Beiträge von gummiball

    "Der Wortlaut "letzte Spielminute" in den Regeln 8:5, 8:6, 8:10c und 8:10d wird durch die "letzten 30 Sekunden des Spiels" ersetzt. Begeht ein Abwehrspieler in den letzten dreißig Sekunden eine grobe Regelwidrigkeit oder unterbindet regelwidrig eine Wurfausführung (Anwurf, Abwurf, Freiwurf, Einwurf), erhält er nun eine rote Karte ohne Bericht - und die andere Mannschaft automatisch einen Siebenmeter.
    Quelle: 301 Moved Permanently "

    Röd hält die 3m Abstand nicht ein und behindert entsprechend den Anwurf (in dem Fall Torwurf, da leeres Tor), Rest siehe oben.

    Richtig! Das entscheidende Wort ist unterbindet er die Wurfausführung! Und die Ausführung wurde nicht unterbunden! Nachzulesen in den Guidelines des DHB. Im folgenden Link auf Seite 74 -> Abstandsvergehen. 301 Moved Permanently

    Röd behindert in keinem Moment die Ausführung des Wurfes, oder berührt er den anwerfenden Spieler oder den Ball in irgendeiner Phase bei der Ausführung? Sobald der Ball die Hand verlassen hat, ist der Wurf ausgeführt!

    Vielleicht habe ich etwas überlesen, aber was ist denn genau das Problem?

    Röd hält keinen Abstand ein -> stimmt
    Erlangen führt den Anwurf aus -> unbestreitbar

    Also…, keine Verhinderung des formellen Wurfes sondern ein Abstandsvergehen. Somit 2min und direkter Freiwurf. Ob das jetzt eine so krasse Fehlentscheidung ist, dass Erlangen um einen Punkt gebracht wurde, stelle ich mal in Frage.

    lese da keine Beleidigung :nein: Aber beobachte mal speziell den Marsenic in der Abwehr. Naja wir hatten die Müller Twins, Berlin hat eben die beiden Kollegen.

    Auch wenn Du die „Ratte“ nicht niedergeschrieben hast, weiß doch jeder was in dem Freitext fehlt. Aber wehe man bezeichnet den Torhüter der MT als „Drecksack“ dann ruft der tugendhafte Nordhesse gleich die Forenpolizei. :nein:

    Ich habe eine ganz einfache Vermutung, Herr Hanning hatte einen feuchten Traum und wollte mal schauen, ob das Modell „Uli Hoeneß“ im Handball auch stattfinden kann. Nur, wird Herr Hanning, und das in allen Bereichen, nicht die Größe, Ausstrahlung und Glaubwürdigkeit von diesem erlangen (auf‘s sportliche bezogen, bevor hier wieder welche auf privaten Verfehlungen rumreiten)


    ....Und darüber hinaus kann Kühn auch Abwehr....

    Naja, er spielt Abwehr, aber das "können" sehe ich im Moment tatsächlich nicht so. Er ist mir sowohl bei der WM als auch in der Bundesliga mit vielen unnötigen 2min-Strafen in Erinnerung. In der HBL-Statistik belegt er mit 21 Zeitstrafen (33 Spiele) einen TopTen-Platz. Pekeler (31) und Wiencek (27) haben jeder 12, Gottfridsson 11 (33) Darj 13 (32), Szücs 10 (27) und sogar der viel gescholtene Teamkamerad Arnarson hat "nur" 19 (30).
    In der letzten Saison hat er in 26 Spielen nur 12 Zeitstrafen bekommen, kann jemand näher erläutern wie diese Entwicklung nach unten zu Stande kommt?

    Das macht mich jetzt nicht schlauer. Da steht nur, dass das Deiner Meinung nach so ist.

    In einem eingefügten Regeltext steht geschrieben, dass der nicht fehlbaren Mannschaft ein Strafwurf zugesprochen wird, wenn der Ball nicht im Spiel ist und der Wurf verzögert oder behindert wird .

    In dieser Situation waren wir in den letzten 30sec und der Ball war nicht im Spiel.

    Ja, gehört nicht zu dieser Szene, da hier keine Verfehlung vorlag, aber in Diskussionen ergeben sich halt interessante Nebenaspekte, die es dann auch aufzulösen gilt ;) .

    Edit: Kommando zurück, habe gerade den Link von „Handballreferee“ gelesen und lese mich dazu nochmal ein, ob das so richtig ist :P .

    Couglyn hat Recht, aber das hat ja nichts mit der Situation gestern und der Frage zu tun.

    Warum hat er Recht? Die Schiedsrichter und nicht die Zeitnahme beenden das Spiel, insofern kommt das Schlusssignal von den Schiedsrichtern. Aber vielleicht hast Du eine andere Erklärung, die ich gerade nicht sehe. Außer „ist so“.


