Beiträge von gummiball

    In der Aussendarstellung wird die WM nicht gut wegkommen. Christian Schwarzer hat sich auch gemeldet
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    Neben dem Philosophieren über die Frage ob UG was gegen Markus Baur hat, bemerkt er aus meiner Sicht sehr richtig.


    Wenn ich nicht irre, muss man im März mindestens Zweiter werden. Keine leichte Aufgabe. Wenn die Quli in den Sand gesetzt wird, dürfte Bob vorzeitig seinen Hut nimmt und vermutlich wird dann auch Michelmann ins Schwimmen kommen. Aber ich will ja nicht unken.

    Diese Frage hat sich mir gestern ja auch schon gestellt Olympische Spiele 2020 (Männer) , und sollte auch besser im "Olympia-Thread" thematisiert werden, denn diese Diskussion könnte auch länger andauern ;) .

    Ich finde, dass die WM zumindest für Jannik Kohlbacher maximal blöd gelaufen ist. Wenn Pekeler und Wienczek wieder am Start sind, hat AG, mit Golla dazu, drei Kreisläufer die allesamt auch gute Abwehsrspieler sind und sich somit die Notwendigkeit eines Abwehr-/ Angriffwechsels erübrigt. Offensiv ist der Unterschied nicht so markant, dass man dieses "Risiko" eingehen sollte. Aber wie gesagt, ist meine Meinung und ich kann es eh nicht verstehen, wie Spieler es in die Nationalmannschaft (die Elite Deutschlands) schaffen, wenn sie nicht vernünftig Abwehr spielen können!

    Jeder war ja zu Anfang der Saison skeptisch, wie das mit TB12 und den Bucs funktionieren soll. Auch wurde ja behauptet, dass TB12 ein Systemquarterback sei und das außerhalb der Patriots und Coach Bellichick nicht funktionieren kann. Im Ergebnis ist TB12 mit den Bucs jetzt im Superbowl und die Patriots waren nicht einmal in den Play-off's :lol: . Und das gestern so viel zitierte Duell des GOAT gegen den heimlichen GOAT ging auch an TB12, da Rodgers zu unflexibel bei den Passempfängern gewesen ist. Das beste Beispiel, als er Adams anspielt, der aber hinter der Endzone den Ball fing und direkt vor der Endzone ein anderer Spieler komplett frei gewesen ist. Ansonsten wurde Rodgers von der Defense ziemlich im Stich gelassen, was ihn vermutlich zusätzlich frustriert hat!
    Aber wenn ich ehrlich bin, hatten die Bucs auch ein bisschen mehr Glück mit den Refs, denn die ein oder andere Flagge für Holding oder Pass interference wäre durchaus drin gewesen und dann hätte es auch andersrum ausgehen können.

    Sehe ich ähnlich. Aber wieso reden alle von der Drei-Tore-Führung? Ich meine eine Vier-Tore-Führung gesehen zu haben (21:25). Oder war ich da schon benebelt? Kann das mal jemand aufklären?

    Ansonsten glaube ich, dass die Zukunft des deutschen Handballs nicht bei Kühn, Drux und Häfner zu finden ist. Nach meinem Empfinden hatte Alfred als Trainer gestern auch nicht geglänzt. In der entscheidenden Phase in HZ2 zu mutlos. Die Einwechslung von Kühn brachte nichts u. Drux war auch nicht in der Lage Guardiola so anzugehen, wie Alfred forderte und hinten war man nach der Auszeit auch nicht mehr aggressiv genug. Wenn man vorne schon versemmelt, sollte man hinten zumindest dem Gegner das Leben schwer machen.

    Vollkommen richtig, es waren mal 4 Tore, die die Spanier dann in, glaube ich, weniger als 3 Minuten egalisiert haben. Das mit der Aggressivität ist mir auch aufgefallen, und dann habe ich festgestellt, ohne jetzt weiter auf ihn eindreschen zu wollen, dass Firnhaber mit seinen 2x2 im Gepäck eigentlich nur noch versucht hat zu blocken. Auch in der letzten Situation vor der roten Karte ist er ja praktisch noch zur Seite gesprungen. Da muss dann halt der Trainer auch mal reagieren und wegen mir Böhm, Drux oder Kühn hinstellen, die das nicht unterbewusst im Hinterkopf haben.

    Ich bin auch der Meinung, dass man Knorr ein Signal hätte geben müssen, dass er das kleinklein nicht übertreiben soll und ihn weiterspielen lassen. Ab dem Moment, wo er raus gewesen ist, ging das Ding nämlich wirklich komplett um.

