selfmen
biathlon hatte auch vorher -meistens durch die herren- höhenflüge und ist auch heute noch relativ beliebt.
eishockey soll derzeit im rampenlicht sein - wo ? das erkenne ich keinesfalls, die haben mal ein paar tolle wochen wenn
sie unverhofft international was gerissen haben-aber weis jemand, wer die letzen 2-3 jahre dort meister wurde ?
national ist das bei eishockey mauerblümchendasein.
frauenfussball ist derzeit hauptsächlich in der diskussion, weil es die frauen in den moderationsbereich geschafft haben (zu recht) und die internationalen ansprüche mit der "gleichbezahlung" mediales ausehen erregen. die bundesliga selbst nimmt man doch eher sehr sehr zurückhaltend wahr- ausser dem permanentumfrage, ob potsdam absteigt - gut, dadurch weiss man, dass es potsdam noch gibt, aber ausser den top3 kennt man doch auch so gut wie keine verein.
männerhandball füllt nur begrenzt die hallen - diese wurden insbesondere aufgrund des zuschauerbooms ausgebaut,
da ist mittlerweile nicht mehr so viel von übrig geblieben - ausser den spitzenspielen laufen fast alle hinter angenehmeren
zuschauerzahlen hinterher. da würde sicher ein erfolg der nati richtig auftrieb geben können.
frauenhandball war und wird ausser temporär nicht liebling bei den fernsehveranstaltern sein - man zieht damit definitiv zu wenig zuschauer- realistisch ist und bleibt es eine randsportart.
dies bedeutet ja nicht, dass nicht genug fans daran gefallen finden können.
bezahlung ist in deutschland eine oase- fast überall in europa gibts dies bezahlen seit jahren, das dann auch noch zu deutlich höheren preisen.
m.e. kann damenhandball dadurch punkten, dass sie terminmässig in lücken gehen und sich bei der übertragung an grössere verträge dranhängen und dann über leistung langsam etwas mehr aufbauen können.
zahlen für livestreams der vereine gabs schon öfter- in mehreren sportarten.
da sollte es den vereinen einfach möglich sein, sich über die vermarktung zumindest finanziell neutral damit
auseinanderzusetzen, sprich ohne eigene zusatzzahlung. sollte dies ein verein nicht schaffen- bei streamingkosten im bereich von 1000 bis 1500 euro pro spiel- sorry, dann muss sich ein verein auch mal selbst hinterfragen.
ich sehe auch keinesfalls, dass zb. bietigheim einen standortnachteil hat, weil die schwaben so sparsam wären im sponsoring- aus unterschiedlichen gründen, wird ausser dem fussball überall darum gekämpft, nur der eine ein bisschen besser und andere ein bisschen schlechter.
wenn jetzt frauenhandball bei dyn unterkommt, haben sie zumindest schonmal etwas geschafft, alles andere muss sich langsam entwickeln- von zuzahlung bis hin zu vlt. erlös in 3-5 jahren.