Beiträge von gummiball

    Naja gut, das eine ist eine Tatsachenentscheidung, dass ich einen Vorteil/Abkürzung des Angreifers wahrnehme und das andere wäre ja ein (wenn auch wsl. kein spielentscheidender und eher geringer) Regelverstoß, den Abwurf nicht wiederholen zu lassen, daher würde ich die zwei Punkte jetzt nicht 1:1 vergleichen wollen ;)

    Schon klar (auch wenn es keine "großen" und "kleine" Regelverstöße gibt 😉), aber nimm die Situation mal auf Bezirksebene. Ich gebe Dir die Hand drauf, dass da fast immer der FW kommt, leider 🤦‍♂️.

    Das worüber wir hier diskutieren kommt doch niemals an der Basis an. Wir unterhalten uns hier über etwas, was 95% der Schiedsrichter überhaupt nicht mitbekommen und somit auch das Pfeifverhalten nicht anpassen.

    Dennoch empfinde ich es, mit inzwischen vielen Jahren Erfahrung als SR, als kompliziert, wie das Betreten/Übertreten und entsprechende Ahnden der verschiedenen Linien gehandhabt wird. Das macht es doch einem Anfänger nicht leichter und, dabei bleibe ich, unseren Sport in Teilen schwer erklärbar/nachvollziehbar.

    Bin absolut bei Euch beiden, da ihr es m.E. zusammen korrekt beschrieben habt.

    Es ist ein Vorteil, wenn ein Abwehrspieler die Möglichkeit hatte, an den Ball zu kommen. Dann muss diese Position natürlich auch entsprechend abgepfiffen werden. Wenn das nicht der Fall ist, ist es vollkommen unerheblich, ob er kurz im Kreis gewesen ist oder nicht, da es zu keinem Vorteil für ihn geführt hat.

    Coach85: Natürlich sollte man immer das pfeifen, was die ganze Halle sieht, aber nicht immer ist der leichte Pfiff der richtige Pfiff 😉.

    Ich musste mal in einem Bundesligaspiel einen Abwurf wiederholen lassen, weil der TW mit dem Ball aus dem Torraum gesprungen ist. Hat die ganze Halle inkl. beider Trainer nicht verstanden, denn alle haben den FW-Pfiff für den Angriff erwartet. Wäre einfach, aber nicht richtig gewesen 😂.

    nach der Stärkung des Teams ums Team, nun auch eine Stärkung der (A-)Jugend und eine "Wette für die Zukunft":

    https://tvgrosswallstadt.de/jugendnational…grosswallstadt/

    Dann kann man nur die Daumen drücken, dass er endlich mal ankommt. Er ist unbestritten ein großes Talent, aber mit 16 Jahren schon den sechsten Verein, und nirgendwo war es geräuschlos, sagt halt auch was aus. Seit dieser Aussage sind gerade mal zwei Jahre und drei Vereine Geschichte!

    Das wird die entscheidende Frage sein, denn man muss schon das Selbstbild des SHV vor zehn Jahren und das des "großen" DHB (zu jeder Zeit🤦‍♂️) unterscheiden.

    Nun tu mal nicht so, als ob du so blöd bist.

    Es spricht allerdings für sich, dass Du es bist, der persönlich und ausfallend wird. Wenn Du ernst genommen werden willst, dann ist das keine wirkliche Grundlage!

    In der Diskussion mit dem 7m von Kastening bist Du ja auch raus, sobald es sich ein wenig in die Tiefe, sprich außerhalb von DHB-Bildchen bewegt.

    Und auch hier muss man mal den Kontext betrachten und nicht einfach jede Situation für sich isoliert.

    Entweder gehört die Linie dazu und ich muss sie nur berühren, um noch dem Raum anzugehören oder eben nicht. Aber dann kann ich es nicht mal so und mal so auslegen!

    Jetzt wird es wirklich interessant, denn ich nehme mal folgende Beispiele:

    1. Szene wie hier, wird so beurteilt, dass der Spieler noch im Feld ist!

    2. Beim Anwurfkreis darf die Linie nicht überschritten werden!

    3. Der Abwehrspieler darf mit einem Teil des Fußes im Kreis stehen und es ist keine Abwehr im Kreis!

    4. Darf der Außenspieler jetzt in der Ecke stehend, mit der Fußspitze auf der Ecke der Außenlinie und dem Rest außerhalb stehen und ist somit noch im Feld?

