Kurzer Einwurf:
Da die Schiedsrichter den Anwurf angepfiffen haben, haben sie die Aufstellungsform akzeptiert. Insofern wäre das vermutlich gar nicht mehr gecheckt worden.
Kurzer Einwurf:
Da die Schiedsrichter den Anwurf angepfiffen haben, haben sie die Aufstellungsform akzeptiert. Insofern wäre das vermutlich gar nicht mehr gecheckt worden.
Wie der Kommentar schon sagt, keine Absicht erkennbar, 2 Min. Und gut ist es.
Neue Saison, altes Schema!!!
Wenn es Absicht ist, dann gibt es rot mit blau. Ist eigentlich nicht so schwer, als das man es jedesmal wieder erklären muss!
Und das war ein Lehrstück einer roten Karte, haben die beiden sehr souverän gelöst 👏🏻.
Naja, wenn Du einen Außen hast, der mit einem Überzieher seine 1:1 Situation gewinnt und dazu einem erfolgreichen Abschluss generiert, dann kann der Abwehrspieler im weiteren Spielverlauf nicht mehr so weit nach innen verdichten, womit der Halbe und in der ff. die weiteren Spieler u.U. größere Räume haben.
Das würde der Statik des Abwehrspiels alleine dadurch einen ganz anderen Charakter geben, da die Abwehr weitere Wege verteidigen muss.
Alleine der Überraschungseffekt, da es das heute praktisch nicht mehr gibt, ist auf beiden Seiten für 1-2 Tore gut würde ich sagen.
Klar ist Handball ein Mannschaftssport und die anderen haben ihren Teil zum Sieg beigetragen aber OHNE die genannten Akteure hätte es diese beiden Siege nicht gegeben.
Was hypothetisch ist, da nicht belegbar.
Aber ja, die individuelle Leistung der beiden in den Spielen war schon bärenstark und vermutlich hast Du recht 😉.
Zur Wahrheit gehört aber auch dazu, dass wir die Siege im Viertel-und Halbfinale hauptsächlich jeweils einem Akteur (Uščins bzw Wolf) zu verdanken haben der mit einer gigantischen Leistung uns zum Sieg getragen hat.
Deshalb heißt es "Mannschaftssport", weil jeder Akteur in dieser Gruppe seinen Teil zum Sieg beiträgt. Für einen Sieg oder eine Niederlage ist deshalb nie eine einzelne Person verantwortlich!
Nein, ist keine Doppelmoral.
Ich bin seit geraumer Zeit kein Fan von Gislason. Und die Silberne wird dazu führen, dass er weiter am Ruder bleibt und der nötige Neuanfang nicht kommt, das ist schade.
Und so etwas schreibst Du nach dem Gewinn einer Silbermedaille bei Olympia, wo ein junger Spieler seinen Durchbruch auf internationaler Ebene gefeiert hat?
Ich habe das Spiel nicht gesehen und mich jetzt mal ab Seite 172 eingelesen und frage mich, ob einige hier das geschriebene morgen auch nochmal so schreiben würden oder eher vor Scham im Erdboden versinken?
Ich bin so unfassbar stolz darauf, dass diese Jungs unser Land so, und zwar genau so, vertreten haben. Auch ich habe in meiner Handballlaufbahn bei dem ein oder anderen Spiel auf den Sxxx bekommen, aber es ging weiter und ob da im Herbst 2041 noch irgendwer drüber redet, ist mir echt egal, denn das gehört einfach zum Sport dazu. Und übrigens, heute lache ich über solche Spiele, denn es zeigt, dass auch Spitzensportler mal komplett verwachsen können und das macht sie mir einfach auch ein Stück weit sympathisch, wenn dann damit reflektiert umgegangen wird.
Bevor ich mich 2064 für dieses Ergebnis schäme, entgegne ich, dass es aber am Ende eine Silbermedaille war und das erstmal erreicht werden muss. Und hey, wer redet denn noch über die letzten 13 Finalspiele, die mit 3-5 Toren ausgegangen sind, die werden einfach vergessen!
Deutschland holt Olympiasilber und das ist einfach eine absolut positiv zu würdigende Leistung, hierfür spreche ich als Handballfan meinen Dank an dieses Team aus 🙏🏻🫶👏🏻.
Ich finde es überragend, wie sich die Vielzahl der Spirtler:innen auch für die Erfolge der anderen freuen, das macht den Geist von Olympia aus und ist ein Grund, warum ich dieses Sportarten übergreifende Ereignis so liebe 🤩.
