Beiträge von sunny-1

    Eine notwendige Abwehrbewegung, Ball rolt Richtung Tor, auch wenn diese überzogen ist zu bestrafen? Wie will man das Regelkonform begründen? Bitte genaue Auslegung mit Begründung. Unsportlich wenn ja, warum? Soll er den Ball ins Tor rollen lassen? Wo wird die Abwehrbewegung vorgeschrieben? Wer mag beurteilen das er das in dieser Situation anders konnte?

    So ungern ich das Tor geben würde, solange das Tor aus einer Abwehrbewegung des Torwarts fällt, gebe ich Tor. Und hoffentlich trifft er beim zweiten mal einen ruhig stehenden Spieler, dann hab ich was für Ihn.

    Zwei Spiele an einem Tag, nicht möglich?, oder eher die Regel?

    Da kann ich doch auch ein Lied von singen. Auch wenn ich alleine pfeife und im Regelfall von Spiel zu Spiel nur 30km, dafür aber meistens weniger Zeit.

    Interessant ists, warum der Einteiler Sonntags morgens anruft, und fragt ob ich denn noch ein zweites Spiel annehmen würde. Da ruft dann einer der Kollegen bei Ihm an, und teilt Ihm mit, das die Oma zum dritten mal gestorben ist, oder das der Geburtstag länger gedauert hat und der Restalkohol noch wirkt.

    Der kürzeste Spielauftrag war bisher 45 Minuten vor Spielbeginn. Aber ist halt Hobby und besser ich als keiner. So hab ich dann in der Saison im Schnitt 1,5 Spiele pro Sonntag an dem ich pfeife. Samstags muss ich arbeiten.

    Warum muss man eigentlich studieren, um zu verstehen dass wenn man 2 Spiele innerhalb von 4 Wochen in der 1. Mannschaft gespielt hat, man 2 Spiele der ersten Mannschaft aussetzen muss, bevor man wieder in der 2. Mannschaft spielen darf.

    Ist doch eigentlich ganz einfach.

    Bei der Verbindung zwischen Neuling und erfahrenem Kollegen habe ich genau das Gegenteil gesehen. Der Neuling verlies sich bei seinen Entscheidungen immer auf seinen Partner.

    Nach 4 solchen Spielen durfte der Neuling dann das erste mal Alleine pfeifen.Da hat man dann deutlich gemerkt, das kein Partner da war, der bei der Entscheidung helfen konnte oder diese abnahm.

    Ich halte davon absolut nichts.

    Sind aber für mich Einzelfälle. Ich würde beides nicht pauschalisieren.

    Wie lautet ein Sprichwort?

    Aller Anfang ist schwer

    Und beim Schiridasein trifft das besonders zu. Wegen der Fettnäpchen musst du dir keine Gedanken machen. wenn man diese selbst erkennen kann oder beim Hinweis von anderen Einsieht, das da was Nachdenkenwertes ist, dann kanns beim nächsten mal nur besserwerden.

    Da ich nicht weit von bembeltown entfernt wohne und in dieser Region auch gerne mal ohne Entgeld ein Turnier pfeife, vielleicht sieht man sich ja mal live.

    Hi Theodoris

    Deine beiden Fragen beantworte ich mit einem klaren Nein. Weder muss man bei jedem 7m progresiv bestrafen noch muss jede Regelwidrigkeit progresiv bestraft werden. Das habe ich nirgends geschrieben und entspringt somit ausschließlich deiner Phantasie. Wenn jedoch das Foul in beiden Situationen es hergibt, hat man die Möglichkeit, als persönliche Strafe progressiv zu bestrafen.

    Warum ich dich zitiert habe, dürfte dir eigentlich klar sein. Du hast deine Antwort, welche ich zitiert habe, auf einen anderen Post gegeben, in welchem die fehlende Progression bei 7m Entscheidungen angeklagt wird. Da kannst du jedes Wochenende in den Hallen massenweise sehen.

    Und du schreibst dann, das von oben herunter gelehrt wird, die Progression als persönliche Strafe zu vergessen wenn man der Meinung ist, 7m sei Strafe genug.

    Ich weiß ja nicht, wann du 7m pfeifst. Ich eigentlich nur, wenn der Abwehrspieler mit seiner Aktion eine klare Tormöglichkeit nimmt bzw. verhindert. Außnahme DHB-Anweisung.

    Insofern stelle ich nur einen Spielzustand der genommen wurde wieder her. Das in solchen Situationen der 7m die Progression ersetzt, ... auf so ne Idee kam ich noch nicht. Ist aber auch mal ein interessanter Gedankengang, geben wir doch in Zukunft 7m als persönliche Strafe.

    Das wirft dann aber gleich die Frage auf, wenn du dann 7m für die entgangene Tormöglichkeit gibst, gibst du dannauch noch einen als persönliche Strafe?

    Ich glaube das reicht jetzt, um den Schwachsinn aufzuzeigen, den die höheren Ebenen scheinbar auf Lehrveranstaltungen weitergeben. Insofern fand ich einen solchen Post erstaunlich und zitierwürdig.

