Beiträge von gummiball

    https://sport.sky.de/handball/artik…/12770746/34343

    Bei 1:07.

    Selbst die Flensburger Zuschauer fordern 2 Minuten.

    Dass der Torschiedsrichter in dem Tempo sofort erkannt hat, dass das mehr ist, ist mega!

    Ja, er hat etwas erkannt, richtig und gut. Aber bei einer so offenen Spielsituation (siehe Zeit 1:13) muss man das auch erwarten können!

    Und bei dieser Situation sind mindestens die Definitionen für "besonders gefährlich und arglistig" erfüllt, also hätte es blau sein müssen. Kein Schiedsrichter kann eine gleichgeartete Situation jetzt mit blau bestrafen, denn Schulze/Tönnies haben an diesem Spieltag den Maßstab für solche Fouls gesetzt, und der ist "rot und Ende"!

    Jetzt mal ehrlich, dass gerade Du Dich auf Fanreaktionen berufst, ist doch wohl nicht Dein Ernst!!!

    Jetzt auf die Schiedsrichter in der Situation verbal einzudreschen tut "der Basis" jetzt noch mehr einen Gefallen.

    Sie haben gepfiffen was sie in der Situation gesehen haben. Nach Video-Studium hätten sie wahrscheinlich auch auf Blau entschieden.

    Der THW könnte jetzt ja mal Eier zeigen und den Spieler von sich aus mit einer Straffe belegen und sich entschuldigen (wenn der Spieler selbst dazu nicht den Schneid hat)

    Zu Absatz eins verstehe ich den kausalen Zusammenhang absolut nicht 🤷‍♂️.

    Absatz zwei -> siehe mein erstes Zitat

    Absatz drei -> warum sollten sie? Da wird drüber gesprochen, dass er Glück hatte und dann geht das Geschäft weiter. Und als Verein für etwas entschuldigen, was der Spieler ja wohl schon direkt danach gemacht hat???

    Schiedsrichter dürfen nicht emotional und/oder nach Gefühl pfeifen. Nach TV-Bildern in Zeitlupe hätten sie womöglich/sehr wahrscheinlich auch Blau gezeigt. In Echtzeit musst du erstmal überhaupt sehen, dass es ein Griff ans Bein war und keine zufällige Berührung.

    Ganz einfache Frage: Für was hat Pekeler denn die rote Karte gesehen?

    Wenn ich als Schiedsrichter die rote Karte gebe, dann habe ich eine Situation erkannt und bewerte sie entsprechend. Also müssen sie es erkannt haben!

    Schiedsrichter auf diesem Niveau sind darauf geschult, diese Situationen zu sehen und zu bewerten. Und aus der Torschiedsrichterperspektive war das auch mehr als deutlich zu erkennen!

    Ich In jede Richtung.

    Das Foul war böse. Aber einen Vorsatz zu unterstellen, einen Kollegen verletzten zu wollen… Puuuh

    Hier schaffen es genug Schreibende, ihre Emotionen nicht im Griff zu haben. Aber auf der Platte hat es jeder jederzeit zu können.

    Themawechsel: Ich hatte in FL Thread darum gebeten, Selbstbewusstsein erst nach diesem Spiel zu zeigen. Leute, was ist los: es ist bald Weihnachten und die SG straft mich so. Das ist nicht fair.

    Habt einen schönen Abend und fahrt alle mal nen Gang runter.

    Ich habe jetzt mal alles mitgelesen und hierauf muss ich jetzt mal antworten.

    Dieses Foul ist das mieseste, was ich seit langem im Handball gesehen habe! Und jeder Handballer, mindestens ab der Oberliga, weiß um die Verletzungsgefahr bei so einer Aktion und dieser Dynamik eines Spielers. Also hat Pekeler in dem Moment nicht über die Verletzungsgefahr nachdenken müssen, er wusste es definitiv! 😡