Wenn ich dann so etwas wie gestern Abend sehen muss, wie sich die beiden Amerikanischen Weitspringerinnen bei der PK verhalten haben, bin ich allerdings fassungslos. Deren Abneigung/Angst gegenüber Malaika Mihambo muss ja grenzenlos groß sein. Erst der Interviewabbruch der einen ggü dem deutschen TV und dann dieses Verhalten ist schon wirklich grenzwertig.
Dazu noch der niederländische Hockeyspieler, da scheint bei einigen ja wirklich der Anstand in der Kabine geblieben zu sein!
Aber, wie oben erwähnt, ist es größtenteils erfreulich, wie die meisten Sportler im Erfolg/Misserfolg miteinander umgehen.
Der Schiedsrichter hat vor zuvor länger mit Prandi geredet (der den Freiwurf dann ja mit dem Pass zu Mem ausgeführt hat). Möglicherweise hat der Schiri ihm gesagt, dass sie nach vorne zu spielen zu haben, ansonsten werde es abgepfiffen. Also gibt Prandi Mem den Ball und geht mit nach vorne. Irre, dass Mem die Kugel nicht einfach hoch wegwirft, sondern Köster in die Arme
Ganz sicher hat er das nicht gesagt! Denn erstens war es ein Anwurf und kein Freiwurf und zweitens dürfte das gar nicht abgepfiffen werden. Maximal die Info, dass dann sofort der Arm gehoben wird, aber das wäre bei der Restspielzeit eh egal gewesen.
Und wenn, wie ich weiter vorne geschrieben habe, Prandi den Ball drei Sekunden festhält, dann hätte noch nicht mal jemand in den Anwurfkreis treten dürfen, denn sonst hätte es 7m gegeben!
Rheiner ist noch auf der Suche nach der "spielentscheidenden Szene" die das Aus von Frankreich besiegelt hat?
Relativ einfach:
Anwurf bei 59:54 und +1, wenn der anwerfende und der Spieler danach den Ball einfach drei Sekunden festhalten, ist das Spiel rum. Aber kann man ja zum Glück für uns nicht erwarten, dass man so etwas in einer Auszeit nicht bespricht 🙈🤣🙏🏻!
Herzlichen Glückwunsch an diese Mannschaft 🤩💪🏻. Diese Moral und Entschlossenheit hat die Franzosen komplett aufgerieben.
Jetzt bringt das Ding zu Ende 🙏🏻!
Wer den Handball liebt, muss anerkennen, dass Dika Mem einfach das beste ist, was dieser Sport zu bieten hat. Diese erfolgreichen, trotz „antelefonierten“, Wurfvarianten sind echt der Wahnsinn!
Ähm, in meiner Wahrnehmung wäre auch zwei aus sechs keine gute Turnierbilanz. Und letztlich ist es ein Ergebnissport und ob die Niederlage gegen Südkorea erwartet oder unerwartet war, ist vollkommen egal!
Alles anzeigenWenn uns so eine Leistung wie heute schon zufriedenstellt....
Das Spiel war so knapp, weil Frankreich genauso schlecht gespielt hat wie wir, nicht weil wir so gut waren.
Positiv heute auf jeden Fall Bölk ( warum nicht immer so ? ) und Filter war auch gut.
Wir haben von 6 Spielen 5 verloren, wie kann man da zufrieden aus dem Turnier gehen -->erhobenen Haupt ??
Wir haben ein grottenschlechtes Turnier gespielt
Das trifft dann wohl den Nagel auf den Kopf. So eine Turnierbilanz kann man nicht schönreden und würde bei den Männern einen absoluten Shitstorm ggü. Alfred Gislason & Co entstehen lassen!
Bete nicht zu Gott, mach es doch. Mit Beuger seid ihr schon zwei. Vielleicht kommen noch andere dazu und es reichen die Einnahmen aus dem Sponsorenpool, um den Wunsch Wirklichkeit werden zu lassen.
Ich finde, Zehnder ist ein sehr talentierter Handballer, den möchte ich nicht auf irgend ner Tribüne versauern sehen. Viel lieber auf der Platte, wie er die Gegner (nicht nur Erlangen) vor Probleme stellt. Über seinen Charakter kann man doch nicht nur aufgrund des Scheidungskriegs ein Urteil fällen. Dazu müsste man ihn schon kennen. Aus meiner Sicht hat er auch nix unmoralisches gemacht, da gibt es ganz andere Grenzen. Er versucht einfach für sich als Profi den besten Weg für seine weitere Entwicklung zu gehen. Leider ging dies nun nicht geräuschlos über die Bühne, was nicht nur an Zehnder alleine liegt. Hier wird mir zu viel auf den "bösen Zehnder" eingedroschen bzw. versucht, eine Meinung in solche Richtung zu bilden oder eben mehr Gewicht zu verleihen. Mitunter ist es im Leben so, mitunter sogar recht häufig, dass sich Wege trennen. Was für Angebote Zehnder wirklich hat, was ihn in Aussicht gestellt wird bzw. wurde, weiß hier keiner. Und ob diese Chancen dann auch noch in 2 Jahren vorhanden wären, weiß auch keiner. Ebenso weiß auch keiner, ob es für ihn noch weitere Gründe für eine Trennung von Erlangen gibt, die er auf diesem Wege durchzuboxen versucht. Es weiß auch keiner (außer Zehnder und die Verantwortlichen von Erlangen), was im Vorfeld zwischen Zehnder und Erlangen besprochen wurde und warum es da zu keiner Einigung kam.
