1. Es kommt natürlich auch auf Deine Ambitionen an, wie Du Dein Training dokumentierst bzw. Deine Übungen ablegst. Ich kann inzwischen auf 25 Jahre Handballtrainer zurückblicken und entsprechend stehen 25 Ordner im Regal. Allerdings habe ich nie damit gerechnet, dass es sich so entwickeln würde.
2. Dann kommt es auch auf Dein "Niveau" an. Wenn Du 3. Bundesliga trainierst bzw. einmal trainieren WILLST, dann sind gewisse Überlegungen natürlich sehr sinnvoll. Ansonsten...
3. Als Jugendtrainer habe ich - wenn ich jedes Jahr oder jedes 2. Jahr - dieselbe Altersstufe trainiere, schon den Ordner vom letzten Jahr aufgeschlagen und die Trainingseinheiten nachgeschaut. Ich muss dazu sagen, dass ich zum Typ "Immer vorbereitet sein!" gehöre, weil ich gemerkt habe, wenn ich ohne Überlegungen und ohne Vorbereitung ins Training gegangen bin, ich dann wirklich "irgendwas" trainiert habe. Das hat mich geärgert. Inzwischen bereite ich mich vor und schreibe alles handschriftlich auf ein DIN A4-Blatt, welches genügend Platz für Skizzen und Spielfeldhälften bietet. Das Blatt kommt in eine Folie zwecks Erhöhung der Überlebenschancen (Harz, Zerreissen...) und bietet mir dann die nötige Gedächtnisstütze im Training. Das wird dann abgeheftet als komplette Trainingseinheit. Allerdings habe ich inzwischen eine Liste mit Themen, die im Lauf der Zeit in der Altersstufe abgehandelt (trainiert) werden sollten/müssen. Dann bastle ich mir auch öfters mal aus Internetübungen und Handball-Büchern und Fortbildungsunterlagen und der Zeitschrift handball-training eine neue Trainingseinheit zusammen. Der Handball-Fortschritt ist ja vorhanden...
4. Einen zentralen Übungspool habe ich nicht, es gibt ja inzwischen tausend Sachen und tausend Filmchen. Aber das alles jeweils passend für das jeweilige Niveau meiner Mannschaft bzw. des Entwicklungsstandes der Spieler zusammen zu stellen ist ja immer noch Bedingung für ein gutes Training. So gibt es zwar viele, viele Hilfen, aber leider immer noch die Devise "Ohne Schweiss keinen Preis!".
5. Wenn Du vom Handschriftlichen abrücken willst, kannst Du Dir ja über ein Vektorprogramm eine Symbolbibliothek basteln und Skizzen erstellen, dann die Übungen dazu in einem Publishing-Programm integrieren. Als PDF-Datei abgespeichert kannst Du sie dann digital ja überall anschauen bzw. archivieren. Ist allerdings viel Arbeit. Hoffe, dass ich Dir ein paar Tipps geben konnte. Viel Spass beim Trainieren !!
Beiträge von LagoTrainer
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Das erste Heimspiel in der Schänzlehalle wird entscheidend sein, ob die HSG Konstanz im Mittelfeld oder im Abstiegsstrudel landet. Ich habe zwar nur ein Vorbereitungsspiel gesehen, aber die Schwierigkeiten haben sich deutlich abgezeichnet: Die Mannschaft hat viele junge Spieler, welche noch erst wachsen müssen. Insbesonders der Rückraum ist wenig durchschlagskräftig (ausser Faisst). Dann noch ein paar Verletzte, keine gute Abwehr - schon gehts bergab. Man wünscht sich, dass die Heimstärke ausreicht, die nötigen Punkte zu ergattern. Da gilt es jetzt feste Daumen drücken. -- Übrigens: Wie hoch ist eigentlich der Studenten-Anteil jetzt ? Der müsste doch jetzt so um die 60 Prozent liegen ??
Hoffen wir das Beste, aber ich bin skeptisch. -
Schon dieser Postname "unsagbar fett" reizt zu absolut geschliffenen Diskursen. Hmmm mal überlegen....
