das wäre für mich derzeit dann doch ein schritt zu weit.
"teil des systems" ist für mich nach derzeitigem stand sicher nicht haltbar.
wir sind uns meist einig, dass bestimmte verhaltensweisen nicht tolerierbar sind.
allerdings sollte man auch nicht vergessen, dass wohl grad in diesem frauen-affinen sportbereich wie turnen,wassersport etc.
diese verhaltensweisen vor jahren oftmals gang und gäbe waren - was sie beileibe nicht hinnehmbar und richtig macht.
die bereiche sind dazu im "niedrigen bereich" sicherlich immer an der grenze zu noch tolerierbar oder darüber, weil wir aus den diskussionen auch hier in der he lesen können, dass es da einzelne parameter gibt, die jeder für sich anders definiert.
verlierer udn täter sind für mich diejenigen, die es nicht geschafft haben, sich in den letzten 20 jahren dem ganz normalen verhalten in dem bereich anzugleichen und dazuzulernen.
bisher haben wir das "fuhrsche verhalten" oft nur von ausländischen trainern in deren ländern wahrgenommen und beanstandet.
dass dies in unserem schönen land passiert, hat doch fast jeder negiert vorher-zumindest in der krassen form.
ich stehe sicher nich im verdacht, fuhr oder dergleichen weichspülen zu wollen, ich hab sein verhalten/ ausdrucksweise vor jahren hier auch schon "reklamiert" und als nicht hinnehmbar geschildert.
der weg dieser personen geht auch immer -kann man speziell auch in gutachten für die gerichte nachlesen - nicht von 0 auf 100 sondern den weg, dass man sich immer weiter "vortastet" weil immer mehr toleriert wurde von den normal dafür zuständigen aufsichtspersonen - geschäftsführung/ verband.
dazu gehören sicher auch die gf der vereine- allerdings sicher auch nur in dem rahmen, der dann tatsächlich zu beanstanden ist. dass das verhalten fuhrs auhc in blomberg und deren gf ein thema war, ist hinlänglich bekannt und der damalige wechsel von blomberg weg war halt nicht nur dem angebot eines anderen vereins geschuldet- diese hatte er in den jahren zuvor auch genügend vorliegen.
wenn man davon ausgeht, dass in solchen fällen immer die "starken" reagieren sollen, dann ist man sehr schnell eher beim dhb, ob kromer nun allein glaub ich nicht,dafür ist dort schon viel zu lang sicherlich zu viel bekannt.
dies wegducken um nicht negativ aufzufallen ist für etliche verbände beispielhaft, da hat der dhb beileibe kein alleinstellungsmerkmal.
offen gesagt kotzt mich dabei am meisten an, dass ich dann bestimmte personen immer bei den interviews sehe wie sie grosse reden schwingen und uns allen die welt erklären bei der nationalmannschaft der männer, gleichfalls aber nicht die courage haben, sich bei den frauen die sich wesentlich schlechter selbst wehren können, grad für die einzusetzen und gegen personen wie fuhr vorzugehen, wo sie zu 100% wissen, dass dort sachen passieren, die keinesfalls hinnehmbar sind.
den hinweis auf die handball-world finde ich auch absolut passend-
da würde ich zb. dann schon im medienbereich von "teil des systems" im bezug auf eine ausgewogene berichterstattung
sprechen- diese ausgewogenheit hat bisher definitiv nicht stattgefunden.