Beiträge von gummiball

    Möchte nicht rechthaberisch klingen, aber die beiden Roten Karten empfinde

    ich auch wenn ich das Spiel nochmal gesehen habe als zu hart. Unser ISLÄNDER

    stößt Kai auf Abutovic Ellbogen der daneben in einer Abwehrhaltung steht . Und

    auch die Abwehrreaktion nach dem Löwen Tor war höchstens eine Zeitstrafe wert.

    Ok, Ellenbogen auf Schulter-/Gesichtshöhe ist also eine korrekte Abwehrhaltung?

    Hypothese: Dein Kind/Enkel spielt A/B/C-Jugend und bekommt von seinem Gegenspieler, der sich das gestern im TV abgeschaut hat, auf diese Art den Ellenbogen zu spüren. Dann bist Du der erste der sich hinstellt und sagt, dass eine Zeitstrafe ausreichend ist?

    Eine korrekte Abwehrhaltung ist frontal und mit angewinkelten Armen, wo die Hände voraus sind. Und auch wenn der andere Abwehrspieler Häfner geschoben hat, hat der Ellenbogen da nichts, aber auch gar nichts, zu suchen!!!

    Mir erschließt sich nicht, warum hier so über Regel 13:3 diskutiert wird. Die Spielfortsetzung nach dem TTO ist nur mit Anpfiff, das ist aber kein FW und unterliegt demnach auch nicht den Bestimmungen von Regel 13. Ergo liegt mit Anpfiff zur Wiederaufnahme des Spiels die Regelwidrigkeit vor und wird entsprechend mit Ballbesitzwechsel geahndet.

    Ja das ist verständlich aber ist es dann nicht eine Form von Wettbewerbsverzerrung wen Schiedsrichter einigen Mannschaften helfen und anderen nicht? Wenn das die Regel ist, dann sollten alle Schiedsrichter dementsprechend geschult werden und dann auch gleich handeln. Entweder sie zählen durch und weisen die Mannschaften auf den Fehler hin oder sie zählen nicht durch und verteilen bei Fehlern 2 Minuten.

    Ich kann jedem Schiedsrichter nur empfehlen, vor Wiederanpfiff durchzuzählen. Das hat verschiedene Gründe:

    1. Ich vermeide absolut unnötige Diskussionen, für den hier benannten Fall

    2. Ich zeige, dass ich als Spielleiter beim Spiel dabei bin und

    3. Ich breche mir keinen Zacken aus der Krone ;)

    Alle diese Faktoren erhöhen zum einen die Wertschätzung des Schiedsrichters und die Vereine werden es ihm danken.

    ne, ne ... da ist bayern ausnahmsweise keine ausnahme. die regel ist schon auch in bayern so wie in restdeutschland. bei timeout darf auch im bayerischen jugendbereich gewechselt werden, wenn der gegner im ballbesitz ist. es ist in ja sogar möglich, beim 7m den torwart zu tauschen, wenn man den sr bittet, die zeit anzuhalten. allerdings würde ich trotzdem auch nicht ausschließen, dass der eine oder andere bezirks-sr-wart seine eigene philosophie vom handball verbreitet ...

    Dafür musst Du den SR aber nicht um ein TO bitten. Bei einem TW-Wechsel, den man dem SR gerne mitteilen kann, ist ein TO vorgeschrieben.

    Schussfalle: Die Problematik im Jugendbereich ist so vielschichtig, da wird man leider mit Dingen konfrontiert, die einen sprachlos erscheinen lassen. Ich spiele mit meiner C-Jugend in der Oberliga und musste letzte Woche einem SR erklären, dass der Gegner keine Einzelmanndeckung spielen darf. Er sagte daraufhin zu mir, dass ihm das nicht bekannt ist und er seit ca. 10 Jahren keine C-Jugend mehr gepfiffen hat :huh:.

    Wie ich hier schon öfter geschrieben habe, sind so ziemlich alle Themen in den Regeln und ergänzend den DfB's geregelt. Leider nehmen sich die wenigsten die Zeit, diese zu lesen und dann kommt es Wochenende für Wochenende zu Missverständnissen :rolleyes:.

    An Deiner Stelle würde ich vor jedem Spiel die Regeln und DfB's griffbereit haben (ich habe sie in einem Ordner auf dem Handy) , um solch wichtigen Personen direkt aufzeigen zu können, dass sie Quatsch erzählen. Im Spiel würde ich das auf alle Fälle mit den SR besprechen, damit das dokumentiert werden kann, sonst ist es "leider nicht vorgekommen", da es im Nachhinein niemanden interessiert.

    Und es geht nicht darum, den Oberlehrer zu spielen, sondern Dein Recht umzusetzen, dass in den o.g. Medien so geregelt ist. Wenn jeder SR und jedes Kampfgericht jede Woche eigene Interpretationen aufstellen, ist das für den Sport, und im speziellen im vernachlässigten Jugendbereich der Basis, in meinen Augen katastrophal.

    TCLIP: das geht jetzt wieder sehr OT, aber nur ganz kurz: Er kann nicht bis zur nächsten Unterbrechung warten, denn wenn der Regelverstoß passiert ist, ist er passiert. Da kann man dann nicht 30sek später mal überlegen, wie es jetzt weitergehen soll.


    Die SR müssen den Anweisungen des TD Folge leisten!


    Und wenn ein TD kurzfristig ausfällt, dann wird ein anderer geschickt. In der Organisation des DHB ist das schon gut organisiert und das Netz an qualifizierten Personen ist groß genug.

    Doch, das beantwortet genau die Frage. Der Zusatz „wenn angesetzt“ bezieht sich auf Spiele der HBL2, denn da werden im Normalfall keine Delegierten angesetzt.

    In der LM-HBL ist jedoch immer ein Delegierter am Tisch, der in dem Fall auch die TB leitet.


    Und die Begrifflichkeit, die Handball-World verwendet ist sicher keine offizielle Meldung des DHB, insofern nicht verbindlich zu verwenden.

    Alle offiziellen Begriffe lassen sich aus den Regeln und den DfB‘s ableiten.

    Versteht das bitte nicht als Vorwurf, aber das Muster wiederholt sich hier ständig und ist so leicht zu „beheben“.

    Für viele Fragen, Interpretationen oder „sonstiges Fachwissen“ gibt es entweder die Regeln oder die DfB‘s in denen man ganz einfach nachschauen kann. Natürlich ist es einfacher, dass andere machen zu lassen ?, aber das ist wie mit dem abschreiben, da lernt man nix ?.


    Für die vorliegende Frage findet sich hier https://www.liquimoly-hbl.de/?proxy=redakti…Lizenzligen.pdf die Antwort direkt im ersten Punkt „Spielablauf -> technische Besprechung“, denn dort sind die Anwesenden Personen aufgeführt.

    Das ist jetzt aber Quatsch. Seit wann läuft denn der anwerfende Profi beim Anwurf los, weil er irritiert wird. Egal wie der Umstand ist, der Anwurf muss im Stehen ausgeführt werden und Ende.
    Dann hätte er halt in korrekter Position werfen sollen, dann wäre es vielleicht auch regeltechnisch geahndet worden, inkl. der dann fälligen Strafe.

    Aber jetzt einen Siebenmeter zu legitimieren, weil der Berufsspieler bei einem Wurf, den er tausendmal macht, irritiert wurde…. ne ?.

    Ich zitiere aus den Aufgaben des technischen Delegierten:

    "Zu den weiteren Aufgaben gehören die Überwachung des Auswechselraums und nötigenfalls einzugreifen, wenn dort Vergehen oder Verstöße vorliegen. Er hat die sich aus dem Regelwerk definierten Kompetenzen.
    Ein Delegierter ist jedoch kein Oberschiedsrichter, die Verantwortung auf der Spielfläche tragen immer die Schiedsrichter allein."

    Er hätte also nicht eingreifen dürfen.

    Also, wenn ich mir unter den Erläuterungen zu den Spielregeln den Passus 7-B-b anschaue, dann steht da aber was anderes. Da steht nämlich: "... das Recht, die Schiedsrichter auf einen möglichen Regelverstoß..... hinzuweißen." Insofern hätte er das für mein Verständnis machen dürfen/sollen/müssen!

    Nein und hier der Auszug aus dem Regelheft:

    Das Vorwarnzeichen wird normalerweise bis zum Ende eines Angriffs angezeigt. Während eines Angriffs gibt es jedoch zwei Situationen, in denen die Beurteilung „Passives Spiel“ nicht länger gültig ist und die Wirkung des Handzeichens aufgehoben wird.

    a) Die ballbesitzende Mannschaft führt einen Torwurf aus und der Ball prallt vom Tor oder Torwart direkt zu ihr zurück oder ihr ist aufgrund dessen ein Einwurf zuzusprechen.
    b) Ein Spieler oder Offizieller der abwehrenden Mannschaft erhält eine persönliche Bestrafung wegen regelwidrigen oder unsportlichen Verhaltens gemäß Regel 16.

    In diesen beiden Situationen wird der ballbesitzenden Mannschaft eine neue Aufbauphase gestattet.

    Edit: Ich habe mir die Szene eben nochmal angesehen, Mayerhoffer fragt sogar konkret nach und bekommt deutlich signalisiert, dass der Arm nicht mehr oben bleibt. Also klarer Regelverstoß! Interessant finde ich dabei, dass Holger Fleisch als TD nicht eingegriffen hat, da er ja eigentlich genau dafür da ist, um Regelverstöße zu verhindern!

    hätte ja auch was, wenn man die 4 pässe regel nur auf die berühmten letzten 30 sekunden anwenden würde....

    Prinzipiell bin ich dabei, dass das gestern etwas war, was sinnbefreit ist. Das sich eine Mannschaft einfach so den Ball nur hin- und herspielt widerspricht tatsächlich dem Regeltext (7:11 und 7:12), da keine offensichtliche Veränderung, um ein Tor zu erzielen, im Angriffsspiel zu erkennen gewesen ist

    Aber die Sache mit den letzten 30sek wird schwierig. Stell Dir mal vor, Trainer A nimmt 34sek vor Ende eine Auszeit. Egal, wann der SR den Arm hebt, er hat Stress mit einer der Bänke. Denn der eine wirft ihm dann vor, extra abgewartet zu haben, dass nur 4 Pässe möglich sind und andersrum kommt die Frage, warum er der Mannschaft noch 6 anstatt 4 Pässe ermöglicht, wenn der Arm vor den letzten 30sek hochgeht. Das ist leider für die SR ein Vorschlag, bei dem sie nur verlieren können.