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Ich fahre im Oktober mal hin und werde das Kontrastprogramm zum tiefen Süden voll reinziehen. Dann berichte ich Euch....

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Dass man bei den Grünen eine ganz klare Anordnungs- und Erzwingungsmentalität feststellen kann, zeigt sich gerade in Baden-Württemberg. Einerseits will man sich als die gute Bürgerbeteiligungspartei (wir sind sehr demokratisch und hören auf Bürgers Stimme) darstellen, andererseits auch sehr naturschützerisch sein. Dummerweise können beide grünen Grundpositionen sich ins Gehege kommen. Das zeigt sich jetzt beim Nationalpark Nordschwarzwald. Jede Menge Gremien und Gemeinden haben sich in letzter Zeit gegen diese Massnahme ausgesprochen, aber Minister Bonde will das durchziehen und im Herbst den Gesetzentwurf vorlegen.
-- Hier zeigt sich, dass die Grünen für sich die moralische Oberhoheit ableiten, weil sie die Megatrends ja im Blick haben z.B. die Klimakatastrophe und dann muss man den Bürgern schon mal das Richtige aufzwingen. Hoffentlich denken da einige Wähler daran (mein Wunsch).
--- Was die Grünen anrichten, sieht man am Besten auf kommunaler Ebene, wo sie schon länger Ämter und Mehrheiten haben. In meiner Stadt verschwinden öffentliches Grün, Rasen und Bäume, aber auch private Gärten etc., weil man unter dem Schlagwort "Innenverdichtung" dichtgedrängte Wohnblocks in der Innenstadt hochgezogen hat. Neubauten auf der grünen Wiese kam nicht in Frage. Okay. Die Folge war eine schonungslose Versteinerung im wahrsten Sinne des Wortes. Platten, Pflaster, Asphalt aussenrum, winzige sterile Innenhöfe innen drin, in denen kein Kind mal laut schreien darf, sonst ist die Hölle los.
---- Nur: Wer wagt es, gegen die grünen Gutmenschen ethisch an zu argumentieren, wenn das ja alles so altmodisch ist ? -
Ähh, jah, ich habe da ein Verständnisproblem. Im Beitrag von Sascha Simec (VFL Eintracht Hagen) in der "handballtraining", (Nr.8 2013) Artikel "Wahrnehmen Entscheiden Werfen", gibt es auf S. 30 eine Übung mit Namen PASSKONTINUUM.
Die Spieler stehen in je einer Reihe auf RL und RR, und zwar vor je einer Matte, treten an, machen eine Körpertäuschung und dann entlang der Matte eine Stossbewegung und passen den Ball hin und her.
Soweit kein Problem. Eine Matte als Hindernis bzw. Verteidigerersatz hinzulegen birgt zwar Verletzungsrisiken (Umknicken bei Treten auf die Kante), aber ansonsten bei entsprechendem Abstand kann man das ignorieren. Mit dem Markierungshütchen schafft man auch mehr Abstand, zugegeben. Egal.
--- Nun zum Problem: In der mittleren Fotostrecke wird gezeigt (Bilder 3 bis 5), dass ein Abdreher am Markierungshütchen erfolgen soll. Über diese Fotos rätsele ich hin und her.
---Der Spieler läuft kurz an, dreht sich dann VOR dem Markierungshütchen einmal um sich selbst und macht dann HINTER dem Hütchen und vor der Matte eine Körpertäuschung. Was bringt das ?
--- Für mich sieht das so aus, als ob mit der Drehung der Spieler sich dem eng deckenden Verteidiger entziehen möchte. Okay, geht klar. Aber dann müsste er dann vom Verteidiger weglaufen und in die Lücke sprinten. Stattdessen soll er gleich nach dem Verteidiger eine Körpertäuschung machen (wahrscheinlich gegen einen zweiten Verteidiger) und gegen die Richtung (aus der Drehbewegung heraus) durchbrechen. Das Ganze aber 50 cm hinter dem 1. Verteidiger.