    Ich denke, das wird wohl die Begründung von Seiten der Schiedsrichter sein, wenngleich in dieser Situation, also abgelaufener Uhr und direkter Freiwurf, damit gegen den eigentlichen Sinn der Anweisung gehandelt würde.

    Nicht zu 100%, denn wenn eine der Blockspielerinnen den Abstand irregulär verkürzt hätte, die Werferin sich darauf bezogen hätte „dass der formelle Wurf verhindert worden ist“, dann wäre aus dem Freiwurf ein Strafwurf geworden ;) . Aber das ist ja nicht passiert, insofern ….???

    In meinen Augen liegt kein Vergehen der Angreiferin statt. Letztendlich ist es die gleiche Situation, welche wir bei nahezu jedem Siebenmeter sehen, und die werden ja auch nicht abgepfiffen ;) .

    Vielleicht haben die SR sich die Anweisung zu eigen gemacht, dass durch ein Antäuschen der Ausführung kein Abstandsvergehen provoziert werden soll, aber auch das ist nicht passiert.

    In einer Videokonferenz mit Fans wurde von unserem Sportdiktator, äh -direktor, bestätigt, dass mit Trainer Gudmundsson bereits für nächste Saison verlängert wurde....

    Sei mit dem Begriff „Diktator“ mal eher vorsichtig, denn ein Fankollege von Dir aus Nordhessen sieht solche Titulierungen nicht so gerne und ruft spontan die HE-Polizei 8o .

    Sorry hier gehts um Sport + Fairness und dann ist dass auch kein petzen. Wenn die Schiris das durchgehenlassen, dann iss es eben so. Pipi bekomme ich aber deswegen nicht in die Augen. Man hätte 2 Minuten geben können, haben sie aber nicht!

    Sport und Fairness, und das im Zusammenhang mit dieser Aktion von Heinevetter? Ok, neues Level, jemandem ins Gesicht zu hauen ist absolut im Einklang mit dem sportlichen Geist. Erst klatscht er ihm eine und dann zieht er ihn am Trikot runter. Aber vermutlich war das nur das Ausschwingen der misslungenen Parade und dann wollte er ihn vor dem Einschlag im Tor retten!

    Und das hat ja dieses Wochenende ganz gut geklappt, Danner durfte ja gestern auch ungestraft ins Gesicht schlagen (wobei Du ja auch exklusiv zahlreiche Gesichtstreffer auf der anderen Seite gesehen hast).


    Die Situation bewerte ich ganz anders. Ohne das Schieben von Cehte von der Seite wäre Julius Kühn nicht auf den Rücken gefallen. In den Videoaufnahmen ist dies zu erkennen. Ich hätte die rote Karte ohne Videobeweis akzeptiert, mit Videobeweis aber nicht.
    In meinen Augen verliert der Videobeweis durch solche Aktionen an Akzeptanz.

    Ist jetzt müßig, das immer wieder von allen Seiten zu verargumentieren. Es gab die rote Karte, die meisten sehen sie eher kritisch (und auch Blümel/Loppaschewski werden das nochmal analysieren). In der Folge bin ich auf die weiteren „Rückenfaller“ in der Bundesliga gespannt, denn die Marke wurde, auch durch den Kommentar von Kay Holm, nochmals öffentlich gesetzt.

    In Bezug auf die Spielführung bleibe ich dabei: rot für Danner = rot für Böhm -> 2min für Pavlovic = 2min für Cehte oder Böhm

    Handballer2105, ich kann mich Deiner Argumentation leider nicht anschließen. Ja, er schiebt von der Seite (ehrlicherweise eher ein leichtes Schieben), aber so auf den Rücken kann man nur fallen, wenn eine Gegenbewegung von vorne kommt. Und die kam halt doch unbestritten von Böhm und nicht von Cehte.

    Ja, Holm erklärt es auch noch mal.

    Was hast Du denn von der Grinsekatze / „Juhu ich bin im TV“ ansonsten erwartet? Die (Regel-)Argumente sind ja auf seiner Seite, aber wenn das ne rote Karte ist, dann auch in allen Spielen. Übrigens nur mal am Rande bemerkt, es hätte die rote Karte nie geben dürfen, wenn sie Kühn den Schrittfehler abgepfiffen hätten (genau wie das letzte Tor vor der Halbzeitpause) ;) .

    Also falsch ist die rote Karte nicht.

    Stoß in der Luft, und Kühn fällt (und das ist das Entscheidende!) direkt auf Hintern/Rücken (nicht erst auf die Füße!).

    Das Problem ist, dass es sonst in der HBL nicht immer konsequent gepfiffen wird.

    Vollkommen richtig, das man die geben kann. Aber in dem Moment passt sie nicht zur Linie im Spiel und der Unsetzung der Regel im allgemeinen, wie Du auch richtig angemerkt hast. Aber Nils Szuka wird es ihnen schon erklärt haben, da sich Jamelle ja eher im Hintergrund aufgehalten hat.