    Eine andere Frage, die sich mir stellt ist, warum die Magdeburger Schiedsrichter, für mind. einen hier im Forum die besten in Deutschland, nicht die Eier haben, das mit „blau“ zu ahnden. Ich finde in dieser Situation, so sehr ich mich auch anstrenge, keinen Bezug gegen den Ball. Hier ging es nur darum, den Gegner zu attackieren! Das ist wie damals beim 7m von Mimi Kraus im Spiel Bietigheim-Gummersbach auf den Kopf von Lichtlein. Wieder einmal zeigen sie, wenn es darum geht, die Regeln auch mal unbequem umzusetzen, dann ziehen sie den Schwanz ein! 🤷‍♂️

    Aber es ist eh egal, hier sind ja alle zufrieden, wenn auf beiden Seiten gleich gepfiffen wird, das umsetzen von Regeln wird überbewertet. Wie ein User weiter vorne schon schrieb, ist das ein Bärendienst für die Basis, die das noch standhaft versucht und sich dafür jeden Sonntag beschimpfen lässt 🙄!

    Natürlich gilt es in allen Spielklassen, dann bräuchte man aber die Diskussion um den Videobeweis überhaupt gar nicht, weil momentan nicht überall durchführbar, sitzen immer zwei Kampfrichter am Tisch, gibt es überall einen Buzzer, haben alle Hallen ausreichende Höhen ...?

    Es geht nicht um Absicht, sondern um Abschätzung des Risikos beim Werfer.

    Hand im Gesicht des Gegners gibt auch 2 Minuten, egal ob Wischer oder Schlag, ob Absicht oder aus Versehen. Gäbe es die Regel nicht, würde es mehr Gesichtstreffer geben, weil die Hände schneller in der Höhe wären, um den Ball zu erwischen natürlich.

    Ist fehlerverdächtig, aber notwendig diese Regel.

    Sieh es mir bitte nach, aber das ist mal wieder ein typisches Beispiel dafür, wenn Leute inhaltlich über etwas diskutieren wollen, wovon sie keine Ahnung haben.

    - Buzzer ist keine Regel

    - Hallenhöhe ist keine Regel

    Diese beiden Punkte werden in den DfB's der jeweiligen Bereiche geregelt.

    Und was SK/ZN angeht, also bei allen Spielen, denen ich beiwohne als Trainer, Zuschauer und Schiedsrichter, sitzen immer (auch in der E-Jugend) zwei Personen am Tisch. Diesen Punkt kann ich aus meiner Sicht also durchaus bestätigen.

    Wenn die Kopftreffer-Regel so schwer umzusetzen ist, sollte überlegt werden, wie sie besser umzusetzen wäre - zB in Kombination mit dem Videobeweis?

    Am besten wäre, kein Spieler wirft überhaupt dem Torhüter an den Kopp. Das passiert natürlich trotzdem, aber jeder Spieler muss entscheiden: wenn ich frei durch bin, habe ich die Verantwortung, den anderen nicht zu gefährden. Wenn ich das tue, kommt es raus, weil die Schiedsrichter sofort nachschauen und sanktionieren können.

    Schon mal darüber nachgedacht, dass das Regelwerk allgemeingültig ist? Es gilt also in allen Altersklassen und bis runter in die Bezirksklasse!

    Da dürfte das mit dem „Ich schaue mal schnell nach“ ein wenig kompliziert werden.

    Aber natürlich sollte niemand einem anderen absichtlich auf den Kopf werfen, was aber, das setze ich mal voraus, normalerweise nicht vorkommt. Ein Sportler will im Regelfall den Ball in das Tor werfen!

    Spielt auch keine Rolle. DIe Frage ist, handelt es sich um eine "normale" Torhüterbewegung oder nicht? Den Kopf aktiv zum Ball bewegen zählt hier nicht dazu.

    Aber das ist doch das Problem an der ganzen Sache. Was ist denn eine "normale bzw. seine übliche" Torwartbewegung? Die von Heinevetter unterscheidet sich ja wohl signifikant von der von Dejan Milosavljev! Soll sich der Schiedsrichter jetzt mit den individuellen Torwarteigenschaften auseinandersetzen?

    Die Aussage ist so wachsweich, dass sich der Lehrwart immer aus der Verantwortung ziehen kann, da es ja so oder so gesehen werden kann!