---Es kann nun sein, dass hier die Drehbewegung als allgemeines Bewegungselement geschult werden soll, wobei eine ganze Drehung um die eigene Achse ja eher ein tänzerisches Element ist. Als Drehtäuschung taugt sie in der vorgestellten Fassung aber kaum, da sie fast auf der Stelle erfolgt. Insbesonders die Kopplung mit der nachfolgenden Körpertäuschung verstehe ich nicht. Was diese Kombination in der Praxis bewirken könnte (ausser spontanem Beifall von den Aerobic-Girls), ist mir nicht klar.
--- Ein bischen Abwechslung im Trainingsalltag ist ja schön. Aber irgendwie denke ich, hat der Sascha Simec sich doch etwas mehr gedacht dabei.
Habt Ihr eine Idee ? Wie seht Ihr diese Übung ?
Wäre für ein paar Stimmen dankbar.
((PS Und leugnet bitte nicht, dass Ihr die ht lest. Hat ja angeblich ca. 6000 Abonnenten.))
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Ich habe mal die Suchfunktion benutzt, aber keine Ergebnisse gekriegt. Das wundert mich nun aber doch. Problem für mich: Es tauchen im Anfängertraining (E- und D-Jugend) ab und zu Kinder auf, welche man getrost als Zappelphilippe bezeichnen kann. Dafür hat sich in den letzten Jahren ADHS (Aufmerksamkeitsstörung in Verbindung mit Hyperaktivität) etabliert, das heisst, Ärzte diagnostizieren diese Störung immer häufiger.---
Ich hatte nun in letzter Zeit drei Fälle: a) Der Bursche (11 Jahre) war sehr auffällig, hat dauernd geprellt, Ball an Wand geworfen, andere Kinder geärgert, Ball an den Kopf geworfen usw. usf. Das hat immer Ärger gegeben, Gespräch mit Mutter, wieder Beschwerden durch die anderen Kinder, Ermahnungen, Raus-Setzen des Kindes etc. Schlussendlich bekam der Junge Ritalin verschrieben und war nicht mehr für den Handball zu gebrauchen. Blieb dann sehr schnell weg.
b) Wieder die gleichen Anzeichen (Junge 10 Jahre). War besonders zu jüngeren Kindern sehr hinterfotzig, gab ziemlich Ärger deswegen. Kam dann in die D-Jugend und hatte bei den Älteren schlechte Karten. Benahm sich besser, aber war hippelig, klinkte sich aus, prellte und warf wie und wann er wollte. Nun ja. Interessante Variante: In den Ferien erklärte er seiner Mutter, dass ihm Handball jetzt nicht mehr Spass mache und er deswegen nicht mehr hingehen wolle. Mutti natürlich einverstanden, telefonische Abmeldung via Anrufbeantworter.
Fall c). Sportlicher schneller Spieler, sehr gute Koordination, wahnsinnig gute Auffassungsgabe, rennt im Spiel wie ein Verrückter und kämpft bis zum Umfallen, macht eindeutig zu viel; ansonsten ähnliches Verhalten: hippelig, prellt dauernd und wirft an die Wand, quatscht zu viel. Hmmm. Ich will ihn nicht verlieren, aber es gibt Unruhe. Ich fürchte, wenn er Ritalin (Methylphenidat) bekommt, weil ich etwas zu den Eltern sage, dann ist er weg (vom Fenster). Andererseits scheint die Mannschaft sein Verhalten noch zu tolerieren, weil er zweitbester Torschütze ist. Sein jüngerer Bruder ist übrigens total ruhig und normal...
Frage:
1) Was empfiehlt Ihr mir im Fall von c) ???
2) Was habt Ihr für Erfahrungen mit ADHS ?
Freue mich, wenn Ihr Euch mitteilt.