Wenn sich 2 scheiden lassen, teilen sie im Scheidungsjahr auch nicht mehr das gemeinsame Bett. Sonst könnte es mit der Scheidung schwierig werden.
Generell sollten immer Lösungen gefunden werden, die einvernehmlich sind und alle ihr Gesicht wahren können.
In diesem Fall aber, und hier kam der „Scheidungsantrag“ nur von einer Seite (und meines Erachtens auf eine sehr linke Art und Weise). Ob Zehnder ein talentierter Handballer ist, sei mal unbestritten dahingestellt, aber diese Aktion ist nicht „sportsmanlike“ und deshalb in meinen Augen so zu sanktionieren, dass er etwas für‘s Leben lernt und es gleichzeitig ein Zeichen für die Zukunft setzt. Dass Erlangen sicherlich auch Fehler gemacht hat, steht wohl auch außer Frage, aber mal anders gefragt - Haben denn die Berater von Zehnder irgendwann darauf hingewiesen, dass noch eine Unterschrift im Original zu leisten ist? Oder war das ein Kalkül von vornherein? Ist doch sicherlich nicht der erste Vertrag, der ausgehandelt worden ist und die Prozesse sind ja vermutlich allgemein bekannt.
In einer partnerschaftlichen Beziehung sollte man ja eigentlich auch offen und ehrlich miteinander umgehen.
Dämliche Abwehraktion von Knorr. Rot trotzdem zu hart. 2 min hätten es auch getan.
Ansonsten Hamm mein Mann. Nach 13 min und 4:4. Unser Matchplan geht voll auf. Kurz danach fliegt Knorr.
Junge, was erzählst du da für einen Bullshit???
Hamm? Der ist doch vom ZDF, oder?
Der gesamtgesellschaftliche Zusammenhang darf hier tatsächlich nicht außer Acht gelassen werden. Den Sport als Fragment für den "Leistungsabfall" auszugliedern, ist mir persönlich zu kurz gedacht.
Ich kann nur für mich sprechen, aber ich habe den Aufstieg als Schiedsrichter in den DHB-Bereich auch als sozialen Aufstieg wahrgenommen (u.a. großes Netzwerk, Persönlichkeitsentwicklung und Weiterbildung im Bereich Handball "auf der Platte") und war durchgängig motiviert gute Leistungen abzuliefern und das, für mich mögliche, zu leisten. Durch das Vorleben dieser Werte und Aexl das Begleiten meiner Kinder zu ihrem Hobby, sind auch diese sportlich und menschlich gut unterwegs und, darauf bin ich als Vater stolz, sie leisten das aus eigenem Antrieb.
Ich war viele Jahre im Jugendbereich (Oberliga, JugendBuli) Trainer, MV, Orga-Onkel usw, habe meiner Meinung nach also einen großen Erfahrungsschatz über die Entwicklung von Jugendlichen. Ich kann das o.g. von Aexl zu 100% bestätigen und es ist für mich ein Faktor, der mich sehr fragend zurücklässt. Eltern fahren ihre Kinder (m/w), die 15/16 oder 17 Jahre alt sind, innerhalb des Ortes ins Training und holen sie auch brav wieder ab. Hier wird den Kindern keine Selbstorganisation beigebracht und übrigens, zu spät kommen sie trotzdem ins Training. Wer von den Jugendtrainern kennt die WA-Nachrichten, immer von denselben denn nicht "komme paar Minuten zu spät", obwohl sich der Weg zum Training ja nicht ändert
?! Die Eltern bezahlen jedes Turnier/Auswärtsfahrt/Trainingsbekleidung ohne zu murren (generell ja zu begrüßen), aber wehe sie werden mal für zwei Stunden Dienst oder Fahrdienst benötigt, dann ist "Vogel Strauß"!!! Wenn die Kinder so etwas vorgelebt bekommen, dann, und ich bin wahrlich kein Psychologe, wird für mich unterbewusst die Werthaltigkeit des Sports bei den Kindern nach unten geschraubt. Und mit dem Kommentar von Boris Becker bzgl. "wir wollen immer die Besten sein, aber wehe das Training wird mal angezogen...." gehe ich vollkommen, wie sagen die Magdeburger, Honda
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Da ich ja nicht nur den Sport für sich betrachten will, projiziere ich das Ganze einfach mal auf's Arbeitsleben. Ich arbeite bei einem großen Finanzdienstleister, der jedes Jahr zahlreichen jungen Menschen die Möglichkeit einer Berufsausbildung bietet. Was ich hier, von der Altersgruppe 18-25 in den letzten 10-15 Jahren erlebe, spiegelt das Verhalten dieser Generation leider zu großen Teilen wider. Azubis arbeiten aus dem Home-Office, wegen Furz und Feuerstein wird sich krank gemeldet, Interesse an sogenannten Lehrgesprächen = null, und so kann man die Liste in vielerlei Hinsicht fortführen. Und bevor das jetzt jemand als zu pauschal bezeichnet, es ist ein Erfahrungsbericht von mir, welcher aus meiner Sicht den Großteil darstellt, es gibt auch die Ausnahmen. Nur leider war es früher genau andersherum und hier sehe ich eine aus meiner Sicht fehlgeleitete Entwicklung.
