Dann nehmen wir halt die Tempogegenstoß Situation.
Wenn du das willst, auch kein Problem. Ich geh mal davon aus, das der Angreifer beim Tempogegenstoß verfolgt wurde. Kommt bei halbwegs guten Mannschaften regelmäßig vor.
Da der Angreifer zum Abschluß kommt, trudelt derVerteidiger aus. Als er feststellt, das der Angreifer den Raum an einer anderen Stelle verlässt, muss er erst umständlich um den Raum herumlaufen und hat dadurch einen längeren Weg als der Angreifer. Somit einen Nachteil!!
Die Nachteilsituation kannst du auf jede Spielsituation anwenden.
Ich gebe dir aber recht. Wenn der Angreifer an einer anderen Stelle den Raum verlässt und hinter seinen Mannschaftskollegen seine ursprüngliche Situation wieder einnimmt, sehe ich auch weder Vorteil für Ihn noch einen Nachteil für die Gegner.
Auch zu der speziellen Situation des Beispieles habe ich meine Meinung schon kundgetan. Selbst wenn kein Verteidiger mitläuft, hat er durch das Verlassen des Raumes an einer anderen Stelle einen Vorteil.
Hätte er von der Stelle loslaufen müssen wo er den Kreis betreten hat, kätte er außen am Kreis entlanglaufen müssen, insofern zumindest der Torwart im Regelfall den schnelleren Weg.
Interessant finde ich es, das hier doch einige Ihre Meinung vertreten das der Angreifer den kürzesten Weg nehmen muss, jedoch scheinbar nicht willig oder in der Lage sind, diese unter Regelbezug zu begründen und dabei noch dei kein Vorteil bzw. kein Navhteil Regelung aud 6:3 zur Anwendung zu bringen.
Ich hatte noch was wichtiges vergessen, es sollte jeder berücksichtigen, das wir von 2 Situationen reden. Der Sprungwurf ist abgeschlossen in dem Moment, wo der Ball die Hand verlässt.
Und erst jetzt, also im Nachhinein erfolgt das betreten des Kreises und damit eine neue Situation. Und erst jetzt muss beurteilt werden, ob 6:3 in Ordnung ist oder nicht.