    Und das erklärt jetzt bitte mal jemand einer Person, die vom Handball keine Ahnung hat und wir wieder bei einem der größten Probleme unseres Sports in der Außenwirkung sind "Was habt ihr denn für komische Regeln?"! Das ist doch gaga, dass es sich jeder drehen kann wie er will!

    Meinst du die Szene in der 56:02 Minute? Nach dem Wurf stand er mit dem Fuß im Torraum und der abgeprallte Ball vom Torwart kommt zu ihm. Er zieht natürlich den Fuß aus den Torraum zurück, Wie ihr sieht, war er sogar noch mit dem Fuß drin, als der Ball schon fast bei ihm war. Er wird den Ball annehmen und dann werfen. Das ist ein Vorteil für den Angreifer, der regelwidrig ist. ´

    Das hat der Torschiedsrichter erkannt und deshalb gemäß Regel 6:2 a) mit Handzeichen 8 auf Abwurf entschieden.

    Ich verstehe Deine Argumentation auch nicht umfassend:

    1. er steht noch im Kreis, "als der Ball fast bei ihm war". Damit hat er keine Regelwidrigkeit begangen, oder irre ich mich?

    2. Gegenüber wem hat er sich mit dieser Bewegung einen Vorteil verschafft? Zumindest nicht gegenüber dem Abwehrspieler, der unten ersichtlich ist und auch nicht gegenüber dem TW. Was von oben gekommen wäre, kann man auf dem Ausschnitt leider nicht erkennen. Aber aus diesem Ausschnitt hat er sich keinen entscheidenden Vorteil verschafft, da kein anderer Spieler in den "Kampf um den Ball" hätte eingreifen können.

    3. Deine Bilderreihe aus dem Portal haben in keiner Situation etwas mit der dargestellten Szene zu tun, sind also nicht anwendungsfähig.

    4. Und eine Absicht kann man Kastening auch nicht unterstellen, da es eine natürliche Bewegung aus der Wurffolge gewesen ist. Und Regel 6.2a, und das ist glaube ich der einzige Verweis, sagt ausdrücklich, dass auf Abwurf zu entscheiden ist, wenn sich der Angreifer einen Vorteil verschafft hat. Dies ist aber nur gegeben, wenn ein Abwehrspieler die Möglichkeit gehabt hätte, an den Ball zu kommen. Ist das hier der Fall?

    Herzlich Willkommen und schön, dass Du Dich mit dem Beachhandball beschäftigst 😎.

    Wenn Du Dich lieber in Gesprächen informieren willst, dann schau doch mal hier https://german-beach-open.app/home (auf GBO Juniors 2024 gehen) rein, ob da ein Turnier in Deiner Nähe ist. So hast Du am ehesten die Möglichkeit, Dir das live anzusehen und andererseits mit TrainerInnen ins Gespräch zu kommen.

    Viel Spaß mit dem neuen Beschäftigungsfeld 👍🏻.

    Es geht doch um Geld. Dieses bekommt man durch Aufmerksamkeit, am besten in bestimmten Zielgruppen. Die beste Zielgruppe ist "jung". Diese erreiche ich über Instagram, TikTok, Twitch und weiterem Social Media Kram.

    Die Zielgruppe möchte keine PK die 30 Minuten dauert und in der außer "Gelabers" nichts passiert sondern kurze Fancy Videos.

    Mir gefällt das nicht, aber ich bin vielleicht auch nicht interessant für den DFB. Damit muss und kann ich leben.

    Ergänzung: Das hört sich negativer an als ich es meine. Der DFB macht da gerade vieles richtig, da er Aufmerksamkeit erzeugt und mutig ist etwas mal ganz anders anzugehen.

    Ich habe das gestern mit meinem 15-jährigen Sohn thematisiert und der findet das richtig gut, wie die Bekanntgabe gemacht wird. Also, in meinem Umfeld wird die junge Zielgruppe absolut erreicht.