Wie Eingangs geschrieben, bin ich der Meinung, dass die sportliche Flaute sehr vielfältig ist und vermutlich gar nicht genau benannt werden kann (regionale Unterschiede, finanzielle Abhängigkeiten, Demographie usw), aber eins steht für mich unumstößlich fest: Wenn ich erfolgreich sein will, muss ich meinen Arsch selber hochkriegen!
Die 6-Wochen-Regel hat nichts mit dem Festspielen zu tun. Nur mit dem Freiwerden. Solange jemand (noch) nicht festgespielt ist, interessieren die sechs Wochen nicht.
Es mag ein Wertungswiderspruch sein, aber so ist aktuell die Regel:
- Ich spiele Spiel Nr. 1 und 2, dann ist eine lange Pause im Spielplan ohne Spiel und wenn sechs Wochen verstrichen sind, bin ich wieder frei. (UND ES GEHT VON "NULL" LOS, wie ich es hier schon immer geschrieben habe.)
- Ich spiele nur Spiel Nr. 2, lange Pause von sechs Wochen, dann spiele ich Spiel Nr. 3 und bin festgespielt.
Bei den zwei aufeinander folgenden Spielen geht es um die Einsortierung in die Stammkader. So lässt sich der Wertungswiderspruch vielleicht erklären.
Ah, da ist das kleine Detail, vielen Dank Zickenbändiger 🤝.
Ich versteh es halt so, dass beim ersten Satz es vollkommen egal ist, wann das zweite Spiel ist. Wenn der freie Spieler nach langer Zeit nun das 2. aufeinanderfolgende Spiel macht (es also kein Spiel dazwischen ohne ihn gab), ist er festgespielt. Selbst wenn es mehr als sechs Wochen sind. Entscheidend ist hier, hat er zwei aufeinanderfolgende Spiele gemacht oder nicht.
Und der zweite Satz ist halt die Situation, wenn ein Spieler 6 Wochen seit seinem letzten Spiel der höheren Mannschaft festgespielt ist. Ist die Zeit rum, ist er wieder frei. Natürlich geht das auch schneller, sofern er vorher 2 aufeinanderliegende Spiele der höheren Mannschaft aussetzt.
So ähnlich verstehe ich es auch. Aber, was ist denn, wenn er festgespielt ist, weil z.B. Samstag vor sechs Wochen das zweite Spiel der höheren Mannschaft gewesen ist und erst heute, am Sonntag, und somit sechs Wochen und ein Tag später, das nächste Spiel ist? Das sind doch wieder zwei aufeinanderfolgende Spiele, wo der Zeitraum doch ohne Belang ist, oder?
1. egal wie lange die zwei (aufeinanderfolgenden) Spiele auseinander sind, der Spieler ist festgespielt (also auch nach 7 Wochen).
2. nach dem Ablauf von 6 Wochen darf er wieder zwei (aufeinanderfolgende) Spiele machen, bis er wieder festgespielt ist.
Das ist für mich nicht logisch, aber vielleicht übersehe ich auch das kleine Detail, was es erklärt 🤷♂️.
Ist das nicht ein Widerspruch?
Vielleicht habe ich deshalb den Smiley dahinter gepackt?
Vielleicht deshalb, aber vielleicht auch, um die Mentalität ins lächerliche zu ziehen.
Insofern, "chill mal Dein Leben" 😉, war ja kein Vorwurf o.ä..