Beiträge von hektor

    Wenn das heute in die Hose geht, verlieren wir auf der Trainerbank. Kilece spielt eine ideale Taktik, genau darauf abgestellt, dass der SCM nur über die drei Aufbauspieler spielt. Gisli wieder mit zwei in die Luft geworfenen Bällen. Ich hoffe, dass Benno irgendwann erkennt, dass er Gisli durch Smarason ersetzen muss. Das ist viel zu eng, und mit diesem Gemehre über drei Positionen sind sie nicht in der Lage, die sich durch die offensive Kielce-Abwehr bieten, zu nutzen.

    Hinter vorgehaltener Hand wird ja getuschelt, dass MHS Probleme mit seinen Händen hat. Man ist sich nur noch nicht sicher, ob er wunde Finger oder schon Hornhaut hat vom vielen Geld zählen. Dauerkartenverkauf ist durch, Halle in der HBL ständig ausverkauft. Ebenso zuletzt in der CL. Und für die neue Saison, sind die Vorzeichen ähnlich. Es brummt zur Zeit ...

    Was mich immer verwundert, ist die Angabe der maximalen Zuschauerzahl bei um die 6.600. Mir sind aus höchstamtlichen Dokumenten um 2008, 2009 herum noch Zahlen um die 7.800 geläufig, nicht eingerechnet die nach den damaligen Schätzungen des Finanzamts weit noch darüber hinausgehenden. Ist die Halle kleiner geworden?

    Ergebnis ist ganz ok, aber heute fand ich, war es ein verschenkter Sieg. Was die weggeworfen haben, Mann, Mann, Mann. Allen voran Gisli. Abgesehen davon ist mir das mit ihm immer viel zu sehr Brechstange. Wenn er spielt, läuft alles nur auf die Mitte, es wird immer eng, der Kreis kommt viel zu wenig zum Zug. Smarason gefällt mir weitaus besser im Spielaufbau. Mit ihm ist viel mehr Spiel und Bewegung da. Irgendwann wir die Ausrechenbarkeit des Spiels über Gisli negative Folgen haben.

    Wobei ich glaube, daß dort kaum jemand die deutsche Klatschpresse lesen wird. Ich kenn hier auch niemanden der sich das polnische Äquivalent zu Gemüte führt.

    Na ja, vor einer Woche habe ich aus Versehen einen Kommentar aus Kielce unter einer Meldung zu Wolff in den deutschen Medien angeklickt. Seitdem war ich da als Mitglied erfasst und hatte einige Mühe, aus dem Haufen täglicher Beiträge wieder rauszukommen. Die machten dort schon einen etwas stinkigen Eindruck.

    Freundschaft!

    Ich erhoffe mir einen SCM-Sieg in Kielce. Da ist mir auch egal, ob er knapp oder hoch ausfällt. Wenn es um's hoffen geht, warum weniger als ein Sieg.

    Und ich glaube, dass Auswärts- und Heimergebnis nicht sehr voneinander abweichen. Wenn es also ein knappe Niederlage gäbe, wäre es schon ein Aufgabe zu Hause.

    Wenn die Torhüterquote heute bei uns stimmt, bin ich optimistisch, dass ein Sieg herauskommt. Ich rechne damit, dass Wolff heute eine sehr gute haben wird. Heute wird es darauf ankommen, die Stimmung in der Halle von Beginn an auf eher gedämpftes Niveau zu bringen.

    Es ist leider bedauerlich, dass hier wieder die schwammigen und widersprüchlichen DHB-Antidopingregeln zum Tragen kommen. Ohne B-Probe liegt nach diesen noch gar kein Dopingfall vor, vorläufiges Suspendieren geht aber danach auch ohne Dopingfall. Zudem stehen aber Regelungen zur Verhältnismässigkeit zugunsten des Sportlers drin. Bei so dünnem Eis, das ja durch die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft noch dünner gewesen ist, halte ich vorläufige Suspendierung für sehr fragwürdig. Vor allem sollte man da schon auch eine kurze Frist für den Nachweis setzen können müssen. Die Beweislast liegt nämlich auch beim DHB.

    Es gilt nicht die Unschuldsvermutung. Der Herr hat einen positiven Doping-Test. Die Beweislast ist gemäß der Regeln ausschließlich bei ihm, zu erklären, warum er NICHT gedopt hat. Das ist das Gegenteil von Unschuldsvermutung! Die Unschuldsvermutung gilt sodann wieder, wenn er es geschafft hat, zu erklären, zum Beispiel durch negativer B-Probe, verunreinigte andere Medikamente oder ein ärztliches Attest (was ich alles drei absolut nicht ausschließe). Ich kann verstehen, dass es Magdeburger nahe geht, aber lediglich aufgrund der Zugehörigkeit zum eigenen Verein gilt nicht automatisch die Unschuldsvermutung bei einem nachgewiesenen Dopingfall. Bitte die Reihenfolge beachten.

    Nein, das ist eben falsch. Nach den Anti-Doping-Regeln des DHB liegt die Beweislast beim DHB. Es gibt auch in diesen Regeln keine unzulässige Beweislastumkehr.

    Lesen bildet. Lies Dich ein. Regeln sind Regeln. Niemandem gefällt das. Alle involvierten Parteien folgen bislang den Regularien, denen sie sich gemeinsam unterworfen haben.

    Das Kompliment gebe ich aber gern zurück. Ich empfehle dann doch, die DHB-Anti-Doping-Regeln einmal danach zu durchforsten, was unter einem ausreichenden Nachweis verstanden wird. Das ist nämlich erst einmal der zu beurteilende Grundsachverhalt. Beachtlich sind auch die Beweislastregelungen sowie die Verhältnismäßigkeitsregeln bei Geringfügigkeit. Die Regelungen zur vorläufigen Suspendierung sind im Wortlaut im Übrigen nicht mit dem Grundsatz des ausreichenden Nachweises in Einklang zu bringen, widersprechen dem sogar, zudem enthalten diese auch noch einschränkende Regelungen.

    So viel Vorverurteilung, Spekulation, verletzende Personaldiskussionen…das macht Angst und lässt einen ratlos zurück. Der Artikel in der Handball-Welt will nur eins, Klicks und Reichweite. Nirgends ein Wort von der geringen Konzentration, die relativ eindeutig darauf schließen lassen sollte, dass es sich nicht um vorsätzlichen Konsum handelt. Warum kann es in so einem Fall nicht einfach normal sein, dass man gelassen empathisch an Niko denkt und a die Mannschaft. Mögen sie es verarbeiten, mögen sie es in gute Energie umwandeln, mögen die meisten von uns die Kraft und die Menschlichkeit haben, zu diesem Thema zu schweigen und einfach unser Team zu unterstützen. Es wird sich klären und es wird Niko entlasten, davon bin ich fest überzeugt. Zu einigen Artikeln und Wortmeldungen fällt mir nur ein, dass wir ein neues Presse- oder Persönlichkeitsrecht brauchen. Ich fühle so hart mit Niko und seinen Lieben, dass es weh tut. Keine Ahnung, ob mich jemand verstehen kann, ich hoffe, dass es viele erreicht, wie es gemeint ist und vielleicht zum Nachdenken und Einlenken führt. Ich möchte niemanden verletzen. Ahoi #nurderscm

    Es liegen ja eben keine wirklichen Fakten auf dem Tisch, jedenfalls nicht, was eine belastende Verurteilung rechtferitgt. Es wird nur ermittelt. Deshalb empfinde ich jede Suspendierung, egal von welcher Seite, als vorweggenommenes Urteil, also als Vorverurteilung. Es ist faktisch Strafe für eine nicht bewiesene Tat, wobei hier gleich mehrere Seiten bestraft werden. Im Strafrecht brauchst Du für das Aus-dem-Verkehr-Ziehen für Zwecke der Untersuchung eine richterliche Verfügung, die aber nut auf der Grundlage einer angemessenen Indizien- oder Beweislage erfolgt. Hier sollen aber ein paar lapidare Verlautbarungen ausreichen? Wer ist überhaupt befugt, da jetzt zu richten? Ich werfe noch einmal die Frage auf, wer am Ende dafür haftet, wenn dem Sportler und Menschen Niko sowie dem Verein ein Schaden erwächst, falls sich später herausstellt, dass es sich nicht um einen Deliktsfall handelt. Da geht die Abwägung für mich zur Zeit weit daneben. Wie gesagt, am Ende muss der SCM selbst entscheiden, was er mitmacht.

