bikw168
ich hoffe, dass du es nur falsch gelesen hast.
"es scheint ja so" - heisst doch nicht, dass es meine meinung ist, dass es so sein soll.
nur ehrlicherweise sollte man doch feststellen, dass es oftmals so ist.
wenn es nach den leistungszentren gehen würde, müssten ja blomberg- buxtehude-leverkusen etc.
jedes jahr ganz oben mitspielen.
das schaffen sie aber nicht - leider nur temporär,
nicht weil sie nicht wollen, sondern weil sie es nicht stemmen können.
es fehlen schlichtweg die ressourcen im bereich geld-personal-sogar hallenzeiten.
ich bekomme mit, wer sich da alles ehrenamtlich engagiert, aber selbst das stösst ein verein wie die hsg an ihre grenzen.
selbst beim herrenhandball-tbv wäre einiges ohne die ehrenamtlichen nicht möglich.
nur : es werden überall immer weniger
wenn dann als fazit für diese vereine nur bleibt, sich auf einen bereich zu fokussieren, dann ist das für mich trotzdem der richtige weg wenn wie in blomberg die nachwuchsarbeit-heranführung an den frauenhandball als sehr markante premisse beibehalten werden soll.
auf dauer ganz oben mitmischen, scheint wirklich nur noch mit einem grosszügigen sponsor möglich zu sein.
sicherlich gibts instrumente im nachwuchsbereich - der weg zum frauenhandball.
zb. einen topf für diese arbeit, aus dem nur die bekommen, die sich an vorgaben halten- der aber von allen gefüllt
werden muss-einschliesslich dhb.
nur wenn solche "einflussmöglichen vereine" wie leverkusen es nicht hinbekommen sowas durchzusetzen,
die anderen haben da noch viel weniger chancen.
da ich mir regelmässig von den jugendligen m/w bis hin zu den profis vor ort alles ansehe,
liegst du mit deiner einschätzung was mich betrifft, vollkommen falsch.
es bleibt dann vlt. nur mal ne pizza für das team oder stellung vom buli als andere leistung über,
aber das mache ich freiwillig und gerne.
es nutzt nur nichts, die augen davor zu verschliessen, wie es um den frauenhandball steht,
solange keine änderungen vorgenommen werden und immer nur flickschusterei (oha-gelbe karte vom dfb)
betrieben wird, werden sich die vor ort engagierten -egal ob beruflich oder ehrenamtlich- weiter ärgern.
da das seit jahrzehnten so geht, hab ich wenig hoffnung auf besserung.