    Spaßig wie hier einige den 7m als Strafe verurteilen. Dabei hat der DHB genau das schon lange eingeführt, insofern direkte Kritik am DHB. Liest man hier selten.

    Und die Spielfortsetzung mit 7m ist für mich keine Strafe, ich spiel da auf was anderes an.

    Interessant finde ich auch, das unterschieden wird zwischen TW als Spieler und TW als TW. Da kann man eigentlich gar nicht diskutieren, da Regeltechnisch beide Seiten recht haben.

    Interesant finde ich auch dass:

    Zitat

    Original von Theoitetos
    Weil das so von oben angedacht ist und so gelehrt wird.
    Der SR muss sich also die Fragen stellen ob bei einem 7m noch eine Strafe zwingend notwendig ist oder ob der 7m als "Strafe" zureicht.

    Bisher dachte ich, die Regeln legen klar die Progresiven Strafen fest. Diese Aussage bedeutet aber, das von oben angeordnet wird, die Regeln zu beugen. Erstaunlich, hier eine solche Aussage zu Posten.

    Ich kann von unserem Lehrwart sagen, das er es genau anders herum lehrt. Man soll beim 7m nicht die Progression vergessen.

    Hi Schwaniwolli,

    dachte eigentlich das klar ist dass sich mein Post auf den Eröffnungsthread bezieht. Nach nochmaligen durchlesen, ja war ein bißchen unklar.

    Jedoch hätte man bei höflichem Umgang miteinander erst einmal Nachgefragt anstatt so loszupoltern. Aber ich bins ja gewohnt. Immer wieder die Eminenzen.

    Aber bevor jetzt wieder jemand vom Thema abweicht, mein voriger Post war auf die Ausgangsituation des TE vollkommen ernst gemeint und Schwaniwollis Einwand sollte jetzt kein Aufhänger sein, vom Thema wegzudriften.

    Hat sich eigentlich schonmal jemand überlegt, das die meisten Schiedsrichter für diese Situation verantwortlich sind.

    Ich behaupte, Spieler sind konditioniert. Werden Aktionen die Sie schon in der Jugend spielen nicht bestraft, spielen Sie diese immer wieder. Werden die Jugendtrainer nicht durch die Schiedsrichter auf gefährliches Spielverhalten aufmerksam gemacht, wie sollen Sie das abstellen.

    Ich gebe auch in der E-Jugend für solche Situationen dem Torwart eine DQ. Gnade und pädagogisches Pfeifen ist da fehl am Platze, jedoch gehört dann auch genug Selbstbewußtsein dazu, solche Entscheidungen den Eltern und Trainern direkt zu erklären.

    Wenn ich jedoch in den Hallen unterwegs bin und sehe, was im Jugendbereich alles nicht mit DQ bestraft wird was eine wäre, dann darf man sich über sowas nicht wundern.

    Zitat

    Original von couglyn
    Ich würd sagen, nehmt die Nummern die ihr wollt. Politische Aussagen kann man überall hinein interpretieren. Selbes Spiel natürlich auch mit sexistischen Intetionen.
    Cu


    Deshalb ab weiblicher B-Jugend bitte auch keine Nummern, die eine6 beinhalten. Absolut verboten die 69

    Lieber Handball-SR,

    weiter oben habe ich schon geschrieben, das ich ein absoluter Freund von 13:2 bin, insofern würde ich die von dir geschilderte Situation mit dem freistehenden Kreisspieler auch weiter laufen lassen.

    Entsteht durch das Foul jedoch eine Situation, in welcher der Kreisspieler vielleicht frei, jedoch ein Abwehrspieler noch in Reichweite steht, dann pfeife ich ab. Die Regel gibt das her. Und vor allem auch die individualität, mit der wir Spielsituationen beurteilen müssen. Das machts uns ja auch schwer. Und wenn ich mich mal irre, dann entschuldige ich mich mit Handzeichen.

    Alibischritte um falsche Schritte zu rechtfertigen brauch ich nicht. Ist mir zu affig.

    Vordringlichste Aufgabe von uns Schiedstrichtern ist es, die Gesundheit der Spieler zu schützen. Deshalb pfeife ich lieber einmal zu schnell und habe keinen Verletzten, als zu spät.

    Vielleicht hätte Pascal Hens die Olympiade fertig spielen können, wenn bei seinem Sprungwurf der erste Stoß gegen den in der Luft befindlichen Körper gepfiffen worden wäre. So kam dann noch der zweite und eine verletzungsbringende Landung. Fortgesetzt wurde das Spiel mit Abwurf.

    Das sind die Aktionen, die es den Schiedsrichtern in den unteren Ligen so schwer machen. In einem anderen Aktuellen Thread hier im Forum rufen alle beim Stoß in der Luft nach Rot. Das sieht man jedes Wochenende in der ersten und zweiten Bundesliga zu hauf. Rot gibts eigentlich nie, wenns hoch kommt mal 2 Minuten. Wie hat mir einer unserer Top-Schiris mal erklärt. Die Spieler in den Bundesligen sind so gut trainiert, die können das wegstecken. Da sollen Sie nicht so früh pfeifen. Da frag ich mich dann, warum es Regeln gibt. Oder hat die Bundesliga andere?