PS: Von 2006 bis 2011 wurde ein Anstieg von ADHS von 34 % diagnostiziert (SZ 30.01.2013; S. 6). 2011 wurde bei insgesamt 750 000 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ADHS festgestellt (gleiche Quelle). -
Danke Suomi. Ich gestehe, dass ich mich in der E- und D-Jugend furchtbar aufrege, wenn Langpässe beim Tempogegenstoss nur mit einer Hand abgeklatscht werden und dann erst im Nachfassen der Ball (meist zu spät) ergattert wird. Daher die konkrete Anweisung: Den Ball immer mit zwei Händen fangen und unter Kontrolle bringen. Aber es ist ja generell so, dass wenn der Ball beim Passempfänger ankommt und erst mal geprellt bzw. abgeklatscht wird, er ganz schnell weg ist.----
Von daher werde ich jetzt auch mal probieren, was geht und beim Passtraining das einhändige Fangen mit steigender Entfernung testen. Good luck for all. -
Nun, das Problem tritt nicht nur bei Mädels auf (Gleichberechtigung !!). Sondern es ist ja manchmal so, dass dein Mittelmädchen zwar technisch gut ist, aber nicht das Maul aufbekommt. Hmmm. Brummm. Nachdenk. These gefunden: Könnte individuelles Problem von einem Spieler/Spielerin sein.
-- Ich habe Folgendes probiert: Erstmal umstellen. Mittelmann/mädchen entmachtet, auf den linken Flügel verbannt, Linksaussen in die Mitte gestellt. Hat die Spielzüge, Auslösehandlungen etc. brav angesagt und angezogen, war aber technisch deutlich eine Niete. Effekt: ziemliches Dilemma.
--Dann wieder auf ursprüngliche Positionen umgestellt. Kreisläufer war klarer Meinungsführer, hat dann die Rolle des Einpeitschers übernommen. Jedes Mal, wenn er vorne am Mittelmann vorbeigekommen ist, brüllte er diesem den Code ins Ohr und wenn die Sache nicht sofort anlief, meckerte er vom Kreis noch hinterher. Folge: Ziemlicher Lerneffekt.
---Generell hat Zickenbändiger recht, wenn er Aufgaben verteilt. Warum soll nicht der Kreisläufer aktiv werden und eine Sperre setzen ? Warum soll nicht der Aussen einfach einlaufen ? Irgendwann haben die Mädels es verinnerlicht, dass da jemand rumlaufen könnte und spielen den Pass. Du kannst zwar jede Aktion, wenn sie von der Abwehr heraus an Dir vorbei nach vorne laufen, als Trainer ansagen, aber schliesslich sollte das ja irgendwann von alleine gehen. ---
Ja, hast schon recht. Ist ne ziemliche Mühe.... Gib ihnen noch ein Jahr... -
Also alle debattieren bis jetzt etwas nebulös. Hmm. Der eine meint, lieber nichts Falsches (?!) am Anfang eintrainieren, die anderen denken, einhändig ist nicht schlecht, also warum nicht.------------------
Um das geht es nicht. Jeder, der (siehe auch frühere Forenbeiträge) die Entwicklung sieht, weiss im Grunde, dass das einhändige Fangen auf uns zukommt. Gnadenlos. Mindestens im Leistungsbereich, also Bundesliga-Niveau.
Man könnte nun abwiegeln und sagen, ich trainiere ja nur eine Bezirksliga-Jugendmannschaft, das muss ich nicht trainieren. Ganz vorsichtig wird angetönt, vielleicht ins Koordinationstraining einbinden.---------------------------
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FALSCH. Falsch und nochmal falsch. Das einhändige Fangen wird verlangt werden und dann sollten sich die JUGENDTRAINER hier bitte mal austauschen, wann und wie das am Besten zu tun ist. Dazu braucht es NICHT den offiziellen Segen des DHB oder von irgendwelchen Professoren. Sondern das sagt mir der gesunde Menschenverstand, wenn Erwachsene das ganz toll können, dann muss ich in der JUGEND anfangen damit. So.
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Also nochmal: Irgendjemand muss doch schlau sein und das schon trainieren. Los Leute, outet Euch mal. Was habt Ihr schon probiert, habt Ihr das einhändige Fangen schon ins Pass-Training integriert und was ist da zu beachten??