    Ich bleibe dabei, wie ich es in vorigen Beiträgen schon geschrieben habe:

    Bei den Außenaktionen bekommt der Abwehrspieler so gut wie immer eine Zeitstrafe, da der Außen seinen Bewegungsablauf nicht mehr abändern kann. Bei einem Wurf kann der Schütze in der Wurfbewegung auch nichts mehr verändern (außer nicht zu werfen 8o ), soll aber auf die Bewegung des Torwarts reagieren und ist am Ende für einen eventuellen Kopftreffer verantwortlich. Das ist für mich einfach messen mit zweierlei Maß!

    Klar die Schiris sehen die fehlende Dokumentation nicht und haben diese auch nicht zu verantworten, aber alleine bei den 2 Min hätte ihnen in der HZ auffallen können, dass etwas nicht stimmt, als nach 11 Min die Zeitstrafe von Thomann der Nr.8 von Rostock zugerechnet wurde. Wieder ein Fehler zu Ungunsten Rostocks, da eine 2min ungerechtfertigt verbraucht war. Sveinsson war nach 40 Min rotgefährdet wegen des Fehlers und Thomann hatte noch alle 3 Zeitstrafen frei.

    Ok, jetzt aber auch mal die Kirche im Dorf lassen!

    Die Strafen werden von den SR'n schon noch mitgeschrieben und vielleicht steht es einfach nur noch so im Protokoll, weil es letztlich nicht relevant wurde. Wenn das auf dem Zählkärtchen der SR richtig war, dann ist das mit der "rotgefährdung" einfach nur eine Hypothese, aber letztlich irrelevant (auch wenn es ein Beispiel für die Fehler des Kampfgerichts ist).

    Komisch ist es aber trotzdem, da ja die Strafen in den Auszeiten und der Halbzeitpause immer abgeglichen werden, aber wir alle wissen nicht, wie sich SR und KG diesbezüglich abgesprochen haben. Und ich gehe mal davon aus, dass das im Spiel für den Spieler gar kein Thema gewesen ist, da er vermutlich nicht den Liveticker und das Spielprotokoll zur Hand hatte ;) .

    Sie können keine Meldung machen, wenn sie nicht auf die Tore achten und sie nicht mitschreiben.

    Und was ins System eingetragen wird, sehen sie ja sowieso während des Spiels nicht.

    Anzeige in der Halle und PC sind ja nicht gekoppelt. Und die Anzeige bei Sportdeutschland auch nicht.

    Nur weil am PC alles falsch war, heißt das nicht, dass das auf der Hallenanzeige auch so war.

    Wir wissen nicht, wann was auf der Anzeige stand. Vielleicht wurde mal was in der Auszeit korrigiert o.ä.

    Oh man, willst Du es gerade nicht verstehen?

    Wenn ein Kampfgericht grobe Fehler in der Zusammenarbeit mit den SR'n macht, dann werden die SR das nach dem Spiel an ein Mitglied der SR-Kommission melden. Wenn das zu häufig vorkommt, dann wird dieses Kampfgericht aussortiert. Eine andere Möglichkeit haben die Verantwortlichen ja nicht, da es keine Beurteilung für diese gibt.

    Zum anderen Thema: Die SR sollen auf die Hallenanzeige achten, ob nach einem Torerfolg das Tor ordnungsgemäß erfasst wurde. Natürlich können sie nicht die Eintragungen im Computer verfolgen, aber die sollten ja normalerweise synchron sein, denn das wird ja beides zeitgleich am Tisch gemacht. Und wenn den SR'n beim Aufpassen eine Unregelmäßigkeit auffällt, dann müssen sie auch selber aktiv in die Kommunikation mit dem Kampfgericht gehen. Aber das bedeutet, dass ich natürlich vorher auch aufpasse!

    Aber das kann nicht Aufgabe der Schiedsrichter sein, ein ZN/S-Gespann zu kontrollieren und deren Qualität zu beurteilen, das der DHB hingeschickt hat. Da muss ich mich als Schiedsrichter schon drauf verlassen können.

    Das habe ich auch mit keinem Wort geschrieben, dass die SR das beurteilen sollen!

    Das war lediglich eine wertende Aussage, dass die Kampfgerichte nicht immer gut sind!

    Nichtsdestotrotz machen SR im Bundesligabereich eine Meldung, wenn ein Kampfgericht grobe Fehler gemacht hat, denn irgendeine Grundlage muss es ja auch für die Qualifikation der Gespanne für den Bundesligabereich geben.

