Beiträge von gummiball

    Übrigens gibt es keine Regel, dass die Uhr zurückgestellt werden muss.

    Korrekt, aber ich habe es auch noch nie erlebt, dass das Spiel 14 Sekunden läuft, dann unterbrochen wird und es mit der vorherigen Situation, die von den SR‘n eindeutig bewertet worden ist, weitergeht.

    Normalerweise ist dann Behandlungsphase, drei Angriffe Pause und es geht mit Anwurf weiter.

    Deshalb habe ich gefragt, ob der VB das regelt oder es wieder mal „Pippi Langstrumpf“ gewesen ist 😳😉.

    Ich bin gerade auf eine Szene des Spiels aufmerksam gemacht worden und bin ein bisschen sprachlos (Habe die Thematik hier im Thread noch nicht gefunden):

    Bei 29:02 kommt es zu einem Kontakt zwischen Lagergren und dem Erlanger Angreifer. In meinen Augen geht Lagergren zum Block und trifft den Wurfarm, aber macht keine aktive Stoßbewegung. Schiedsrichter lassen weiterlaufen (Tatsachenentscheidung), Magdeburg macht im Gegenzug das Tor, was durch das Handzeichen und den Pfiff des TSR als korrekt anerkannt wird.

    Bei 29:16 kommt das Time-Out und die SR gehen zum Videobeweis. Spielfortsetzung bei 29:16 mit Zeitstrafe und FW am Ort des Geschehens und keine Anerkennung des Tores.

    Ist das durch den VB so ordentlich geregelt, dass eine Situation nachträglich komplett revidiert werden kann und die Spielzeit nicht zurückgesetzt wird? Für mein Empfinden nicht ok, da diese 14 Sekunden ja „fehlen“.

    Was wäre denn passiert, wenn Pettersson bei seinem Wurf gefoult worden wäre? 7m Ja/Nein? Zeitstrafe oben und Zeitstrafe mit 7m unten oder alles zurück auf 29:02 und Pech gehabt?

    Habe so etwas noch nie gesehen und bin mit dieser Spielfortsetzung auch nicht ganz claar 🤷‍♂️.

    Auch in Österreich haben die neuen Regeln in der WHA praktische Auswirkungen.

    Beim Anwurf hat das Auswärtsteam häufig eine "schnelle Mitte" versucht, das Resultat war aber deprimierend - mehrfach Anwurfkreis vorzeitig verlassen, Konsequenz war Freiwurf für das Heimteam. Früher wurde ein fehlerhafter Anwurf lediglich zurückgepfiffen und musste neu ausgeführt werden.

    Einen Wurf von der Seite hat die Torfrau mit dem Gesicht abgewehrt - die gegnerische Werferin bekam von den Schiris sofort eine Zeitstrafe aufgebrummt.

    Der Coach, der seinen auf der Bank sitzenden Reservespielerinnen eine Ansprache hielt, geriet dabei versehentlich auf das Spielfeld und wurde mit Gelb verwarnt.

    Vor allem beim Ausführen des Anwurfes wird in Zukunft mehr Sorgfalt nötig sein!

    Hierzu nur soviel, auch wenn es nur eine Randnotiz ist. Direkt der erste Anwurf bei Füchse - Magdeburg war schon falsch ausgeführt 😂 🙈. Aber…. interessiert ja eh niemanden wie die Würfe ausgeführt werden 🤷‍♂️, denn die Regel kann man eigentlich auch knicken 👎🏻.

    Das kommt dafür zu früh. Die Abläufe im Team stimmen doch noch. Das Team ist eingespielt und da wird Krickau auch bis dahin nichts groß verändern. Die Füchse sind auf einem Level, wo sie egal gegen wen, nicht der Underdog sind. Der Spielausgang ist schwer zu tippen. Ohne diese Turbulenzen würde ich von 50:50 ausgehen. Jetzt sehe ich den Spielausgang eher als 60:40 für die Pelzigen.

    Aber rein emotional wird das schon "Optimus Prime" 😂. Krickau gegen Wiegert und als SR die beiden Thiyagarajah, mal schauen, ob das Dach der Schmeling-Halle draufbleibt 😂.

