinarbeit ist schön und gut, aber sehr unbeliebt. Man kann Koordinationsübungen einbauen, z.B. verknüpft mit einem Wurf als Abschluss, aber so richtig gut fanden sie es nicht... gelle.
    -- Na ja, so sind meine Erfahrungen. :lol: :nein: :unschuldig:

    Jetzt ist ja das zweite Heft herausgekommen. Kommentare ? Erster Eindruck ? Irgendwo festgelesen ? Ich hatte den Eindruck, dass die Artikel meist überbordeten mit Varianten, Hinweisen und Ratschlägen... Kein Wunder beim Superthema SPIELE. Was meint Ihr ????? :hi: :mad: :hi:

    Also, da muss ich doch schmunzeln: "inoffizielle südbadische Meisterschaft" ! Hihi und dann vergeben wir noch den Titel eines Bodenseemeisters als Trostpflaster an die HSG ! Was noch ?
    -- Im Übrigen zum Spieler Hefter von Köndringen/Teningen: Schon in der Jugend haben alle gewusst, den musst Du provozieren, dann dreht er durch und fliegt mit einer roten Karte runter. Aber ein talentierter Linkser war er immer schon. Und er hat eine erstaunliche Entwicklung gemacht, manche brauchen eben ein wenig länger, um erwachsen zu werden. Ausserdem: Wenn ich an einen Stefan Bruderhofer aus Singen in der D-Jugend zurückdenke, der Rotz und Wasser geplärrt hat, wenn er verloren hatte... Auch der hat sich toll entwickelt. Also bitte. Mehr Respekt vor Hefter, der wird der HSG Konstanz genügend einschenken - leider!
    :hi: :lol: :nein:

    DonMaffa: Wenn ein Verein für das Nichtbesetzen einer Schiristelle 400.- Euro Strafe zahlen muss, dann wirbt er bei einem Verein, der das Soll übererfüllt (solls geben) einen Schiri ab und drückt ihm 400.- Euro in die Hand - ist doch fair oder? Und wenn der Verband droht, dass zwei Mannschaften nicht spielen dürfen, dann zahlen die auch noch mehr, darauf kannste wetten. Hübsche schwarz-weisse Ostereier wünsch ich allen Schiris !!!! :hi: :hi: :hi: :hi: :hi: :hi: :unschuldig:

    Also gut, ich habe den Joghurt probieren dürfen und eine Packung AMI-Spaghetti nach Haus geschleppt - nicht schlecht für einen Mann am Ladies-Day oder? Der HSC Kreuzlingen war sportlich gesehen kein adäquater Gegner, das Ergebnis schmeichelt den Schweizern (41:25). Bei der HSG durften einige A-Jugendspieler (Lauber, Muturi, Schweda, Wolff) auflaufen und konnten locker mitspielen. Immer wenn die ersten Sieben der HSG auf dem Feld waren, gabs für die Kreuzlinger im Angriff nix zu erben. Wenn der Schoch zulangt, wächst kein Gras mehr (in der Schänzlehalle). Allerdings fiel eines doch sehr stark ins Auge: Stefan Bruderhofer (Junker und Faisst spielten nicht) wuchtete die Bälle von Halblinks eins ums andere Mal ins Netz, hat prima Fortschritte gemacht. Aber was auf Halbrechts auflief, war absolut Null! Die Rückraumschwäche, die da durch Verletzungen entstanden ist, kam leider voll zum Tragen. Bin gespannt, wer diese Lücke füllen könnte. Danny Eblen humpelte übrigens sehr dekorativ mit Beinschiene und Krücke durch die Halle - mal schauen, obs über Ostern besser wird. Fetzig war übrigens der Showtanz der beiden Teams mit den 3 sehr hübschen Tänzerinnen vor Beginn des Spiels, wo gewisse Handballer ihre Disko-Erfahrung einbringen konnten. Sollte man immer machen - schwingt die Hüften für die Zuschauer, Jungs! Höhö :unschuldig:

    Ähh, also dass Trainer und Betreuer den Schirischein machen müssen, halte ich für ziemlich zwiespältig und sogar gefährlich. Ich habe solche Regelungen schon erlebt und das heisst leider oft, den HEIMSCHIEDSRICHTER einzuführen. Das gab dann Mord und Totschlag und Revanche-Pfeifereien ("Ihr habt uns verpfiffen, jetzt zeigen wir mal in unserer Halle, dass wir euch auch verpfeifen können"). Ist zu kurz gedacht, glaube ich.
    -- Es läuft immer wieder auf das einzige, griffige, wirksame Mittel (hab ich hier schon 2 x erwähnt) raus: Wenn ein Verein zu wenig Schiris stellt, werden seine Mannschaften nicht zum Spielbetrieb zugelassen. Das zieht. Wie das in der Praxis dann abgefedert wird (zum Schiri-Lehrgang nachmelden können, andere Schriris abwerben dürfen oder so), kann im Detail dann jeder sich selber mal auskonstruieren. Und wenn damit nicht nur gedroht, sondern das auch mal GEMACHT wird, dann wirkt das schon ein paar Jahre... Frohe Ostern, liebe Schiris!
    :P :) ;) :hi:

    Und was ist jetzt beim Ladies Day - rekrutiert Jojo die nächsten drei weiblichen Fans? Oder gibt es da erst mal Tests - HSG-Schal in Extralänge stricken oder HSG-Torte backen können?
    Uhh, ich duck mich weg... Verteilt der Fan-Club wenigstens Ostereier? Und wen habe ich denn da bei den Basketballern gesehen? Tja, die marschieren ja auch munter an der Spitze!! Der Universal-Fan unterstützt eben jeden erfolgreichen Konstanzer Sport... -- Frohe Ostern!

    Tobias Eblen wechselt in der nächsten Saison zum Nachbar HSC Kreuzlingen- oha.
    --Anstatt in die 2. Mannschaft zu wechseln geht Tobi über die Grenze - will auf seine alten Handballertage noch im Ausland spielen?! Da bin ich aber gespannt, ob das gut geht. Tobi ist ja schon mal nach Ehingen ausgebüxt, bevor er wieder in Konstanz aushelfen musste. Ich denke, er hat jetzt schon von frühester Jugend auf für die HSG gespielt (sagen wir mal 30 Jahre) und so allmählich setzen ihm Verletzungen immer mehr zu. Nur - wer spielt dann auf der Mittelposition? Mit derselben Klasse? Und wann ist eigentlich Bruder Daniel wieder fit??

    Folgendes Schiedsrichterverhalten:
    Die angreifende Mannschaft ist körperlich etwas unterlegen (D-Jugend), kann aber auf Grund der vorgeschriebenen offensiven Abwehr (war so etwas wie eine offensive 3:3-Formation) und längeren Passstafetten sich allmählich zum Torraum vorarbeiten. Die Abwehrspieler langen kräftig zu, der Schiri toleriert das und hat offenbar die gelbe Karte vergessen. Schliesslich kommt der Pass zum Spieler am Torraum, der sich bei voller Körperattacke des Abwehrspielers durchsetzt und trotz des Foulspiels ein Tor wirft.
    Der Schiedsrichter hat für diese Situation in der 1. Halbzeit Vorteil laufen lassen und Tor gepfiffen (keine Progression) - okay. In der zweiten Halbzeit hat er sein Entscheidungsverhalten völlig gewandelt. Für diese Situationen pfeift er kein einziges Mal mehr Vorteil (und Tor), sondern gibt Freiwurf und hebt gleichzeitig den Arm zum passiven Spiel. Das macht er etwa 8 bis 9 mal, wobei er nach zwei Pässen nach dem Freiwurf dann passives Spiel pfeift.
    Meine Frage ist nun: Ist es berechtigt, wenn die angreifende Mannschaft ein Tor wirft, das als Vorstufe zum passiven Spiel zu werten? Es kann darüber gestritten werden, ob bei den Situationen vielleicht 4 Mal Schritte dabei waren, dann wäre das Nichtgeben des Tors (und Freiwurf) okay. 4 Mal war aber eine eindeutige Vorteil-Situation vorhanden. Warum gibt der Schiri dann passives Spiel?
    -----Für mich unerklärlich - was meint Ihr dazu? ?( ?( :D :pillepalle: