Beiträge von gummiball

    Derzeit läuft als Aufsteiger alles auf die HSG Pohlheim hinaus nach dem die MT in Bürgel gestolpert ist.

    Weiß jemand wie die Anzahl der Absteiger aussieht? Man möchte ja wieder auf eine Staffelststärke von 14 Mannschaften zurück. Demnach müsste es 6 Absteiger geben? Derzeit sind es 16 Mannschaften, hinzu kommen 3 Mannschaften aus den Landesligen + 2 Absteiger aus Liga 3 (Bieberau und Gensungen). Wären wir bei 21 Mannschaften, der Aufsteiger verlässt die Oberliga, bleiben 20 Mannschaften. Demnach 6 Absteiger oder liege ich irgendwo falsch?

    Es gibt maximal 5 Absteiger, ansonsten muss die Klasse auf 16 Mannschaften aufgestockt werden. Dies natürlich unter dem Vorbehalt, dass dem HHV nicht kurzfristig wieder was neues einfällt!

    Siehe BDfB Punkt 18.2 und 25 Durchführungsbestimmungen - Hessischer Handballverband (hessen-handball.de)

    Es gibt hier kein richtig oder falsch, denn egal wen man schickt, man weiß erst im Nachhinein wie es lief.

    Was aber klar ist: Ein Gespann auf diesem Niveau hat seine Anreise so zu planen, dass es mind. 1,5 Stunden vor dem Spiel vor Ort ist. Wenn da ein Stau oder plötzliches Unwohlsein auftaucht, dann hat der Ansetzer definitiv ausreichend Zeit ein Gespann zu organisieren, dass mehr als 5-10km entfernt wohnt. Sollte das bei diesem Spiel eine normale Ansetzung gewesen sein, was ich mir bei der Bedeutung des Spiels nicht vorstellen kann (da wird ja sogar bei uns im Bezirk darauf geachtet :lol:), dann ist das gegenüber allen Beteiligten fahrlässig und ohne jegliches Fingerspitzengefühl. Sollte es eine kurzfristige Zweitbesetzung gewesen sein, dann kann es natürlich sein, dass in dieser Region (Radius 100km) nicht so viele SR im Kader der 3.Liga sind und somit nicht so viele in Frage kommen ein solches Spiel zu pfeifen. Da kann dann der Ansetzer nicht viel machen und das sind dann die unmittelbaren Auswirkungen des fehlenden SR-Nachwuchses. Hierfür sind im übrigen alle Vereine gemeinschaftlich verantwortlich!

    Ich kann Gottfried total verstehen, kann mich aber noch mehr in die Situation der beiden SR reinversetzen. Die hätten doch in dem Spiel machen können was sie wollen, es wäre falsch gewesen. Wer schon einmal ein Handballspiel regeltechnisch von der 1. bis zur 60. Minute analysiert hat, der findet immer 10-15 Situationen, in denen die SR aus der jeweiligen Sicht falsch entschieden haben. Und wenn ich dann noch kurzfristig auf das Spiel gesetzt werde und aus der unmittelbaren Region komme, dann wird das schon vor dem Spiel angemerkt und von beiden Seiten der Druck erhöht, was die Spielleitung mental nicht wirklich einfacher macht! Und komme mir jetzt keiner mit "in der dritten Liga muss man die Souveränität haben", wer kein SR ist, kann sich nicht vorstellen, was das für ein Druck ist.

    Letztlich ist es ja für Kirchzell gut ausgegangen und es gibt jetzt genau 2 Möglichkeiten. Entweder werden die beiden zeitnah in der neuen Saison wieder ein Spiel von Kirchzell pfeifen, um die Situation im persönlichen Gespräch auszuräumen (was mit Gottfried sehr gut möglich ist, vor allem da sie die Ansetzung ja nicht zu verantworten haben) oder sie pfeifen Kirchzell auf unbestimmte Zeit nicht mehr und die Geschichte gerät so in Vergessenheit. Ich würde, im Wissen um die beteiligten Personen, die erste Variante bevorzugen ;).

    Arcosh Damit hast du dann den Kasus-Knaxus rausgearbeitet. An den beiden wird das wohl in der Szene ewig hängenbleiben. und auch die Frage nach Regelverstoß ist von ZN/SK ist einleuchtend.

    Das stehen auch noch andere interessante Sachen drin.

    "

    Beim Abpfiff des Zeitnehmers sei sodann der Ball aus dem letzten Torwurf für den
    Sekretär noch nicht im Tor gewesen, sondern der Spieler habe sich noch im Wurf befunden. Das sei zum
    Zeitpunkt des Pfiffes die Wahrnehmung des Sekretärs nach der eigens vereinbarten Aufgabenteilung
    gewesen."

    Haben wir ja auch diskutiert. Seit wann soll der ZN mit seiner Sicht vom Mittelfeldkreis beurteilen ob der Ball drin ist. Das kann nur der TSR. Wobei in diesem urteil beide SR gesagt haben ,dass sie nichts gehört hätten.

    Ist dann auch der eigentliche Knaller und den mache ich den SR`n zum Vorwurf:

    Noch 8 Sekunden in diesem Hexenkessel zu spielen, warum positioniert sich der FSR auf der ZN/SK abgewandten Seite? Ich muss mich doch in einer solchen Situation möglichst nah am "Signal" aufhalten!

    Und dann haben sie abgesprochen, dass man das automatische Signal nicht so gut hört, deshalb die Pfeife benutzt wird, die dann aber auch niemand hört und man sich entsprechend auf die Aussagen von ZN/SK stützen muss :nein:!

    Ich für meinen Teil habe das automatische Schlusssignal im Video wahrgenommen (nach dem Tor), ein Pfeifsignal habe ich nur beim Torpfiff gehört. Selbst wenn sich der Pfiff des TSR und vom ZN überschnitten haben, ist der Ball schon im Tor gewesen, da der SR ja erst nach dem Torerfolg das akustische Signal gibt.

    Ja stimmt auch wieder. Vielleicht genügt das nicht den Ansprüchen eines möglichen Videobeweises? Ich weiß nicht, wie da was geregelt ist. Es muss schon gewährleistet sein, dass keine Manipulationen zB an der Tonspur, durchgeführt worden sein können.

    Die Tonspur ist m.E. einwandfrei, was daran zu erkennen ist, dass der Anpfiff von Fabian Baumgart erfolgt und Pfullingen erst dann losspielt.

    Aber ist auch egal und wir können uns im Kreis drehen. Entscheidung gefallen und von Pfullingen akzeptiert, es steht insofern jedem frei, es für sich zu bewerten!

    Ich bin weiterhin der Meinung, dass es eine Pippi-Langstrumpf-Mentalität ist!

    Einen "Videobeweis" kann es nur geben wenn ein offizielles Video des DHB vorliegt. Das ist hier nicht der Fall.

    Das sollte doch eigentlich recht klar sein.

    Was ist denn dann der Unterschied bzgl. dem Bildmaterial?

    Das vorliegende Video ist von der HSG Konstanz, also kein Pfullinger Video, welches evtl. bearbeitet wurde. Das wäre auch bestimmt preisverdächtig gewesen, die Kopfbewegung des Zeitnehmers nach dem erfolgten Signal so hinzukriegen :nein:! Und dieses Video wird nach den Richtlinien des DHB in Sportlounge eingestellt und für Schulungsmaßnahmen, Spielanalysen usw. benutzt.

    Im Endeffekt ist es mir auch egal, warum ein Video benutzt wird, denn ich finde es nicht mehr zeitgemäß, es nicht zu tun!

    Sehr schade, und der zweite Fall in kurzer Zeit, in der der DHB für mich keine glückliche Figur abgibt. Erst die fadenscheinige Begründung im Spiel der JBLH zu Gunsten von Oftersheim/Schwetzingen und nun das.

    Da wird immer wieder von "im Interesse des Sports" und "über allem steht der Fairplay-Gedanke" gesprochen. Es werden irgendwelche Alibi-Maßnahmen vom Verband ergriffen, aber wenn es wirklich mal "um die Wurst geht", dann ist das alles hinfällig. Auf der einen Seite probiert man es mit "Videobeweis" während ausgewählten Spielen, in einem so eminent wichtigen Spiel, wo eine ganze Saison auf dem Spiel steht, ist der Videobeweis dann nicht zulässig.

    Ja, ich weis, das wird irgendwo in der Rechtsordnung und den DfB's geregelt sein, aber hinsichtlich meiner Auffassung von "sportlichen Werten" ist es schwer zu akzeptieren!