    Hallo Sascha,

    vielen Dank für diese wirklich interessante und kurzweilige Episode.

    Insbesondere der Teil mit Olaf Bruchmann hat mich interessiert, da hier sehr viel aus dem umfangreichen Handballkosmos miteinander verknüpft und, zumindest für mich, sehr gute Fragen gestellt worden sind.

    Bezüglich der Nachfolge von Axel Kromer kam mir auch der Name Jogi Bitter in den Sinn, da er für mich all das vereint, was als Charaktereigenschaften notwendig ist. Zudem hat er natürlich mit Anna Loerper eine Person an seiner Seite, die auch eine Schnittstelle zum Damenhandball bildet und Synergien erzeugen kann.

    Problematisch sehe ich allerdings genau die benannten Ansätze wie "kritisch, Finger in die Wunde, anecken" usw. da das halt im deutschen Sportsystem nicht ankommt. In Deutschland wirst Du ein Funktionär (und ich lasse bewusst das Wort "gut" weg), wenn Du jahrzehntelang bei anderen Funktionären "gutes Wetter" machst und dann für einen höheren Posten vorgeschlagen und mit diesen Stimmen gewählt wirst (Zitat aus dem www von Carsten Korte: Nach vielen Jahren der Arbeit auf Landes- und Bundesebene ergab sich 2015, aufgrund struktureller Veränderungen im Vorstand des DHB, die Chance für den Posten des DHB-Vizepräsidenten des Ressorts „Amateur- und Breitsport“ zu kandidieren: „Ich habe kurzfristig meinen Hut in den Ring geworfen und prompt wurde ich gewählt.“, erinnert sich Korte.). Dieses System sorgt i.d.R. (Ausnahmen wie z.B. Hanning beim DHB, Klein in Bayern gibt es schon auch) doch dafür, dass man einerseits in einer Spitzenposition ein gesetzteres Alter hat und sich natürlich von niemandem auf kritische Art und Weise seine Arbeit bewerten lassen will (Thema Altersstarrsinn). Wenn ich mir das Profil der Präsidiumsmitglieder ansehe, dann ist doch das Ø-Alter sicherlich Ü60. Ich kann hier, aus eigener Erfahrung, insbesondere ein Präsidiumsmitglied bewerten, das seinen Landesverband richtig runterwirtschaftet, während er sich selber in den DHB befördert hat. Was ich damit ausdrücken will, ab einem gewissen Zeitpunkt geht es nur noch um das "mich" und nicht das Allgemeinwohl.

    Ich würde es sehr begrüßen, wenn solche Leute wie z.B. Jogi Bitter, Stefan Kretzschmar, Flo Kehrmann, Christoph Schindler, die frische und unkonventionelle Ideen haben, aus der Praxis kommen, ein unverbrauchtes Netzwerk haben und, vor allem, den Eindruck erwecken motiviert zu sein, sich als Gruppe formieren und dem DHB eine, der jetzigen Zeit entsprechend, Frischzellenkur verpassen.

    Ich gehe aber stark davon aus, dass auch in diesem Fall (Wahlen!!!), die alten Seilschaften stärker wären als der frische Wind 🤷‍♂️.

    Dies ist meine Meinung, muss nicht jeder teilen und gut finden, spiegelt aber meine eigene Erfahrung in großen Teilen wider.

    Ein Überweisungsbeleg alleine ist einfach kein rechtskräftiges Dokument, dass die Zahlung auch ausgeführt wird/wurde. Und als Geschäftsführer sollte mir bei einer solchen Kurzfristigkeit die Möglichkeit der Blitzüberweisung bekannt sein, dann wäre das Geld noch am Donnerstag auf dem Empfängerkonto eingegangen. Das kostet bei meinem Geldinstitut halt 15,- Euro, aber das sollte wohl noch drin gewesen sein. Wenn ich mich auf dünnes Eis begebe, dann muss ich damit rechnen, dass ich einbreche 🤷‍♂️.