    Lustig finde ich, dass Hanning immer als Siewert Förderer galt und Kretzschze als derjenige, der da vielleicht mal mehr Glamour reinbringen will. War wohl andersrum

    Aber die Frage habe ich mir auch gestellt. Hanning hat Siewert erst in Essen untergebracht und ihn dann zum Cheftrainer in Berlin gemacht. Was muss passiert sein, dass er ihn so radikal fallen lässt?

    Damit hätte ich heut morgen noch nicht gerechnet. Schneller als die DB.

    Das kannst Du so nicht sagen, vielleicht ist da ja auch ne ziemlich große Verspätung dabei 😂.

    Und mal ehrlich, in dem Moment, als Krickau seinen Vertrag aufgelöst hat, war das der K.O. für Siewert gewesen. Der löst doch einen Vertrag nur auf, wenn er schon einen neuen hat.

    Und Laura Kuske wieder mit Kopftreffer, genau wie Anfang letzter Saison!! Absolut blöde dass es dafür keine rote Karte mehr gibt.

    Ich habe die Szene jetzt nicht gesehen, war das ein Siebenmeter? So wie es weiter hinten beschrieben wird, war es ein freier Wurf ohne Kontakt, das würde ich dann als einen Wurf aus dem Spiel heraus interpretieren. Dafür gab es nämlich noch nie rote Karten!

    Ganz einfach: Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus.

    Naja, die IFAB scheint ja meiner Auffassung zu folgen.

    Und, siehe Antwort von Alex Feuerherdt, das VAR-Protokoll enthält die Durchführungsbestimmungen und ist nicht einer Regel gleichgestellt, sondern nur ein Anhang an die Regeln 1-17. Ein Glück habe ich hier über den Tellerrand hinaus geschaut und direkt beim DFB angefragt um eine korrekte Antwort zu bekommen. Man soll ja wirklich nicht alles glauben, was man so liest, ohne es überprüft zu haben und so ganz lag ich da ja nicht falsch mit meiner Meinung.

    Das gehört zu den Regeln inzwischen. Inzwischen sind die Fußballregeln nicht mehr nur Regel 1 bis 17.

    Ok, bin da wirklich nicht so tief drin, da ich halt Handballer bin 🤷‍♂️ und habe wieder was dazugelernt. Dennoch irritiert es mich, dass man, wenn es eine Regel ist, keinen Einspruch wegen einem Verstoß einlegen kann. Das hat der DFB ja auch klar gestellt. Wie kann ich mir das denn in der Praxis vorstellen, wenn da ein Regelverstoß erfolgt? So wie jetzt, nach dem Motto, "Ätsch wir machen das, auch wenn wir es nicht dürfen und ihr könnt nichts dagegen machen"?

    Doch, das VAR-Protokoll mit seinen Grundsätzen, technischen Voraussetzungen und deren Vorgehen ist in den Fußball-Regeln (ab Seite 104) nun auch drin.

    Ja, aber die Regeln sind 1-17 oder? Alles andere ist ein Anhang, wie es beim Handball die Guidelines u.ä. sind.

    "Das VAR-Protokoll entspricht soweit möglich den Grundsätzen und der Philosophie der Spielregeln", weil es ganz einfach keine Regel ist. Grundsätze sind halt keine Regel, so zumindest mein Verständnis.

    Selbst der DFB hat zugegeben, dass da etwas schief gelaufen ist. Willst du das nicht wahrhaben?

    Schiedsrichter und Assistenten bemerken die falsche Freißstoßausführung nicht. Leipzig erzielt das Tor, der VAR checkt im Hintergrund die Entstehung. Keiner hat Einwände, das Spiel geht weiter. Erst als Vorzeigesportsmann Kimmich sich aufregt, dämmert dem Schiedsrichter, dass da vielleicht doch was gewesen sein könnte. Und hier begehen die Beteiligten einen Regelverstoß: Sie veranlassen eine Prüfung aufgrund der Intervention von Spielern. Das ist ausdrücklich untersagt.

    Ein Regelverstoß wurde durch einen weiteren Regelverstoß geheilt - Unrecht wurde mit Unrecht bekämpft. Das kann nicht im Sinne des Sports sein. Die aufgrund des Ablaufs einzig zulässige Variante wäre gewesen, Leipzig das Tor nicht abzuerkennen.