    Es ist so, wie ich es bereits im Thread zur A-Jugend von O/S geschrieben habe, es gibt eigentlich keinen Spielraum mehr für Regelverstöße o.ä. und die daraus resultierenden Konsequenzen, da es immer eine Argumentation gibt, die das entkräftet!

    Diese Darstellung ist nicht ganz richtig (Quelle?). Burgdorf war in Ballbesitz. Und die Urteilsbegründung ist vielfältiger, allerdings noch nicht veröffentlicht.

    Ich habe doch geschrieben, dass Burgdorf in Ballbesitz gewesen ist. Ansonsten wäre die gelbe Karte ja uninteressant gewesen, denn dann hätte der Arm ja nicht runtergenommen werden müssen.

    Bei 58:49 und dem Spielstand von 31:26 für O/S, erhält der Trainer von O/S, bei angezeigtem passiven Vorwarnzeichen gegen Burgdorf,die gelbe Karte. Bei Wiederanpfiff blieb der Arm der Schiedsrichter dann weiterhin oben. Hätte Burgdorf einen neuen Angriff aufbauen können und ein Tor gemacht, wären sie auf Grund der mehr geworfenen Auswärtstore weiter. So mussten sie schnell abschließen und kassierten das 32:26.

    Ein klarer Regelverstoß, der in diesem Fall auch durchgehen müsste!

    Meine Meinung hierzu: Pippi-Langstrumpf-Methode

    In einer K.O.-Runde geht es für mich immer um beide Spiele. Aber ich bin nur Sportler und kein Jurist, dennoch finde ich die Begründung abenteuerlich. Auf dieser Basis können SR keine spielentscheidenden Fehler in der letzten Minute, geschweige denn den letzten 30 Sekunden machen, wenn eine Mannschaft mit, z.B. 3 Toren, vorne ist!

    Der Einspruch der TSV Burgdorf nach dem Viertelfinalrückspiel (wir berichteten) wurde von den zuständigen Stellen abgelehnt. Damit ist die HG auch automatisch in der nächsten Saison für die Jugendhandball-Bundesliga (JBHL) qualifiziert.

    Die Niedersachsen hatten den Einspruch nach der 26:32-Niederlage in Oftersheim eingelegt, weil die Schiedsrichter kurz vor Schluss bei einer Verwarnung gegen die HG-Bank nicht regelgerecht auf Ballbesitz für die Gäste entschieden hatten. Das sei aber nicht spielentscheidend gewesen, urteilten jetzt die DHB-Verantwortlichen, denn es dürfe nicht das Gesamtergebnis aus beiden Partien – Burgdorf hatte das Hinspiel mit 29:25 gewonnen – herangezogen werden, sondern nur die aktuelle Begegnung.

    Was ist dort vorgefallen?

    Bei 58:49 und dem Spielstand von 31:26 für O/S, erhält der Trainer von O/S, bei angezeigtem passiven Vorwarnzeichen gegen Burgdorf,die gelbe Karte. Bei Wiederanpfiff blieb der Arm der Schiedsrichter dann weiterhin oben. Hätte Burgdorf einen neuen Angriff aufbauen können und ein Tor gemacht, wären sie auf Grund der mehr geworfenen Auswärtstore weiter. So mussten sie schnell abschließen und kassierten das 32:26.

    Ein klarer Regelverstoß, der in diesem Fall auch durchgehen müsste!

    So, jetzt stehen die Achtelfinals fest und in 13 von 16 Begegnungen haben sich die Mannschaften aus der A-Runde gegen die Mannschaften aus der B-Runde durchgesetzt.

    Wie ist der Modus jetzt zu bewerten?

    Ich persönlich finde ihn super, da die meisten Teams mit Gegnern auf Augenhöhe gespielt haben. Zudem haben alle Mannschaften mind. 19 Spiele gehabt, und alle die weiter gekommen sind, gehen mit mind. 23 Spielen aus der Saison. Hier muss ich rückblickend dem DHB ein Kompliment aussprechen, das haben sie gut hinbekommen. :thumbup:

    Meine Kritik an der willkürlichen Einteilung der Vorrundengruppen, was sich dann bis zum Ende durchzieht, halte ich trotzdem aufrecht, da der DHB hier eine sportliche Vorselektion vornimmt. :thumbdown:

    Auf alle Fälle freue ich mich für die Jungs, dass sie in der jetzigen Zeit, relativ geräuschlos, bisher eine vollständige Saison durchziehen konnten :).