    Von Kielce auf X, übersetzt:

    "Heute hat der Verein einen offiziellen Protest beim Europäischen Handballverband (EHF) im Zusammenhang mit den gestrigen Ereignissen während des Viertelfinalspiels @ehfcl zwischen @kielcehandball und @SCMagdeburg eingereicht.

    Trotz vieler Kontroversen konzentrieren wir uns im Protest auf die letzte Aktion des Spiels. Dort heißt es in den Spielregeln: „Schiedsrichter sollen die Kontinuität des Spiels sicherstellen, indem sie davon absehen, das Spiel durch die Entscheidung, einen Freiwurf auszuführen, vorzeitig zu unterbrechen“ . ( ...) Ebenso sollten Schiedsrichter gemäß Regel 13:1b nicht eingreifen bis und es sei denn, es ist klar, dass die angreifende Mannschaft den Ballbesitz verloren hat oder aufgrund eines Vergehens der verteidigenden Mannschaft nicht in der Lage ist, den Angriff fortzusetzen.

    Wir werden Sie über die weitere Entwicklung der Situation auf dem Laufenden halten."

    Weiterhin eine Tatsachenentscheidung!

    *Kopfschüttel an* Und weil ja jeder den Regeltext abschreiben kann, hätte Magdeburg im vorletzten Angriff zahlreiche Gründe für einen Einspruch generiert.

    Wie oft war ein Magdeburger Spieler am Boden und wie oft gab es eine Zeitstrafe? 🙈🤡 *Kopfschüttel aus*

    Denke das einzige auf das man den Protest stützen könnte, ist das die Uhr mit verbleibender Restspielzeit von 4 Sekunden nicht angehalten wurde.

    Nein, denn auch das ist kein Regelverstoß. Es gibt keine Regel, die sagt, dass man ab einer gewissen Restspielzeit die Zeit anhalten muss!

    Es gibt faktisch keine Grundlage für einen Einspruch, aber ich traue Funktionären generell alles zu, deshalb bin ich mal gespannt.

    Kielce hat gegen die letzte Szene des Spiels Protest eingelegt. 24h Zeit für die Begründung.

    Ist eine reine Frustaktion. Es liegt kein Regelverstoß der SR vor und der Pfiff war eine Tatsachenentscheidung.

    Ich kann den Frust zu 100% nachvollziehen, der Pfiff war megaunglücklich, aber sie hatten die Chance beim 7m-Werfen (übrigens ziemlich die gleiche Position, wie bei dem „Vorteilspfiff“) und haben den Ball nicht im Tor untergebracht. Also ja, Vorteil weggepfiffen aber keiner kann sagen, ob der auch rein wäre.

    Glückwunsch nach MD, war ein Mega-Fight und schön, dass die deutsche Mannschaft es nach Köln geschafft hat 👏🏻👏🏻👏🏻.

    Irgendwie fühle ich mich bei Erlangen ein bisschen in ein „lustiges Taschenbuch“ versetzt.

    Jedes Jahr versucht sich Klaas Klever (C. Bissel) daran, als neureicher Emporkömmling, in den Klub der Großen aufgenommen zu werden, um am Ende doch wieder seinen Hut verdauen zu müssen 🙈!

    Mal schauen, welchen Inhalt die nächste Geschichte bereithält, auf die Sache mit dem Hut ist vermutlich trotzdem Verlass 🫣.

    Solche schwarz/weiß-Fragen bringen nichts, es ist immer eine Summe vieler Entscheidungwn von diversen Menschen, aber der Trainer ist nun mal für den Auftritt auf der Platte verantwortlich

    Beim ersten Teil stimme ich Dir zu, beim zweiten halte ich es für richtig, Dir zu widersprechen. Ja, der Trainer gibt eine mögliche Taktik vor und sollte die Mannschaft natürlich auch auf den Gegner einstellen. Aber, für den generellen Auftritt auf der Platte sind die Herren Profis schon eigenverantwortlich!!!

    Ja, war aber ne Minute nach dem Spiel erledigt.

    Es war die spielentscheidende Szene!

    Das war zwar eine klare Fehlentscheidung, aber spielentscheidend war, das der Außenspieler von Hamburg zu blöd ist, sich Köster in den Weg zu stellen und lieber bei Vujovic an der Torauslinie klebt!