    Am Ende muss der Verein selbst entscheiden, wie er das handhabt. Allerdings gilt die Unschuldsvermutung auch im Sport. Es gibt nur Ermittlungen, keine Feststellungen. Und auch das, was die HBL angibt, ist nach Vereinsangaben nicht belastbar. Da sollte der HBL bis Samstag schon etwas mehr als eine vage Aussage abzuverlagen sein. Portner ist ein wichtiger Baustein im Team. Es gab schon andere Dopingfälle mit Ausgängen einer natürlichen Erklärung. Wenn sich am Ende ein nicht belastbares Ergebnis herausstellt und das Final Four in die Hose geht, wird die HBL für nichts haften. Es wäre ja nicht mal ein Schaden beweisbar. Auf facebook wird über den HSV-Fall berichtet. Dort laufen seit anderhalb Jahren Ermittlungen, laufen Gerichtsverfahren. Der Spieler wird so blockiert. Was ist, wenn sich am Ende ein negatives Ergebnis präsentiert? Präzedenzfälle gibt es in anderen Sportarte zur Genüge. Was da absehbar ist, kann eben auch ein langfristiger Spielausfall für Portner sein. Ob ich das als Verein auf dem jetzigen dürftigen Stand wie mit vorauseilendem Gehorsam einfach so hinnehmen würde. Wir hatten immerhin auch schon die ominösen Vorgänge um die blaue Karte einseitig zu verkraften. Aber wie gesagt, von aussen kann man dazu nur eine Meinung haben, entscheiden muss der Verein.

    Für mich ist gerade am interessantesten, welches Dopingmittel bei einem Torhüter am ehesten Sinn machen könnte. Allerhöchstens Konzentration könnte ich mir vorstellen. Aber dafür gibt's eigentlich genug Legales. Daher glaube ich Portner grundsätzlich schon.

    Die Frage nach dem Sinn von Doping bei einem Torhüter kann ja schon mal gestellt werden. Da fällt mir dann bloß die blaue Pille ein, also, für den Sport danach.

    Ich vermute mal, die Ursache der Niederlage heute ist, dass Benno die Nase voll hatte von seinem Bart. Anders kann ich mir seine Leistung heute kaum erklären. Es ist Bennos Niederlage. Gisli war wie ein Fremdkörper, hatte keinerlei Bindung zum Spiel und hat das ganze Spiel versaut. Das was sehr schnell zu sehen. Der hätte spätestens nach zwei Angriffen wieder heraus gemusst. Dieses Gewürge, als er zum Einsatz kam, hat Hannover wieder herangebracht.

    Ich vermute, dass es nicht am Geld liegt, sondern dass man eben Smarason nicht die Spielanteile garantieren kann, die er gern möchte. Ich sehe da Parallelen zu Kay Smits.

    Ich hatte mir schon so meine Gedanken gemacht, als er bei Dyn berichtete, dass er das ständige 1 gegen 1 nicht schön findet. Ob der da schöner spielen könnte, ist eine andere Frage, philosophisch auch die, ob es besser ist, schön um die goldene Ananas, oder kraftvoll um Titel spielen zu können. Es geht ja auch beim Handball am Ende darum, dass das Runde ins Eckige muss.

    Nett geschriebener Artikel, aber mit einigen inhaltlichen Fehlern a la Spiegel drin und Benno redet mir den CL-Titel 2002 zu schlecht. Viele andere CL-Sieger aus dieser Zeit konnten sich ihr Team erst recht nicht leisten, da sie danach insolvent gingen, Außerdem war Eigengewächs Henning Fritz 2002 schon gar nicht mehr im Kader, da er vor der Saison des Geldes wegen zum THW Kiel wechselte. Und meines Erachtens nach sind die Meisterschaft 2001 und der CL-Titel 2002 auch nur entstanden, weil Hildebrandt ebenfalls einen innovativen Plan hatte und die Konkurrenz mit einer großen neuen Halle disruptiert hatte. Dadurch konnte er die Stars ködern. Die Gerüchte, dass der SCM damals teilweise an der Steuer vorbei operierte, kamen erst Jahre später und zwar von einem neuen Management, welches rumjammerte, das für den Geschäftsführer kein Dienstwagen vorhanden war.

    Damals standen viele Vereine unter Druck, weil einige Kunstprojekte mit viel Geld emporgebracht worden waren und das finanzielle Gefüge der Liga beeinträchtigten. Zum Thema Steuern: Mir lagen damals sämtliche Unterlagen vor. Im Kern ging es damals um untragbares Handeln eines Geschäftsführers im Umgang mit einer Betriebsprüfung, das beinahe zum Ruin des Vereins geführt hätte und die Benutzung des unhaltbaren Ergebnisses dieser Prüfung für ebenso unhaltbare strafrechtliche Angriffe gegen den damaligen Manager. Was ich aber für eine enorm beachtliche Leistung halte, ist, wie es dem SCM über die Jahre gelungen ist, aus der damaligen wirtschaftlich schlechten Situation kontinuierlich herauszukommen und diese ins Positive umzukehren. Ich halte das für eine grandiose Leistung. Bei der Würdigung aller Leistungen, die seither zu verzeichnen waren, sollten deshalb die von Herrn Schmedt nicht in den Hintergrund geraten.