Würde mich über konstruktive Beiträge in diese Richtung sehr freuen. Danke. -
Die Kids sehen ja auch mal TV oder schauen bei den Grossen zu und dann sehen sie, wie der Kreisläufer den Ball mit einer Hand fängt. Nun ja. Aber schon sind sie da und jammern: "Wir wollen das auch machen - wann dürfen wir das denn nun?" Ich habe mal so nebenbei mit meinem besten Spieler (D-Jugend m.) einiges probiert und der bekam schon vieles erfolgreich hin. Allerdings hat er ja nicht so grosse Pratzen UND: In der Jugend wird noch nicht geharzt.

-- Frage: Ab wann trainiert Ihr das einhändige Fangen ? Ich meine, dann muss man ja alle probieren lassen und so mancher hat da wahrscheinlich grosse Probleme.
-- Mir scheint es, dass ein Aufsetzerpass (Bodenpass), welcher recht sanft daher kommt, ganz gut (die Hand greift von oben) mit einer Hand auf Hüfthöhe gefangen werden kann. Wird der Pass härter oder geht es schneller oder etwas seitlich bzw. zu weit vorne im Lauf, steigt die Fehlerquote massiv an. Also: Da LIEBER NICHT.
-- Andererseits bekommt ja der Kreisläufer oft einen Bodenpass als Anspiel und dann recht sanft und aus der Nähe, dann könnte (!!!) er einhändig aufnehmen, aber es wäre ja auch beidhändig möglich, ALSO: Dann lieber beidhändig.
-- Eigentlich ist das einhändige Fangen ja eher in KOPFHÖHE vorgesehen, d.h. der Kreis streckt einen Arm nach oben und seitlich aus und dann wird der Pass auf diese ausgestreckte Hand gespielt. Dies dürfte in der D-Jugend eher so gut wie gar nicht vorkommen. Also: Unnütz.
Hmmm.Mir scheint, dass das einhändige Fangen eher was für die B-Jugend ist. ODER ??
Was trainiert Ihr ? Ab wann ? Bin gespannt. -
Also Leute, ich bin etwas verdutzt. Es wird hier ja fein unterschieden zwischen zur Seite anlaufen, zwischen Kraftmeierei und Bewegungsvorteilen. Muss ich noch ein paarmal lesen. Sorry !
--- Nun scheinen mir aber die Praktiker hier sich zu wenig zu äussern: Ich habe gefragt, was Ihr für ERFAHRUNGEN habt.
--- Mir ist nach der Diskussion z.B. nicht klar, ob IRGENDJEMAND hier den Kreuzschritt (Rechtshänder) aus dem Nullschritt nach rechts macht ???? Das wäre dann Nullschritt - linker Fuss abheben und etwas auf dem rechten Fuss drehen, dann linken Fuss nach rechts seitlich und etwas nach vorne setzen - dann mit rechts ----ÄHHHH - und was dann ?????
Zwei Möglichkeiten scheinen drin zu sein: 1) Man springt mit dem rechten (also falschen) Bein ab und nagelt auf das Tor
oder 2) prellt, wobei ich nicht weiss, WANN es am besten ist, zu prellen.
(((( Fussnote: -- zu 1) Wenn Du so einen Kreuzschritt nach rechts machst und mit dem falschen Bein abspringst, kommst Du leicht in Schräglage und musst schon ein Spieler von gehobenem Niveau sein, um das überhaupt durchzuziehen. Denke ich. Nochmal Fussnote:-- zu 2) Mir scheint, es ist erst möglich, nach dem Kreuzschritt beim 2 Schritt überhaupt zu prellen.))))))
Uhh - ich weiss nicht.....
FRAGE also: Wer macht aus dem Nullschritt den Kreuzschritt nach rechts ???? (Rechtshänder !!)
Hat das überhaupt schon mal jemand gemacht und wie fühlt sich das an ?