    Aber mal eine andere Frage an die ganzen wirklichen Fachleute hier: Warum haben wir mit Golla und Preuss zwei absolut identische KM dabei, die auch die in meinen Augen dämliche Angewohnheit haben, fast immer flach in den Kreis zu springen? So berauben sie sich doch jeglicher Option, einen variablen Wurf zu machen, da sie ja praktisch direkt über der "Grasnarbe" sind.

    Salger wandert in der HBL von Verein zu Verein ohne irgendwo anzukommen. Schade.

    Warum schade? Zum einen ist es ja doch ein Erfolg, überhaupt in der HBL dabei sein zu können und das vor allem für einen Spieler, der seine Bundesligareife bei noch keinem Verein wirklich nachgewiesen hat. Ist halt nur ein großer Linkshänder, so einen hat man gerne zumindest mal im Kader. Als Rechtshänder wäre er nie in diesem Bereich angekommen.

    Gibt es mehr „Vorteil“ als ein Tor?

    Guter Begriff: „Game-Management“

    Nein, Tor ist der maximale Vorteil. Aber wie gesagt, die Schritteregel interessiert absolut niemanden, sonst hätte schon Narcisse mit seinem Wackler (immer aus eigenem anprellen) keine Chance gehabt!

    Aber wie Rheiner schon beim F4 geschrieben hat, kein Schiri pfeift eine solch Spielentscheidende Situation, wenn sie nicht isoliert (z.B. Tempogegenstoß) passiert.

    Auch als Antwort an die, die ich zitiert hatte:

    Natürlich hat Golla das schlecht verteidigt – das ändert aber nichts daran, daß das Tor eben mit dem 5. Schritt erzielt wurde.

    Spielfortsetzung also auf keinen Fall Anwurf, sondern Freiwurf oder meinetwegen auch 7-Meter.

    Die Schritteregel interessiert im DHB schon niemanden, dann kannst Du das von der IHF auf keinen Falle erwarten. Wie ich an anderer Stelle schon geschrieben habe, handelt es sich hier um Game-Management und die Schritte werden fast nur noch angezeigt, wenn eine evtl. Vorteilsituation zurückgepfiffen wird.

    In jedem Spiel der HBL passieren so viele falsche Ballannahmen mit anschließendem Wackler oder Überzieher, da macht es einfach keinen Sinn sich darüber Gedanken zu machen. In den seltensten Fällen ist in der Entstehung ein sauberer Nullschritt vorhanden.

    @ Gummiball: Nur kurz, weil OT:
    Beides Situationen sind keine Regelverstöße, sondern Tatsachenentscheidungen - wie die Situation im F4 übrigens auch (2 Minuten wären ein Regelverstoß gewesen!).

    Es ist eine Tatsachenentscheidung, was entschieden wurde! Das aber nicht entsprechend den Regeln gehandelt wurde ist ein Regelverstoß. Aber über die Begrifflichkeit müssen wir uns an dieser Stelle nicht streiten :P .

    Ist jetzt natürlich absolut OT, aber muss noch sein:
    Das nennt sich inzwischen Gamemanagement und lässt somit natürlich alles falsche wegargumentieren. Die Folgen können aber dramatisch sein, wie im Abstiegskampf bzw. dem Wunder von Friesenheim vor 2 Jahren.
    Da wurde im letzten Angriff von Friesenheim halt mal nicht nach dem 7. Pass abgepfiffen und Friesenheim hat halt noch ein Tor gemacht. Beim zeitgleichen Spiel in Bietigheim hat Mimi Kraus für seinen Kopftreffer beim 7m gegen Carsten Lichtlein halt auch keine rote Karte gesehen. Beides gutes Gamemanagement, beides Regelverstöße und am Ende ist halt Gummersbach durch die Bevorteilung zweier Konkurrenten abgestiegen! Pech gehabt, oder wie soll man das nennen? ?(

    ..... Die haben da einen gewaltigen Bock geschossen und hätten sogar bei Unsicherheit technische Unterstützung gehabt.
    Was und warum muss man da relativieren/beschönigen?