    Und dann pfeif doch mal eine B- oder A-Jugend und gib wegen sowas eine DQ. Stimmung gegen dich ist dir gewiss. Und wenn du erklärst warum du das machst, bekommst du brühwarm solche Aktionen wie bei Olympia gegen Hens oder auch aus der Bundesliga geschildert.

    Aber viele Diskussionen hier bringen nichts, weil ich bin Sunny und die anderen sind hier unangreifbare Eminenzen.

    Schau dir doch einfach mal Tlpz letzten Post an. Wer so schreibt, hält sich in meinen Augen für etwas besseres. Hätte er ernsthaft Diskutieren wollen, hätte er einfach nur darauf hingewiesen, das er in einem vorigen Post den bis dahin Abwehrspieler zum Angreifer gemacht hat und ich das überlesen hatte. Aber nein, er höhnt rum. Dazu sag ich mal nichts, ist besser.

    Und seine Aussage zu meinen Regelzitierungen sind das beste. Lies dir doch mal hier die meisten Threads surch. Meinungen, Meinungen und noch mal Meinungen. Leitet man Entscheidungen von Regeltexten ab, wird mit Meinungen argumentiert. Es wird nur vergessen darzustellen, nach welcher Regel man es ableitet. Wie man dann diskutiert, ist schon schwierig.

    Ich hab zwar nichts von falscher Aufstellung, Mitspieler im 9m Raum oder sonstwas von falscher Aufstellung geschrieben. aber bitte, wenn alle mehr Infos wollen:

    Spielstand war 4 Tore vor für die Angreifer, noch 25 Minuten zu spielen.

    Es war ein ganz normaler Angriff welcher immer mit Druck zum Tor vorgetragen wurde.

    Alle Spieler auf dem Feld hatten korrekte Positionen. Die angreifende Mannschaft hatte bis dahin Freiwürfe immer ohne großen Aufwand ausgeführt.

    Hab jetzt glaub ich alles wichtige aufgeschrieben.

    13:2

    ........Gleichfalls sollten die Schiedsrichter gemäß Regel 13:1b erst dann eingreifen, wenn klar ist, dass die angreifende Mannschaft wegen der von der abwehrenden Mannschaft begangenen Regelwidrigkeit den Ballbesitz verloren hat oder nicht in der Lage ist, den Angriff fortzusetzen.

    Wenn eine persönliche Ahndung wegen einer Regelwidrigkeit zu geben ist, können die Schiedsrichter das Spiel umgehend unterbrechen, wenn dies für die Mannschaft, die den Regelverstoß nicht begangen hat, keine Benachteiligung ergibt. Ansonsten sollte die Bestrafung bis zum Ablauf der vorliegenden Spielhandlung aufgeschoben werden.

    Inwiefern der Ballverlust bei der beschriebenen Situation durch die Regelwidrigkeit entsteht, kann mir wohl bei einer klaren Torchance niemand erklären.

    Weiterhin ist nur noch zu klären, wann die Spielohandlung abgeschlossen ist. Da kommen zwei Situationen in Frage.

    1 Verlust des Balles. Da könnte man pfeifen, aber muss dann mit Freiwurf Abwehr fortsetzen.

    2.Tor Kann ich nur nicht geben, wenn es mir gelingt abzupfeifen bevor es fällt. Wenn nicht ist es aus einer Regelkonformen Situation entstanden.


    TLpz

    Ich konstruiere immer dann, wenn ich meine Meinung mit Fallbeispielen belegen möchte. Was ist daran falsch. Nur so kann man diskutieren. Wie du jedoch deine Freiwurfentscheidung pro Angreifer begründest, das würde mich interessieren.

    Habe am Wochenende eine interessante Situation gesehen.

    Schiri entscheidet auf normalen Freiwurf an der 9 m Linie. Der Angreifer schnappt sich den Ball, stellt sich seine Angreifer, was so 5-6 Sekunden gedauert hat, und der Schiri hebt den Arm für Zeitspiel.

    Was hättet Ihr gemacht?

    Regeltexte:

    9:1 ........
    Spielt ein Spieler den Ball in das eigene Tor, führt dies zum Torgewinn für die gegnerische Mannschaft, ausgenommen, der Torwart führt einen Abwurf aus (12:2, Absatz 2).

    12:2
    Der Abwurf wird vom Torwart ohne Pfiff vom Schiedsrichter (ausgenommen 15:5b) aus dem Torraum über die Torraumlinie ausgeführt.

    Der Abwurf gilt als ausgeführt, wenn der vom Torwart gespielte Ball vollständig die Torraumlinie überquert hat.


    Regeltexte Ende

    Das heißt, die einzige Aktion, die im Moment der überquerung der Torraumlinie gültigkeit hat, ist der Abwurf des Torwartes, welcher nicht zum Eigen-Tor führen kann. Und diese Aktion wird erst aufgehoben, wenn ein anderer Spieler den Ball berührt. Prallt er jetzt von der Luft(Schiri) ab und trudelt ins Tor, war dafür das der Ball im Tor landet der Abwurf verantwortlich.