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PS Von Überzieher und sonstigen Armbewegungungen und Schulterneigungen wollen wir mal der Einfachheit absehen oder spielt das beim Kreuzschritt nach rechts auch eine Rolle ????
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Moment mal, habe ich da was falsch verstanden? Ich habe die Uhr immer von Null aus gestartet, dann war es 14:17 und ich konnte die Zeitstrafe genau notieren. Bei Countdown zählt man ja eigentlich von 60:00 runter bis 00:00. Habt Ihr das wirklich so als Countdown eingestellt?
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Hey, ich will ja nicht demotivieren, aber wenn Du hier keine Antworten bekommst, dann einfach deswegen, weil es inzwischen eine Menge Literatur zum Thema gibt. Musst einfach mal googeln oder Amazon. Sorry.
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Hier habe ich etwas gefunden: Bei Christoph Kolodziej (BHV) in seinem Buch "Erfolgreich Handball spielen" 4. Auflage findet sich auf Seite 91 eine Beschreibung und 4 Fotos mit der Schrittabfolge. --- Tatsächlich ist dabei auch ein Trick dabei: Zitat "Der Überzieher (von einem Rechtshänder - LagoTR.) beginnt mit einem Nullschritt rechts vor dem Abwehrspieler. So wird dieser in eine falsche Richtung gelockt." ---- Das erklärt nun doch einiges. Wenn der Abwehrspieler sozusagen nach rechts zur Wurfarmseite in Bewegung gesetzt werden soll, dann braucht der Angreifer gar nicht so viel nach links (Wurfarmgegenseite) zu kommen, um den Abwehrspieler zu verladen. Auf den Fotos sieht das auch ganz nett aus und scheint zu gelingen. Wenn das Ganze mit Schwung und Tempo vorgetragen wird, ist m.M. nach diese Variante erfolgreich. Zumindest sollte man es im Techniktraining mal ausprobieren.
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Voraussetzung ist natürlich, dass man die "Doppelkurbel" (a- Überzieher b-Wurfauslage) hinbekommt. Wozu man überhaupt den Ball noch nach oben herum wirbeln soll, scheint mir aber nicht unbedingt notwendig zu sein. Es würde auch eine Armbewegung seitlich (nach rechts z.B.) genügen. Generell stammt ja der Überzieher ja noch aus der "vorprogressiven Zeit", als man mit der Armkurbel den Abwehrspieler an sich vorbei geschoben hat. Andererseits ist so eine Armbewegung oben herum ja auch etwas Überraschendes, das der Abwehrspieler erst mal kennengelernt haben muss. Was meint Ihr ?
--- Sonst noch Erfahrungen ?
Was sagen eigentlich die Schiris zu der Entwicklung beim Überzieher ? Früher wurde ja sehr häufig auf Stürmerfoul entschieden. Inzwischen ist der Überzieher so selten geworden, dass manche Referees aus dem Staunen gar nicht mehr herauskommen und ihn durchgehen lassen... -
Also: Ich habe immer Überzieher mit Nullschritt gelernt. Dann hebst Du den linken Fuss ab und setzt ihn nach links (Rechtshänder), gleichzeitig geht der Wurfarm nach oben. Dann die Schrittfolge rechts und links, bei links mit Absprung und Wurf. Jetzt finde ich immer wieder mal die Variante mit der Abfolge Nullschritt - -dann rechts (Überkreuzschritt) - links und Absprung/Wurf.
-- Ich habe immer das Problem gehabt, dass zu wenig Raumgewinn nach links erzielt wurde. Wenn ich nun einen Überkreuzschritt mache, gelange ich noch weniger weit nach links (finde ich). Ausserdem muss ich weiter vom Abwehrspieler entfernt sein, da ich etwas mehr Raum nach vorne benötige.
-- Frage: Wer hat Erfahrung bei dieser Variante ? Welche Spieler bevorzugen sie (kleine, schnelle Techniker oder die grossen Riesen) ? Ab wann kann man dies trainieren ?
-- Danke für Eure Tipps !! -
Uhh ganz schön kreative Bastler bei den Handballern.