    Karl: beziehst Du Dich mit dem "Sachverhalt" auf die Situation vom F4? Der ist eindeutig und da gibt es keine plausible Erklärung für das was passiert ist (außer "falsche Entscheidung getroffen")!

    daabefuggeler: treffend beschrieben

    Ich habe das mit dem "begnadigt" auch nur geschrieben, da sie ja nun von der Reservistenliste ins Turnier aufgerückt sind. Und vermutlich werden Schiedsrichter aus dem Heimatland des IHF-Schiedsrichtkommissionschefs Ramon Gallego für ein IHF-Turnier nicht bestraft werden, wenn sie bei der EHF einen Fehler gemacht haben :nein: !

    peter2000

    bin ich bei dir-
    allein auch die sportler -ausser fussball vlt- enschuldige ich selbst zum teil, weil es tatsächlich eine begrenzte zeit gibt,
    sich im sport zu beweisen und damit auch geld zu verdienen.
    wir verdienen unser geld mit dem beruf meist ein leben lang-
    der berufssportler muss zu ganz grossen teilen nach ca. 10 jahren in einen anderen beruf.

    deswegen wäre ich mit den sportlern rücksichtsvoller-
    wobei ich immer dafüf bin, dass die die es sich erlauben können, die klappe aufmachen sollen...siehe sagosen

    Das mit der Rücksichtnahme hält sich bei mir aber in Grenzen, denn diejenigen, die den Mund aufmachen können, verdienen in den 10-15 Jahren mehr, als ich im ganzen Leben. Das ist tatsächlich ein begrenzter Rahmen an Spielern, was aber dennoch ausreicht, um Druck aufzubauen, wenn man es will (siehe Brief bzgl. Zuschauer). Aber es ist halt oftmals immer noch die Sache mit "dem Ast auf dem man sitzt" :/: .

    Spoiler: aus Deutschland waren zu Beginn der Amtszeit von Trump und Johnson auch viele Stimmen zu hören a la "jetzt lasst sie doch erstmal machen und gebt ihnen eine Chance." Nein, man darf Faschos keine Chance geben, nie und nimmer, hier ist jetzt auch der Beweis aus der Handballwelt.

    Bei aller Liebe, aber die Treffergenauigkeit Deiner Worte durch Sinola ist schon ausgesprochen hoch! Nach Deinem Statement von eben könnte man jetzt daraus schlussfolgern, dass Du einfach nur einen Bezug zum "Tun" von Trump und Johnson herstellen wolltest, aber im Kontext Deines ursprünglichen Beitrags kommt das mit den "Faschos" schon hin.

    grundsätzlich hast du da recht-
    nur, wie vor ein paar tagen schon mal aufgekommen :
    die länder haben das recht grad für profisportler andere voraussetzungen vorzugeben......

    Ok und danke und 57 Seiten kann man halt doch nicht im Überblick haben :rolleyes:

    Das Standbild am Ende des Videos ist die bestmögliche Bewertungsgrundlage ob der Ball hinter der Linie war oder nicht und selbst darauf ist es nicht eindeutig zu erkennen.

    Am Hallenboden sehen wir nur den Schatten des Balls, der knapp hinter der Torlinie zu sein scheint. Aber der Umfang des Schattens ist kleiner als der des Balles, so dass sich aus diesem Blickwinkel nicht eindeutg einschätzen lässt ob der Ball hinter oder wenigstens teilweise auf der Torlinie ist.

    Zudem ist unklar was eigentlich Teil der Torlinie ist. Ist nur die rote Linie die Torlinie oder sind es die rote und gelbe Linie zusammen? Die Torlinie muss 8cm breit sein - das entspricht der Breite der Torpfosten. Auf dem Standbild habe ich den Eindruck, dass der Tropfosten breiter ist als die rote Linie allein. Wenn das der Fall ist und die gelbe Linie auch noch Teil der Torlinie ist, dann würde ich mich festelgen, dass der Ball nicht im Tor war - da der Schattenwurf bereits an der gelben Linie kratzt.

    Aber selbst wenn nur die rote Linie die Torlinie wäre, halte ich es für vermessen dem Schiedsrichter einen klaren Fehler zu attestieren, bei einer Szene die sich in wenigen Hundertselsekunden abspielt und bei der es um maximal 1-2 cm geht. Der Schiedsrichter hat keine Zeitlupen zur Verfügung aber im Zweifelsfall den besseren Blickwinkel als der Zuschauer am Stream. Hinzu kommt, dass der Mensch etwa fünf Hundertstelsekunden benötigt bis ein Seheindruck im Gehirn vollständig verarbeitet ist. Das ist bei einem hart geworfenen Ball länger als die Kontaktzeit zwischen Ball und Boden und somit für das menschliche Augen eigentlich gar nicht exakt erfassbar.

    Das mit der Farbe der Torlinie ist einfach zu beantworten, denn diese muss in einer Farbe sein!