Beiträge von gummiball

    Im Verband Rheinhessen Pfalz wurden für 2te Mannschaften in der Quali zur Regionalliga Südwest verschiedene Regeln festgelegt, damit eine 2te Mannschaft sich nicht nur durch Spieler, die regulär eher der 1sten Mannschaft zuzuordnen sind, qualifiziert.

    Spieler die in der vorherigen Saison in einer höheren Spielklasse derselben Altersklasse, als die, für die sich die 2. Mannschaft bewirbt, mindestens 5-mal teilgenommen haben oder die dem DHB – oder RLP/HVS-Kader angehören, dürfen nicht in der zweiten Mannschaft eingesetzt werden.

    Spieler die einem DHB- oder einem LV-Kader angehören, dürfen nicht in der 2. Mannschaft eingesetzt werden.

    Soweit ich weiß sind Spieler auch nur für eine Mannschaft teilnahmeberechtigt.

    Aber in diesem Fall konnte ja keine "höhere" Mannschaft definiert werden, da sich ja beide Mannschaften in der gleichen Qualigruppe befanden und lediglich eine "I und II" als Zusatz hatten. Und am Ende ist es ja wie früher bei den Rasenturnieren, welche Mannschaft jetzt die stärkere ist, weiß man erst, wenn man sie bespielt hat.

    Insofern können die Spieler in der letzten Saison ja nicht höher gespielt haben, da es sich ja um die Quali für die höchste Liga handelt 🤣.

    Den letzten Absatz würde ich für diesen Fall unterschreiben, bei unterschiedlichen Niveauansätzen wie 1. Mannschaft JBL und 2. Mannschaft BOL würde ich auch das mit dem festspielen mitgehen, aber bei zwei Mannschaften in der gleichen Quali und Gruppe, das finde ich einfach schräg.

    Wenn Vereine unbedingt zwei Mannschaften in die Quali schicken wollen, dann finde ich den Ansatz von nicnamejue absolut passend. Dann müssten halt auch noch beide Turniere am gleichen Tag sein 😉.

    Kurzer Erlebnisbericht von mir zum letzten Qualiwochenende, was mich, selbst wenn es rechtens war, immer noch irritiert zurücklässt:

    Es ging um die Qualifikation für die JBL/RL in der mB-Jugend. In der Gruppe meines Vereins befanden sich vom Gastgeberverein Mannschaft I und II in der Gruppe. Wie immer in solchen Fällen spielten diese Mannschaften das erste Spiel gegeneinander um möglichen Schmuh hintenraus zu unterbinden. Nichtdestotrotz fand dieses "Freundschaftsspiel" mit lediglich 7 Spielern auf beiden Seiten statt und die restlichen Jungs durften auf der Tribüne Platz nehmen. Soweit so gut, das warum erklärte sich erst später.

    Im übernächsten Turnierspiel, in welchem dann die zweite Mannschaft zuerst spielen musste, rieb ich mir bereits die Augen, denn dort lief ein Spieler auf, den ich aus vergangenen Spielen als wirklich guten Spieler in Erinnerung hatte und wunderte mich, warum der nur noch in der zweiten Mannschaft auftaucht, aber ok kann ja seine Gründe haben. Und Achtung....

    ... das nächste Spiel spielte dann die erste Mannschaft dieses Vereins und zack, da spielte er doch tatsächlich wieder. Die Begründung ist gewesen, dass er ja zu diesem Zeitpunkt in keiner Mannschaft zwei aufeinanderfolgende Spiele gemacht hat und sich somit nicht festgespielt hat. Ok, dass nehme ich für die Saison, wo es eine höhere und eine niedrigere Mannschaft gibt, aber dass das auch in einer Qualifikation geht, in der beide Mannschaften in der gleichen Gruppe sind, dass kann ich iwie nicht verstehen/glauben/nachvollziehen 🙄🤷‍♂️.

    Das ist in der Tat der absolute GAU für den Sport. Tatsächlich hätte der Siebenmeter keine Auswirkung auf die Meisterschaftsentscheidung gehabt und nun bekommt Wettenberg ein Wiederholungsspiel, bei dem sich auf Seiten von Lumdatal sicher niemand mehr verletzen will, da es für die ja um nichts mehr geht. Insofern ist das moralisch und vor allem emotional vermutlich das Schlimmste, was aus Sicht von Oberursel passieren konnte.

    Rein rational betrachtet, hat Wettenberg aber sein Recht ausgeübt, bei einem spielentscheidenden Regelverstoß, Einspruch gegen die Spielwertung einzulegen. Und insbesondere Wettenberg hat da ja letztes Jahr schon einen vergleichbaren Fall bei den Männern gegen Holzheim gehabt und auch hier gab es eine Spielwiederholung. Da es halt nicht die Möglichkeit gibt, nur den einen Siebenmeter werfen zu lassen, auf den ja im Spiel auch nicht entscheiden worden ist, muss also das ganze Spiel wiederholt werden.

    Ich für meinen Teil gehe davon aus, dass Wettenberg dieses Spiel deutlich gewinnen wird, da sie hochmotiviert in dieses Aufstiegsspiel gehen werden und Oberursel, als verdienter Meister, am Ende leider in die Röhre schaut.

    Die Frage, die sich allerdings aufdrängt, ist: Warum passieren solche Verstöße im HHV so häufig, obwohl diese Regel nun schon einige Jahre bekannt sein sollte? Auf die Schnelle fallen mir hier drei Spiele ein -> mB Saison 23/24 TSG Münster - TuS Holzheim, Männer 23/24 HSG Wettenberg - TuS Holzheim und eben dieses Damenspiel. Hier scheint es doch wirklich ein strukturelles Problem zu geben!

    Bitte Screenshot wo die Arme ausgestreckt sind.

    Hier der Screenshot der maximalen Streckung. In dem Moment bewegt er den Körper bereits von Gidsel weg. Definitiv keine Zeitstrafe und kein stoßen.

    Und deshalb wird die Diskussion über Entscheidungen auch, und m.E. zum Glück, nie aufhören. Es sind halt unterschiedliche Auffassungen der Spielanlage und der Auswirkungen, auf die es ankommt.

    In meiner Wahrnehmung kommt Gidsel in vollem Tempo und bekommt einen seitlichen Impuls. Eine Abwehraktion von der Seite ist schon mal gar nicht regelkonform und in diesem Tempo reicht ein leichter Kontakt. Ja, Gidsel ist in der Lage daraus noch mehr zu machen, aber dennoch muss der Abwehrspieler für mein Verständnis wegbleiben, denn den Zweikampf kann er nicht gewinnen. Ist für mich die gleiche Herangehensweise wie beim Tempogegenstoß, hier ist eine Verletzungsgefahr durch den Kontakt bei diesem Tempo gegeben und das will ich in meiner Spielleitung nicht, da der nächste Kontakt vermutlich ein bisschen stärker ausfallen würde.

    Auch das Seitfall-Dreher-Tor hätte wegen der Schritte nicht zählen dürfen ;-).

    Vielleicht sollten die Leute die Höhepunkte zusammenschneiden auch auf so etwas mal achten.

    Der Sieg war aber trotzdem, auch in der Höhe, hochverdient. Aalborg hat ja seine Verteidigung in der 2. HZ fast völlig "eingestellt".

    Ich habe gestern bei 28:26 eingeschaltet und mich auf eine spannende Schlussphase gefreut. Die gab es ja nun nicht mehr, aber was ich stattdessen gesehen habe, hat mir schon ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Wie Lichtlein den Halben, bei angezeigtem passiven Spiel, stehen lässt wie einen D-Jugendlichen 😂; wie Wiede die Passtäuschung hinter dem Rücken macht und einfach durchgeht und mit einem Heber abschließt 😍; wie Gidsel den Ball hinter dem Rücken, in vollem Tempo, nach Außen weiterspielt 😍 und wie Milo.... einfach mal drei Siebenmeter wegnimmt, das war so ein großes Kino, vielen Dank dafür.

    Der Dreher von Gidsel war, in der letztlichen Ausführung, einfach nicht von dieser Welt und den sollte er sich als Foto einrahmen lassen 👏🤩🙏!!!

    Ich komme aber, und ich habe nur ca. 14/15min gesehen, nicht drum rum, mich über die selbstherrlichen Spanier aufzuregen. Nur weil sie gestenreich alles kommunizieren, ist es deshalb nicht richtig. Es kotzt mich förmlich an, und hier sind wir in der CL und kurz vor dem F4, also in der entscheidenden Phase dieses Wettbewerbs, und dann muss ich so etwas sehen. Der Siebenmeter, weil Herburger den Ball im Kreis geblockt haben soll, war ein Witz. Der führt vorher einen Zweikampf am Kreis, in welchem auch der Kreisläufer von Aalborg durchaus aktiv eingegriffen hat, geht dann direkt raus und blockt den Ball. Diesen Pfiff wollte niemand in der ganzen Halle, außer dem Glatzkopf! Hier greift das Sprichwort, "pfeif das, was die ganze Halle sieht", also Einwurf!!! Wie um alles in der Welt kann ich Langhoff dieses Tor wegpfeifen. Der setzt sich im 1:1 beim Gegenstoß mit klaren drei Schritten durch und der TSR pfeift in den Wurf einen Freiwurf, warum??? Da kriegt Wiede, für eine zugegeben robuste Aktion, eine rote Karte und bei Gidsel seinem Dreher, wo er noch einen Stoß bekommt gibt es gar nichts. Wo ist denn da die Verhältnismäßigkeit, nur weil der Wurf von Gidsel im Tor war? Das man sich mit so einem Pfiff und dem folgenden Strafwurf, den Milo.... zum Glück pariert hat, nur sich selber in den Vordergrund spielt, boah da kriege ich mich einfach nicht mehr ein. Und bei all diesen Entscheidungen ist es fast immer der gleiche Schiedsrichter, der mit seiner Fehleinschätzung auffällt. Und ja, das Schrittefaß ist einfach zu leer, um es immer wieder aufzumachen, das ist noch mehr Lotterie als Rheiner seinem Videobeweis. Diese Regel kann per se auch einfach abgeschafft werden, da es den Mannschaften nicht möglich ist, es regelkonform in die Trainingsarbeit einzubinden, da die Schiedsrichter ja eh machen, was sie wollen 🤬!!!

    Aber, wie bei den goldenen Feedbackregeln, zum Schluß wieder positiv:

    Die Füchse sind in meiner Gunst nicht so ganz weit oben, aber trotzdem VIELEN DANK FÜR DIESES SPIEL gestern, das war einfach nur ein geiles Erlebnis 🙏.

    Das Foto ist von der Gegenseite aufgenommen worden. Der Torschiedsrichter hatte in dieser Situation den Blickwinkel aus der Gegenrichtung und auch die Videoaufnahmen hätten diese Perspektive nicht liefern können. Es sah in der Übertragung für mich tendenziell nach einem Griff in den Wurfarm aus, aber nichts wofür man sich die Videobilder hätte ansehen müssen.

    Ok, aber dann sollte der Feldschiedsrichter, der in der Diagonalen steht, einen klaren Blick auf diese Situation gehabt haben, denn, zumindest was dieses Bild hergibt, war das eine ziemlich offene Szene. Insofern wäre eine Wahrnehmung da, es könnte einen Hinweis an den Partner über das Head-Set geben, und wenn dann der Spieler ja ganz offensichtlich mit Schmerzen liegenbleibt, dann sollte man im Time-Out mal darüber sprechen.

    Auch wenn das Bild von der anderen Seite ist, kann es meines Erachtens nicht sein, dass, vor allem nach diesem F4, zwei Schiedsrichter das gar nicht wahrnehmen. Im Getümmel ok, aber in dieser Szene sind, alleine aus diesen beiden Bildern, so viele Hinweise abzuleiten, das muss man sehen! Der Ball ist ja sicherlich auch nicht mit voller Kraft auf das Tor gegangen, was doch ein klares Indiz für einen Kontakt ist. Mich würde mal die Erklärung interessieren, für was es den 7m gegeben hat. Denn diese Aktion war zu 100% nicht ballbezogen, sondern nur gegen den Arm.

    Ist kompliziert, natürlich haben nicht alle danach ausgesorgt, deshalb machen ja auch viele neben dem Sport eine Ausbildung oder ein Studium. Es kommt ja nicht von ungefähr, dass immer mehr Sportler vorzeitig die Sportlerlaufbahn beenden, um in den Beruf einzusteigen.

    Was das Schiedsrichterwesen angeht, missverstehst Du glaube ich etwas grundsätzliches. Es gibt ja aktuell ein akutes Nachwuchsproblem im Schiedsrichterwesen (übrigens im Fußball noch viel akuter, trotz deutlich höheren Aufwandsentschädigungen 👆🏻), und nur wegen der Aussicht auf 80-100K fängt doch niemand an zu pfeifen und sich beschimpfen zu lassen. Schiedsrichter wirst Du aus Überzeugung und nicht, weil Dich das finanzielle antreibt, diese Motivation ist niemals nachhaltig.

    Du kannst ja auch nicht mit z.B. 33 Jahren mal einfach so sagen, ich werde jetzt SR und verdiene demnächst meinen Lebensunterhalt damit. Das ist schon noch etwas, wie im Leistungssport üblich, wo man sich hocharbeiten muss. Du spielst ja auch nicht einfach mal Bundesligahandball, weil er, ganz einfach, andere Anforderungen an Dich stellt.

    Ich bin der Auffassung, dass das erstmal nicht kommen wird. Wenn doch, dann bin ich gespannt, wie sich die Leistung unterscheidet. Und natürlich kann man das gerne fordern, aber es braucht auch die Leute, die es umsetzen 😉.

    Ich bin nicht so sicher, ob Du da nicht viele Probleme aufmachst, die gar nicht da sind!

    Natürlich wir es eine gewisse Qualität brauchen, damit man Schiri in der ersten Liga werden kann, aber die Chance damit 20 Jahre lang Geld verdienen zu können wäre vermutlich für viele Schiris ein gigantischer Anreiz.

    Es gibt diverse Leistungssportler, die gehen ihrer Passion jahrzehntelang nach und können davon nicht leben.

    Wie man das von der Kostenseite aufzuteilen hat, was das am Ende wirklich mehr kosten würde vermag ich aber nicht einzuschätzen.

    Wie gesagt, das ist kein neues Thema und ich glaube, noch nicht mal alle Themen wirklich betrachtet zu haben.

    Viele Schiedsrichter haben den Anreiz mal in der Bundesliga zu pfeifen, aber ganz ehrlich, die meisten davon willst Du, auch nach 20 Jahren Pfeiferfahrung und ganz großem Anreiz, nicht außerhalb des Bezirks sehen 🙈😳!!! Anreiz alleine reicht nicht aus, auch hier braucht es ne Menge Talent. Irgendwie glauben immer noch viele Menschen, wenn man will, ist man einfach ein guter Schiedsrichter.

    Wenn sie nicht davon leben können, sind sie auch keine Profisportler, sondern Amateure. Hier geht es um Profis, die damit ihr Leben und das ihrer Familie finanzieren müssen. Und zwar jederzeit! Deshalb, was macht man denn nach 20 Jahren Profi-SR bis zum Renteneintritt?

    Natürlich muss man immer alle Möglichkeiten in Betracht ziehen und nicht in Problemen sondern in Lösungen denken.

    Aber zuallererst, nehmen wir das Beispiel Brodbeck/Reich (wirklich nur exemplarisch und mit Namen), die beiden pfeifen schon sehr viele Jahre zusammen und haben, wie jeder andere auch, ihre „Macken und Gewohnheiten“. Glaubt irgendwer, dass sie als Profi-Schiedsrichter irgendwas im Spiel anders gemacht hätten?

    Zum Thema Profi-SR inhaltlich (und glaubt mir, ich habe mich mit der Thematik intensiv beschäftigt, bin deshalb vielleicht auch „betriebsblind“ 🤷‍♂️):

    Angenommen, ein HBL-SR pfeift derzeit pro Saison 35 Spiele (HBL1 und 2, HBF), dann bekommt er in einer Mischkalkulation ca. 25-27 TEUR. In Kombination mit seinem Job wird er auf 80-120 (je nach Alter und Berufszweig) kommen. Aktuell werden die SR von den Vereinen bezahlt und es erfolgt am Ende der Saison ein Kostenausgleich. Im Fall von Profi-SR‘n sind die vermutlich bei einer GmbH angestellt und bilden eine fixe Kostenstelle ab, die bei angenommenen vier Gespannen bei 700-900 TEUR ohne Lohnnebenkosten liegt. Für mich schwer vorstellbar 🤷‍♂️.

    Wie soll denn die Rekrutierung vonstatten gehen? Wer den Finger hebt ist dabei? Was wäre denn, wenn von Brodbeck/Reich einer will und der andere nicht? Muss der andere dann aufhören? Kann der eine mit der mentalen Belastung zukünftig umgehen, dass er einem Freund das Hobby genommen hat?

    Bestimmt der DHB oder die HBL wer es werden soll? Was passiert, wenn die Auserwählten absagen, sind sie dann unten durch? Was passiert denn eigentlich mit SR 1, wenn SR 2 langzeitkrank wird oder sich verletzt, bekommt er dann Lohnfortzahlung obwohl er nicht einsetzbar ist? Und bitte nicht auf die Idee kommen, dass jeder Profi-SR mit einem anderen problemlos pfeifen kann, ihr beschwert euch ja schon über SR, die seit 20 Jahren zusammen pfeifen und sich blind verstehen 😉.

    Wie lange kann man eigentlich als Profi pfeifen, bei Jörg Loppaschewski sagen ja mit 52/53 schon alle, dass es jetzt endlich Zeit wird. (Ironie an) Oh, sind ja nur noch 14/15 Jahre bis zur derzeitigen Regelaltersrente, ist ja überschaubar 😳 (Ironie aus).

    Und zu guter Letzt, macht sich eigentlich jemand Gedanken, ob irgendein derzeitiger Schiedsrichter das denn überhaupt will? Denn, und da ist hoffentlich jeder bei mir, man sagt nicht einfach „Ich will das machen“ und hat dann auf einmal die Qualität, solche Spiele zu leiten. (Ironie an) Aber sicherlich findet man in jedem Bezirk, Landesverband und hier in der HE 😂 Menschen, die dann sagen, dass Sie das unter den Bedingungen locker hinkriegen (Ironie aus) 😉.

    Insofern, ja ich merke das mit den Problemen selber 🙈, aber für diese vielen Themen finde ich halt nicht die eierlegende Wollmilchsau 🤷‍♂️.

    Die Schiedsrichter äußern sich ja (leider) nie…

    Nur von Jutta kommen Äußerungen. Und sie redet dann leider um den heißen Brei herum.

    Weil sich die Schiedsrichter ganz einfach darauf konzentrieren, ihren Job zu machen und keine Lust auf "Schäufelchen und Förmchen" haben. Und ganz manchmal, wenn dann ein Madsen (hier beispielhaft genannt 😜) um die Ecke kommt, wird es dann auch dem besonnensten zu blöd 😉.

    Jutta ist natürlich ein anderes Thema, aber dafür können die Schiedsrichter auf der Platte ja nichts. Die müssen die ganzen Sachen mit den Trainern und Spielern ungefiltert aushalten, weil sie dafür ja auch "bezahlt" werden 🙈.

    Diese Schiedsrichter haben einfach ein persönliches Ding gegen Madsen und Jicha.

    Sievert hat sich nach dem Spiel auch geäußert, dass er mit dem Verhalten der Schiedsrichter gegenüber der Bank (auch auf die Saison betrachtet) nicht einverstanden ist.

    Echt? Das ist ja ein beeindruckendes Statement von Siewert! Und wie viele Schiedsrichter haben sich im Verlauf der Saison hingestellt und sich geäußert, dass sie mit dem Verhalten der Spieler und Offiziellen nicht einverstanden sind? Hält sich das die Waage oder hört man das nur von den Trainern?

    War das gestrige Verhalten des Kieler Spielers Madsen aus Sicht eines Kieler Fans in Ordnung?

    Sollte man sie dann für so ein Topspiel ansetzen?

    Kleinigkeiten werden ja nicht kritisiert, die heben sich meist im Spiel gegenseitig auf, sondern nur die "dicken" Fehler.

    Meinst Du den dicken Fehler, wo Du etwas als "verhindern eines TG" bezeichnest, wo bereits alle Berliner außer Prantner wieder hinten sind und der einwerfende noch nicht mal den Ball hat? Was hat Prantner denn regeltechnisch falsch gemacht? alter Sack: Prantner hat die Ausführung nicht verhindert, denn der Ball war noch gar nicht bei dem Ausführenden. Insofern sind zwei Spieler zusammengeprallt und der eine hat den Ball, den er zu dem ausführenden passen wollte, fallen lassen. Prantner ist in meinen Augen einfach nur zurückgelaufen und hat keine aktive Handlung gemacht.

    Zudem bin ich gespannt, ob Du auf mehr "dicke Fehler" kommst, als alleine Wiencek (war der Heber in dem Fall auch ein "dickes Ding" 🙈?) Fehlwürfe hatte.

    Ich bin übrigens Simon Reich überaus dankbar für das "dicke Ding" gegen Madsen, weil er endlich mal einem Spieler die Grenzen aufgezeigt hat. Was erlaubt sich dieser Spieler eigentlich? Weder in der CL noch bei einer EM/WM würde er sich das trauen, aber die "immer schlechteren" und "maximal mittelmäßigen" Bundesligaschiedsrichter kann man ja an der Nase durch die Manege ziehen?!

    Und ja, man soll sie für so ein Topspiel ansetzen, denn beide haben mal EHF gepfiffen, sind auf eigenen Wunsch ausgeschieden, und haben die Qualität und das, Achtung Rheiner 😉, Standing, so Spiele zu leiten!

    Nun sagt HBL-Justiziar Andreas Thiel (65) zu SPORT BILD: „Das war eine private Äußerung auf einem privaten Kanal. Sie erfolgte weder auf dem Spielfeld noch an der Wettkampfstätte...“ Daher gibt es keine Strafe für Knorr.

    Doch - die Äußerungen gab es scheinbar auch dort schon.

    Und auch das ist, in Gänze gelesen, einfach Mist!!!

    Einerseits alles privat, weder auf dem Spielfeld noch in der Wettkampfstätte (zu der das Spielfeld übrigens gehört, also überflüssig zu erwähnen), und dann ist es eine (nicht beleidigende) Meinungsäußerung, die eh nicht verfolgt wird. Ok, und wenn diese Meinungsäußerung in der Wettkampfstätte erfolgt wäre? Dann schon, oder was?

    Vielleicht kann oder will ich dieses Juristen-Wischiwaschi einfach nicht verstehen, aber warum erwähnt man "privat und Wettkampfstätte", wenn doch die Meinungsäußerung eh nicht verfolgt wird (was ich übrigens absolut richtig finde und deshalb auch Bohmann sein Geheule stecken lassen kann!)?!

    Die Reaktion von Bohmann finde ich auch wirklich schwach. Es kann ja sein, dass das "der beste Videobeweis ever" gewesen ist, allerdings hat man bei der Aktion gegen Johansson doch gesehen, dass die Bilder trotzdem mies waren. Wenn die Kamera hinter dem TSR ist und der sich ne Zehntelsekunde früher nach vorne bewegt hätte, dann hätte man aus dieser Perspektive gar nichts mehr gesehen. Da bin ich komplett bei Rheiner, dass das eines der größten Handballevents der Welt ist und es nicht auf jeder Längsseite ne Kamera gibt, ist lächerlich!!!

    Und auch hier sehe ich in der Retrospektive keine ehrliche Fehlerkultur, sondern es soll alles wieder intern aufgearbeitet werden. Ergebnisse hieraus erfährt ja in der Regel eh niemand, aber ist vielleicht wirklich zu viel verlangt, als zahlender Konsument 🤷‍♂️.

    Natürlich hat Knorr in Teilen Recht und es steht ihm auch zu, dass er den Schutz für die Spieler einfordert. Allerdings muss ehrlicherweise auch gesagt werden, dass SR solche Szenen nicht verhindern können, da sie ja nur auf Aktionen reagieren können. Insofern hätten die SR eine rote Karte geben können, was den Spieler in dem Moment aber nicht vor einer eventuellen Verletzung aus genau dieser Situation geschützt hätte. Aber selbstverständlich kann man damit proaktiv für die weitere Spielleitung ein Signal senden. Dass er aber die SR für den weiteren Turnierverlauf verantwortlich macht, geht mir dann doch ein bisschen weit. Auch kein Wort, dass man auf Grund der rechten Hand/Faust in Dules Gesicht eine rote Karte doch vielleicht vertreten kann, da man ja für die Gesundheit der Spieler, auch auf der anderen Seite 😉, eine Verantwortung hat. Ob die RNL mit Forsell Schefvert das Spiel letztlich gewonnen hätten, wird immer hypothetisch bleiben, insofern finde ich diese Beurteilung tatsächlich nicht so richtig ok.

    Generell finde ich das Statement, vor allem aus der Position eines "Leuchtturmspielers" vollkommen in Ordnung und auch in der Sache gerechtfertigt. Das Schulze/Tönnies "vielleicht keinen Bock hatten auf den Videobeweis, weil sie das Standing haben", könnte ich gar nicht akzeptieren und wäre auch für Aytekin beim Fußball mit Sicherheit keine Argumentation wenn die Entscheidung "einfach falsch ist"! Auch ich habe am TV die Luft angehalten, als Balenciaga da gepflückt worden ist und war überrascht, dass das nicht mal angeschaut worden ist. Das Anschauen bedeutet ja erst mal noch gar nichts und wenn sie dann zwei Minuten geben, können sie es bestimmt auch schlüssig argumentieren, aber so....?

    Gummiball, ich bitte dich 😀

    "In Unwissenheit der tatsächlichen Folgen" , natürlich....

    Natürlich die Überprüfung nur ob der Korrektheit wegen😀

    Die Ausrede ist fast genauso schlecht wie die von Herbert Müller vom Thüringer HC bezüglich Ausraster vs Ludwigsburg und Schiedsrichter.

    Du brauchst mich nicht "zu bitten"! Das auf ein Level mit Herbert Müller zu heben ist noch schändlicher, als es eh schon gewesen ist!

    Mit diesem Post bezichtigst Du Konrad Bansa, einen zu hundertprozent integren Menschen und zudem Nationaltrainer beim DHB, der Lüge, was zeigt, dass Du einfach nur palavern willst und keine Ahnung hast, über was und wen!

    Schon mal darüber nachgedacht, dass auch die Antwort "da hättet ihr für eine Überprüfung halt Einspruch einlegen müssen" hätte kommen können?