    Ok, da ich keine Lust auf eine endlose Diskussion habe und merke, dass Du es einfach nicht verstehst, ein letzter Kommentar:

    1. Ja, der DFB hat zugegeben, und das habe ich übrigens nie in Abrede gestellt, dass etwas schief gelaufen ist, und zwar, dass der SR sich auf den Hinweis vom VAR eingelassen hat. Der VAR hat das nämlich in der Entstehung nicht prüfen dürfen ( soviel zu Deinem "der VAR checkt im Hintergrund die Entstehung" ), also Blödsinn!!!

    2. Die Freistoßregel ist eine Regel, die in den Fußballregeln verankert ist. Das Eingreifen des VAR ist keine Regel, sondern eine Anweisung, die sicherlich irgendwo, aber auf keinen Fall in den eigentlichen Fußballregeln verankert ist. Der Videobeweis im Handball ist auch in den DfB geregelt und nicht in den Regeln! Also wird hier nicht "ein Regelverstoß mit einem anderen Regelverstoß" geheilt!!! Ist wie mit den Äpfeln und den Birnen!

    3. Ich bin der Meinung, ja als Fan des Sports an sich, dass es richtig gewesen ist, da der sportliche Fehler vom Leipziger Spieler begangen worden ist und dieser korrigiert worden ist. Ja, der VAR hätte nicht eingreifen dürfen, aber im Sinne des Sports empfinde ich, und das Gefühl kannst Du mir nicht streitig machen, dass es richtig gewesen ist.

    Wie kann eine Entscheidung, die die Regeln missachtet, richtig sein?

    Es gibt Regeln für die Anwendung des Videobeweises. Diese sind abschließend, lassen also keinen Raum für weitergehende Anwendung. Darauf können sich alle Beteiligten einstellen.

    Was du schreibst, heißt übersetzt: Der Zweck heiligt die Mittel.

    Würdest du genauso zustimmen, wenn z.B. ein Schiedsrichter ein Foul von Spieler A1 an B7 nicht ahndet und A1 dann kurzerhand von B5 "aus dem Spiel genommen wird"? Wo ist die Grenze zwischen "die finale Entscheidung war richtig" und Selbstjustiz?

    Die Schiedsrichter sind Teil des Spiels und können nicht spontan neue Regeln erfinden.

    Sorry, aber so ziemlich alles in Deinem Beitrag ist für mich kompletter Blödsinn!

    Die Entscheidung, dass der Freistoß nicht korrekt ausgeführt wurde, ist, den Fußballregeln entsprechend, richtig. Es gibt Anweisungen, wie und wann der VAR eingreifen kann, das ist richtig, aber die Entscheidung über den im Spiel erfolgten Regelverstoß ist richtig getroffen worden!

    "Der Zweck heiligt die Mittel" und Dein konstruierter Sachverhalt mit den Spielern ist dermaßen aus dem Rahmen und hat überhaupt nichts mit der Unterstützung durch den VAR zu tun. Was Du konstruierst ist ein hartes Foul und ich verweise auf die technische Unterstützung. Was das Ganze mit "Selbstjustiz" (was ein absurder Begriff in diesem Zusammenhang 😲) zu tun hat, keine Ahnung!

    Der Schiedsrichter hat keine neuen Regeln erfunden, denn das man sich einen direkten Freistoß nicht selber vorlegen darf, war schon immer so! Insofern haben alle Schiedsrichter eine, den Regeln des Fußballs, entsprechend richtige Lösung getroffen, der Weg dahin war nicht ganz korrekt, aber die Entscheidung war letztlich richtig (außer der dann folgenden Spielfortsetzung, aber anderes Thema). Und das habe ich gemeint mit, dafür muss eine technische Unterstützung gewollt sein, denn es soll ja "den Sport fairer machen" und wenn man sich über richtige Entscheidungen aufregt, kann ich das nicht verstehen, wenn man im Gegensatz aber den oftmals falschen Videobeweis im Handball verteidigt. Wenn hier nämlich ständig 2min gegeben werden, aber doch eigentlich der Check m.W. auch nur für "potentielle rote/blaue Karten" durchgeführt werden darf, dann ist das ja auch nicht regelkonform. Oder die SR haben kein Rückgrat mehr, einfach mal eine Entscheidung auf dem Feld zu treffen, wenn es dann so oft mit 2min endet!