    Korrigiert mich, aber die meisten DHB-Schiris schreiben Strafen auf dem Handrücken auf und Tore gar nicht, oder?

    Was sollen sie dann machen, als zum Kampfgericht zu gehen und zu fragen?

    Wir reden über ein neutrales DHB-Kampfgericht!

    Wenn die sich einig sind, werden Schiedsrichter nicht auf Verdacht anfangen zu korrigieren.

    Das mit dem Aufschreiben ist korrekt, es gibt aber in diesem Zuge die Anweisung, dass die SR die ordnungsgemäße Zählung der Tore auf der Anzeigetafel im Blick haben müssen. Das heißt, sie müssen den Spielstand, nach erfolgten Toren, verfolgen.

    Und die Neutralität des Kampfgerichts alleine, sagt ja nichts über die Qualität dessen aus :rolleyes: !

    Der Zusatz "regional" ist wohl eine Übertragungspanne, wie gesagt, war nie vorgesehen. Und es ist nicht der einzige Fehler in den DfB des DHB in den letzten Jahren, da sind schon schlimmere Böcke geschossen worden.

    38. Austragungsform/-modus 38.1. In der Deutschen Meisterschaft tragen die teilnahmeberechtigten Vereine im KO-System (Viertelfinale, Halbfinale und Finale jeweils im Hin- und Rückspiel) die Spiele um die DM aus.

    KO-Spiele ist schon klar ;-), aber wer gegen wen? Da steht nur, dass die besser platzierte Mannschaft beim Rückspiel Heimrecht hat.

    Die Einteilung der Meisterrunden:

    1) Berlin, Rostock, Dormagen, BHC, Oftersheim/Schwetzingen, Balingen, Erlangen und Leipzig

    2) Kiel, HSVH, Magdeburg, Lemgo, RNL, Pforzheim, Nieder-Olm und Melsungen

    Für mein Gefühl ist die zweite Gruppe schwerer als die erste. Zudem finde ich aber mal wieder interessant, wo hier die regionale Einteilung (siehe Bild) zu finden ist. Balingen bleibt gegen Rostock, mit 900km einfache Strecke, knapp in der Region :irony: !

    Auf dem richtigen Video ist zu erkennen, dass Jogi Bitter zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes in der Rückwärtsbewegung ist. Insofern hat er den Kontakt nicht aktiv verursacht, wie es in der Regel gefordert wird.

    Aber auch ich frage mich, wie man Andersen, der nun gar nichts mit der Situation zu tun hatte, mit 2min runterstellen konnte!!!

    Ich verstehe den Ansatz zum Profischiedsrichter auch noch nicht so ganz. Ist dann die Erwartungshaltung der Handballgemeinde, dass Schiedsrichter, nur weil sie jetzt Profis sind, keine Fehler mehr machen? Ist das eine wirklich logische Schlussfolgerung? Ist das denn bei den Profispielern so?

    Aktuell bekommt ein Schiedsrichter für ein HBL1-Spiel 750,- Euro + evtl. 100,- Euro, wenn die Anreise am Vortag ist. Für ein HBL2-Spiel sind es noch 400,- Euro. Kurzes Rechenbeispiel 18 mal HBL1 á 750 Euro = 13.500,- Euro + 8 mal HBL2 á 400,- Euro = 3.200,- Euro in Summe 16.700 Euro. In der Vergangenheit waren Erhöhungen der Aufwandsentschädigungen um 50-100 Euro pro Spiel eine so dramatische Erhöhung, dass das immer wieder abgelehnt worden ist. Und nun sollen die Schiedsrichter mal schnell das 9-10fache garantiert bekommen? Den Mehrwert an weniger "falschen Entscheidungen" wird man keinem Verein vernünftig aufzeigen können, die werden sich mit dem Status Quo zufrieden geben.

    Profispieler zum Schiedsrichter machen, sehr gerne. Dann würden diese sich endlich mal mit der tatsächlichen und nicht gefühlten Regel auseinandersetzen müssen und kommen von den hohen Rössern der Besserwisserei runter. Ganz ehrlich, die Regelkenntnis der meisten Spieler ist unterirdisch.