Vielen Dank für die Tipps ! Werde in der Sommerpause mal drüber meditieren... -
Ich zitiere:
"Die Wurftechniken beim Handball sind ebenfalls sehr komplex. Im
Wesentlichen gibt es 3 zu unterscheidende Wurftechniken: Beim Schlag-,
Stemm- oder Kernwurf wirft der im Ballbesitz befindliche Spieler aus dem
Stand. In dem Moment, in dem der Ball die Hand verlässt, hat mindestens
ein Fuß noch Bodenkontakt. Beim Sprungwurf wird der Ball aus dem
Absprung heraus abgeworfen. Beim Fangwurf wird der Ball aus einer
fallenden Position heraus abgeschlagen. Dies kann frontal oder aus einer
Körperdrehung heraus geschehen. Die Wurftechniken sind entscheidend für
den weiteren Spielverlauf eines Handballspiels, denn je nach
angewendeter Wurftechnik nimmt der Ball eine bestimmte Flugbahn auf, die
sich taktisch auswirkt."
Gefunden auf paradisi.de | Infoportal rund um Wellness, Beauty, Gesundheit, Ern鋒rung, Fitness und Lifestyle unter SPORT - Handball - Wurfregeln.
Man lernt nie aus...
Äh, das Sommerloch muss man ja irgendwie füllen. Sorry, liebe Trainer. -
Also: Gymnastikreifen gibt es eigentlich in jeder Sporthalle, meistens schön blau und rot, dann auch noch in verschiedenen Grössen. Okay, habe sie immer mal wieder gebraucht im Training, so für Koordinationsübungen (sind variabler als Koordinationsleiter) oder Nullschritt-Übungen.
-- Nun hat kürzlich mir ein Trainerkollege nachdrücklich ins Gewissen geredet und auf die Unfallgefahr hingewiesen. Mir ist allerdings noch kein Unfall im Training passiert, daher habe ich erst mal gestutzt. Es stimmt schon, wenn man schräg auftrifft, kann das Dingens wegrutschen. Aber normalerweise passiert das bei SPRÜNGEN ja nicht, weil man ja von oben einspringt und - wenn man auf den Reifen trifft - dieser trotzdem liegen bleibt. Wenn man mit der Fusspitze an den Reifen stösst, fluppt er weg, das ist aber auch ungefährlich, nur regt sich der Trainer dann auf, weil die schöne Anordnung der Reifen durcheinander gekommen ist. Hmmm.
-- Was nun ? Was habt Ihr für Erfahrungen ?
Ich habe auch drei Fahrradreifen, allerdings sind die höher und die Spieler stolpern eher mal drüber (Unkonzentriertheit nach Anstrengung). Schaumstoffbalken sind manchmal Alternativen, aber so flache Lappen gehen schnell kaputt bzw. rutschen beim schrägen Drauftreten auch weg.
-- Soll ich die Reifen weiterhin verwenden oder weglassen ? Was meint Ihr ? -
Also ich finde es sehr wichtig, dass die Fussballer mal zu den Handballern rüberschauen. Zwar kann nicht alles dort gut sein, aber vielleicht wäre das ein oder andere nützlich.
--Beispiel Manuel Neuer: Der ist ja dauernd der Gefahr des TUNNELNS beim Fussball ausgesetzt und viele Angreifer versuchen das dann. Er geht neuerdings mit einem Knie runter, das ist nicht schlecht. Mit anderen Worten: Da haben Torhüter beim Fussball, weil sie ein grösseres Tor abdecken müssen, schon spezifisch andere Techniken entwickelt.
--Aber: Wenn ein gewisser Manuel Neuer sich angewöhnt hätte, die Arme oben zu halten und nicht in den Kniekehlen schlenkern zu lassen (wenn er im Tor steht und Fernschüsse drohen), dann hätte er in der Vergangenheit den einen oder anderen Schuss halten können. Und das lernt eigentlich jeder Handball-Torwart. Und was der Fussball auch noch vom Handball lernen könnte: Reaktionstraining.
Das wars. Bitte sehr.