    Und trotzdem hat sich das Schiedsrichter- und VAR-Team beim Auftaktspiel Bayern-Leipzig einen krassen Fehler geleistet, indem der VAR beim Leipzig-Tor irregulär eingegriffen hat. Nachträglich begründet das der DFB übrigens mit "es war im Sinne des Sports". Damit wird die Öffentlichkeit auf Linie gebracht, falls RB sich entscheiden sollte, gegen den Regelverstoß vorzugehen.

    Aber dennoch war die finale Entscheidung die richtige 😊 und das, finde ich, ist ein riesengroßer Unterschied. Sich über richtige Entscheidungen aufzuregen finde ich absolut lächerlich, denn dafür muss die Unterstützung doch gewollt sein. Wenn man aber technische Unterstützung hat und dann trotzdem falsch entscheidet, dann darf man sich, m.E. vollkommen zurecht, auch aufregen!

    Gemäß den HBL-Regularien für den Videobeweis müssen die Schiedsrichter vor Ansicht der Videobilder gegenüber dem Delegierten den Anwendungsfall klar definieren und können dann genau diesen Anwendungsfall überprüfen. Nach meinem Verständnis bedeutet dies, wenn die Schiedsrichter dem Delegierten mitteilen: "Videobeweis, Regel 8, Grün #3", dann können sie nur das mögliche Vergehen von Fabian Wiede anhand der Videobilder prüfen. Alles andere (wie z.B. eine Zeitstrafe gegen Lukas Herburger) wäre ein (spielentscheidender) Regelverstoß.

    Diese Handhabung des Videobeweises seitens der HBL kann man falsch finden, aber die Schiedsrichter müssen daran bewertet werden, wie sie im Rahmen der ihnen vorgegebenen Regeln entscheiden und da ist ein mögliches Foul von Lukas Herburger außen vor und deine "entweder/oder"-Forderung nicht regelkonform. Zudem ist diese Regel bezogene Anwendung des Videobeweises beim Großteil der Sportarten mit dieser technischen Unterstützung die gängige Praxis.

    (Es ist zwar ein anderer Wettbewerb, aber eine ähnliche Fragestellung hatten wir bereits vor Jahren beim EHF-Pokalfinale zwischen Benfica Lissabon und dem SC Magdeburg. Die Schiedsrichter überprüften bei Lissabons Ausgleichstreffer zum Ende der regulären Spielzeit, ob das Tor vor Ablauf der Spielzeit erzielt wurde - was eindeutig der Fall war. Gleichzeitig konnte man auf den Bildern deutlich sehen, dass der Werfer zuvor den Torraum betreten hatte, aber dies konnte rückwirkend nicht geahndet, weil es nicht Bestandteil dieses Videobeweises war.)

    Sie könnten also auch sagen: "Lieber Delegierter, wir haben nichts gesehen und überprüfen jetzt mal, was da gewesen ist!"? Den Dialog zwischen SR'n und Delegiertem bekommt ja faktisch niemand mit, oder?

    Ich bin da sehr bei Ballistrix, dass eine Entscheidung getroffen werden muss und dann überprüft wird, ob diese Bestand hat. Aber, und das ist meine Vermutung, dann wäre das Geschrei noch größer, da die "ersten" Entscheidungen sehr oft falsch wären. Es ist halt leichter, oder wie wir oftmals sehen auch nicht 🙈, eine Entscheidung erst am Bildschirm zu treffen!

    Mal ehrlich, es gibt zwar die Richtlinien zur Anwendung des Videobeweises, aber herrscht nicht das Gefühl vor, dass die dahin gehen und dann erst eine Entscheidung treffen? Wenn ich meine eigene Entscheidung nur bestätigt haben will, dann dauert die Ansicht eines Videos nie so lange, wie wenn ich eine Argumentation für eine Entscheidung brauche/suche!

    ... Dabei war das lediglich ein unterklassiger Spieler und Trainer in Deutschland - halt nur mit spanischem Namen....

    Ohne den Rest Deines Beitrags zu bewerten, ist das echt ne krasse Aussage! Er hat 2. Bundesliga gespielt und, bevor er nach Kiel gekommen ist, eine Mannschaft in der Frauenbundesliga trainiert, was ich persönlich beides nicht wirklich als unterklassig ansehe.