es mag alle diese argumente geben-
von zu wenig hallen bis hin zu wenig personal.
ich sehe auch, dass merkbar viel zu wenige "ehrenamtliche" diesen job noch ausüben möchten.
anderseits :
viele zustände in hallen haben grad die jugenlichen hervorgerufen, da das wort "eigentum" oder "benehmen" "rücksicht" in deren
wortschatz gar nicht mehr vorkommt.
weiterhin werden sicher viele ehrenämtler durch die vorgaben der verbände-kommunalen träger und auch unsinnigen vorgaben
vergrault.
aber auch hier gibt es eine ganz deutliche anzahl derer, die sich schlichtweg gesagt haben "für dies verhalten und benehmen
opfere ich nicht mehr meine freizeit" - und damit sind die jugenlichen gemeint.
wenn es eine statistik gäbe, wo es turnhallen pro einwohner oder kids geben würden, könnte ich mir vorstellen, dass deutschland
da im europavergleich nicht schlecht dastehen würde.
gesellschaft im wandel- das ziel hbl für eine jugendlichen handballspieler ist vlt. ganz einfach nicht mehr so als top- ziel vorhanden,
es gibt wesentlich mehr anreize in anderen bereichen.
ich sehe regelmässig, wie viel beim tbv in den bereich jugendliche bis hin zu den senioren an manpower und auch finanzen investeirt wird-
auch übrigens etliche jugendlich, die in die wohngemeinschaften einziehen weil sie froh sind, endlich von zu hause weg zu kommen-
und auch dies hat nicht immer was nur mit dem sport zu tun.
deswegen finde ich auch den 2. teil des internats- nämlich schule und/ oder ausbildung so wertvoll und finde den ansatz über die internate
zu meckern, viel zu kurz gedacht.
es mag immer mal negative sachen geben (siehe flense glaub ich, wo es vorfälle gab, sicher auch bei anderen vereinen mal-gehört auch dazu),
aber grudnsätzlich war das damals ein gewaltiger positiver schritt nach vorn als dies system so eingeführt wurde.
finden wir uns damit ab, dass nicht jeder handballer die anlagen zum nati-spieler hat oder auch wenn er sie hat, nicht unbedingt
so nutzt, wie wir es als aussenstehende als selbstverständlich sehn wollen.
wir haben im eigenen beruf auch genug beispiele, wo eine gewisse zufriedenheit mit wohlbefinden eingehalten hat, obwohl eine weiterbildung
zur führungsperson möglich gewesen wäre.
und dies problem ist ein gesellschaftliches prob, da ist und bleibt der handball nur randfigur und definiert sich wie die meisten sportarten
über die erfolge hauptsächlich der nati - da die in den letzen jahren immer weiter gesunken sind, kann die erwartungshaltung auch nicht
mehr so hoch sein.
die letzte "funktionierende" nati war, als typen wie baur-stephan-schwarzer-fritz-k73 etc. aufgelaufen sind.
mit denen konnten sich viele fans identifizieren - mit wem kann man das denn heute noch ?